Das Jahr 2014

Ein wenig menschliche Wärme gegen soziale Kälte

Zum Ende des Jahres wird der "Schlecker-Stiftungsfonds" geschlossen. Er hatte unter dem Dach der Caritasstiftung "Arbeit und Solidarität" eineinhalb Jahre lang ehemalige Schlecker-Beschäftigte finanziell und beratend unterstützt.

Nachdem damals bei der Insolvenz dieser Drogeriekette politische Interessen die Bildung einer Transfer- und Auffanggesellschaft für die 30.000 Beschäftigten verhindert hatten, stürzten die diese ohne Abfindung von heute auf morgen in die Arbeitslosigkeit. Für viele Alleinerziehende oder auch überschuldete Haushalte war dies die Rutschbahn in die Armut. Die Gewerkschaft ver.di in Baden-Württemberg, der evangelische Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) in Baden und Württemberg, sowie die Katholische Betriebsseelsorge schufen daraufhin mit Hilfe der Caritasstiftung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen eigenen Stiftungs-Fonds, um unbürokratisch und schnell helfen zu können.

Paul Schobel, Initiator des Stiftungsfonds: "Es ist uns gelungen, ein wenig menschliche Wärme in die soziale Kälte einer Politik zu bringen, die es zuließ, dass so viele Menschen ins gesellschaftliche Abseits von Arbeitslosigkeit und Armut geraten sind." (...)

 

Den ganzen Artikel finden Sie hier als pdf-Download: ->

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Die Sozialinitiative der evangelischen und katholischen Kirche

Am 28. Februar 2014 wurde von den Vorsitzenden der beiden großen Kirchen in Deutschland die Sozialinitiative "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" vorgestellt.

Ziel des Dokumentes ist eine "breite gesellschaftliche Debatte für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung".

Dazu haben die Kirche eine gemeinsame Internetplattform: www.sozialinitiative-kirchen.de eingerichtet.

Dort findet sich nicht nur die Originalfassung (mit Download-Möglichkeit), sondern auch die Möglichkeit der Kommentierung.

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Das neue Mutmachbuch 2.0

Betriebsseelsorger und KAB-Diözesanpräses Erwin Helmer hat das neue Mutmachbuch 2.0. veröffentlicht.

Mutmachgeschichten. Weil es um den Menschen geht, um jede Einzelne, um jeden Einzelnen!

Softcover, 160 Seiten.

Je nach Bestellung gestaffelte Preise.

Nähere Infos, auch zu den Bestellmöglichkeiten, finden Sie hier: ->


5. Zeitkonferenz der Allianz für den freien Sonntag

Dienstag, 25. Februar 2014, Düsseldorf

Unter dem Motto „Freiheit für den Sonntag" lädt die Allianz für den freien Sonntag zur 5. bundesweiten Zeitkonferenz am 25.2.2014 nach Düsseldorf ein. Sie dient dem gegenseitigen Austausch und der Vernetzung von Sonntagsschützer/innen in ganz Deutschland.

Im Vorfeld des Internationalen Tages des freien Sonntags am 3. März sowie zahlreicher Kommunal- und Landtagswahlen im Jahr 2014 stehen die aktuellen Entwicklungen beim Sonntagsschutz im Mittelpunkt der Diskussionen und dienen als Basis für gemeinsame Aktionen im Jahr 2014. Im Blickpunkt steht darüber hinaus auch eine internationale Kampagne zur Europawahl am 25. Mai.

Nähere Informationen sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie im Download: ->


Menschenhandel und Arbeitsausbeutung in NRW

Datum: 21.2.2014, 10.00 Uhr - 16.30 Uhr

Ort: Hans-Böckler-Stiftung, Hans-Böckler-Str. 39, 40476 Düsseldorf

"In Nordrhein-Westfalen sind neben der Ausweitung von prekären Arbeitsverhältnissen auch immer häufiger illegale Ausbeutungsformen bis hin zum Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung zu beobachten. Der komplexe Sachverhalt Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung ist seit 2005 im deutschen Strafgesetzbuch verankert und umfasst dabei neben der menschenrechtlichen Dimension vor allem auch ausländer- und arbeitsrechtliche Aspekte. Sei es durch Zwang oder falsche Versprechungen - es sind vor allem Migrantinnen und Migranten, die gering entlohnt unter unwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Oftmals fehlen ihnen Sprach- Rechts- und Ortskenntnisse sowie persönliche Ansprechpartner, um Hilfen zu erlangen.(...)"

Weitere Infos sowie die vollständige Tagungsausschreibung mit Anmeldemöglichkeit finden Sie hier als pdf-Download: ->

 


interview mit josef krebs im aktuellen "busfahrer" (Ausgabe 01/2014)

Erlaubnis zur Veröffentlichung liegt vor.





 

Schließungspläne bei Krauss Maffei in Treuchtlingen

Solidaritätsbekundung der Betriebsseelsorge Eichstätt anlässlich der ausgesprochenen Schließungspläne bei Krauss Maffei in Treuchtlingen

Das 2012 vom nordamerikanischen Finanzinvestor Onex übernommene Unternehmen Krauss Maffei in Treuchtlingen soll geschlossen werden. Mehr als 150 gute Industriearbeitsplätze drohen verloren zu gehen. Die Beschäftigten und ihre Angehörigen sehen ihrer Zukunft mit großer Sorge entgegen. Die Betriebsseelsorge der Diözese Eichstätt steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten.

Lesen Sie hier das ganze Solidarwort: ->

 


Publikation: Kirche an der Seite der Armen

Betriebsseelsorgerin Ingrid Reidt (Rüsselsheim) publiziert Buch zur Sozialpastoral

Gemeinsam mit dem Leiter der Stabsstelle Gemeindecaritas beim Caritasverband für die Diözese Mainz e.V., Winfried Reiniger, hat Betriebsseelsorgerin Ingrid Reidt (Rüsselsheim - Bistum Mainz) das lesenswerte Buch "Kirche an der Seite der Armen - ein Praxisbuch zur Sozialpastoral " herausgegeben.

In der Publikation - erschienen im Freiburger Lambertus-Verlag - stellen die Herausgeber ermutigende Ansätze und in der Praxis bewährte Initiativen einer kirchlichen Praxis vor, die sich den Menschen zuwendet und für Benachteiligte Partei ergreift.

Der Link zum Buch: www.lambertus.de/de/shop-details/kirche-an-der-seite-der-armen,1394.html

Hier finden Sie weitere Informationen: ->


 

Kirche für Fernfahrer

Der Mensch ist das Maß - Artikel über die Fernfahrerseelsorge

Die "Kirche für Fernfahrer" hilft Fahrern in Nöten. Reiner Rosenfeld vom Magazin "Trucker" hat dazu Betriebsseelsorger Norbert Jungkunz interviewt.

Das Interview finden Sie hier als pdf-Dokument.

Wir danken der Redaktion von "Trucker" für die Abdruckerlaubnis. Das Copyright liegt bei "Trucker 11/2013".

 


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Bundesfachtagung 2014 der Katholischen Betriebsseelsorge
„Handel im Wandel“ -

Veränderungen im Einzelhandel und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten

„An kaum einer Branche lässt sich der Wandel der Unternehmensstrukturen, der Arbeitsweisen und der Arbeitsbedingungen so deutlich ablesen wie am Einzelhandel. Stichworte für diesen Umbruch sind: zunehmende Konzentration wirtschaftlicher Macht und verschärfter Konkurrenzkampf; Groß-Insolvenzen wie SCHLECKER und PRAKTIKER; Onlinehandel und Internetshopping; Einkaufsmalls und „shop in shop“ statt großer Kaufhäuser; Inszenierung des Einkaufens als Event; Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten; Leistungsverdichtung durch Personalabbau: Umwandlung von Vollzeit in Teilzeit bzw. geringfügige Beschäftigung ...

Welche Folgen hat der Wandel für die Beschäftigten? Wie reagieren die Gewerkschaften darauf? Und wo sind wir als Betriebsseelsorger/innen gefordert?“

Mit diesen Fragen und Entwicklungen haben sich auf der diesjährigen Fachtagung der deutschen Betriebsseelsorge Anfang Mai im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen über 50 BetriebsseelsorgerInnen mit Experten, Gewerkschaftern und Betriebsräten ausgetauscht und beraten, welche Konsequenzen diese Entwicklungen für die Arbeit der BetriebsseelsorgerInnen mit den Beschäftigten im Handel nach sich zieht.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht: ->

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Widerstand gegen TTIP 

19.7.2014

Gegen die Freihandelsverhandlungen der EU wächst der Widerstand in allen beteiligten Ländern. Bei einem europaweiten Aktionstag am 11. Oktober wollen zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften, Bauernverbände und Basisinitiativen aus ganz Europa ihren Protest gegen das transatlantische Handelsabkommen TTIP und ähnliche Vorhaben wie das EU-Kanada-Abkommen CETA und das Dienstleistungsabkommen TiSA auf die Straße tragen. Das haben Vertreterinnen und Vertreter von 100 europäischen Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen bei einem Strategietreffen in Brüssel beschlossen. Anlass der zweitätigen Konferenz war die sechste TTIP-Verhandlungsrunde.

