Das Jahr 2013

 

Podiumsdiskussion:

Arbeit finanzieren statt Arbeitslosigkeit

Datum: Dienstag, 5. November 2013, 19.30 Uhr

Ort: Ev. Nikolaikirche, Sümerstr. 72

 Veranstalter: Nikolaigemeinde Heilbronn und KDA Heilbronn

Aus der Ausschreibung:

"Die politische Landschaft in Deutschland hat sich nach der Wahl geändert - die sozialen Probleme sind die gleichen geblieben. Mit Sachverständigen aus der Arbeitswelt wollen wir der Frage nachgehen: Warum ist das so? Wäre es nicht besser Arbeit zu finanzieren, statt Arbeitslosigkeit?  

 In unserer wohlhabenden Region leben nach wie vor 4,5 % ohne Beschäftigung.

Zum Mitdiskutieren sind Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen eingeladen und Sie!"

Ohne Anmeldung, Eintritt frei!

Den Infoflyer zum Download finden Sie hier: ->


Respekt am Arbeitsplatz

IV. Kongress für Mobbing-Berater/-innen, betriebliche Interessenvertretungen und Personalverantwortliche

1. bis 3. März 2013 in der Ev. Akademie Bad Boll

 

In den Betrieben hat sich die Konflikt- und Belastungssituation weiter verschärft. Gesundheitliche und psychische Auswirkungen treten immer deutlicher zutage. Umso notwendiger ist ein respektvoller Umgang untereinander.

Wir stellen auf dieser Tagung Wege zu einer konstruktiven Konfliktkultur vor, für die politische Veränderungen notwendig sind - insbesondere im Arbeits- und Gesundheitheitsschutz.

Die Anmeldung finden Sie hier im Veranstaltungsflyer:

 


Ethik in der Region: Öko! Logisch? - Grün gegen Grün

Freitag, 12. April 2013, 13.00 - 17.00 Uhr, Haus der Katholischen Kirche, Stuttgart

Öko! Logisch? - Grün gegen Grün - Wenn sich ökologische Projekte in die Quere kommen

Eine Veranstaltung des Dialogforums der Kirchen in der Region Stuttgart in Kooperation mit dem Verband Region Stuttgart. In zahlreichen Diskussionen zum Thema Umweltschutz, Naturschutz, Umweltbildung und Nachhaltige Entwicklung kommt es immer wieder zu Dilemma- Situationen, in denen grüne Projekte gegen grüne Projekte stehen. Oft ist es dabei nicht einfach, zu entscheiden, wie es zu einer Lösung kommen kann (...)

Welche Kriterien gibt es, mit den Dilemmata umzugehen?

Die Podiumsteilnehmenden nehmen die Suche nach möglichen Antworten auf und geben Anregungen.

Den Informationsflyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie den Anmeldemodalitäten finden Sie hier:


IG-Metall startet Kampagne gegen Standortschließung von HP in Rüsselsheim

 

Angesichts der willkürlichen Entscheidung der Unternehmensführung von Hewlett Packard, den Standort Rüsselsheim zum Ende des Finanzjahres 2013 zu schließen, organisiert sich der Widerstand von Beschäftigten, Betriebsrat und Gewerkschaften. Auch die Betriebsseelsorge hat bereits deutlich Stellung bezogen.

Der Gesamtbetriebsrat der Hewlett Packard GmbH hat am vergangenen 21. Februar 2013 eine Resolution verfasst und fordert darin die Geschäftsführung auf, den Betriebsrat umfassend zu informieren und eine soziale und rechtmäßige Lösung auf den Weg zu bringen.

Sie finden den Aufruf als Link (s.u.).

Dort kann auch nachfolgender Aufruf- und Solidaritätstext online unterzeichnet werden.

"Der Willkür Einhalt gebieten!

HP verhält sich respekt- und verantwortungslos gegenüber seinen Beschäftigten und geschäftsschädigend gegenüber seinen Kunden, wenn konzeptlos ein Standort geschlossen und damit 1.100 Stellen abgebaut werden sollen. Ich verurteile das willkürliche Vorgehen der Geschäftsleitung und fordere den Erhalt der Arbeitsplätze und eine Perspektive für alle Beschäftigten:

Rüsselsheim ist überall - Für eine Zukunft @ HP".

Hier geht es zur Resolution des gesamtbetriebsrates sowie zur Online-Unterstützungserklärung

 http://www.zukunft-at-hp.de/www.zukunft-at-hp.de


Ausstellung "Das Glück sucht uns an einem anderen Ort - Prekäre Beschäftigung - Wir empören uns"

 

Die Betriebsseelsorge Stuttgart hat anlässlich des Tages der menschenwürdigen Arbeit (7. Oktober) eine Ausstellung mit Bildern und Textcollagen zum Thema erstellt. Diese kann gerne über das Sekretariat des Fachbereiches Betriebsseelsorge ausgeliehen werden. Ergänzend ist ein Textbuch erhältlich, das einen vertiefenden Einblick in die Situation prekär beschäftiger Menschen bietet und eine hervorragende Ergänzung zum Thema darstellt.

Nähere Infos erhalten Sie beim Fachbereich Kirche und Arbeitswelt - Betriebsseelsorge, 0711  9791-127

Über den Inhalt der Ausstellung (6 Rollups) informiert Sie nachfolgende pdf:


Privater Reichtum - öffentliche Armut?

Verteilungsgerechtigkeit in Zeiten der

öffentlichen Spardebatte

Ev. Akademie Bad Boll, 15./16. März 2013

Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter geöffnet. Die wachsende Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen in Deutschland wurde im Herbst 2012 im Entwurf zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung ausgewiesen.

Die Auswirkungen und die möglichen Konsequenzen aus dieser Entwicklung sind heftig umstritten. Die öffentlichen Kassen sind leer, während einige wenige über große Privatvermögen verfügen. Die Handlungsfähigkeit des Staates wird in Frage gestellt, obwohl sie gerade in Krisenzeiten gefordert ist. Dabei verschärft sich mit Blick auf die andauernde Finanz-, Banken-, und Eurokrise dieses Missverhältnis noch weiter. Gefragt sind Schritte, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen Sanierung der Staatsfinanzen und zu einer gerechteren Verteilung leisten können nicht zuletzt auch mit Blick auf die Krisenlasten...

Die Tagung bietet die Gelegenheit zur Diskussion mit Fachleuten aus Wissenschaft und Politik.

Weitere Informationen finden Sie hier:


Einladung

Fachaustausch zum Thema Arbeitsausbeutung

in Stuttgart und Baden-Württemberg

Freitag, 22.2.2013 von 13h – ca. 16h

im Evangelischen Gemeindehaus, Urbanstraße 40, Stuttgart

Mit Arbeitsmigration ist leider sehr oft Arbeitsausbeutung verbunden, manchmal bis hin zum Tatbestand des Menschenhandels. Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse bedeuten, dass Betroffene zu wenig oder keinen Lohn erhalten, miserabel untergebracht sind, in Abhängigkeit zum Arbeitgeber stehen, so dass sie das Beschäftigungsverhältnis nicht verlassen können. Dies geschieht tagtäglich in der Baubranche, in der Gastronomie, Reinigung, Logistik, in häuslicher Betreuung u.v.m.

Unsere Gesellschaft profitiert durch niedrige Preise, die Vermittler erzielen hohe Gewinne, die Beschäftigten sind die Verlierer...

Veranstalter: Fraueninformationszentrum u.a.

Anmeldung: erbeten bis Mittwoch, den 20.2.2013 an:

 koehncke@vij-stuttgart.de

oder Te.: 0711-23941-16

Den ganzen Text der Einladung finden Sie hier als pdf: ->


 

Fotoausstellung

Abschluss der Photoausstellung "Me@work - Arbeit ist ein Teil von mir"

Auf großes Interesse stieß im KAB-Bezirk Hohenlohe der "Fotowettbewerb Arbeit ist ein Teil von mir". Die eingereichten Fotos - von beeindruckender Qualität - waren bis Ende Oktober in der örtlichen Kreissparkasse ausgestellt.

Der Initiator der Aktion Albert Specht (Vorsitzender im Bezirk) zeige sich sehr zufrieden mit der Aktion.

Mit einem von Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann geleiteten und von Mitgliedern der KAB mitgestalteten Gottesdienst in der Ingelfinger katholischen Kirche fand die Ausstellung einen liturgischen Abschluss. In seiner Predigt hob Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann auf die Bedingungen guter Arbeit ab und verknüpfte diese mit den eindrücklichen Preisbildern.

  

 




Presseerklärung:

Auftakttreffen des „Bündnisses Faire Arbeitsmigration Baden-Württemberg" in Stuttgart

Am 25.10.2013 ist das neu gegründete „Bündnis Faire Arbeitsmigration Baden-Württemberg" zum ersten Mal in Stuttgart zu einem Kick-off-Treffen zusammen gekommen. Die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört zu den Gründungsmitgliedern des seit Juni 2013 bestehenden baden-württembergischen Zusammenschlusses.

Gemeinsam mit weiteren Akteuren aus Gesellschaft, Politik, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen setzt sich die Betriebsseelsorge landesweit gegen Arbeitsausbeutung von MigrantInnen und für faire Arbeitsmigration ein.

Hier geht es weiter zur Presseerklärung: ->


Lobbyismus - hat die Demokratie (noch) eine Chance?

 

Begegnungstagung Kirche und Gewerkschaft

Datum: 08. - 09.11.2013

Ort: Hotel-Restaurant "Höhenblick", Mühlhausen im Täle

Veranstalter: DGB-Region Nordwürttemberg u.a.

