Arbeitslosigkeit

Fortbildung

Rechtliche Entwicklungen und Neuerungen im Bereich der Sozialberatung im Grundsicherungsrecht

Schulung für MitarbeiterInnen in Erwerbslosen und Sozialberatung

Datum: 23. bis 24. Februar 2017

Ort: Haus der Kirche - Bad Herrenalb

Veranstalter: KDA, Diakonie, LAGALO, Betriebsseelsorge, DGB

 

Im Mittelpunkt des Fortbildungsangebots stehen grundlegende Informationen zum SGB II unter Berücksichtigung aktueller und geplanter Veränderungen der Rechtsprechung. Im Mittelpunkt steht dabei das Rechtsvereinfachungsgesetz SGB II. Angesichts der wachsenden Zahl von Migranten und Flüchtlingen wird auch deren rechtlicher und sozialer Status in den Blick genommen. Ein weiteres Thema ist die Zumutbarkeit von prekärer Arbeit.

 

Alle weiteren Infos zu Kosten und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier im pdf-Download:

 


Juli 2016




Erwerbslosentagung 2016 - Bezahlbar wohnen!

04.-06. Juli 2016 - Evangelische Akademie Bad Boll

Veranstalter (u.a.): KDA-Württemberg, Betriebsseelsorge, LAGALO, DGB Baden-Württemberg u.a.

Unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum trifft momentan besonders Menschen, die wenig Geld haben. Menschen, die von Leistungen des SGB II leben, von Erwerbslosigkeit und prekärer Beschäftigung betroffen sind und zunehmend auch Flüchtlinge. Aber auch Berufstätige, Studierende, Alleinerziehende und alte Menschen zählen dazu.

Jedes Jahr fallen in Baden-Württemberg etwa 5000 Sozialwohnungen aus der Sozialbindung. Menschen finden besonders in Städten immer weniger geeignete und bezahlbare Wohnungen, die den jeweiligen Rahmen der angemessenen Kosten für eine Unterkunft nicht überschreiten. Was passiert, wenn die Mieten vom Jobcenter nicht vollständig übernommen werden? Dann bleibt den Betroffenen oft nichts anderes übrig, als die Differenz vom erhaltenen Regelsatz zu bezahlen. Die Folge ist, dass weniger Geld für den Lebensunterhalt zur Verfügung steht.

Wir wollen gemeinsam erkunden, welche Defizite in der Wohnungspolitik sozialpolitisch behoben werden müssen und welche Lösungsansätze es gibt, um das Menschenrecht auf Wohnen in angemessener und bezahlbarer Weise zu garantieren (...).

Hier geht es zum Einladungsflyer mit Ablauf, Referent/-innenliste und Anmeldehinweisen:


April 2016


Schulung für MitarbeiterInnen in Erwerbslosen- und Sozialberatung Rechtliche Entwicklungen und Neuerungen im Bereich der Sozialberatung im Grundsicherungsrecht

Datum: 18. bis 19. April 2016

Tagungsort: Haus der Kirche, Dobler Str. 51, 76332 Bad Herrenalb

Aus der Ausschreibung:

"Im Mittelpunkt unseres Fortbildungsangebots stehen wieder grundlegende Informationen zum SGB II unter Berücksichtigung aktueller und geplanter Veränderungen sowie der Rechtsprechung. Daneben soll als Thema das neue Wohngeldgesetz behandelt werden. Angesichts der wachsenden Zahl von Migranten und Flüchtlingen, wollen wir auch deren rechtlichen und sozialen Status in Blick nehmen. Weiteres Thema ist die Zumutbarkeit von prekärer Arbeit. Den genauen Themenplan entnehmen Sie bitte dem Programm. Wir wollen mit unserer Schulung der Anforderung auf eine professionelle und qualitativ hochwertige Beratung in der Erwerbslosenarbeit nachkommen und sprechen damit sowohl neue als auch erfahrene MitarbeiterInnen im Arbeitsfeld an.