Weitere Infos u.a.:  www.attac.de/ttip

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Bilder von der Bundesfachtagung 2014 in Essen


Dörte Nitt-Drießelmann vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut

Norbert Faltin, Betriebsrat Amazon Koblenz (links)

Betriebsseelsorger aus Rottenburg-Stuttgart: Blick auf das CENTRO Oberhausen

"Konsumtempel CENTRO Oberhausen"




Die TeilnehmerInnen der Bundesfachtagung 2014

 

 

 

Auszeichnung

"Arbeiter für Gerechtigkeit"

Die Katholische Betriebsseelsorge Bamberg verleiht den Preis „Arbeiter für Gerechtigkeit“. Gestiftet vom ersten Betriebsseelsorger des Erzbistums, Herrn Prälat Norbert Przibyllok, geht der Preis an Einzelpersonen oder Gremien aus der Arbeitnehmerschaft, die sich besonders verdient gemacht haben in ihrem Einsatz für mehr Solidarität, Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit im Betrieb.

 

Erzbischof Dr. Ludwig Schick traf sich mit Betriebsräten zum gemeinsamen Gespräch

Der Bericht von Andreas Kirchhof über dieses Treffen mit dem Titel 'Erzbischof Dr. Ludwig Schick verlieh die Auszeichnung „Arbeiter für Gerechtigkeit“ an Otmar Brückner' ist im Heinrichsblatt erschienen.

Rufen Sie den Bericht unter dem Link  http://arbeitnehmerpastoral.kirche-bamberg.de/aktuelles/index.html auf.

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500 Showtrucks und 10 Musikbands sorgen für Stimmung

Kirche für Fernfahrer bei Trucker & Country-Festival

Kult ist das Country & Trucker-Festival in Geiselwind für tausende begeisterte Fahrer und ihre Fans schon seit Jahrzehnten. Das traditionsreiche Festival umfasste auch dieses Jahr ein umfangreiches Programm, zehn Musikbands sorgten für Stimmung. An diesem Pfingstwochenende war die Katholische Betriebsseelsorge im zehnten Jahr dabei auf dem Autohof Strohofer zwischen Würzburg und Bamberg; wieder mit einem eigenen Truck als Kirche für Fernfahrer. Vier Seelsorger luden mit „Talk am Truck“ zu Gesprächen und Austausch ein. Verteilt wurden die CD „Einparkhilfe für die Seele“ und kleine Holzkreuze. Und jeder durfte seine eigene Christopherus-Medaille für die Armaturentafel prägen. Getragen wurde das Angebot in diesem Jahr von den Betriebsseelsorgern Hans Gilg (Bistum Augsburg), Norbert Jungkunz (Erzbistum Bamberg), Josef Krebs (Bistum Rottenburg-Stuttgart) und Hans-Georg Orthlauf-Blooß (Bistum Mainz).

Da ein „Hallo“, dort ein vertrautes „Wie geht es?“. Wenn die Seelsorger über den Platz gehen, kennen sie viele; entweder aus den Vorjahren oder aus den Begegnungsmöglichkeiten, die sie das Jahr über anbieten. Besonders im Erzbistum Bamberg hat die Fernfahrerseelsorge eine lange Tradition. Hier finden regelmäßig Frühschoppen, Stammtisch-Treffen und auch Wochenendveranstaltungen für Fahrer mit ihren Frauen statt. Bei einem Besuch am Fahrerlager der Spedition SFT-Transport, die auch den Kirchentruck kostenlos zur Verfügung stellte, wird Norbert Jungkunz (Coburg) gar als „Papst der Fernfahrer“ tituliert. Eine gewisse Verehrung schwingt deutlich mit! Die kommt auch nicht von ungefähr. Die Seelsorger sind geschätzt, weil sie zuhören und sich für die Belange der Fahrer einsetzen. „Für mich heißt Pfingsten, herauszugehen aus den Kirchen auf die Plätze, um dort mit den Menschen, die eben gerade da sind, zu reden und sie ein Stück ihres Lebensweges zu begleiten“, erläutert er seinen pastoralen Ansatz.

Auch für Josef Krebs (Heilbronn) sind die persönlichen Gespräche Highlights, wenn die Fahrer erzählen, wie sie mit ihrem Leben zurechtkommen. Die physischen und psychischen Belastungen sind hoch, sagt er. Großer Termindruck, ständige Kontrollen und lange Arbeitszeiten sind die Regel. Besonders für die „osteuropäischen Billiglöhner“, die unter sklavenähnlichen Bedingungen auf der Straße seien, stelle sich die Situation verschärfend da. In seinem Dienst an den Fahrern sieht er für sich den biblischen Auftrag „Geht hinaus in die Welt“ erfüllt.

Hans Gilg (Augsburg) erlebt bei den Fahrern besonders deren Sorge um die Familie zu Hause. „Sie würden gerne zu Hause mehr präsent sein, stehen aber in ihrer Freizeit auf Parkplätzen fern der Heimat.“ Auch viele Ehen scheitern durch die lange Abwesenheit, so Gilg. Er stellt heraus, dass das Ansehen der Fahrer in der Gesellschaft nicht hoch sei. Oft würden sie „wie der letzte Dreck behandelt!“ Das macht vielen Fahren ziemlich zu schaffen, ist seine Beobachtung. Deshalb sind solche Festivals so wichtig. Hier sind sie und ihre Fahrzeuge die „Kings“ und werden bewundert. Viele bringen nach Geiselwind die ganze Familie mit. Und mancher Firmenchef finanziert ihnen die Teilnahme an diesem Event und ermöglicht ihnen so die Erfahrung zu einer großen Gemeinschaft zu gehören. Neben der Begegnung steht beim Festival besonders die Bewunderung für die Fahrzeuge im Vordergrund. Truck reiht sich an Truck. Auf dem weiträumigen Autohofgelände stehen etwa 500 Zugmaschinen dicht nebeneinander. Eine schöner als die andere, mit großer Liebe zum Detail, mit sehenswertem Airbrush und gekonnten Umbauten. „Das sind keine Trucks von der Stange“, stellen die Seelsorger fest. Man sieht man die Begeisterung und den Stolz der Fahrer und Besitzer.

Den Abschluss bildete am Pfingstmontag ein ökumenischer Country-Gottesdienst.

Hans-Georg Orthlauf-Blooß

 


 

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The Voice of Workers' World - Videointerwiew

Video-Interview mit Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann über die Situation mobiler Beschäftigter unter Berücksichtigung der Erfahrungen des Projektes Faire Mobilität.

Angesichts der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise steht Europa vor enormen beschäftigungspolitischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die unmittelbare Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen in den Mitgliedstaaten haben: durch die Veränderungen der Arbeitsmärkte und die bereits realisierten bzw. noch zu erwartenden wohlfahrtsstaatlichen Anpassungen in Form eines Rückbaus der sozialen Sicherungssysteme (retrenchment).

Vor diesem Hintergrund hat die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Projekt L-E-T (s. Anhang) teilgenommen. Ziel des Projektes war die Verbesserung des Kenntnisstandes der Arbeitsbeziehungen in Europa durch eine regionale Betrachtung der Arbeitsbeziehungen ausgewählter (Erfolgs-)Regionen. Hierbei wurden innovative Ansätze in den Arbeitsbeziehungen angesichts der krisenhaften Entwicklungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise aufgespürt, die Sensibilität für spezifische beschäftigungspolitische Fragestellungen erhöht und der Austausch unter den Partnern hierüber gefördert, handlungsrelevantes Wissen zu den Arbeitsbeziehungen auf regionaler Ebene erarbeitet und die Arbeitsergebnisse abschließend einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch Aufzeigen beschäftigungspolitscher Möglichkeiten und innovativer regionaler Ansätze des Sozialen Dialoges in ausgewählten europäischen Regionen wurde ein Beitrag zur Umsetzung und Verwirklichung der Ziele der EU-2020-Strategie geleistet.

Die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart konnte ihre Erfahrung der Beratung von mobilen Beschäftigten im Rahmen des Kooperationsprojektes Faire Mobilität einspeisen:

Hier der Link zum Video (in englischer Sprache): www.acli.de/en/video/ - (das dritte Video auf der Website)

Nähere Informationen zum Projekt Linking Europe in Transition (L-E-T) finden Sie hier:

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Gestern - Heute - Morgen

50 Jahre Betriebsseelsorge im Bistum Mainz

Die Betriebsseelsorge im Bistum Mainz begeht in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum.

1964 wurde in Rüsselsheim in unmittelbarer Nähe zum Opelwerk eine erste Stelle der Betriebsseelsorge eingerichtet. Im Mittelpunkt steht seitdem in vielfältiger Weise und an verschiedenen Orten in der Diözese unsere Sorge um die Menschen in der Berufs- und Arbeitswelt.

Gemeinsam mit Bischof Karl Kardinal Lehmann, mit Weggefährten, Freunden und Partnern wollen wir in Rüsselsheim, an dem Ort, wo alles begann, Rückschau halten und uns den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft stellen.