Anmeldung: s. anhängender Flyer

"Lobbyismus und undurchschaubare Verflechtungen spielen seit Jahren zunehmend in der Politik eine Rolle. Politische Entscheidungen werden mehr und mehr von finanzstarken "Politikberatern" oder Beratungsagenturen beeinflusst ..."

Nähe Infos und den Ausschreibungstext finden Sie hier: ->


 

Für 800 Euro Monatslohn am LKW-Steuer

 

Aufklärungskampagne von DGB und Betriebsseelsorge zum Projekt "Faire Mobilität"

 

Josef Krebs, seit rund zehn Jahren Fernfahrer-Seelsorger bei der katholischen Betriebsseelsorge Heilbronn, hat die Aktion in Wunnenstein mitorganisiert. Er sieht auch, genau wie die DGB-Mitarbeiterinnen Katarina Frankovic und Dorota Kempter, dramatische Zustände in der Fernfahrer-Branche.

Genaue Informationen zu den Arbeitsbedingungen und der Aufklärungsaktion finden Sie hier zum Herunterladen->

Wir danken der "Heilbronner Stimme" für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des Zeitungsartikels auf unserer Homepage.


 

Situation von Wanderarbeitern auf Großbaustellen

 

"Sie arbeiten wie unsichtbare Ameisen"

Im Gemeindehaus St. Georg in Wendlingen schildern Krimiautorin Christa Ansel und Betriebsseelsorger Peter Maile den Alltag von Wanderarbeitern auf Großbaustellen.

Christa Ansel ist Journalistin und schreibt über Themen aus der Arbeits- und Wirtschaftswelt. Für ihr Krimidebüt "Stahlbeton" wurde sie 2011 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.

Peter Maile ist seit November 2012 Betriebsseelsorger für "Stuttgart 21" , er hatte sich bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart  für diese neu geschaffene Stelle beworben und setzt sich mit großem Engagement für "Saubere Baustellen" ein.

Hier finden Sie den vollständigen Text zur Lesung in Wendlingen als Download: -->

Wir danken der Redaktion "Nürtinger Zeitung/Wendlinger Zeitung" für die Abdruckerlaubnis dieses Artikels. Die Urheberrechte liegen ausschließlich bei der "Nürtinger Zeitung".


 

 

"Nein zur Arbeitsausbeutung - Ja zu gerechter Arbeit in haushaltsnahen Dienstleistungen"

Fachveranstaltung:

 

Haus der Gewerkschaften Heilbronn, Gartenstr. 64, 74072 Heilbronn

Dienstag, 26. November 2013, 18.00 Uhr - 19.30 Uhr

Referentinnen:

- Sandra Büchele, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit, Heilbronnürttemberg (EFW)

- DIna Maria Dierssen, Diakonin, Frauenverbandsarbeit - Evangelische Frauen in W

- Magdalena Greiner-Rozanski (M.A.) in Soziale Arbeit, Mitternachtsmission Heilbronn

Es laden ein:

- KDA Heilbronn

- Kath. Betriebsseelsorge Heilbronn

- Mitternachtsmission Heilbronn

- Ver.di Bezirk Heilbronn-Neckar-Franken

Den Flyer mit allen weiteren Informationen finden Sie hier als pdf-Dokument: ->


 

Allianz für den freien Sonntag

Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten Baden-Württemberg begrüßt Evaluierung des Baden-Württembergischen Ladenöffnungsgesetzes (LÖG).

Die Aktion der „Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten Baden-Württemberg" im vergangenen Jahr zeigt Wirkung. In einem Brief an die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Stuttgart teilten das Sozial- wie das Staatministerium mit, dass Anfang 2014 die Überprüfung des Ladenöffnungsgesetzes von 2007 stattfinden wird (...)

Den ganzen Wortlaut der Presseerklärung finden Sie hier als pdf-Dokument: ->


 

Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten Baden-Württemberg begrüßt Evaluierung des Baden-Württembergischen Ladenöffnungsgesetzes (LÖG)

 

Die Aktion der „Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten Baden-Württemberg" im vergangenen Jahr zeigt Wirkung. In einem Brief an die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Stuttgart teilten das Sozial- wie das Staatministerium mit, dass Anfang 2014 die Überprüfung des Ladenöffnungsgesetzes von 2007 stattfinden wird (...)

Den ganzen Wortlaut der Presseerklärung finden Sie hier als pdf-Dokument: ->

 


 

 "Cash statt Crash"

 

Welche Impulse gibt die christl. Soziallehre in der Krise der Finanz- und Arbeitswelt?

 

Vortrag von Dr. Wolf-Gero Reichert

Datum: Donnerstag, 17.10.2013, 20.00 Uhr

Ort: Ebersbach/Fils, Gemeindehaus der Kath. Kirche, Leintalstr. 47

Nähere Informationen finden Sie hier als pdf-Download:

 

 


 

Bischof Ackermann zum Internationalen Tag der Menschenwürdigen Arbeit (07.10.2013)

Faire Arbeitsbedingungen für alle: ein Thema für die Koalitionsverhandlungen

"Wirtschaftliches Wachstum auf Kosten von menschenwürdiger Arbeit bedroht langfristig den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und in Europa. Miserable Wohnbedingungen, Lohnvorenthalt und die Ausbeutung von Fachkräften in der Fleisch verarbeitenden Industrie, von Hausangestellten und auf dem Bau sind keine exotischen Missstände in fernen Ländern, sondern vor der eigenen Haustür zu finden. Dabei sind zum größten Teil Arbeiterinnen und Arbeiter aus anderen europäischen und außereuropäischen Ländern betroffen, die durch ihre Arbeitsleistung Deutschlands Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Deshalb muss es bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen auch um menschenwürdige Arbeit für alle, gerade für die Wanderarbeiter/-innen und prekär Beschäftigten gehen."

So äußerte sich Bischof Dr. Stephan Ackermann, der Justitia et Pax- Vorsitzende anlässlich des Internationalen Tages für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober (...)"

In einem reichen Land wie Deutschland müssten faire Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung und faires Miteinander zu Mindestanforderungen an eine sozialverträgliche Politik gehören, die sowohl für inländische als auch in Deutschland tätige ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter gelten.

Den ganzen Wortlaut der Pressemeldung finden Sie hier als pdf-Dokument: ->


Armutsfalle Arbeitslosengeld 2 ?!

 

Datum: Mittwoch, den 11.09.2013, von 10 bis 12 Uhr

Ort: Haus der Katholischen Kirche, Königstr. 7, Stuttgart

Veranstalter: Kath. Stadtdekanat Stuttgart u.a.

Diskussion mit Stuttgarter Kandidat/-innen zur Bundestagswahl

Trotz rückläufiger Arbeitslosenzahlen bleibt die Zahl der Langzeitarbeitslosen nahezu konstant. Ein nicht unbeträchtlicher Anteil unter ihnen ist trotz Arbeit – als sogenannte Aufstocker – nicht in der Lage, das Existenzminimum abzusichern. Die Regelsätze reichen längst nicht mehr aus, um die steigenden Haushaltsausgaben (z.B. beim Strom) zu decken. Dagegen explodiert die Sozialbürokratie und die Betroffenen verlieren zunehmend das Vertrauen in „ihr" JobCenter. Kinder aus diesen Familien tragen nachweislich ein erhöhtes Armutsrisiko.

Was muss sich bei der Ausgestaltung der Hilfen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld 2) konkret ändern, um das Existenzminimum sicherzustellen, Wohnraum zu erhalten, eine ungerechte und wachsende Sanktionspraxis einzudämmen sowie die Teilhabechancen von ALG2-Leistungsbezieher/-innen wesentlich zu verbessern?

Es stellen sich der Diskussion:

Biggi Bender (Bündnis 90/Die Grünen), Christina Frank (Die Linke), Dr. Stefan Kaufmann (CDU), Judith Skudelny (FDP), Stefan Urbat (Piratenpartei), Ute Vogt (SPD)

Anmeldung (unter K-13-2-1321) beim Katholisches Bildungswerk Stuttgart, Königstraße 7, 70173 Stuttgart

Tel.: 0711 70 50 600

E-Mail:  info@kbw-stuttgart.de

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung



Betriebsseelsorger Diakon Peter Maile auf der Baustelle

„Glück auf!" Doppelter Tunnelanschlag im Europaviertel

 

Eine Premiere in der Geschichte des Stuttgarter Stadtbahntunnelbaus: am Samstag, den 20. Juli, hat ein „doppelter Tunnelanschlag" im Europaviertel stattgefunden. Anlass war der Start des bergmännischen Vortriebs für die beiden Tunnelröhren der U12 von dort in Richtung Hauptbahnhof.

Tunnelpatinnen im Geiste der Heiligen Barbara

Die beiden Bezirksvorsteherinnen Veronika Kienzle (Stuttgart Mitte) und Andrea Krueger (Stuttgart Nord) sind die Tunnelpatinnen der stadtauswärts bzw. stadteinwärts führenden Röhre. Ihre Aufgabe war es, den Tunnelbau symbolisch mit dem Baggermeisel zu starten. Während des Vortriebs repräsentieren sie als Tunnelpatinnen die Heilige Barbara, die Schutzheilige der Mineure.

„Standhaftigkeit bewahren"

In seiner Ansprache während der ökumenischen Feier zum Tunnelanschlag hob S21-Betriebsseelsorger Diakon Peter Maile hervor, dass die Heilige Barbara ein Vorbild sein kann und „ermutigen will, Standhaftigkeit zu bewahren, wenn der Boden, auf dem wir gehen, nicht fest genug ist. Sie sagt uns zu: Trau deinen Fähigkeiten und Talenten, wenn Zweifel aufkommen."