Die Schulung wird in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Baden und Württemberg, dem KDA beider Landeskirchen, der Katholischen Betriebsseelsorge, dem DGB und dem Netzwerk der Arbeitslosenberatungszentren LAGALO organisiert."

Alle weiteren Informationen zu Anmeldung, Kosten etc. finden Sie hier

 


Oktober 2015




LIGA-Aktionswoche vom 12. bis 18. Oktober 2015

Wie geht’s? -  Armut macht krank – Krankheit macht arm

(Stuttgart, 06.10.2015)

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege beschäftigt sich seit Jahren in ihren Verbänden und Einrichtungen mit der Situation von Menschen, die in Armut leben und sucht gemeinsam mit den im Land Verantwortlichen nach Strategien und Lösungsmöglichkeiten für deren Problemlagen.

In diesem Zusammenhang veranstaltet die Liga gemeinsam im Aktionsbündnis mit der Landesarmutskonferenz (LAK-BW, Netzwerk der Basis- und Betroffeneninitiativen) und der Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeitslosentreffs und Arbeitslosenzentren BW (LAGALO) jährlich eine Aktionswoche gegen die Armut mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.

Im Jahr 2015 wird unter dem Motto „Wie geht’s? Armut macht krank – Krankheit macht arm“ das Thema „Armut und Gesundheit“ in den Mittelpunkt gestellt.

Weitere Informationen sowie den Reader zur diesjährigen Aktionswoche finden Sie auf: www.armut-bedroht-alle.de/ unter dem Menüpunkt:  Materialien.

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August 2015


Workshop für Engagierte aus Erwerbsloseninitiativen

Lobbyarbeit für Erwerbslose?!

Datum: 02.08. - 05.08.2015

Ort: Benediktushöhe Retzbach bei Würzburg

Veranstalter: Haus am Maiberg und weitere Kooperationspartner

Aus der Ausschreibung:

"Engagierte aus Erwerbsloseninitiativen aus der ganzen Republik sind eingeladen, ihre Situation (bzw. die der Initiativen) mit Blick auf die öffentliche Meinung kritisch zu reflektieren. Denn die Öffentlichkeit verfolgt verwundert – wenn überhaupt – die Arbeit der Initiativen, denn wenn die Medien Recht haben, dann sinkt doch die Zahl der Erwerbslosen ständig. Und wer keine Arbeit findet, ist schließlich selber schuld!

Hier setzt das Seminar an, da es für die Situation der Arbeitslosen, hier besonders der Langzeiterwerbslosen, Kirche wie Gesellschaft sensibilisieren und Elemente für einen Gegen-Öffentlichkeit entwickeln möchte. So soll das Seminar selber auch zu einem Erfolgserlebnis werden, das für das weitere Engagement in der Initiative motiviert (...)."

Nähere Informationen zum geplanten Ablauf sowie zur Anmeldung finden Sie hier:

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Juli 2015

 


Erwerbslosenfachtagung 2015

Hartz IV - Exportmodell für Europa? - Perspektiven nach 10 Jahren ArbeitsmarktreformDatum: 06. bis 08. Juli 2015

Ort: Haus der Kirche - Bad Herrenalb

Aus dem Ausschreibungstext:

"Hartz IV - ein Exportmodell? Für die Bundesregierung ist die "Grundsicherung für Arbeitsuchende" ein Erfolg: so viele Menschen wie nie zuvor sind in den letzten Jahren in Arbeit gekommen, die Zahl der ALG II-Bezieher stagniert, wenn auch auf hohem Niveau. Deutschland sonnt sich als europäischer Klassenprimus in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

Schattenseite der Reform ist eine steigende Zunahme der Armut - trotz Arbeit. Die wachsende Zahl von Arbeitsangeboten im Niedriglohnbereich und in prekärer Beschäftigung haben einen immer größeren Anteil von "working poor" entstehen lassen. Die Sanktionen im SGB II haben den Zwang verschärft, jede Arbeit anzunehmen. (...)