Datum: Freitag, 18. Juli 2014, ab 15.15 Uhr

Ort: Rüsselsheim, Opel-Forum am Bahnhofsplatz

Den Infoflyer mit Ablauf und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier: ->

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Gutes Leben trotz(t) Hartz IV

Auf der Suche nach den wahren Reichtümern

Aus der Einladung: "Engagierte aus Erwerbsloseninitiativen sind 2014 in die bayerische Landeshauptstadt bzw. nach Erdweg eingeladen, nach dem „guten Leben" zu suchen, das jenseits der „Schicki-Micki-Szenen" Münchens auch – trotz Hartz IV - entdeckt werden kann. Es muss entdeckt werden, denn es gibt nur ein wertvolles Leben, das trotz schwieriger Bedingungen – wenig Ressourcen und Teilhabemöglichkeiten in einer kostspieligen Umgebung - gut gestaltet werden will. Die Entdeckungen und Perspektiven sollen zudem mit verschiedenen Gesprächspartner/innen kritisch erörtert werden."

Anmeldung: Spätestens bis zum 04.07.2014 beim Gruppenverantwortlichen oder Kooperationspartner (s. unten).

Veranstalter: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim Fon: +49 (0)6252 9306-12

Verantwortlich: Titus Möllenbeck, Mail: t.moellenbeck@haus-am-maiberg.de

Veranstaltungsort: Katholische Landvolkshochschule „Der Petersberg" =>  www.der-petersberg.de

Kooperationspartner:

Bruno Schumacher, Betriebsseelsorge Bistum Mainz;m  bss.darmstadt@bistum-mainz.de,   T. 06151 783 877;

Mike Gallen, Arbeitslosenseelsorge Bistum München-Freising;  mgallen@eomuc.d, Tel. 089 510 99373

Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig (KEL)

Kosten: 40,- € für Unterkunft (im DZ), Verpflegung und Programm - Ermäßigung auf Anfrage

Alle Infos finden Sie ausführlich im Informationsflyer: -> Download

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Fairness und Gerechtigkeit

Aus Anlass der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) hat das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat in Kooperation mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), dem Sportverband DJK, der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) und Kolping International die Aktion „Steilpass. 11 Freunde für Fairness und Gerechtigkeit" ins Leben gerufen. „Zur Fußball-WM 2014 fordern wir Fairness und Gerechtigkeit für die Menschen in Brasilien, in Deutschland und weltweit", sagt die KAB Bundesvorsitzende Regina Dolores Stieler-Hinz.

https://secure.avaaz.org/de/petition/Die_brasilianische_Regierung_Aktion_Steilpass_Fairness_fuer_alle/

Werden auch Sie Teil dieser Forderung und beteiligen sich an der Petition! 

 




Juni 2014


"Soll das „Freihandelsabkommen" zwischen der EU und den USA gestoppt werden?"

In einer Expertengruppe bei der Europäischen Kommission werden seit Juni 2013 Vertragstexte entworfen, die zu einer „Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft" (Transatlantic Trade and Investment Partnership/TTIP) führen sollen. Dabei entsteht die größte Freihandelszone der Welt. Zusammen stellen die beiden Abkommens-Partner fast die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung. 

Was halten Sie davon? Die KAB lädt als Partnerin der Aktion "vote-europe" zur "Abstimmung" ein: 

            http://www.vote-europe.net/   




Mai 2014


 

Arbeitnehmer/-innenempfang auf dem Katholikentag in Regensburg
Podiumsgespräch: "Gute Arbeit um Gottes Willen"

Die KAB Deutschlands und die Bundeskommission der Katholischen Betriebsseelsorge (u.a.) laden zum Arbeitnehmer/-innenempfang auf dem 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg ein. Als Gäste auf dem Podium werden u.a. der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, erwartet.


Im Anschluss an das Podiumsgespräch besteht die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen und Begegnungen bei  einem kleinen Imbiss.

Datum: Freitag, 30. Mai 2014, 18.30 Uhr - 20.00 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus Regensburg, Richard-Wagner-Str. 2, 93055 Regensburg

Hier können Sie die die Einladung herunterladen: -> Flyer

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20. Parlament der Arbeit - DGB Kongress in Berlin

Bundespräsident Gauck betont die Bedeutung des Projektes Faire Mobilität

Berlin, 11. Mai 2014

Bundespräsident Joachim Gauck würdigte in seinem Begrüßungswort zum Auftakt des 20. Parlamentes der Arbeit (DGB Kongress) die Bedeutung qualifizierter Beratung mobiler Beschäftigter durch das Projekt Faire Mobilität, initiiert vom DGB-Bundesvorstand und in Stuttgart mitgetragen von der Katholischen Betriebsseelsorge

 Hier ein Auszug aus seiner Rede:



DGB / Simone M. Neumann

"Nehmen wir die Europäische Union: Sie ist zur neuen Selbstverständlichkeit, zum gemeinsamen Arbeitsmarkt geworden. Millionen Menschen profitieren davon. Manches bereitet allerdings Sorge. Nicht nur die Stipendiatin aus Spanien oder der Ingenieur aus Polen kommen nach Deutschland, sondern auch europäische Bürgerinnen und Bürger aus teilweise prekären Verhältnissen, getragen von dem Wunsch, ihrer Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, und bereit, dafür weit schlechtere Konditionen in Kauf zu nehmen, als üblicherweise in Deutschland ausgehandelt werden. Wir wissen, dass mit dieser Arbeitsmigration Grauzonen entstanden sind und Fälle von Missbrauch. Ich könnte jetzt eine Reihe von ungelösten Problemen ansprechen, ich möchte jedoch lieber ein Beispiel auswählen, das in der schwierigen Debatte Mut macht: Die Arbeit auf deutschen Schlachthöfen ist inzwischen tariflich geregelt worden, nicht zuletzt weil unsere Gewerkschaften die unhaltbaren Zustände immer wieder thematisiert haben. Veränderung ist machbar! Der Mechanismus ist seit 150 Jahren der gleiche: Veränderung gelingt, wenn Empörung in Aktion kanalisiert wird.

Ich bin dem DGB für alle Projekte dankbar, die sich mit Fehlentwicklungen konstruktiv auseinandersetzen – mal als Forschungsaufgabe, mal als Aufklärungskampagne. Wenn es zum Beispiel gelingt, Grauzonen zu beschreiben und vor Risiken zu warnen, den Zuwanderern ihre Arbeitnehmerrechte in Deutschland zu erklären, ihnen den Rücken zu stärken und damit Ausbeutung zu verhindern.

Das DGB-Projekt „Faire Mobilität“ verfolgt genau diesen Ansatz, bietet Beratung in verschiedenen Sprachen, inhaltlich zugeschnitten auf die Herkunftsländer. So funktioniert Ermächtigung auf dem modernen Arbeitsmarkt: sehr differenziert, sehr individuell, sehr aufwendig. Aber – das ist für mich die wichtigste Nachricht – eben auch passgenau und damit in vielen Fällen wirksam."

Den ganzen Wortlaut seiner Rede finden Sie hier:

 http://bundeskongress.dgb.de/die-woche/++co++e11b548c-d8e6-11e3-8365-52540023ef1a/@@dossier.html

 


Situation europäischer Wanderarbeiter_innen in Rheinland-Pfalz Mittwoch, 7. Mai, 11 Uhr Julius-Lehlbach-Haus, Kaiserstraße 26 - 30, Mainz

 

"Wanderarbeiter, die nach Rheinland-Pfalz kommen, haben oft einen hohen Bedarf an Informationen über das Arbeits- und Sozialrecht in Deutschland. Einige Arbeitgeber nutzen dieses Informationsdefizit aus, um Wanderarbeiter auszubeuten mit schlechter Bezahlung, unzumutbaren Arbeitszeiten oder unwürdigen beziehungsweise gefährlichen Arbeitsbedingungen. Anfang des Jahres hat das Projekt „Niedrigschwellige Weiterbildung und Beratung mobil Beschäftigter“ mit zwei Mitarbeiter_innen die Arbeit aufgenommen. Vor Ort, anonym in Telefongesprächen oder im direkten Kontakt im Büro im Mainzer Julius- Lehlbach-Haus beraten sie kostenlos Wanderarbeiter über deren Rechte. Die meisten stammen aus Rumänien oder Bulgarien.

Auf einer Pressekonferenz stellt das Projekt seine bisher geleistete Arbeit vor. Anhand von Fotos und Erzählungen wird deutlich, was Wanderarbeitern in Rheinland-Pfalz mitunter erleben. Ein bulgarischer Wanderarbeiter wird aus der Praxis erzählen."

 

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: Flyer

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Aufruf zur Beteiligung als Kandidat/-in und Wahlteilnahme zu den Betriebsratswahlen 2014

Gemeinsamer Aufruf des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. h.c. Nikolaus Schneider, zu den Betriebsratswahlen 2014:

"Vom 1. März bis 31. Mai 2014 finden in Deutschland wieder Betriebsratswahlen statt. Die Kirchen in Deutschland engagieren sich seit vielen Jahren gemeinsam mit den gewählten Arbeitnehmervertretungen in den Betrieben für eine solidarische und gerechte Arbeitswelt.