(Quelle: Kath. Stadtdekanat Stuttgart)

 http://www.kath-kirche-stuttgart.de/aktuelles/aktuelles-detailanzeige/article/glueck-auf/


Betriebsseelsorger Paul Schobel feiert 50. Priesterjubiläum

 

"Als Christenleute sollten wir uns sorgsam, ehrfürchtig hineinspüren in das Leben der Menschen, hinhören auf das, was sie umtreibt, mit ihnen lachen und weinen, sie trösten und zurechtweisen, sie umarmen und konfrontieren, um so das Gold ihres Lebens zu heben". [Aus der Predigt von Paul Schobel]

Am 21. Juli 2013 feierte eine große Gemeinde aus Freund/-innen und Weggefährt/-innen der Betriebsseelsorge das 50. Priesterjubiläum von Betriebsseelsorger Paul Schobel mit einem festlichen Gottesdienst in der Böblinger Vater-Unser-Gemeinde mit anschließendem Stehempfang und einem Nachmittag der Begegnung im Saal des Böblinger Arbeiterzentrums.

Dekan Karl Kaufmann würdigte für das Dekanat Böblingen die Verdienste des Jubilars und hob vor allem dessen authentische Nähe zu den Menschen in der Arbeitswelt sowie das Engagement um die Gründung und Ausgestaltung des Arbeiterzentrums in Böblingen hervor.

Am Nachmittag ergriffen für die Betriebsseelsorge Wolfgang Herrmann, für die Gewerkschaften Christina Frank (Verdi) - die vor allem Paul Schobels Engagement in der Schlecker-Stiftung herausstellte - und für die evangelische Betriebsseelsorge in Sindelfingen das Gemeindeleitungsmitglied Jürgen Werner das Wort.

Hier eine kleine Bildergalerie sowie die Predigt von Paul Schobel zum Festtag als pdf-Dokument:->



Bild 1: Paul Schobel dankt den Gästen

Bild 2: Die beiden Leiter (Vorgänger Paul Schobel und Nachfolger Wolfgang Herrmann) der Betriebsseelsorge DRS

Bild 3: Paul Schobel im Gottesdienst

„Stahlbeton"

Krimilesung und Vorstellung der Arbeit der Betriebsseelsorge Projekt „Stuttgart 21"

Freitag, 18.10.2013 von 19.30 Uhr – ca. 21.30 Uhr

Ort: Katholisches Gemeindezentrum Wendlingen, Bürgerstr. 4, Raum Kolumban

Nähe Infos finden Sie hier als PDF-Download: ->


Einladung: 30 Jahre Betriebsseelsorge Stuttgart

Montag, 07. Oktober 2013 - Welttag der menschenwürdigen Arbeit

Aus dem Einladungstext:

"Als ich vor 30 Jahren in Stuttgart meine Aufgabe begann, wusste ich noch nicht, wer in dieser Zeit auf mich zukommt, mit welchen Anliegen, in welchen Auseinandersetzungen, mit welchen Aufgaben.

Viele Begegnungen sind geglückt - Das gilt es zu feiern!

Menschen haben am Netz der Solidarität mitgearbeitet - Das gilt es wertzuschätzen!

Gute Arbeit in einer gerechten Arbeitswelt ist unser Ziel - Daran gilt es festzuhalten! (...)"

Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier als pdf-Download


Themenheft des KDA zum Buß- und Bettag -

"Reichtum, du wirst ein Segen sein"

 

Informationen und Hintergründe zur Reichtums- und Armutsverteilung

Der KDA (Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt) der EKD hat im Juli wieder ein sozialpolitisches Themenheft herausgegeben, das u.a. für die Gottesdienstgestaltung geeignet ist. Unter dem Titel "Reichtum, du wirst ein Segen sein" werden die Hintergründe der Reichtums- und Armutsverteilung in unserer Gesellschaft aufgegriffen und theologisch wie sozialethisch beleuchtet.

Download des Themenheftes unter:

 www.kda-ekd.de/veroeffentlichungen/Arbeitsmaterialien



Text für Bild: v.l. Pfr. K. Baumgärtner, Diakon im Zivilberuf R. Fritzenschaft, Dekan S. Schänzle

Diakon Roland Fritzenschaft für das Netzwerk Betriebsseelsorge Biberach beauftragt und in sein Amt eingeführt

Biberach, 7. Juli 2013

Der neu geweihte Diakon mit Zivilberuf Roland Fritzenschaft wurde von Dekan Sigmund F.J. Schänzle und Stadtpfarrer Kaspar Baumgärtner im Rahmen eines Gottesdienstes in sein Amt eingeführt. Er wird künftig im Dekanat Biberach für ein Netzwerk Betriebsseelsorge zuständig sein und im Rahmen seiner Möglichkeiten als Diakon mit Zivilberuf in der Kirchengemeinde St. Martin mitwirken. Im Zivilberuf arbeitet er als Diplomverwaltungswirt bei der Gemeindeverwaltung Warthausen.

„Wir freuen uns, dass Sie ein Netzwerk Betriebsseelsorge in unserem Dekanat begleiten werden", so Dekan Schänzle. Er wies darauf hin, dass das Logo der Betriebsseelsorge ein Zahnrad ist. Dieses verzahne und bringe etwas in Bewegung, das sei gut so. Dekan Schänzle wünschte Diakon Fritzenschaft „viel Einfallsreichtum, Kreativität und Sensibilität" für seine neue Aufgabe. Der Dekan wies auch auf die Arbeit des ökumenischen Forums Kirche und Arbeitswelt hin. Dort beschäftigen sich das kath. Dekanat und der ev. Kirchenbezirk gemeinsam mit Themen aus der Arbeitswelt. Diese seien für die Kirchen eine große Herausforderung. Ein gemeinsamer Handschlag von Diakon Roland Fritzenschaft, Dekan Sigmund Schänzle und Stadtpfarrer Kaspar Baumgärtner besiegelten die Einführung des neuen Diakons.

Der diözesane Betriebsseelsorger, Pfarrer Wolfgang Herrmann, überbrachte die Grüße des gesamten Teams der Betriebsseelsorger der Diözese: „Die Sorge um gute und würdige Arbeit ist ein zentrales Anliegen der Kirche!". Es sei gut, dass es Menschen wie Roland Fritzenschaft gebe, die dieses Thema im Blick haben.

(Text: Kerstin Held, Dekanatsreferentin Biberach) 


"Neues von der Baustelle" -

Erste Ausgabe der Zeitschrift der Projektstelle Betriebsseelorge Stuttgart 21

Seit Herbst 2012 ist Diakon Peter Maile der katholische Betriebsseelsorger für das Projekt Stuttgart 21. In der künftig in unregelmäßigen Abständen erscheinden Publikation "Neues von der Baustelle" berichtet Peter Maile von seiner Arbeit.

Hier finden Sie die Ausgabe 1/2013 als PDF-Download ->



„Durch Nacht zum Licht?"

Geschichte der Arbeitnehmerbewegung von 1863–2013

Landesmuseum für Technik und Arbeit - Mannheim

2. Februar bis 25. August 2013

 

Am 23. Mai 1863 wurden in Leipzig der „Allgemeine Deutsche Arbeiterverein" (ADAV) gegründet und der Jurist Ferdinand Lassalle zum Vorsitzenden bestellt. Damit trat die erste politische Organisation der deutschen Arbeiterbewegung auf den Plan.

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums zeigt das TECHNOSEUM eine große Landesausstellung zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Im chronologischen Rundgang erfahren die Besucherinnen und Besucher, welche Erfolge und Niederlagen die Arbeiterbewegung erfuhr und wie sie sich vom „vierten Stand" in die Mitte der Gesellschaft emanzipierte (...).

Den ganzen Ankündigungstext sowie weitere Informationen und das Angebot der KAB Mannheim, für Gruppen ein ein Begleitprogramm zu erstellen, finden Sie hier als pdf-Download: ->



Soziale Gerechtigkeit - Das von Wirtschafts- und Finanzpolitik verdrängte Thema

Diskussionsrunde mit den BundestagskandidatInnen in Stuttgart

Ort: 70372 Stuttgart, Bezirksrathaus Bad Cannstatt - Sitzungssaal Verwaltungsgebäude

Datum: 25. Juli 2013, 19.00 Uhr

Nähere Informationen finden Sie hier als PDF-Download: ->


Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten

Göppingen: Mittwoch, 24. Juli 2013, 19:30 Uhr

Am 22. September 2013 wird der neue Bundestag gewählt.

- Wofür stehen die fünf Kandidaten?

- Welches Menschenbild ist für sie leitend?

- Wie nehmen sie Nöte der Menschen im Landkreis wahr?

Die Kandidaten der fünf Parteien, die bisher im Bundestag vertreten sind, stehen Rede und Antwort zu Fragen von:

Arbeit, Familie und Armut.......

Mittwoch, 24. Juli 2013, 19:30 Uhr

Kath. Gemeindezentrum, St. Maria, Göppingen, Ziegelstraße 11


Öko! Logisch? - Wenn sich ökologische Projekte in die Quere kommen

Freitag, 19. Juli 2013, 14.00 - 17.00 Uhr, Kronenstraße 25, Stuttgart

 

Eine Veranstaltung des Dialogforums der Kirchen in der Region Stuttgart in Kooperation mit dem Verband Region Stuttgart. In zahlreichen Diskussionen zum Thema Umweltschutz, Naturschutz, Umweltbildung und Nachhaltige Entwicklung kommt es immer wieder zu Dilemma- Situationen, in denen grüne Projekte gegen grüne Projekte stehen. Oft ist es dabei nicht einfach, zu entscheiden, wie es zu einer Lösung kommen kann (...)