Wie kam es zu dieser Reform? Wie sieht die heutige Bilanz aus? Welche Perspektiven brauchen wir für unser soziales Leistungssystem? (...)

Die baden-württembergische Erwerbslosenfachtagung versteht sich als Ort, an die von den Arbeitsmarktreformen betroffenen Menschen als Expert/-innen zu Wort kommen, wo sie Perspektiven und Forderungen formulieren können.

Die Tagung wird unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus den Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Nähere Informationen zu Anmeldung, Anreise und Tagungsort sowie dem Unkostenbeitrag finden Sie hier: ->

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Juni 2015



Eva-Maria Armbruster (Liga-BW) und Roland Saurer (Sprecher der Basis- und Betroffeneninitiativen) bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Charta

Neue Charta der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg

Stuttgart, 11. Juni 2014.

Die im November 2013 gegründete Landesarmutskonferenz (LAK-BW) hat sich auf ihrer Delegiertenversammlung am 9. Juni in Stuttgart eine gemeinsame Charta gegeben. Die beiden Netzwerke von "Basis- und Betroffeneninitiativen gegen Armut und Ausgrenzung" und der Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg haben in dem Grundsatzpapier ihre gemeinsamen Ziele und die Grundsätze ihrer Zusammenarbeit festgehalten. Das Bündnis bringt sich vor allem auf der Landesebene in die sozialpolitischen Diskussionen und Entscheidungsprozesse ein "für eine aktive Armutsbekämpfung, für die Überwindung wachsender gesellschaftlicher Ungleichheiten und gegen soziale Exklusion", so steht es in der Charta. Als Gastmitglied in der Nationalen Armutskonferenz hat die LAK-BW dafür auch auf der Bundesebene den Austausch und eine neue Arbeitsgruppe der bisher bestehenden Landesarmutskonferenzen angeregt.

"Über die Landesarmutskonferenz können die Ligaverbände und der Gewerkschaftsbund ihre sozialanwaltlichen Aufgaben noch intensiver als bisher wahrnehmen und sich gemeinsam mit armen und von Ausgrenzung betroffenen Menschen für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen einsetzen", so die Ligavorsitzende Eva-Maria Armbruster. Die Beteiligung von betroffenen Menschen in politischen Entscheidungsprozessen ist ein zentrales Ziel der Landesarmutskonferenz. "Um dieses Ziel zu erreichen brauchen wir Ombudsstellen für Armutsfragen auf Landes- und kommunaler Ebene", sagt Roland Saurer als Sprecher der Basis- und Betroffeneninitiativen.

Die Landesarmutskonferenz ist bereits im Landesbeirat für Armutsprävention und -bekämpfung beim baden-württembergischen Sozialministerium vertreten und hat dort die Erarbeitung des Landesberichtes über Armut und Reichtum begleitet. Dass solche Berichte zukünftig regelmäßig auf der Landesebene und auch für die Kommunen erstellt werden sollen ist eine zentrale Forderung der Landesarmutskonferenz. Mit einer Veranstaltung im Juli "Sozialpolitischer Ratschlag: 10 Jahre Hartz IV"  und mit einer Aktionswoche "Armut bedroht alle" über den Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit im Oktober wird sich die Landesarmutskonferenz für ihre Ziele einsetzen.

Die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat in der Landesarmutskonferenz Gaststatus und bringt dort ihre Kompetenz im Themenbereich "Arm trotz bzw. arm wegen Arbeit" ein.

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2015


 

November 2014

 


 

Fachtagung

Nachhaltige Integration statt prekäre Beschäftigung - für gute und sichere Arbeit in Baden-Württemberg

Datum: Montag, 24. November 2014, 09:30 Uhr - 16:30 Uhr

Ort: Kath. Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stuttgart-Hohenheim

Veranstalter: Diakonie Württemberg, Caritas Baden-Württemberg, Der Paritätische - BW

Die Anmeldefrist der Tagung endet am 10.November.