Die Betriebsräte setzen sich ein für die Belange ihrer Kolleginnen und Kollegen und übernehmen dabei große Verantwortung. Diese Aufgabe erfordert hohe Kompetenz, Durchsetzungsvermögen, aber auch Ausdauer und Geschick. Deshalb danken wir allen, die sich in den vergangenen Jahren in den Betrieben für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung gestellt haben und sprechen ihnen auf diesem Weg unsere Anerkennung für ihren Einsatz aus. (...)

Für die anstehenden Betriebsratswahlen ermutigen wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich an den Wahlen zu beteiligen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Überlegen Sie bitte auch, ob Sie sich nicht selbst als Kandidatin oder Kandidat zur Verfügung stellen können. Betriebsräte und Arbeitnehmer-vertretungen leben von einer möglichst breiten Unterstützung sowie der Bereitschaft vieler, sich hierbei zu engagieren."

Den vollständigen Text des Aufrufes finden Sie hier als PDF-Download: ->

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Betriebsseelsorgerin Ingrid Reidt, Rüsselsheim

Betriebliche Mitbestimmung um des Menschen willen!

Rede zum Tag der Arbeit, 1. Mai 2014, Kundgebung in Rüsselsheim
Ingrid Reidt, Betriebsseelsorge Rüsselsheim

Betriebsseelsorgerin Ingrid Reidt weist in ihrer Rede zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2014 angesichts eklatanter Fälle von Missachtung betrieblicher Mitbestimmung auf die zentrale Bedeutung einer funktiorenden Mitbestimmung zur Durchsetzung und Achtung von Arbeitnehmerrechten hin:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
dem ein oder der anderen klingt es vielleicht noch im Ohr: Das Unwort des Jahres 2009: „Betriebsratsverseucht“ –
Es stammt aus dem Mund  einer Vorgesetzten, das damals wie ein Lauffeuer durch die Presse ging. An Despektierlichkeit kaum zu übertreffen.
Eine Ohrfeige in das Gesicht aller, die sich als Arbeitnehmervertreter für die Rechte der Belegschaft engagieren. 
Fünf Jahre sind seitdem vergangen, neue Unwörter haben Einzug gehalten.
Die Einstellung aber, die sich im Unwort 2009 verbirgt, ist leider nicht verjährt.
Im Gegenteil, meiner Wahrnehmung nach hat sich sogar fast noch verschärft, manchmal offensichtlich, oft auch sehr subtil. 
Immer häufiger begegnet mir bei den Besuchen in den Betrieben oder auch in einfachen Gesprächen, dass Mitbestimmung im Keim erstickt, behindert oder vereitelt wird.

Lesen Sie hier den vollständigen Redebeitrag: -> Download


Februar 2014


Fachkonferenz zum Thema Entsendung:

Richtlinie zur Durchsetzung der Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern: Aktuelles und zukünftige Veränderungen?

Datum: 19. Dezember 2014

Salle Pasteur - Palais universitaire

Place de l'Université , Strasbourg

Übersetzungen in französisch, deutsch und englisch

Nähere Informationen finden Sie hier als PDF-Download:=>

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Oktober


 

Bundesweite Petition "Schluss mit dem Hartz-IV-Sonderrecht"

Der Bezirkserwerbslosenausschuss des ver.di-Bezirks Mittelfranken startet eine bundesweite Petition, die das Ziel hat, systematische Diskriminierung von Leistungen der Grundsicherung für Erwerbstätige („Hartz IV") zu beenden.

Durch die Gesetzgebung und ihre Weiterentwicklung seit 2005 wurden vielfältige verschärfende Sonderregelungen speziell für Hartz-IV-Empfänger geschaffen, die die Grundrechte über Gebühr einschränken und weder mit dem Sozialstaatsgebot, noch mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes in Einklang zu bringen sind. Bereits jetzt sind auch weitere neue Verschärfungen in 2015 absehbar.

Die Petition ist online!

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2014/_08/_19/Petition_54191.html


 

Stellenausschreibung

Konflikthotline Baden-Württemberg

Bei der landesweiten Konflikthotline Baden-Württemberg e.V. (Träger sind die DRV Baden-Württemberg, Gewerkschaften, Kirchen, Kranken- und Unfallkassen sowie das Sozialministerium Baden-Württemberg) ist

zum 01.03.2015 eine Stelle als wissenschaftliche und organisatorische Leitung der Konflikthotline Baden- Württemberg e.V. (m/w) in Vollzeit (100%) zu besetzen.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens 30.10.2014 an folgende Adresse:

RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH, Frau Dr. Schaal, Geschäftführerin, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart.

Die Ausschreibung mit Beschreibung der Voraussetzungen und des Aufgabenprofils finden Sie hier:

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FAIRE ARBEITSMIGRATION - Menschen – Herausforderungen – Ziele

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 12:30 Uhr

Haus der Abgeordneten - Konrad-Adenauer-Str. 12, 70173 Stuttgart

Die Ausstellung portraitiert Frauen und Männer aus verschiedenen Herkunftsländern und unterschiedlichen Branchen, wie z. B.: Bau- und Landwirtschaft, Reinigungs- und Hotelgewerbe, häusliche Pflege, Automobilzuliefererindustrie und Transport, und macht so prekäre Arbeits- und Lohnverhältnisse sichtbar.

Wo Migranten und Migrantinnen betroffen sind, bestehen aus aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Gründen besondere Abhängigkeiten und Herausforderungen.

Das Bündnis „Faire Arbeitsmigration Baden-Württemberg", ein Zusammenschluss von Verbänden und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Kirchen, engagiert sich in Prävention, Beratung und Politik: gerechte Arbeitsbedingungen sind Teil der Menschenrechte und der Menschenwürde.

Eine Teilnahme muss schriftlich zugesagt werden; hier finden Sie den Einladungsflyer ->

s. auch:  www.faire-arbeitsmigration.de

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August 2014

 


 

Leseprobe KDA Themenheft 2014:

Jetzt: "So werdet ihr leben"

Das Themenheft 2014 zum sozialpolitischen Buß- und Bettag ist fast fertig.

Hier können Sie eine Leseprobe herunterladen, die Sie kurz über die Inhalte der Broschüre informiert =>

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Hinweis auf eine Publikation:

Kirche und Arbeiterschaft - 40 Jahre Synodenbeschluss

Die letzte Vollversammlung der Würzburger Synode im November 1975 hat mit großer Mehrheit den Synodenbeschluss "Kirche und Arbeiterschaft" angenommen. Im Bistum Aachen wurde dieser Beschluss 1980 pastoraler Schwerpunkt.

Für die Begleitung des Schwerpunktes war zunächst eine Projektgruppe und danach eine vom Bischof berufene Kommission zuständig. Ein oft sperriger, unbequemer und herausfordernder Schwerpunkt, der auch  zukünftig gebraucht wird, sagt Bischof Dr. Mussinghoff im Vorwort.

Fast 35 / 40 Jahre später erfolgt die Relecture des Synodenbeschlusses im Auftrag des Bischofs. Ein Zeitzeuge der Synode aus dem Bistum Aachen, der Regionsgeschäftsführer des DGB der Region NRW Süd-West, und der Leiter des Grundsatzreferates der KAB beleuchten aus unterschiedlichen Aspekten den Synodenbeschluss.

Kirche und Arbeiterschaft

sperrig - unbequem - herausfordernd

40 Jahre Synodenbeschluss

Bischöfl. Kommission Kirche und Arbeiterschaft im Bistum Aachen (Hg.)

ISBN: 978-3-944427-08-9

Preis: 3,00 € inkl. MwSt.

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Ausschreibung: Maria-Grönefeld-Preis 2014

Teilen tut gut - auch unserer Zukunft

Der Maria-Grönefeld-Preis ist eine Auszeichnung für ein besonderes soziales, gesellschaftspolitisches Engagement in der betrieblichen Arbeitswelt, für benachteiligte Familien und arbeitslose Jugendliche sowie für gerechtere Bildungs- und Lebenschancen für Frauen.


Das Motto für 2014 lautet:
Stark für Frauen - Für gerechtere Bildungs- und Lebenschancen für Frauen.

Ausschreibungsende ist der 8. August 2014.

Nähere Informationen finden Sie hier als pdf-Download: ->

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Betriebsseelsorge im Bistum Mainz begeht ihr 50-jähriges Jubiläum

18.7.2014

Rüsselsheim. Unter der Überschrift „Gestern – heute – morgen“ stand am Freitag, 18. Juli, eine Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Betriebsseelsorge im Bistum Mainz. Die Veranstaltung fand im Opel-Forum in Rüsselsheim statt; hier war 1964 in unmittelbarer Nähe zum Opelwerk eine erste Stelle der Betriebsseelsorge eingerichtet worden. Zu der Feierstunde waren rund 200 Gäste nach Rüsselsheim gekommen.

In seiner Predigt im Wortgottesdienst wies der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, unter anderem darauf hin, dass bereits in den Büchern des Alten Testamentes „für den Zusammenhang von Glauben und Tun" geworben werde. „Die rechte Haltung vor Gott führt zum rechten Tun gegenüber den Armen (...).