Welche Kriterien gibt es, mit den Dilemmata umzugehen?

Die Podiumsteilnehmenden nehmen die Suche nach möglichen Antworten auf und geben Anregungen.

Den Informationsflyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie den Anmeldemodalitäten finden Sie hier:


Kandidatenmonopoly mit den Esslinger Bundestagskandidaten

Esslingen, 12. Juli 2013, 18.00 Uhr, Altes Rathaus Esslingen - Bürgerhaus

Die Esslinger Gewerkschaften laden ein zur Frage- und Spielerunde mit den Bundestagskandidaten des Wahlkreises.

Alle Infos finden Sie im anhägenden Infoflyer als PDF-Download: ->



Veränderungen am Arbeitsmarkt und Bildungsgerechtigkeit

Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten im Landkreis Esslingen

Veranstalter: Liga der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Esslingen

Datum: Mittwoch, 10. Juli 2013, 19.00h

Ort: Diakonieladen ES Küferstr. 13/1 - 73728 Esslingen

Weitere Infos finden Sie hier als PDF-Download ->

Plakat ->



Menschen im Sonderangebot - Menschenhandel und Prostitution in Stuttgart

Stuttgart, 9. Juli 2013, 19.30 Uhr

Bürgerzentrum Stuttgart-West, bebelstr. 22, Hajek-Saal

Podiumsdiskussion mit Infoständen

Diese Veranstaltung informiert über weltweite Ursachen und Zusammenhänge von "human trafficking" (Handel von Menschen, insbesondere von Frauen und Kindern). Das Geschäft mit der Handelsware Mensch ist eine global oft übersehene Tragödie. Auf unserer Welt werden jedes Jahr mehr als 2,4 Millionen Menschen wie Ware gehandelt. (...) Auch in Stuttgart leben tausende von Frauen von der Prostitution. Die meisten davon stammen aus ärmeren südosteuropäischen Ländern. (...) Doch hier erwartet sie neben dem Verkauf ihres Körpers auch Ausbeutung und Unterdrückung.

Es informieren und diskutieren u.a. Pater Shay Cullen (PREDA-Kinderschutzstiftung - Philippinen), Sabine Constabel (Café La Strada - Anlaufstelle für Prostituierte) u.a.

Nähere Informationen finden Sie hier als PDF-Download: ->



Hand in Hand für mehr Toleranz im Land -

Menschenkette gegen Rechts

Heilbronn bis Bietigheim-Bissingen, 06.07.2013

Das Heilbronner Bündnis gegen Rechtsextremismus und der DGB Nordwürttemberg rufen am Samstag, den 06.07.2013 zur Teilnahme an der 'Menschenkette gegen Rechts' auf. Die Betriebsseelsorge unterstützt als Mitglied des Bündnisses "Heilbronn sagt nein" diese Aktion und hofft auf eine breite Unterstützung.

Alle Infos finden Sie in den anhängenden Infomaterialien als PDF-Download:

sowie unter

und unter  http://www.heilbronn-sagt-nein.de/ http://www.heilbronn-sagt-nein.de


Bericht von der Fachtagung:

„Arbeitsausbeutung in Europa … und wir verschließen die Augen?"

Ev. Akademie Bad Boll

07. - 09. Juni 2013

Auf der internationalen Tagung, die das FIZ (Fraueninformationszentrum Stuttgart) als Abschluss eines EU-Projektes von 7.- 9.6.13 in der Akademie Bad Boll durchführte, diskutierten 60 internationale Teilnehmer_innen über die Hintergründe von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung mitten unter uns.

Auch wenn Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik strafbar ist, ist die Identifikation des Straftatbestandes im konkreten Fall problematisch, da er – so die Erfahrungen des Expert_innen des Berliner Bündnisses gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung (BBGM) – oft nicht erkannt wird und daher in den meisten Fällen keine strafrechtlichen Konsequenzen hat. (...)

Lesen Sie hier weiter: (Text als pdf-Download)

Bildergalerie: 



Elena Timoftiuc (AIDRom-Bukarest - links) und Sabina Baun (ILO-Deutschland)

Konferenzteilnehmer/-innen

Naile Tanis (KOK-Berlin - links) und Doris Köhnke (FIZ-Stuttgart)

Betriebsseelsorger Peter Maile (Stuttgart) und Nicola Dreke (Diakonisches Werk Bremen)

Kathinka Kaden (Ev. Akademie Bad Boll) und Michael Quinn (EU-Kommission)

Arbeitsausbeutung in Europa – und wir schließen die Augen?

7. – 9. Juni 2013, Evangelische Akademie Bad Boll

Arbeitsausbeutung geschieht mitten unter uns, doch meist im Verborgenen:

Spezialitäten-Köche im Asia-Restaurant, Küchenhilfen im Café, Bauarbeiter auf Großbaustellen, Pflegerinnen in Privathaushalten, Erntekräfte in der Landwirtschaft … Sie arbeiten schwarz, ohne Versicherung, ohne Sicherheitsmaßnahmen, mit viel zu vielen Arbeitsstunden für viel zu wenig Lohn.

Manche zahlen dafür hohe Vermittlungsgebühren, werden wie Tiere in Matratzenlagern eingepfercht und um ihren Lohn betrogen.

Vermittlungsagenturen werden dabei reich.

Doch wir alle schließen davor die Augen, denn wir profitieren davon. Durch Arbeitsausbeutung können viele Produkte und Dienstleistungen billig angeboten werden, was Vorteile im Wettbewerb bringt. Auch die Politik scheint froh, dass 150.000 schwarz arbeitende Osteuropäerinnen unseren Pflegenotstand lindern und bei Großbaustellen die Ausgaben verringert werden können.

Mit dieser Tagung wollen wir den Blick auf die „im Dunkeln" richten und genauer hinsehen, was Betroffene erleben. Mit Fachleuten aus Deutschland, Rumänien und von der EU beleuchten wir Ursachen und Hintergründe von Arbeitsausbeutung. Wir überlegen, was wir tun können - z.B. in den Bereichen Prävention, Beratung, Durchsetzung von Rechten und durch europaweite Vernetzung.

Wir erörtern, welche Schritte in Politik, Gesellschaft und Kirche notwendig sind, um dem Skandal der Ausbeutung etwas entgegen zu setzen.

Nähere Informationen sowie Hinweisen zur Anmeldung finden Sie hier:


Pressebericht aus dem Schwarzwälder Boten: Wochenende Katholische Soziallehre – soziale Gerechtigkeit stärken

 

Von Gustav Kammerer Zimmern o.R.

Im ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster in Heiligkreuztal hatte die Kolpingsfamilie ein "religiöses Wochenende" mit 17 Teilnehmern organisiert, das ein voller Erfolg wurde.

Die beiden Tage standen unter dem Motto "Katholische Soziallehre – soziale Gerechtigkeit stärken". Die Leitung hatte Diözesan-Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann, der es hervorragend verstand, den Teilnehmern die Tradition und Bedeutung der katholischen Soziallehre in Vergangenheit und Gegenwart näher zu bringen.

Vorsitzender Walter Kirner stellte zu Beginn fest, dass die Kolpingsfamilie Zimmern bereits zehnmal früher schon in Heiligkreuztal war. Unvergessen seien dabei die gemeinsamen Tage mit den ehemaligen Pfarrern Hans Brunner und Gerhard Kraft. Erfreut waren alle Teilnehmer, dass sie den aus Zimmern stammenden Pfarrer Heinrich Maria Burkard begrüßen konnten, heute Leiter des geistlichen Zentrums der Stefanusgemeinschaft im Kloster Heiligkreuztal und Pfarrer der Kirchengemeinde Heiligkreuztal. Als Ergebnis der intensiven Einführung in die katholische Soziallehre mit Fragestellungen nach der heutigen Situation in der Gesellschaft, "Wie konnte es soweit kommen?" und "Wie können wir die soziale Gerechtigkeit stärken?" kann festgehalten werden: Die katholische Soziallehre enthält Leitgedanken für die menschenwürdige Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens.

Sie fordert Gerechtigkeit im Zusammenspiel der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfte sowie den Schutz der Armen und Schwachen. Als Leitbegriffe, die sowohl auf der Bibel als auch auf dem Naturrecht basieren, seien die Personalität (Würde der Person), Solidarität (mitmenschlicher Zusammenhalt) und Subsidiarität (Verantwortlichkeit und Selbsthilfe der kleineren gesellschaftlichen Einheiten, beginnend bei der Familie).

Ein geselliges Beisammensein am Samstagabend beim Klosterwirt und ein gemeinsamer Gottesdienst am Sonntagmorgen mit Pfarrer Wolfgang Herrmann rundeten die beiden Tage ab. Walter Kirner dankte Pfarrer Herrmann für den vorbildlichen Ablauf der Tagung. Hermann betonte, dass die beiden Tage mit einer so aufgeschlossenen Gruppe viel Spaß gemacht hätten.

Am Sonntagnachmittag ging es dann noch zur Besichtigung der Heuneburg, ein frühkeltischer Fürstensitz auf der Markung Hundersingen, Gemeinde Herbertingen, an der oberen Donau, die zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten Mitteleuropas zählt. Dabei wurde ein Rundgang mit Führung auf dem archäologischen Wanderweg unternommen.

Am Abend traf man dann nach einem erlebnisreichen Wochenende wohlbehalten wieder im Heimatdorf ein. 

Den Pressebericht von Gustav kammerer aus dem Schwarzwälder Boten vom 5.5.2013 finden Sie hier:

 http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.zimmern-leitgedanken-fuer-menschenwuerdige-gestaltung-des-lebens.df708de4-a415-4f46-9d55-9333db40f146.html



Die Seminareilnehhmer/-innen der Kolpingsfamilie Zimmern o.R.