Kosten: keine

"Das Landesprogramm "Gute und sichere Arbeit für Baden-Württemberg" und die Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds haben in den beiden zurückliegenden Jahren eine Vielzahl unterschiedlicher und innovativer Projekte zur nachhaltigen Integration langzeitarbeitsloser Menschen in den Arbeitsmarkt ermöglicht.

Anlässlich des erfolgreichen Abschlusses der ersten Förderperiode und als Ausblick auf die kommende Förderung aus dem Landesprogramm und dem Europäischen Sozialfonds wollen die Träger von DURANTE und NIL ihre Ergebnisse in den Kanon der arbeitsmarktpolitischen Instrumente einordnen und einen Blick auf die Anforderungen der nächsten Jahre werfen. Damit knüpfen die Veranstalter inhaltlich an die erste Fachtagung im Frühjahr 2014 an.

Mit Referenten aus Wissenschaft und Sozialverwaltung werden die Perspektiven für die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen in Baden-Württemberg erörtert und im Rahmen der Fachtagung werden Wege einer lösungsorientierten aktiven Arbeitsmarktpolitik diskutiert." (Aus der Ausschreibung)

Den Tagungsablauf finden Sie hier:

Anmeldeformular finden Sie hier:

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Oktober 2014

 


 

Keiner geht allein zum Amt

Schulung für ehrenamtliche Beistände der Arbeitslosentreffs/-zentren in Baden-Württemberg

Datum: 29. bis 31.10.2014

Ort: Haus der Kirche Bad Herrenalb

Veranstalter: Betriebsseelsorge, KDA und andere Organisationen

Bei der angebotenen Schulung für Beistände wird über die Aufgaben und Rolle von Beiständen informiert. Es werden grundlegende Kenntnisse über häufig auftretende Themen und ihre rechtliche Einordnung vermittelt. Praktische Übungen vertiefen das Gelernte und geben Sicherheit. Die kollegiale Unterstützung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch sind fester Bestandteil des Schulungskonzepts.

Nähere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung finden Sie hier: ->

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Veranstaltung:

„2. Sozialpolitischer Ratschlag Baden-Württemberg"

Erster Armuts- und Reichtumsbericht Baden-Württemberg 2015 - Was wollen wir und was wollen wir nicht?

Datum: 25.10.2014, 10.00 – 17.00 Uhr

Ort: 78628 Rottweil, Kutscherhaus/Mehrgenerationenhaus Kapuziner, Neutorstrasse 4- 6

Im Mittelpunkt des 2. Sozialpolitischen Ratschlags steht der im nächsten Jahr seitens der Landesregierung einzubringende Armuts- und Reichtumsbericht für das Landesparlament in Stuttgart.

Inhaltlich werden die Konsequenzen des Berichts

- Bereiche Hochschulen, Berufsprofession (Frau Prof. Teubert)

- Lebenslagen von Betroffenen/Berufssituationen Sozialer Artbeit/ Situation Hilfeanbieter-Verbände (Beteiligte aus Verbänden/ Fachexperte/Betroffene aus der lak-bw) in Form von Debatte und Arbeitsgruppen

- Erwartungen von engagierten Sozialpolitikern aus den Regierungsfraktionen Grüne/SPD des Landtageszum Thema gemacht. Es geht ums Zuhören, ums Diskutieren und um eine Bündelung von Positionen, die wir noch in den in der Fertigstellung befindlichen Bericht einbringen wollen.

Die Veranstaltung ist öffentlich; Ein Fahrgeldzuschuss ist möglich. Die Kosten des Treffens werden durch das Sozialministerium Baden-Württemberg bezuschusst.

Nähere Informationen finden Sie hier: PDF-Download ->

Linkhinweis:  www.landesarmutskonferenz-bw.de

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Ausgemustert und abgehängt?