In seinem Grußwort betonte Ralph Wangemann, Personaldirektor Deutschland der Adam Opel AG, dass durch die Betriebsseelsorge Kirche und Glaube im Betriebsalltag verankert worden seien. Die Betriebsseelsorger seien „selbstverständliche Ansprechpartner" der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Armin Herber, Betriebsrat der Adam Opel AG, bezeichnete die Betriebsseelsorge als „segensreiche

Einrichtung": „Wir haben bei Opel schwere Zeiten hinter uns. Die Betriebsseelsorger haben den Menschen immer zur Seite gestanden, dafür einen herzlichen Dank." (...)

Den ganzen Pressebericht finden Sie hier: -

Weitere Informationen zur Betriebsseelsorge im Bistum Mainz:

 www.arbeitswelt-bistum-mainz.de

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Rüsselsheim, 18.7.2014: Kardinal Karl Lehmann (m.) und Domdekan Heinz Heckwolf (2.v.r.) mit den Betriebsseelsorgern (v.l.) Richard Kunkel, Hans-Georg Orthlauf-Blooß und Bruno Schumacher- es fehlt Betriebsseelsorgerin Ingrid Reidt)

Lehren aus der Schlecker-Pleite:

Ministerin Nahles nimmt Forderungen zum Insolvenzrecht entgegen

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, nahm am Montag,  14. Juli, in Berlin einen Forderungskatalog zu Konsequenzen aus der Schlecker-Insolvenz entgegen.

An der Übergabe nahmen teil:

 - die Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Schlecker, Christel Hoffmann

 -  Stefanie Nutzenberger vom ver.di Bundesvorstand

 -  Rechtsanwältin Elke Lill, die im Insolvenzverfahren den Gesamtbetriebsrat

     vertreten hatte

 - Martin Schwarz, Wirtschafts- und Sozialpfarrer des kirchlichen Dienstes in der

   Arbeitswelt (KDA) Ulm

 - und die baden-württembergische ver.di Landesbezirksleiterin Leni Breymaier  (...).Lesen Sie hier den ganzen Artikel: -> Download

Weitere Informationen zur Schlecker-Insolvenz finden Sie hier:

 http://www.kda-wue.de/berichte/schlecker-insolvenz/#c328569

 



v.l.n.r.: Andrea Nahles, Martin Schwarz, Christel Hoffmann, Stefanie Nutzenberger, Elke Lill, Leni Breymeyer

 

Dezember 2014


Fachkonferenz zum Thema Entsendung:

Richtlinie zur Durchsetzung der Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern: Aktuelles und zukünftige Veränderungen?

Datum: 19. Dezember 2014

Salle Pasteur - Palais universitaire

Place de l'Université , Strasbourg

Übersetzungen in französisch, deutsch und englisch

Nähere Informationen finden Sie hier als PDF-Download:=>

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November



Engagement gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen

Deutsche Kommission Justitia et Pax - Köln/Bonn

Am 5. November 2014 fand eine Sitzung des Gesprächskreises der Gewerkschaften und Justitia et Pax statt. Prälat Peter Kossen aus Vechta stellte die skandalösen Arbeitsverhältnisse von Wanderarbeitern in der Fleisch verarbeitenden Industrie vor.

Der Leiter des DGB Projektes „Faire Mobilität“, Dominique John und Wolfgang Herrmann (Betriebsseelsorge Diözese Rottenburg-Stuttgart) aus der Bundeskommission der Betriebsseelsorger beschrieben die Zusammenarbeit von Kirche und Gewerkschaften insbesondere für die problematische Situation vieler Wanderarbeiter etwa auf Großbaustellen und in anderen Wirtschaftsbereichen.

Hier geht es zum Download der Ausgabe 27 des Magazins "Deutsche Kommission Justitia et Pax ... in Kürze" : ->

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Seminar: Soziale Kompetenz - Gesundheit fördern im Betrieb

 

Datum: 02.02.2015 - 05.02.2015

Ort: Bildungshaus St. Bonifatius - Kloster Jakobsberg, 55437 Ockenheim

Veranstalter: Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz

 

"Fehlzeiten reduzieren - Gesundheit fördern ist ein Anliegen, das sich viele Betriebe auf die Fahne geschrieben haben.

Die Positive Psychologie bietet viele spannende Ansätze, sowohl auf der individuellen Ebene als auch auf der Ebene der Organisation, um das Wohlbefinden und damit auch die Gesundheit der Beschäftigten zu steigern. In diesem Seminar befassen sich die Teilnehmer/-innen mit den relevanten Werkzeugen der Positiven Psychologie und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Gemeinsam wird überlegt, wie sich diese in den Betrieben umsetzen lassen und was Arbeitnehmervertreter/Innen dazu beitragen können."

Alle weiteren Infos finden Sie hier als pdf-Download - der Anmeldeschluss ist verlängert 

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Stellenausschreibung

Konflikthotline Baden-Württemberg

Bei der landesweiten Konflikthotline Baden-Württemberg e.V. (Träger sind die DRV Baden-Württemberg, Gewerkschaften, Kirchen, Kranken- und Unfallkassen sowie das Sozialministerium Baden-Württemberg) ist

zum 01.03.2015 eine Stelle als wissenschaftliche und organisatorische Leitung der Konflikthotline Baden- Württemberg e.V. (m/w) in Vollzeit (100%) zu besetzen.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens 30.10.2014 an folgende Adresse:

RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH, Frau Dr. Schaal, Geschäftführerin, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart.

Die Ausschreibung mit Beschreibung der Voraussetzungen und des Aufgabenprofils finden Sie hier:

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 Juli 2014


Betriebsseelsorge im Bistum Mainz begeht ihr 50-jähriges Jubiläum

18.7.2014

Rüsselsheim. Unter der Überschrift „Gestern – heute – morgen“ stand am Freitag, 18. Juli, eine Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Betriebsseelsorge im Bistum Mainz. Die Veranstaltung fand im Opel-Forum in Rüsselsheim statt; hier war 1964 in unmittelbarer Nähe zum Opelwerk eine erste Stelle der Betriebsseelsorge eingerichtet worden. Zu der Feierstunde waren rund 200 Gäste nach Rüsselsheim gekommen.

In seiner Predigt im Wortgottesdienst wies der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, unter anderem darauf hin, dass bereits in den Büchern des Alten Testamentes „für den Zusammenhang von Glauben und Tun" geworben werde. „Die rechte Haltung vor Gott führt zum rechten Tun gegenüber den Armen (...).

In seinem Grußwort betonte Ralph Wangemann, Personaldirektor Deutschland der Adam Opel AG, dass durch die Betriebsseelsorge Kirche und Glaube im Betriebsalltag verankert worden seien. Die Betriebsseelsorger seien „selbstverständliche Ansprechpartner" der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Armin Herber, Betriebsrat der Adam Opel AG, bezeichnete die Betriebsseelsorge als „segensreiche

Einrichtung": „Wir haben bei Opel schwere Zeiten hinter uns. Die Betriebsseelsorger haben den Menschen immer zur Seite gestanden, dafür einen herzlichen Dank." (...)

Den ganzen Pressebericht finden Sie hier: -

Weitere Informationen zur Betriebsseelsorge im Bistum Mainz:

 www.arbeitswelt-bistum-mainz.de

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Rüsselsheim, 18.7.2014: Kardinal Karl Lehmann (m.) und Domdekan Heinz Heckwolf (2.v.r.) mit den Betriebsseelsorgern (v.l.) Richard Kunkel, Hans-Georg Orthlauf-Blooß und Bruno Schumacher- es fehlt Betriebsseelsorgerin Ingrid Reidt)

Lehren aus der Schlecker-Pleite:

Ministerin Nahles nimmt Forderungen zum Insolvenzrecht entgegen

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, nahm am Montag,  14. Juli, in Berlin einen Forderungskatalog zu Konsequenzen aus der Schlecker-Insolvenz entgegen.

An der Übergabe nahmen teil:

 - die Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Schlecker, Christel Hoffmann

 -  Stefanie Nutzenberger vom ver.di Bundesvorstand

 -  Rechtsanwältin Elke Lill, die im Insolvenzverfahren den Gesamtbetriebsrat

     vertreten hatte

 - Martin Schwarz, Wirtschafts- und Sozialpfarrer des kirchlichen Dienstes in der

   Arbeitswelt (KDA) Ulm

 - und die baden-württembergische ver.di Landesbezirksleiterin Leni Breymaier  (...).Lesen Sie hier den ganzen Artikel: -> Download

Weitere Informationen zur Schlecker-Insolvenz finden Sie hier:

 http://www.kda-wue.de/berichte/schlecker-insolvenz/#c328569

 



v.l.n.r.: Andrea Nahles, Martin Schwarz, Christel Hoffmann, Stefanie Nutzenberger, Elke Lill, Leni Breymeyer

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Bundesfachtagung 2014 der Katholischen Betriebsseelsorge
„Handel im Wandel“ -

Veränderungen im Einzelhandel und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten

„An kaum einer Branche lässt sich der Wandel der Unternehmensstrukturen, der Arbeitsweisen und der Arbeitsbedingungen so deutlich ablesen wie am Einzelhandel. Stichworte für diesen Umbruch sind: zunehmende Konzentration wirtschaftlicher Macht und verschärfter Konkurrenzkampf; Groß-Insolvenzen wie SCHLECKER und PRAKTIKER; Onlinehandel und Internetshopping; Einkaufsmalls und „shop in shop“ statt großer Kaufhäuser; Inszenierung des Einkaufens als Event; Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten; Leistungsverdichtung durch Personalabbau: Umwandlung von Vollzeit in Teilzeit bzw. geringfügige Beschäftigung ...