Die Betriebsseelsorge unterstützt die Eilaktion der Kampagne für Saubere Kleidung

 

"Liebe UnterstützerInnen der Kampagne für Saubere Kleidung,

wir alle sind schockiert über das schreckliche Unglück in Bangladesch. Bei dem Einsturz mehrerer Textilfabriken starben bisher über 400 Menschen, über 2000 sind verletzt. Die fürchterlichen Nachrichten reißen nicht ab. Leider bestätigt sich erneut: es braucht dringend einen transparenten und verbindlichen Gebäude- und Brandschutz in Bangladesch, in dem auch die Arbeiterinnen und Arbeiter entscheidende Mitsprachemöglichkeiten haben. Denn die aktuelle Tragödie zeigt in aller Deutlichkeit, wie wichtig es ist, dass die ArbeiterInnen an den Sicherheitsmaßnahmen beteiligt sind: die Beschäftigten wussten, dass das Gebäude baufällig ist, sie wurden aber von ihren Vorgesetzen genötigt, trotzdem zu arbeiten.

Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert seit langem ein transparentes und verbindliches Abkommen zum Gebäude- und Brandschutz in Bangladesch. Es ist höchste Zeit das dieses umgesetzt wird! Beteiligen Sie sich an der Petition der Kampagne für Saubere Kleidung!"

Hier finden Sie den Link, um die Eilaktion zu unterstützen:

http:// www.saubere-kleidung.de/index.php/27-kampagnen-themen/eilaktionen/256-stoppt-das-toeten-mehr-sicherheit-fuer-die-arbeiterinnen-in-bangladesch


Welttag für menschenwürdige Arbeit:

"Das Glück sucht uns an einem anderen Ort!" - Prekäre Beschäftigung ist kein Schicksal"

Video auf Youtube

Aus Anlass des Welttages für menschenwürdige Arbeit fanden sich am 7.10.2012 in Stuttgart der Deutsche Gewerkschaftsbund, die IG Metall, die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) sowie die Katholische Betriebsseelsorge und Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) zu einem Aktionstag ein.

Parralel dazu wurde im Auftrag der Katholischen Betriebsseelsorge Stuttgart ein Video gedreht.

Es ist mittlerweile auch auf dem Videoportal Youtube eingestellt und kann dort unter dem Stichwort:

'Prekäre Beschäftigung' aufgerufen werden. Der Titel lautet: Titel: „Das Glück sucht uns an einem anderen Ort"

Hier der Link:

www.youtube.com/watch


Die unvergessene Pleite

Den Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 13.5.2013 finden Sie hier:

© Süddeutsche Zeitung GmbH, München. Mit freundlicher Genehmigung von www.sz-content.de (Süddeutsche Zeitung Content).




Lehren aus der Schlecker-Pleite - Wie man Beschäftigte besser schützen kann

Evangelische Akademie Bad Boll - 10.05.2013 - 11.05.2013

 

Mit dem Ende der Drogeriemarktkette Schlecker erlebte Deutschland eine der größten Insolvenzen seiner Wirtschaftsgeschichte. Diese Firmenpleite ist zum Prüfstein des deutschen Unternehmens- und Insolvenzrechts geworden sowie für den Umgang mit den betroffenen Beschäftigten.

Die Tagung zeichnet Ursachen, Verlauf und Auswirkungen der Insolvenz nach. Wichtige Akteurinnen und Akteure kommen dabei zu Wort: Betriebsrat, Gewerkschaft, Insolvenzverwaltung, Arbeitsagentur. Im Mittelpunkt steht die Situation der Mitarbeitenden.

An der Tagung, die in Kooperation mit der Katholischen Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart durchgeführt wird, wirken unter anderem mit:

Die baden-württembergische ver.di-Landesbezirksleiterin Leni Breymaier, Bundesministerin a.D. Herta Däubler-Gmelin, Christl Hoffmann, Schlecker-Gesamtbetriebsratsvorsitzende, Betriebsseelsorger Alfons Forster und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz.

Nähere Informationen zur Tagung sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier als pdf-Download: ->


Mir reicht’s! - 1. Mai Aktion des Netzwerks Arbeitswelt und der KAB in Göppingen

 

Mit einem Protestschreiben - eingetütet in eine Solidarität -Stofftasche, die bei der Göppinger Maikundgebung zum tag der Arbeit verteilt wurde - meldete sich das katholische Netzwerk arbeitSwelt und die Katholischen Arbeitnehmer Bewegung zum Tag der Arbeit am 1.Mai zu Wort:

"Die Feststellung, dass im Landkreis Göppingen 10480 Berufstätige eine zusätzlich Arbeitsstelle brauchen, schreit zum Himmel! Trotz Vollzeitarbeit können Menschen von ihrem Einkommen nicht leben, geschweige denn ihre Familien ernähren. Als Christinnen und Christen können und wollen wir zu diesen Verhältnissen nicht schweigen und für eine Politik streiten, die der von Gott gegebenen Würde eines jeden Arbeitnehmers/jeder Arbeitnehmerin entspricht.

Die menschliche Arbeit ist keine Ware. Deshalb kann die Bezahlung menschlicher Arbeit sich nicht allein nach Angebot und Nachfrage richten, sondern die Arbeit ist „so zu entlohnen, dass dem Arbeiter die Mittel zu Gebote stehen, um sein und der Seinigen materielles, soziales, kulturelles und spirituelles Dasein angemessen zu gestalten (...)." (Gemeinsames Wort der Kirchen 1997, Ziff. 67)....

Lesen Sie hier weiter: ->



Dekanatsreferent Felix Müller mit der Aktionstasche "Mir reicht's!"


Europa ja - aber sozial!

Esslingen, 01. Mai 2013, 09.30 Uhr Münster St. Paul:

Gottesdienst zum 1. Mai

 

Nähere Infos finden Sie auf dem pdf-Einladungsplakat:


Internationaler gewerkschaftlicher Gedenktag für verstorbene und verunglückte Beschäftigte

 

Sonntag, 28. April 2013, 13.30 Uhr,

Stuttgart, Erlöserkirche, Birkenwaldstraße 24

Veranstalter: Kath. Betriebsseelsorge, Bahnhofsmission, ev. Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA), IG BAU

Am 28. April gedenken weltweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der 2 Millionen Tote aufgrund von Arbeitsunfällen und der über 1,7 Millionen Tote durch Berufskrankheiten.

Aus der Einladung zum "International commemoration Day für Dead and Injured Workers - Internationaler gewerkschaftlicher Gedenktag für verstorbene und verünglückte Beschäftigte":

Wir gedenken aller unserer verstorbenen Kolleginnen und Kollegen, die durch ihren Beruf ihr Leben lassen mussten, sei es durch Unfall oder Berufskrankheit. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl aus. Sie sollen uns immer daran erinnern, dass wir jeden Tag aufs Neue für das wichtigste, was ein Mensch hat, sein Leben und seine Gesundheit, kämpfen müssen (...)".

Wir laden herzlich ein zum ökumenischen Gottesdienst am:

Sonntag 28. April um 13.30 Uhr in die Erlöserkirche, Birkenwaldstraße 24.

Im Anschluss findet der Tag der Bahnhofsmission (Gleis 4) statt. Herzliche Einladung zu Kaffee und Kuchen.

Hier finden Sie den Einladungsflyer als pdf-Download: ->


DGB eröffnet neuen Beratungsstandort „Faire Mobilität" in Stuttgart

 

"Das Projekt „Faire Mobilität – Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv" hat nach Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg und München in Stuttgart einen fünften Beratungsstandort eröffnet. Insbesondere polnisch- und kroatischsprachige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können dort in arbeitsrechtlichen und sozialen Fragen kostenlose Hilfestellung erhalten. Gleichzeitig legt der neue Standort einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Situation von osteuropäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Transport- und Logistikbranche.

Der neue Standort kooperiert eng mit der katholischen Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Im Rahmen des vom DGB-Bundesvorstand zu verantwortenden Gesamtprojektes „Faire Mobilität" werden insgesamt sechs Beratungsstellen für Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer aus mittel- und osteuropäischen Staaten in verschiedenen Ballungszentren aufgebaut. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des DGB.

Nikolaus Landgraf, Vorsitzender des DGB Baden-Württemberg, betonte den Anspruch auf gute Arbeit für alle. „Wir wollen gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten" so Landgraf. „Deshalb freuen wir uns, dass wir mit der Beratungsstelle hier im Ländle ein Zeichen gegen Arbeitsausbeutung setzen können." Josip Juratovic, SPD-Bundestagsabgeordneter, begrüßte das Projekt und verwies auf dessen Bedeutung im Zusammenhang mit der Erweiterung der EU.

Der Projektleiter Dominique John stellte die Konzeption und das Anliegen des Projektes vor, die beiden Projektmitarbeiterinnen Dr. Dorota Kempter und Katarina Frankovic berichteten aus ihrer Beratungsarbeit. Ausstehende Löhne, fehlender Krankenversicherungsschutz, miserable Unterkünfte zu überhöhten Preisen, immer wieder tauchen dieselben Probleme auf. Derzeit entsteht in Stuttgart ein breites Netzwerk aus Beratungsstellen, Ämtern, Gewerkschaften und Anlaufstellen, die sich gemeinsam gegen unwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzen." [Quelle: DGB-Pressestelle i. V. Dimitrios Galagas]

Pfr. Wolfgang Herrmann, Leiter des Fachbereiches Kirche und Arbeitswelt - Betriebsseelsorge, hob in seinem Grußwort die enge Verzahnung der Projektstelle Faire Mobilität mit der Projektstelle Betriebsseelsorge Stuttgart 21 hervor. Ebenso betonte er im Blick auf die Erfahrungen aus den ersten Beratungengesprächen die Notwendigkeit einer langfristigen Absicherung der Projektstelle einerseits wie auch die Verantwortung der Politik andererseits, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung nachhaltig und effektiv unterbinden. Kritisch bemerkte er,dass die Bundesregierung bis heute die vor zwei Jahren verabschiedete EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels nicht umgesetzt hat. Die Frist zur Übertragung der Richtlinie in nationales Recht war am 5. April 2013 abgelaufen.