Wirksame Instrumente zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

 

Datum: Mittwoch, den 22. Oktober 2014, 19 Uhr

Ort: Kulturhaus Schwanen, Winnender Str. 4, 71334 Waiblingen

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung / Fritz-Erler-Forum BW

Anmeldeschluss: 20.10.14

Die Landesregierung hat beschlossen, einen echten sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen, der Langzeitarbeitssuchenden Teilhabe am Erwerbsleben zu fairen Bedingungen eröffnet. Kernstück des „Landesprogramms für gute und sichere Arbeit" ist der sog. Passiv-Aktiv-Transfer. Hierbei sollen Langzeitarbeitslose mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen, die seit mindestens drei Jahren Hartz IV beziehen, die Möglichkeit erhalten, in einem „normalen" sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis beschäftigt zu werden.

Während die einen das Modell als vorbildliches und innovatives Instrument gegen Langzeitarbeitslosigkeit loben, stellen andere kritische Fragen: Welche Lehren sind bisher tatsächlich aus dem Modellversuch zu ziehen? Ist das Modell tatsächlich auf den Rest der Republik übertragbar? Welche anderen Ansätze gegen Langzeitarbeitslosigkeit gibt es und wie sind ihre Erfolgschancen?

Wir diskutieren mit Katrin Altpeter MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren; Nikolaus Landgraf, DGB-Landesvorsitzender; Marc Hentschke, Geschäftsführer des Sozialunternehmens NEUE ARBEIT gGmbH und Dr. Alexandra Wagner, Geschäftsführerin Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt GmbH, Berlin.

Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie Hinweise zum Ablauf/Anmeldung finden Sie hier: ->

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Bundesweite Petition "Schluss mit dem Hartz-IV-Sonderrecht"

Der Bezirkserwerbslosenausschuss des ver.di-Bezirks Mittelfranken startet eine bundesweite Petition, die das Ziel hat, systematische Diskriminierung von Leistungen der Grundsicherung für Erwerbstätige („Hartz IV") zu beenden.

Durch die Gesetzgebung und ihre Weiterentwicklung seit 2005 wurden vielfältige verschärfende Sonderregelungen speziell für Hartz-IV-Empfänger geschaffen, die die Grundrechte über Gebühr einschränken und weder mit dem Sozialstaatsgebot, noch mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes in Einklang zu bringen sind. Bereits jetzt sind auch weitere neue Verschärfungen in 2015 absehbar.

Die Petition ist online!

 https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2014/_08/_19/Petition_54191.html

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Politisches Nachtgebet: Eigentum verpflichtet! ... Zu was eigentlich?

Termin: Donnerstag, 09.10.2014, 20.00 Uhr

Ort: Geislingen, Kath. Kirche St. Maria, Überkinger Str. 28

Veranstalter: Netzwerk arbeitSwelt und KAB Bezirk Hohenstaufen

„Eigentum verpflichtet"

Dieser Satz war in der Bundesrepublik Deutschland lange Zeit Teil des sozialen Konsenses. Ein Satz, der es immerhin ins Grundgesetz geschafft hat, Artikel 14, Absatz 2. Weiter heißt es dort: "Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen." Doch ist dieser Satz überhaupt noch aktuell? Oder ist er zu einem Sinnspruch verkommen?

In Zeiten von Standortverlagerung, einseitigen Wirtschaftsinteressen, spekulativen Firmenübernahmen und einseitiger Vermögensverteilung drängt sich eine Überprüfung seiner Gültigkeit auf.

Diese Sozialpflichtigkeits-Theorie findet sich bereits in der Antike. Gemäß Cicero sollen wir „den gemeinsamen Nutzen in den Mittelpunkt stellen und durch gegenseitige Leistungen, durch Geben und Nehmen, ferner durch Fachkenntnisse, Hilfeleistung und materielle Mittel das Band der Zusammengehörigkeit der Menschen untereinander knüpfen".

Halten wir uns denn heute noch daran?

Nähere Informationen finden Sie im Flyer: ->

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Fachtagung der Initiative Pro Arbeit: Teilhabe braucht Arbeit

Datum: 9. Oktober 2014

Ort: im Haus der Wirtschaft, Stuttgart

Veranstalter: EFAS (Evangelischer Fachverband für Arbeit und soziale Integration e.V.)

"Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist u.a. nachzulesen, dass „Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen neue Chancen" erschlossen werden sollen. Welche Angebote will die Bundesregierung Langzeitarbeitslosen machen? Verschiedene Pressemitteilungen geben Anlass zur Hoffnung auf eine Neuausrichtung im Bereich öffentlich geförderter Beschäftigung in der zweiten Jahreshälfte 2014.

Mit Referenten und Referentinnen aus Politik, Wissenschaft, der Bundesagentur für Arbeit, aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden und Sozialverbänden wollen wir die Perspektiven für Langzeitarbeitslose und öffentlich geförderte Beschäftigung diskutieren. Hochkarätige Vertreter sind angefragt und haben teilweise schon zugesagt."

Den Informationsflyer mit Hinweisen zur Anmeldung finden Sie hier: ->

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"Her mit dem guten Leben"

Erwerbslosenfachtagung 2014 - Bad Boll

65 Teilnehmer/-innen befassten sich an den drei Seminartagen schwerpunktmäßig mit Kampagnenarbeit. Wie kann die Forderung nach Existenzsicherung und Teilhabe einer nicht interessierten Öffentlichkeit deutlich gemacht werden? Die meisten Erwerbsloseniniitiativen und -treffs haben jahrelange Erfahrungen mit Straßenaktionen, mit Theaterprojekten und anderen Aktivitäten. Gleichzeitig hat sich die Lebenslage der Betroffenen verschlechtert.
Im Eingangsreferat benannte Michael David die Faktoren, die eine soziale Teilhabe von Menschen mit wenig Einkommen verhindern. Er forderte Respekt und Achtung der Menschenwürde. Auch Alg II-Bezieher_innen sind in der Lage selbst Entscheidungen zu treffen anstelle von Fremdbestimmung.
In vier Workshops wurden Kampagnenmethoden vermittelt und Aktionspläne anhand spezifischer Forderungen gemeinsam erarbeitet. Unsere fachkundigen Referenten waren: Matthias von Herrmann, Fritz Mielert, Roland Saurer und Uli Wohland.
Der Kulturabend wurde vom Liedermacher Thomas Felder gestaltet, mit poetischen und politischen Liedern am Flügel, auf der Gitarre und der Drehleier.
Angelika Klahr berichtete über die Arbeit und das Angebot der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen. Zum Ende der Tagung stand Vernetzung und gegenseitige Information auf der Tagesordnung. Im Herbst steht u.a. die Aktionswoche "Wohnst Du noch" an. Alle sind eingeladen an ihren Orten Kampagnenarbeit auszuprobieren!
Die Erwerbslosenfachtagung wird jährlich u.a. in Kooperation mit der katholischen Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart durchgeführt.
(Autorin: Christa Cheval-Saur/W.H.)

Die Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeitslosentreffs und Arbeitslosenzentren in Baden-Württemberg finden Sie hier:  www.lagalo.de

Den Vortrag von Michael David (stellv. Sprecher der Nationalen Armutskonferenz): "Menschenwürdiges Existenzminimum und soziale Teilhabe" finden Sie hier: 

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Plenum der Teilnehmer/-innen

 

 

Gutes Leben trotz(t) Hartz IV

Auf der Suche nach den wahren Reichtümern

Aus der Einladung: "Engagierte aus Erwerbsloseninitiativen sind 2014 in die bayerische Landeshauptstadt bzw. nach Erdweg eingeladen, nach dem „guten Leben" zu suchen, das jenseits der „Schicki-Micki-Szenen" Münchens auch – trotz Hartz IV - entdeckt werden kann. Es muss entdeckt werden, denn es gibt nur ein wertvolles Leben, das trotz schwieriger Bedingungen – wenig Ressourcen und Teilhabemöglichkeiten in einer kostspieligen Umgebung - gut gestaltet werden will. Die Entdeckungen und Perspektiven sollen zudem mit verschiedenen Gesprächspartner/innen kritisch erörtert werden."