Welche Folgen hat der Wandel für die Beschäftigten? Wie reagieren die Gewerkschaften darauf? Und wo sind wir als Betriebsseelsorger/innen gefordert?“

Mit diesen Fragen und Entwicklungen haben sich auf der diesjährigen Fachtagung der deutschen Betriebsseelsorge Anfang Mai im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen über 50 BetriebsseelsorgerInnen mit Experten, Gewerkschaftern und Betriebsräten ausgetauscht und beraten, welche Konsequenzen diese Entwicklungen für die Arbeit der BetriebsseelsorgerInnen mit den Beschäftigten im Handel nach sich zieht.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht: ->

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Widerstand gegen TTIP 

19.7.2014

Gegen die Freihandelsverhandlungen der EU wächst der Widerstand in allen beteiligten Ländern. Bei einem europaweiten Aktionstag am 11. Oktober wollen zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften, Bauernverbände und Basisinitiativen aus ganz Europa ihren Protest gegen das transatlantische Handelsabkommen TTIP und ähnliche Vorhaben wie das EU-Kanada-Abkommen CETA und das Dienstleistungsabkommen TiSA auf die Straße tragen. Das haben Vertreterinnen und Vertreter von 100 europäischen Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen bei einem Strategietreffen in Brüssel beschlossen. Anlass der zweitätigen Konferenz war die sechste TTIP-Verhandlungsrunde.

Weitere Infos u.a.:  www.attac.de/ttip

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Bilder von der Bundesfachtagung 2014 in Essen


Dörte Nitt-Drießelmann vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut

Norbert Faltin, Betriebsrat Amazon Koblenz (links)

Betriebsseelsorger aus Rottenburg-Stuttgart: Blick auf das CENTRO Oberhausen

"Konsumtempel CENTRO Oberhausen"




Die TeilnehmerInnen der Bundesfachtagung 2014

 

 

 

Auszeichnung

"Arbeiter für Gerechtigkeit"

Die Katholische Betriebsseelsorge Bamberg verleiht den Preis „Arbeiter für Gerechtigkeit“. Gestiftet vom ersten Betriebsseelsorger des Erzbistums, Herrn Prälat Norbert Przibyllok, geht der Preis an Einzelpersonen oder Gremien aus der Arbeitnehmerschaft, die sich besonders verdient gemacht haben in ihrem Einsatz für mehr Solidarität, Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit im Betrieb.

 

Erzbischof Dr. Ludwig Schick traf sich mit Betriebsräten zum gemeinsamen Gespräch

Der Bericht von Andreas Kirchhof über dieses Treffen mit dem Titel 'Erzbischof Dr. Ludwig Schick verlieh die Auszeichnung „Arbeiter für Gerechtigkeit“ an Otmar Brückner' ist im Heinrichsblatt erschienen.

Rufen Sie den Bericht unter dem Link  http://arbeitnehmerpastoral.kirche-bamberg.de/aktuelles/index.html auf.

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500 Showtrucks und 10 Musikbands sorgen für Stimmung

Kirche für Fernfahrer bei Trucker & Country-Festival

Kult ist das Country & Trucker-Festival in Geiselwind für tausende begeisterte Fahrer und ihre Fans schon seit Jahrzehnten. Das traditionsreiche Festival umfasste auch dieses Jahr ein umfangreiches Programm, zehn Musikbands sorgten für Stimmung. An diesem Pfingstwochenende war die Katholische Betriebsseelsorge im zehnten Jahr dabei auf dem Autohof Strohofer zwischen Würzburg und Bamberg; wieder mit einem eigenen Truck als Kirche für Fernfahrer. Vier Seelsorger luden mit „Talk am Truck“ zu Gesprächen und Austausch ein. Verteilt wurden die CD „Einparkhilfe für die Seele“ und kleine Holzkreuze. Und jeder durfte seine eigene Christopherus-Medaille für die Armaturentafel prägen. Getragen wurde das Angebot in diesem Jahr von den Betriebsseelsorgern Hans Gilg (Bistum Augsburg), Norbert Jungkunz (Erzbistum Bamberg), Josef Krebs (Bistum Rottenburg-Stuttgart) und Hans-Georg Orthlauf-Blooß (Bistum Mainz).

Da ein „Hallo“, dort ein vertrautes „Wie geht es?“. Wenn die Seelsorger über den Platz gehen, kennen sie viele; entweder aus den Vorjahren oder aus den Begegnungsmöglichkeiten, die sie das Jahr über anbieten. Besonders im Erzbistum Bamberg hat die Fernfahrerseelsorge eine lange Tradition. Hier finden regelmäßig Frühschoppen, Stammtisch-Treffen und auch Wochenendveranstaltungen für Fahrer mit ihren Frauen statt. Bei einem Besuch am Fahrerlager der Spedition SFT-Transport, die auch den Kirchentruck kostenlos zur Verfügung stellte, wird Norbert Jungkunz (Coburg) gar als „Papst der Fernfahrer“ tituliert. Eine gewisse Verehrung schwingt deutlich mit! Die kommt auch nicht von ungefähr. Die Seelsorger sind geschätzt, weil sie zuhören und sich für die Belange der Fahrer einsetzen. „Für mich heißt Pfingsten, herauszugehen aus den Kirchen auf die Plätze, um dort mit den Menschen, die eben gerade da sind, zu reden und sie ein Stück ihres Lebensweges zu begleiten“, erläutert er seinen pastoralen Ansatz.

Auch für Josef Krebs (Heilbronn) sind die persönlichen Gespräche Highlights, wenn die Fahrer erzählen, wie sie mit ihrem Leben zurechtkommen. Die physischen und psychischen Belastungen sind hoch, sagt er. Großer Termindruck, ständige Kontrollen und lange Arbeitszeiten sind die Regel. Besonders für die „osteuropäischen Billiglöhner“, die unter sklavenähnlichen Bedingungen auf der Straße seien, stelle sich die Situation verschärfend da. In seinem Dienst an den Fahrern sieht er für sich den biblischen Auftrag „Geht hinaus in die Welt“ erfüllt.

Hans Gilg (Augsburg) erlebt bei den Fahrern besonders deren Sorge um die Familie zu Hause. „Sie würden gerne zu Hause mehr präsent sein, stehen aber in ihrer Freizeit auf Parkplätzen fern der Heimat.“ Auch viele Ehen scheitern durch die lange Abwesenheit, so Gilg. Er stellt heraus, dass das Ansehen der Fahrer in der Gesellschaft nicht hoch sei. Oft würden sie „wie der letzte Dreck behandelt!“ Das macht vielen Fahren ziemlich zu schaffen, ist seine Beobachtung. Deshalb sind solche Festivals so wichtig. Hier sind sie und ihre Fahrzeuge die „Kings“ und werden bewundert. Viele bringen nach Geiselwind die ganze Familie mit. Und mancher Firmenchef finanziert ihnen die Teilnahme an diesem Event und ermöglicht ihnen so die Erfahrung zu einer großen Gemeinschaft zu gehören. Neben der Begegnung steht beim Festival besonders die Bewunderung für die Fahrzeuge im Vordergrund. Truck reiht sich an Truck. Auf dem weiträumigen Autohofgelände stehen etwa 500 Zugmaschinen dicht nebeneinander. Eine schöner als die andere, mit großer Liebe zum Detail, mit sehenswertem Airbrush und gekonnten Umbauten. „Das sind keine Trucks von der Stange“, stellen die Seelsorger fest. Man sieht man die Begeisterung und den Stolz der Fahrer und Besitzer.

Den Abschluss bildete am Pfingstmontag ein ökumenischer Country-Gottesdienst.

Hans-Georg Orthlauf-Blooß

 


 

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The Voice of Workers' World - Videointerwiew

Video-Interview mit Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann über die Situation mobiler Beschäftigter unter Berücksichtigung der Erfahrungen des Projektes Faire Mobilität.

Angesichts der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise steht Europa vor enormen beschäftigungspolitischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die unmittelbare Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen in den Mitgliedstaaten haben: durch die Veränderungen der Arbeitsmärkte und die bereits realisierten bzw. noch zu erwartenden wohlfahrtsstaatlichen Anpassungen in Form eines Rückbaus der sozialen Sicherungssysteme (retrenchment).