 

Weitere Infos unter: www.faire-mobilitaet.de



DGB-Landesvorsitzender Nikolaus Landgraf und MdB Josip Juratovic im Anschluss an ihre Grußworte

Dr. Dorota Kempter berichtet aus ihrer Arbeit

Im Vordergrund links: Dr. Dorota Kempter und Katarina Frankovic, die beiden Beraterinnen des Stuttgarter Projektes Faire Mobilität

Dominique John, Leiter des Projektes Faire Mobilität, stellt die Anliegen des Projektes vor

Beim anschließenden "Ständerling"


Eröffnung des DGB-Projekets "Faire Mobilität" in Stuttgart

Freitag, 12. April 2013, 18.00 Uhr, Foyer des ver.di-Landesbezirks, Theodor-Heuss-Str. 2/Haus 1, 70174 Stuttgart

Das DGB-Projekt „Faire Mobilität – Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv" eröffnete im Februar in Stuttgart seinen fünften Beratungsstandort. Am Stuttgarter Standort können insbesondere polnisch- und kroatischsprachige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in arbeitsrechtlichen und sozialen Fragen Hilfestellung erhalten. Gleichzeitig legt der neue Standort einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Themen „Transport und Logistik".

In Stuttgart kooperiert das Projekt eng mit der Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Das gemeinsame Büro befindet sich in der Nikolausstraße 17, in der Nähe der Baustelle Stuttgart 21. Das Projekt „Faire Mobilität" ist eine Initiative des DGB-Bundesvorstands. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und aus Mitteln des ESF. Insgesamt entstehen im Rahmen des Projekts sechs Beratungsstellen in Berlin, Frankfurt/ Main, Hamburg, München, Stuttgart und Dortmund.

Anmeldung: schriftlich per Post, Fax oder Mail bis zum 10.04.2013

an den

DGB-Bezirk

Baden-Württemberg

Willi-Bleicher-Str. 20

70174 Stuttgart

Fax: 0711 2028-250

E-Mail: baerbel.mauch@dgb.de

Tel. 0711 2028-259

Anreise mit der Bahn:

Bis Stuttgart Hauptbahnhof. 10 Minuten Fußweg entlang der

Lautenschlagerstraße.

Parkmöglichkeiten:

Das nächste Parkhaus ist die Hofdienergarage in der Schlossstr. 28.

Hier finden Sie den Einladungsflyer als pdf-Download: ->

 


Öko! Logisch? - Grün gegen Grün

DIE VERANSTALTUNG IST AGBESAGT!!!

Freitag, 12. April 2013, 13.00 - 17.00 Uhr, Haus der Katholischen Kirche, Stuttgart

Öko! Logisch? - Grün gegen Grün - Wenn sich ökologische Projekte in die Quere kommen

Eine Veranstaltung des Dialogforums der Kirchen in der Region Stuttgart in Kooperation mit dem Verband Region Stuttgart. In zahlreichen Diskussionen zum Thema Umweltschutz, Naturschutz, Umweltbildung und Nachhaltige Entwicklung kommt es immer wieder zu Dilemma- Situationen, in denen grüne Projekte gegen grüne Projekte stehen. Oft ist es dabei nicht einfach, zu entscheiden, wie es zu einer Lösung kommen kann (...)

Welche Kriterien gibt es, mit den Dilemmata umzugehen?

Die Podiumsteilnehmenden nehmen die Suche nach möglichen Antworten auf und geben Anregungen.

Den Informationsflyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie den Anmeldemodalitäten finden Sie hier:


Jahrestag der Ablehnung einer Transfergesellschaft bei Schlecker

Brief- und Protestaktion am 27.3.2013 in Ulm -

„Mit RückSicht wäre das nicht passiert"

Am 1. März 2012 kündigte Arndt Geiwitz als Insolvenzverwalter von Anton Schlecker e.K. die Kündigung und Freistellung von annähernd 45% der damaligen Schlecker-AS-Beschäftigten auf Ende März 2012 an. Damit beschleunigte sich das intensive Ringen um eine Transfergesellschaft, mit deren Hilfe die zu Kündigenden eine intensive Zeit der Qualifizierung und Begleitung bekommen hätten. Eine solche Transfergesellschaft wurde am 29. März 2012 von mehreren FDP-Politikern, an der Spitze Dr. Rösler, FDP-Bundesvorsitzender und Wirtschaftsminister, definitiv verhindert. Die Folge waren annähernd 4500 Kündigungsschutzklagen und eine Absage aller eventuellen Investoren.

Anlässlich des bevorstehenden "Jahrestages" der Verweigerung einer Bürgschaft über 80 Mio Euro zur Finanzierung bzw. Absicherung einer Transfergesellschaft kamen deshalb am 27. März in Ulm Mitglieder des Gesamtbetriebsrates von Schlecker, ehemalige Schlecker-Beschäftigte sowie Vertreter von Verdi und Katholischer Betriebsseelsorge und des Kirchlichem Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) zusammen, um auf den bleibenden Skandal der Verweigerung einer Transfergesellschaft aufmerksam zu machen.

Christel Hofmann, Schlecker-Gesamtbetriebsratsvorsitzende, formulierte unter Tränen: "Wir wollten nichts geschenkt, sondern lediglich eine Bürgschaft, um den Mitarbeiter/-innen eine Qualifizierungs-Perspektive bieten zu können. Aber diesen Rettungsschirm hat man uns vorenthalten - das war wie ein Schlag ins Gesicht". Leni Breimayer, Landesbezirksvorsitzende von Verdi Baden-Württemberg, erinnerte daran, das zwar knapp die Hälfte der ehemaligen Schlecker-Beschäftigten wieder einen Arbeitsplatz gefunden haben, jedoch oft unter prekären Bedingungen. Betriebsseelsorger Paul Schobel, Mitinitiator des Solidaritätsfonds für ehemalige Schlecker-Beschäftigte, betonte in seiner Rede die Solidarität mit den ehemaligen Beschäftigten und kritisierte deutlich das Versagen der Politik.

Zum Abschluss der Aktion wurde ein Brief an verschiedene Politiker in Bund und Land verschickt, die wesentlich zur Verhinderung der Transfergesellschaft beigetragen haben.

Den Wortlaut des Briefes finden Sie hier als pdf-Download: ->

Auch eine Tagung in der ev. Akademie Bad Boll beschäftigt sich mit den Lehren aus der Schlecker-Insolvenz.

Nähere Informationen finden Sie hier: ->

Hier ein Bericht von Pfarrer Martin Schwarz (ev. Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Ulm) zur Kundgebung:

www.kda-wue.de/cms/startseite/berichte/



Christel Hofmann (2. Person von rechts) vom Gesamtbetriebsrat Schlecker bei Ihrem Wort an die Teilnehmer/-innen der kleinen Kundgebung, umrahmt von Leni Breimayer (Verdi Baden-Württemberg) und Betriebsseelsorger Alfons Forster (Betriebsseelsorge Ulm).

Betriebsseelsorger Alfons Forster (rechts im Bild) mit weiteren Teilnehmer/-innen der Kundgebung.

"Wenn die Arbeit zur Hölle wird..."

 

Sonntag der sozialen Gerechtigkeit, 10. März 2012, Göppingen

09.00 Uhr: Gottesdienst in St. Josef, Raabestr. 3, Göppingen

ab 10.00 Uhr: Frühschoppengespräch mit dem Tübinger Sozialethiker Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: ->


Nachlese zum 4. Mobbing-Kongress in Bad Boll vom 1.-3. März 2013

(Bericht von Wirtschafts- und Sozialpfarrerin Karin Uhlmann, KDA Heilbronn)

Zum wiederholten Mal trafen sich Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen und Institutionen zum Mobbing-Kongress in Bad Boll. Der Mobbing-Kongress wurde vom 01.-03. März vom KDA-Württemberg, KDA Baden und der katholischen Betriebsseelsorge Ludwigsburg/Heilbronn verantwortet. Federführend waren Wirtschafts- und Sozialpfarrerin Karin Uhlmann, Sozialsekretär Klaus-Peter Spohn-Logé und die beiden Pastoralreferenten Martin Zahner und Josef Krebs. Mit seinem Einstiegsreferat gelang es Dr. phil. Axel Esser gekonnt die Zuhörer für die Veränderungen im Bereich von Mobbing der letzten 20 Jahre zu sensibilisieren. Sprach Heinz Leymann, der Vater der Mobbingforschung noch konkret von "Mobbing", spricht man heute von psychischer Belastung am Arbeitsplatz, was eher die Komplexität des Phänomens beschreibt – wie der Dipl. Psychologe Dr. phil. Esser darstellte. Machte man früher seine ersten Erfahrungen mit Mobbing erst im Berufsleben, so sind heute schon vielfach Kinder und Jugendliche Mobbingattacken an den Schulen ausgesetzt. (...)