Anmeldung: Spätestens bis zum 04.07.2014 beim Gruppenverantwortlichen oder Kooperationspartner (s. unten).

Veranstalter: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Fon: +49 (0)6252 9306-12

Verantwortlich: Titus Möllenbeck, Mail: t.moellenbeck@haus-am-maiberg.de

Veranstaltungsort: Katholische Landvolkshochschule „Der Petersberg" =>  www.der-petersberg.de

Kooperationspartner:

Bruno Schumacher, Betriebsseelsorge Bistum Mainz;m  bss.darmstadt@bistum-mainz.de,                        T. 06151 783 877;

Mike Gallen, Arbeitslosenseelsorge Bistum München-Freising;  mgallen@eomuc.d,

Tel. 089 510 99373

Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig (KEL)

Kosten: 40,- € für Unterkunft (im DZ), Verpflegung und Programm - Ermäßigung auf Anfrage

Alle Infos finden Sie ausführlich im Informationsflyer: -> Download

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Juni

 


Erwerbslosenfachtagung 2014

Her mit dem schönen Leben!

Seit vielen Jahren fordern Erwerbsloseninitiativen mehr Möglichkeiten zur politischen, sozialen und kulturellen Partizipation. Sie richten sich damit gegen die politische und gesellschaftliche Ausgrenzung von Erwerbslosen und prekär Beschäftigten. Teilhabe am öffentlichen Leben hängt aber auch von einem menschenwürdigen Existenzminium ab. Deshalb werden seit langem bedarfsdeckende Regelsätze gefordert. Selbst die jetzige, nicht ausreichende Grundsicherung, wird durch gesetzliche Vorgaben im SGB II ständig unterschritten: durch Sanktionen, Rückforderungen, Darlehens- und Mietkautionsanrechnung.

Im Eingangsvortrag beschreibt ein Vertreter der Nationalen Armutskonferenz grundlegende Forderungen für ein menschenwürdiges Leben in unserer heutigen Gesellschaft (...)

 

Tagungsort: Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll

Datum: 02.-04. Juni 2014

Informationen zu Anmeldung und Kosten finden Sie hier: download

 

 


 

März


Erwerbslosen zu Ihrem Recht verhelfen 8

Schulung für Mitarbeiterinnen in Arbeitslosentreffs/-zentren und Erwerbsloseninitiativen, sowie der Sozialberatung von Beschäftigungsprojekten 

Datum: 20. bis 21. März 2014

Ort: Haus der Kirche Bad Herrenalb

Das Fortbildungsangebot soll es den Beratungsstellen  ermöglichen, eine qualitativ gute Beratung für Betroffene anzubieten und den Anforderungen des Rechtsdienstleistungsgesetzes gerecht zu werden. Nähere Informationen sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier: ->

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ARBEITSLOS - NICHT HOFFNUNGSLOS

Erwerbslosigkeit trifft die Menschen wie ein Keulenschlag

"Ich bin zu nichts mehr nütze, liege den anderen nur auf der Tasche", klagen viele Erwerbslose. Das macht Angst.

Arbeitslosigkeit treibt Menschen in die Armut, macht krank und beraubt sie ihrer Lebensperspektive.

Sie bedroht die Beziehungen und grenzt die Betroffenen aus dem gesellschaftlichen Leben aus.

Betriebseelsorger

- bieten für Erwerbslose offene Türen und ein offenes Herz

- begleiten sie menschlich und seelsorgerlich

- geben Hilfestellungen im Umgang mit Ämtern ud Behörden

- helfen mit, Erwerbslose wieder ins Arbeitsleben zu integrieren

- richten Begegnungsmöglichkeiten ein und führen Betroffene zusammen

- begleiten und bestärken sie bei ihren Protesten

- kämpfen mit um den Erhalt und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen

- setzen sich mit den Gewerkschaften für eine wirksame Umverteilung der   Erwerbsarbeit ein

- denken mit Anderen nach über den Sinn der Arbeit und eine Neugestaltung des Arbeitslebens