Vor diesem Hintergrund hat die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Projekt L-E-T (s. Anhang) teilgenommen. Ziel des Projektes war die Verbesserung des Kenntnisstandes der Arbeitsbeziehungen in Europa durch eine regionale Betrachtung der Arbeitsbeziehungen ausgewählter (Erfolgs-)Regionen. Hierbei wurden innovative Ansätze in den Arbeitsbeziehungen angesichts der krisenhaften Entwicklungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise aufgespürt, die Sensibilität für spezifische beschäftigungspolitische Fragestellungen erhöht und der Austausch unter den Partnern hierüber gefördert, handlungsrelevantes Wissen zu den Arbeitsbeziehungen auf regionaler Ebene erarbeitet und die Arbeitsergebnisse abschließend einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch Aufzeigen beschäftigungspolitscher Möglichkeiten und innovativer regionaler Ansätze des Sozialen Dialoges in ausgewählten europäischen Regionen wurde ein Beitrag zur Umsetzung und Verwirklichung der Ziele der EU-2020-Strategie geleistet.

Die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart konnte ihre Erfahrung der Beratung von mobilen Beschäftigten im Rahmen des Kooperationsprojektes Faire Mobilität einspeisen:

Hier der Link zum Video (in englischer Sprache): www.acli.de/en/video/ - (das dritte Video auf der Website)

Nähere Informationen zum Projekt Linking Europe in Transition (L-E-T) finden Sie hier:

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Gestern - Heute - Morgen

50 Jahre Betriebsseelsorge im Bistum Mainz

Die Betriebsseelsorge im Bistum Mainz begeht in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum.

1964 wurde in Rüsselsheim in unmittelbarer Nähe zum Opelwerk eine erste Stelle der Betriebsseelsorge eingerichtet. Im Mittelpunkt steht seitdem in vielfältiger Weise und an verschiedenen Orten in der Diözese unsere Sorge um die Menschen in der Berufs- und Arbeitswelt.

Gemeinsam mit Bischof Karl Kardinal Lehmann, mit Weggefährten, Freunden und Partnern wollen wir in Rüsselsheim, an dem Ort, wo alles begann, Rückschau halten und uns den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft stellen.

Datum: Freitag, 18. Juli 2014, ab 15.15 Uhr

Ort: Rüsselsheim, Opel-Forum am Bahnhofsplatz

Den Infoflyer mit Ablauf und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier: ->

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Gutes Leben trotz(t) Hartz IV

Auf der Suche nach den wahren Reichtümern

Aus der Einladung: "Engagierte aus Erwerbsloseninitiativen sind 2014 in die bayerische Landeshauptstadt bzw. nach Erdweg eingeladen, nach dem „guten Leben" zu suchen, das jenseits der „Schicki-Micki-Szenen" Münchens auch – trotz Hartz IV - entdeckt werden kann. Es muss entdeckt werden, denn es gibt nur ein wertvolles Leben, das trotz schwieriger Bedingungen – wenig Ressourcen und Teilhabemöglichkeiten in einer kostspieligen Umgebung - gut gestaltet werden will. Die Entdeckungen und Perspektiven sollen zudem mit verschiedenen Gesprächspartner/innen kritisch erörtert werden."

Anmeldung: Spätestens bis zum 04.07.2014 beim Gruppenverantwortlichen oder Kooperationspartner (s. unten).

Veranstalter: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim Fon: +49 (0)6252 9306-12

Verantwortlich: Titus Möllenbeck, Mail: t.moellenbeck@haus-am-maiberg.de

Veranstaltungsort: Katholische Landvolkshochschule „Der Petersberg" =>  www.der-petersberg.de

Kooperationspartner:

Bruno Schumacher, Betriebsseelsorge Bistum Mainz;m  bss.darmstadt@bistum-mainz.de,   T. 06151 783 877;

Mike Gallen, Arbeitslosenseelsorge Bistum München-Freising;  mgallen@eomuc.d, Tel. 089 510 99373

Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig (KEL)

Kosten: 40,- € für Unterkunft (im DZ), Verpflegung und Programm - Ermäßigung auf Anfrage

Alle Infos finden Sie ausführlich im Informationsflyer: -> Download

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Fairness und Gerechtigkeit

Aus Anlass der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) hat das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat in Kooperation mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), dem Sportverband DJK, der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) und Kolping International die Aktion „Steilpass. 11 Freunde für Fairness und Gerechtigkeit" ins Leben gerufen. „Zur Fußball-WM 2014 fordern wir Fairness und Gerechtigkeit für die Menschen in Brasilien, in Deutschland und weltweit", sagt die KAB Bundesvorsitzende Regina Dolores Stieler-Hinz.

https://secure.avaaz.org/de/petition/Die_brasilianische_Regierung_Aktion_Steilpass_Fairness_fuer_alle/

Werden auch Sie Teil dieser Forderung und beteiligen sich an der Petition! 

 




Juni 2014


"Soll das „Freihandelsabkommen" zwischen der EU und den USA gestoppt werden?"

In einer Expertengruppe bei der Europäischen Kommission werden seit Juni 2013 Vertragstexte entworfen, die zu einer „Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft" (Transatlantic Trade and Investment Partnership/TTIP) führen sollen. Dabei entsteht die größte Freihandelszone der Welt. Zusammen stellen die beiden Abkommens-Partner fast die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung. 

Was halten Sie davon? Die KAB lädt als Partnerin der Aktion "vote-europe" zur "Abstimmung" ein: 

            http://www.vote-europe.net/   




Mai 2014


 

Arbeitnehmer/-innenempfang auf dem Katholikentag in Regensburg
Podiumsgespräch: "Gute Arbeit um Gottes Willen"

Die KAB Deutschlands und die Bundeskommission der Katholischen Betriebsseelsorge (u.a.) laden zum Arbeitnehmer/-innenempfang auf dem 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg ein. Als Gäste auf dem Podium werden u.a. der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, erwartet.


Im Anschluss an das Podiumsgespräch besteht die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen und Begegnungen bei  einem kleinen Imbiss.

Datum: Freitag, 30. Mai 2014, 18.30 Uhr - 20.00 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus Regensburg, Richard-Wagner-Str. 2, 93055 Regensburg

Hier können Sie die die Einladung herunterladen: -> Flyer

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20. Parlament der Arbeit - DGB Kongress in Berlin

Bundespräsident Gauck betont die Bedeutung des Projektes Faire Mobilität

Berlin, 11. Mai 2014

Bundespräsident Joachim Gauck würdigte in seinem Begrüßungswort zum Auftakt des 20. Parlamentes der Arbeit (DGB Kongress) die Bedeutung qualifizierter Beratung mobiler Beschäftigter durch das Projekt Faire Mobilität, initiiert vom DGB-Bundesvorstand und in Stuttgart mitgetragen von der Katholischen Betriebsseelsorge

 Hier ein Auszug aus seiner Rede:



DGB / Simone M. Neumann

"Nehmen wir die Europäische Union: Sie ist zur neuen Selbstverständlichkeit, zum gemeinsamen Arbeitsmarkt geworden. Millionen Menschen profitieren davon. Manches bereitet allerdings Sorge. Nicht nur die Stipendiatin aus Spanien oder der Ingenieur aus Polen kommen nach Deutschland, sondern auch europäische Bürgerinnen und Bürger aus teilweise prekären Verhältnissen, getragen von dem Wunsch, ihrer Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, und bereit, dafür weit schlechtere Konditionen in Kauf zu nehmen, als üblicherweise in Deutschland ausgehandelt werden. Wir wissen, dass mit dieser Arbeitsmigration Grauzonen entstanden sind und Fälle von Missbrauch. Ich könnte jetzt eine Reihe von ungelösten Problemen ansprechen, ich möchte jedoch lieber ein Beispiel auswählen, das in der schwierigen Debatte Mut macht: Die Arbeit auf deutschen Schlachthöfen ist inzwischen tariflich geregelt worden, nicht zuletzt weil unsere Gewerkschaften die unhaltbaren Zustände immer wieder thematisiert haben. Veränderung ist machbar! Der Mechanismus ist seit 150 Jahren der gleiche: Veränderung gelingt, wenn Empörung in Aktion kanalisiert wird.

Ich bin dem DGB für alle Projekte dankbar, die sich mit Fehlentwicklungen konstruktiv auseinandersetzen – mal als Forschungsaufgabe, mal als Aufklärungskampagne. Wenn es zum Beispiel gelingt, Grauzonen zu beschreiben und vor Risiken zu warnen, den Zuwanderern ihre Arbeitnehmerrechte in Deutschland zu erklären, ihnen den Rücken zu stärken und damit Ausbeutung zu verhindern.

Das DGB-Projekt „Faire Mobilität“ verfolgt genau diesen Ansatz, bietet Beratung in verschiedenen Sprachen, inhaltlich zugeschnitten auf die Herkunftsländer. So funktioniert Ermächtigung auf dem modernen Arbeitsmarkt: sehr differenziert, sehr individuell, sehr aufwendig. Aber – das ist für mich die wichtigste Nachricht – eben auch passgenau und damit in vielen Fällen wirksam."