Den ganzen Bericht, der in der Hauszeitung der ev. Akademie Bad Boll publiziert wird, finden Sie hier als pdf-Download: ->

Bildergalerie (Bilder von: Norbert Oehlcke)



Bild 1: Betriebsseelsorger Martin Zahner (links) und Klaus-Peter Spohn-Logé (KDA Baden) mit Dr. Martin Wolmerath (Referent)

Bild 2: Ein Blick auf die Teilnehmer/-innen des Mobbing-Kongresses

Fachtagung zum Thema

"Integration durch Bildungsgerechtigkeit"

Mittwoch, 6. März 2013, 15:00 – 19:00 Uhr

im Haus der Katholischen Kirche

Königstraße 7, 70173 Stuttgart

Nähere Informationen finden Sie hier:



Internationaler Tag des freien Sonntags

Am 3.3.2013 feierten und demonstrierten an vielen Orten in der Diözese KAB´lerinnen und KAB´ler den freien Sonntag.

In Gottesdiensten und auf Marktplätzen wurden die Passanten eingeladen, in Liegstühlen Platz zu nehmen und zur Ruhe zu kommen.

„Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er braucht gemeinsame freie Zeit zu Aktivitäten mit Freunden, “ betonte KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss anläßich des Internationalen Tages des freien Sonntags. „Wir brauchen Zeit zum Nachdenken über das, was wir tun und über den Sinn des Lebens. Das macht unser Leben reicher, “ unterstrich KAB-Diözesanvorsitzende Anna Schonter bei einem Gottesdienst in Schwäbisch Gmünd.

„Der Sonntag muss für die KAB in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein Symbol der Entschleunigung der Gesellschaft werden. Der Sonntag ist der Tag der Ruhe in Gott. Er schafft die Möglichkeit, unabhängig zu werden von den Verführungen einer beschleunigten Welt. Die Verantwortlichen der Wirtschaft nehmen die scheinbare Knappheit der Zeit, um noch schneller, noch zerstörerischer, noch oberflächlicher immer mehr Unnötiges zu produzieren, “ betonte KAB-Sekretär Niedergesäss in Ravensburg.

Auch beim Kreuzweg der Arbeit in Horb-Grünmettstetten wurde das Thema „freier Sonntag“ aufgegriffen. Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann betonte, dass der freie Sonntag eine Einladung an alle darstellt, diesen Tag mit intensivem Leben in Gemeinde, Familie und Freundeskreis zu füllen.

In Blitzenreute gestaltete die KAB einen Gottesdienst zum Sonntag. Für die „7 Gründe für einen freien Sonntag“ wurde dort spontan Applaus gespendet.

 


Zum „Internationaler Tag des freien Sonntags" an diesem 3. März 2013

Im Anschluss an diesen Text finden Sie die Information der Bundesallianz mit einer Liste von Aktionen und Themen-Gottesdiensten rund um den 3.3.2013 in über 40 Regionen Deutschlands. Die Liste stellt nur einen Ausschnitt der Aktivitäten dar. Die insbesondere an Kirchengemeinden adressierte Arbeitshilfe „Sonntag – ein Geschenk des Himmels" wurde auch von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche Deutschlands beworben.

 http://www.ekd.de/presse/pm24_2013_sonntag.html http://www.ekd.de/presse/pm24_2013_sonntag.html

 http://http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=2266&cHash=8d96d4233dfc9530efa68c178b2f2df7

Die Aktionen sind zudem europäisch eingebettet. Zu der Kampagnenseite der European Sunday Alliance geht es hier:

 http://http://www.europeansundayalliance.eu/site/4marchcampaign

Hier die Liste mit Aktivitäten und Themen-Gottesdiensten rund um den 3. März 2013: ->

 



Sondernummer der Antenne Stuttgart zum Tag der menschenwürdigen Arbeit - Video auf Youtube

Aus Anlass des Welttages für menschenwürdige Arbeit am 07. Oktober 2012 fanden sich in Stuttgart DGB, Verdi, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) sowie die KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) und Katholische Betriebsseelsorge zusammen. Der Stuttgarter Marktplatz wurde zur Bühne und Aktionsfläche, die Konkathedrale St. Eberhard zum Ort des Betens und das Haus der Katholischen Kirche zum Diskussionsforum für gute Arbeit und gegen prekäre Beschäftigung.

Dier Katholische Betriebsseelsorge Stuttgart hat zu ihrem Projekt "Das Glück sucht uns an einem anderen Ort! - Prekäre Beschäftigung ist kein Schicksal" neben einer Dokumentation auch eine Sondernummer der Antenne veröffentlicht. Dort ist - als DVD - das Ergebnis des Videoprojektes zum Thema aufbereitet.

Nähere Infos zum Bezug gibt die Betriebsseelsorge Stuttgart:

Telefon: 0711/56 10 84

Telefax: 0711/56 10 85

Mail:  mailto:bs.stuttgart@t-online.de

Das Video ist auch auf Youtube eingestellt (Stichwort: Prekäre Beschäftigung) und kann unter folgendem Link aufgerufen werden:

http:// http://www.youtube.com/watch?v=wTLO6AOHN1Y


Bausteine zur Gestaltung des Internationalen Tages des freien Sonntags am 3. März 3013

 

Am 3. März feiern und gestalten die Sonntagsallianzen im In- und Ausland den „Internationalen Tag des freien Sonntags". Er erinnert an ein Edikt des römischen Kaiser Konstantins vom 3. März 321 n. Chr., mit dem der erste staatliche Sonntagsschutz in Europa etabliert wurde.

Der 3. März fällt 2013 auf einen Sonntag. Die Sonntagsallianz bietet daher in diesem Jahr Materialien für Themengottesdienste, aber auch für andere Veranstaltungen und Aktionen an:

1. Gottesdienstbroschüre der Sonntagsallianz:

Die Arbeitshilfe „Sonntag – ein Geschenk des Himmels" mit Musterpredigten, liturgischen Bausteinen und Aktionstipps ist nun kostenlos online verfügbar:  www.allianz-fuer-den-freien-sonntag.de

Wir freuen uns sehr, wenn diese Broschüre in vielen Kirchengemeinden und von anderen interessierten Organisationen verbreitet und verwendet wird. Gern kann sie auf Websites von Unterstützerorganisationen veröffentlicht werden! Ein Druck der Broschüre ist zunächst nicht geplant.

2. DVD „Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag":

Der aufwändig produzierte Kurzspielfilm des Evangelischen Medienhauses Stuttgart, der sich z.B. gut für Diskussionsveranstaltungen und Seminare eignet, kann zum stark vergünstigten Preis von 29,80 Euro über den Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt per Mail bestellt werden. Formlose Bestellung gern per Mail an  a.haubrich@vkwa-ekd.de

(Film-Trailer:  http://www.youtube.com/watch?v=ZLkYb-zjflU)

Eine Presseerklärung der Bundesallianz für den freien Sonntag zum Internationalen Tag des freien Sonntags finden Sie hier als pdf-download:


"Keiner geht allein zum Amt"

Schulung für ehrenamtliche Beistände der Arbeitslosentreffs/-zentren in Baden-Württemberg

Haus der Kirche - Bad Herrenalb

Mittwoch, 20. bis Freitag, 22. November 2013

Unter dem Motto "Keiner geht allein zum Amt" wird auf vielfachen Wunsch eine weitere Schulung für ehrenamtliche Beistände angeboten. Diese werden in der Fachtagung darauf vorbereitet, Erwerbslose und Hartz IV-Empfänger beim Gang aufs Amt zu begleiten.

Inhaltliche Programmpunkte sind u.a. die Aufgaben und Rolle von Beiständen, grundlegende Kenntnisse über häufig auftretende Themen und ihre rechtliche Einordnung. In praktischen Übungen werden die Lerninhalte vertieft und eingeübt.

Nähere Informationen und Hinweise zu Kosten und Anmeldemodalitäten finden Sie hier im pdf-Dokument: ->


Erwerbslosen zu Ihrem Recht verhelfen 7

 

20. bis 21. Juni 2013

Hohenwart Forum - Pforzheim

 

Schulung für Mitarbeiterinnen in Arbeitslosentreffs/-zentren und Erwerbsloseninitiativen, sowie der Sozialberatung von Beschäftigungsprojekten

Die Sozialgesetzbücher und die für die Erwerbslosenberatung besonders relevanten Bestimmungen des SGB II und III befinden sich in ständiger Veränderung. Eine gute Kenntnis des Sozialrechts und der dazu gehörenden verwaltungsrechtlichen- und sozialgerichtlichen Verfahrensbestimmungen ist für SozialberaterInnen in der Erwerbslosenberatung von hoher Relevanz. Neben dem Gesetzgeber ist die Sozialgerichtsbarkeit ein wichtiger Faktor bei der Fortschreibung des Sozialrechts, hat sie doch die Aufgabe im Einzelfall die Klärung und Interpretation der gesetzlichen Regelungen vorzunehmen. Zum ersten Mal haben wir für unsere Fortbildungsreihe einen Sozialrichter als Referenten gewonnen, um aus dieser Perspektive einen Einblick zu erhalten, auf welche Punkte in der Beratung besonders geachtet werden sollte.

(...)

Lesen Sie hier weiter und informieren Sie sich über die Anmeldeformalitäten: ->


Informations- und Bildungsfahrt für Erwerbslose 2013

24. Juni – 27. Juni 2013

Veranstalter: Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Das Ziel der diesjährigen Erwerbslosenfreizeit ist die Landeshauptstadt Stuttgart.

Folgende Programmpunkte sind u.a. geplant:

 Stadtführung

 Besuch und Führung im Landtag von Baden-Württemberg und Gespräch mit dem Landtagspräsidenten Dr. Wolf

 Führung durch das Staatstheater Stuttgart

 Betriebsbesuch der Fa. Bosch

 Besuch von Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann

Weitere Informationen sowie Anmeldung bei den regionalen Stellen der Betriebsseelsorge!