Den ganzen Wortlaut seiner Rede finden Sie hier:

 http://bundeskongress.dgb.de/die-woche/++co++e11b548c-d8e6-11e3-8365-52540023ef1a/@@dossier.html

 


Situation europäischer Wanderarbeiter_innen in Rheinland-Pfalz Mittwoch, 7. Mai, 11 Uhr Julius-Lehlbach-Haus, Kaiserstraße 26 - 30, Mainz

 

"Wanderarbeiter, die nach Rheinland-Pfalz kommen, haben oft einen hohen Bedarf an Informationen über das Arbeits- und Sozialrecht in Deutschland. Einige Arbeitgeber nutzen dieses Informationsdefizit aus, um Wanderarbeiter auszubeuten mit schlechter Bezahlung, unzumutbaren Arbeitszeiten oder unwürdigen beziehungsweise gefährlichen Arbeitsbedingungen. Anfang des Jahres hat das Projekt „Niedrigschwellige Weiterbildung und Beratung mobil Beschäftigter“ mit zwei Mitarbeiter_innen die Arbeit aufgenommen. Vor Ort, anonym in Telefongesprächen oder im direkten Kontakt im Büro im Mainzer Julius- Lehlbach-Haus beraten sie kostenlos Wanderarbeiter über deren Rechte. Die meisten stammen aus Rumänien oder Bulgarien.

Auf einer Pressekonferenz stellt das Projekt seine bisher geleistete Arbeit vor. Anhand von Fotos und Erzählungen wird deutlich, was Wanderarbeitern in Rheinland-Pfalz mitunter erleben. Ein bulgarischer Wanderarbeiter wird aus der Praxis erzählen."

 

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: Flyer

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Aufruf zur Beteiligung als Kandidat/-in und Wahlteilnahme zu den Betriebsratswahlen 2014

Gemeinsamer Aufruf des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. h.c. Nikolaus Schneider, zu den Betriebsratswahlen 2014:

"Vom 1. März bis 31. Mai 2014 finden in Deutschland wieder Betriebsratswahlen statt. Die Kirchen in Deutschland engagieren sich seit vielen Jahren gemeinsam mit den gewählten Arbeitnehmervertretungen in den Betrieben für eine solidarische und gerechte Arbeitswelt.

Die Betriebsräte setzen sich ein für die Belange ihrer Kolleginnen und Kollegen und übernehmen dabei große Verantwortung. Diese Aufgabe erfordert hohe Kompetenz, Durchsetzungsvermögen, aber auch Ausdauer und Geschick. Deshalb danken wir allen, die sich in den vergangenen Jahren in den Betrieben für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung gestellt haben und sprechen ihnen auf diesem Weg unsere Anerkennung für ihren Einsatz aus. (...)

Für die anstehenden Betriebsratswahlen ermutigen wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich an den Wahlen zu beteiligen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Überlegen Sie bitte auch, ob Sie sich nicht selbst als Kandidatin oder Kandidat zur Verfügung stellen können. Betriebsräte und Arbeitnehmer-vertretungen leben von einer möglichst breiten Unterstützung sowie der Bereitschaft vieler, sich hierbei zu engagieren."

Den vollständigen Text des Aufrufes finden Sie hier als PDF-Download: ->

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Betriebsseelsorgerin Ingrid Reidt, Rüsselsheim

Betriebliche Mitbestimmung um des Menschen willen!

Rede zum Tag der Arbeit, 1. Mai 2014, Kundgebung in Rüsselsheim
Ingrid Reidt, Betriebsseelsorge Rüsselsheim

Betriebsseelsorgerin Ingrid Reidt weist in ihrer Rede zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2014 angesichts eklatanter Fälle von Missachtung betrieblicher Mitbestimmung auf die zentrale Bedeutung einer funktiorenden Mitbestimmung zur Durchsetzung und Achtung von Arbeitnehmerrechten hin:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
dem ein oder der anderen klingt es vielleicht noch im Ohr: Das Unwort des Jahres 2009: „Betriebsratsverseucht“ –
Es stammt aus dem Mund  einer Vorgesetzten, das damals wie ein Lauffeuer durch die Presse ging. An Despektierlichkeit kaum zu übertreffen.
Eine Ohrfeige in das Gesicht aller, die sich als Arbeitnehmervertreter für die Rechte der Belegschaft engagieren. 
Fünf Jahre sind seitdem vergangen, neue Unwörter haben Einzug gehalten.
Die Einstellung aber, die sich im Unwort 2009 verbirgt, ist leider nicht verjährt.
Im Gegenteil, meiner Wahrnehmung nach hat sich sogar fast noch verschärft, manchmal offensichtlich, oft auch sehr subtil. 
Immer häufiger begegnet mir bei den Besuchen in den Betrieben oder auch in einfachen Gesprächen, dass Mitbestimmung im Keim erstickt, behindert oder vereitelt wird.

Lesen Sie hier den vollständigen Redebeitrag: -> Download


Februar 2014


Ein wenig menschliche Wärme gegen soziale Kälte

Zum Ende des Jahres wird der "Schlecker-Stiftungsfonds" geschlossen. Er hatte unter dem Dach der Caritasstiftung "Arbeit und Solidarität" eineinhalb Jahre lang ehemalige Schlecker-Beschäftigte finanziell und beratend unterstützt.

Nachdem damals bei der Insolvenz dieser Drogeriekette politische Interessen die Bildung einer Transfer- und Auffanggesellschaft für die 30.000 Beschäftigten verhindert hatten, stürzten die diese ohne Abfindung von heute auf morgen in die Arbeitslosigkeit. Für viele Alleinerziehende oder auch überschuldete Haushalte war dies die Rutschbahn in die Armut. Die Gewerkschaft ver.di in Baden-Württemberg, der evangelische Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) in Baden und Württemberg, sowie die Katholische Betriebsseelsorge schufen daraufhin mit Hilfe der Caritasstiftung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen eigenen Stiftungs-Fonds, um unbürokratisch und schnell helfen zu können.

Paul Schobel, Initiator des Stiftungsfonds: "Es ist uns gelungen, ein wenig menschliche Wärme in die soziale Kälte einer Politik zu bringen, die es zuließ, dass so viele Menschen ins gesellschaftliche Abseits von Arbeitslosigkeit und Armut geraten sind." (...)

 

Den ganzen Artikel finden Sie hier als pdf-Download: ->

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Die Sozialinitiative der evangelischen und katholischen Kirche

Am 28. Februar 2014 wurde von den Vorsitzenden der beiden großen Kirchen in Deutschland die Sozialinitiative "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" vorgestellt.

Ziel des Dokumentes ist eine "breite gesellschaftliche Debatte für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung".

Dazu haben die Kirche eine gemeinsame Internetplattform: www.sozialinitiative-kirchen.de eingerichtet.

Dort findet sich nicht nur die Originalfassung (mit Download-Möglichkeit), sondern auch die Möglichkeit der Kommentierung.

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Das neue Mutmachbuch 2.0

Betriebsseelsorger und KAB-Diözesanpräses Erwin Helmer hat das neue Mutmachbuch 2.0. veröffentlicht.

Mutmachgeschichten. Weil es um den Menschen geht, um jede Einzelne, um jeden Einzelnen!

Softcover, 160 Seiten.

Je nach Bestellung gestaffelte Preise.

Nähere Infos, auch zu den Bestellmöglichkeiten, finden Sie hier: ->


5. Zeitkonferenz der Allianz für den freien Sonntag

Dienstag, 25. Februar 2014, Düsseldorf

Unter dem Motto „Freiheit für den Sonntag" lädt die Allianz für den freien Sonntag zur 5. bundesweiten Zeitkonferenz am 25.2.2014 nach Düsseldorf ein. Sie dient dem gegenseitigen Austausch und der Vernetzung von Sonntagsschützer/innen in ganz Deutschland.

Im Vorfeld des Internationalen Tages des freien Sonntags am 3. März sowie zahlreicher Kommunal- und Landtagswahlen im Jahr 2014 stehen die aktuellen Entwicklungen beim Sonntagsschutz im Mittelpunkt der Diskussionen und dienen als Basis für gemeinsame Aktionen im Jahr 2014. Im Blickpunkt steht darüber hinaus auch eine internationale Kampagne zur Europawahl am 25. Mai.

Nähere Informationen sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie im Download: ->


Menschenhandel und Arbeitsausbeutung in NRW

Datum: 21.2.2014, 10.00 Uhr - 16.30 Uhr

Ort: Hans-Böckler-Stiftung, Hans-Böckler-Str. 39, 40476 Düsseldorf

"In Nordrhein-Westfalen sind neben der Ausweitung von prekären Arbeitsverhältnissen auch immer häufiger illegale Ausbeutungsformen bis hin zum Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung zu beobachten. Der komplexe Sachverhalt Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung ist seit 2005 im deutschen Strafgesetzbuch verankert und umfasst dabei neben der menschenrechtlichen Dimension vor allem auch ausländer- und arbeitsrechtliche Aspekte. Sei es durch Zwang oder falsche Versprechungen - es sind vor allem Migrantinnen und Migranten, die gering entlohnt unter unwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Oftmals fehlen ihnen Sprach- Rechts- und Ortskenntnisse sowie persönliche Ansprechpartner, um Hilfen zu erlangen.(...)"

Weitere Infos sowie die vollständige Tagungsausschreibung mit Anmeldemöglichkeit finden Sie hier als pdf-Download: ->

 


interview mit josef krebs im aktuellen "busfahrer" (Ausgabe 01/2014)

Erlaubnis zur Veröffentlichung liegt vor.