 


Beiständeschulung

 

Die Arbeiterbildung Reutlingen e.V. bietet im begrenzten Umfang die Möglichkeit zu einer ehrenamtlichen Ausbildung als Ämterbegleiter/-in an.

Nähere Infos finden Sie hier: ->

 

Seminars - „Grundlagenwissen SGB II" - Qualifizierung von Berater_innen

 

Das Seminar richtet sich in erster Linie an Ehrenamtliche, die Lust haben, Ratsuchende (der Arbeiterbildung e. V.) zu unterstützen und in deren Alltag zu begleiten. Die Begleitung ist keine rechtliche Beratung. Da die Sicherung der Existenz sowie Probleme mit dem Geld und/ oder im Jobcenter oft der gelingenden Alltagsbewältigung im Weg stehen, bieten wir in diesem Jahr insgesamt vier Seminare zu sozialrechtlichen Grundlagen an.

Ziel ist nicht, dass Sie im Anschluss sozialrechtliche Beratungen durchführen können, sondern dass Sie nützliches Grundlagenwissen haben, um zu entscheiden, wann Sie selbst helfen können und wann eine professionelle Beratung angebracht ist.

Nähere Informationen mit den Terminen der Qualifizierung finden Sie hier: ->

 

Vorankündigung: Schulung zum SGB II

 

Termin: 20.-21.06.2013 im Hohenwart-Forum, Pforzheim.

Referent ist ein Sozialrichter des Landessozialgerichtes Hessen.

Nähere Infos demnächst hier oder bei:

Klaus-Peter Spohn-Logé

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Nietzschestrasse 8

68165 Mannheim

Tel +49 621 415009

Fax +49 621 416984

www.kda-baden.de


Nachlese zum 4. Mobbing-Kongress in Bad Boll vom 1.-3. März 2013

(Bericht von Wirtschafts- und Sozialpfarrerin Karin Uhlmann, KDA Heilbronn)

Zum wiederholten Mal trafen sich Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen und Institutionen zum Mobbing-Kongress in Bad Boll. Der Mobbing-Kongress wurde vom 01.-03. März vom KDA-Württemberg, KDA Baden und der katholischen Betriebsseelsorge Ludwigsburg/Heilbronn verantwortet. Federführend waren Wirtschafts- und Sozialpfarrerin Karin Uhlmann, Sozialsekretär Klaus-Peter Spohn-Logé und die beiden Pastoralreferenten Martin Zahner und Josef Krebs. Mit seinem Einstiegsreferat gelang es Dr. phil. Axel Esser gekonnt die Zuhörer für die Veränderungen im Bereich von Mobbing der letzten 20 Jahre zu sensibilisieren. Sprach Heinz Leymann, der Vater der Mobbingforschung noch konkret von "Mobbing", spricht man heute von psychischer Belastung am Arbeitsplatz, was eher die Komplexität des Phänomens beschreibt – wie der Dipl. Psychologe Dr. phil. Esser darstellte. Machte man früher seine ersten Erfahrungen mit Mobbing erst im Berufsleben, so sind heute schon vielfach Kinder und Jugendliche Mobbingattacken an den Schulen ausgesetzt. (...)

Den ganzen Bericht, der in der Hauszeitung der ev. Akademie Bad Boll publiziert wird, finden Sie hier als pdf-Download: ->

Bildergalerie (Bilder von: Norbert Oehlcke)


Respekt am Arbeitsplatz

IV. Kongress für Mobbing-Berater/-innen, betriebliche Interessenvertretungen und Personalverantwortliche

1. bis 3. März 2013 in der Ev. Akademie Bad Boll

 

In den Betrieben hat sich die Konflikt- und Belastungssituation weiter verschärft. Gesundheitliche und psychische Auswirkungen treten immer deutlicher zutage. Umso notwendiger ist ein respektvoller Umgang untereinander.

Wir stellen auf dieser Tagung Wege zu einer konstruktiven Konfliktkultur vor, für die politische Veränderungen notwendig sind - insbesondere im Arbeits- und Gesundheitheitsschutz.

Die Anmeldung finden Sie hier im Veranstaltungsflyer:

 


"Rastplatz" Nummer 1 im Jahr 2013:

 

Hier finden Sie den "Rastplatz" als PDF:


Podiumsdiskussion:

Arbeit finanzieren statt Arbeitslosigkeit

Datum: Dienstag, 5. November 2013, 19.30 Uhr

Ort: Ev. Nikolaikirche, Sümerstr. 72

 Veranstalter: Nikolaigemeinde Heilbronn und KDA Heilbronn

Aus der Ausschreibung:

"Die politische Landschaft in Deutschland hat sich nach der Wahl geändert - die sozialen Probleme sind die gleichen geblieben. Mit Sachverständigen aus der Arbeitswelt wollen wir der Frage nachgehen: Warum ist das so? Wäre es nicht besser Arbeit zu finanzieren, statt Arbeitslosigkeit?  

 In unserer wohlhabenden Region leben nach wie vor 4,5 % ohne Beschäftigung.

Zum Mitdiskutieren sind Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen eingeladen und Sie!"

Ohne Anmeldung, Eintritt frei!

Den Infoflyer zum Download finden Sie hier: ->


Fotoausstellung

Abschluss der Photoausstellung "Me@work - Arbeit ist ein Teil von mir"

Auf großes Interesse stieß im KAB-Bezirk Hohenlohe der "Fotowettbewerb Arbeit ist ein Teil von mir". Die eingereichten Fotos - von beeindruckender Qualität - waren bis Ende Oktober in der örtlichen Kreissparkasse ausgestellt.

Der Initiator der Aktion Albert Specht (Vorsitzender im Bezirk) zeige sich sehr zufrieden mit der Aktion.

Mit einem von Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann geleiteten und von Mitgliedern der KAB mitgestalteten Gottesdienst in der Ingelfinger katholischen Kirche fand die Ausstellung einen liturgischen Abschluss. In seiner Predigt hob Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann auf die Bedingungen guter Arbeit ab und verknüpfte diese mit den eindrücklichen Preisbildern.

  

 


Presseerklärung:

Auftakttreffen des „Bündnisses Faire Arbeitsmigration Baden-Württemberg" in Stuttgart

Am 25.10.2013 ist das neu gegründete „Bündnis Faire Arbeitsmigration Baden-Württemberg" zum ersten Mal in Stuttgart zu einem Kick-off-Treffen zusammen gekommen. Die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört zu den Gründungsmitgliedern des seit Juni 2013 bestehenden baden-württembergischen Zusammenschlusses.

Gemeinsam mit weiteren Akteuren aus Gesellschaft, Politik, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen setzt sich die Betriebsseelsorge landesweit gegen Arbeitsausbeutung von MigrantInnen und für faire Arbeitsmigration ein.

Hier geht es weiter zur Presseerklärung: ->


Begegnungstagung Kirche und Gewerkschaft

Datum: 08. - 09.11.2013

Ort: Hotel-Restaurant "Höhenblick", Mühlhausen im Täle

Veranstalter: DGB-Region Nordwürttemberg u.a.

Anmeldung: s. anhängender Flyer

"Lobbyismus und undurchschaubare Verflechtungen spielen seit Jahren zunehmend in der Politik eine Rolle. Politische Entscheidungen werden mehr und mehr von finanzstarken "Politikberatern" oder Beratungsagenturen beeinflusst ..."

Nähe Infos und den Ausschreibungstext finden Sie hier: ->


Für 800 Euro Monatslohn am LKW-Steuer

 

Aufklärungskampagne von DGB und Betriebsseelsorge zum Projekt "Faire Mobilität"

 

Josef Krebs, seit rund zehn Jahren Fernfahrer-Seelsorger bei der katholischen Betriebsseelsorge Heilbronn, hat die Aktion in Wunnenstein mitorganisiert. Er sieht auch, genau wie die DGB-Mitarbeiterinnen Katarina Frankovic und Dorota Kempter, dramatische Zustände in der Fernfahrer-Branche.

Genaue Informationen zu den Arbeitsbedingungen und der Aufklärungsaktion finden Sie hier zum Herunterladen->

Wir danken der "Heilbronner Stimme" für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des Zeitungsartikels auf unserer Homepage.


Situation von Wanderarbeitern auf Großbaustellen

 

"Sie arbeiten wie unsichtbare Ameisen"

Im Gemeindehaus St. Georg in Wendlingen schildern Krimiautorin Christa Ansel und Betriebsseelsorger Peter Maile den Alltag von Wanderarbeitern auf Großbaustellen.

Christa Ansel ist Journalistin und schreibt über Themen aus der Arbeits- und Wirtschaftswelt. Für ihr Krimidebüt "Stahlbeton" wurde sie 2011 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.

Peter Maile ist seit November 2012 Betriebsseelsorger für "Stuttgart 21" , er hatte sich bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart  für diese neu geschaffene Stelle beworben und setzt sich mit großem Engagement für "Saubere Baustellen" ein.

Hier finden Sie den vollständigen Text zur Lesung in Wendlingen als Download: -->

Wir danken der Redaktion "Nürtinger Zeitung/Wendlinger Zeitung" für die Abdruckerlaubnis dieses Artikels. Die Urheberrechte liegen ausschließlich bei der "Nürtinger Zeitung".


"Nein zur Arbeitsausbeutung - Ja zu gerechter Arbeit in haushaltsnahen Dienstleistungen"

Fachveranstaltung:

 

 

Haus der Gewerkschaften Heilbronn, Gartenstr. 64, 74072 Heilbronn

Dienstag, 26. November 2013, 18.00 Uhr - 19.30 Uhr

Referentinnen:

- Sandra Büchele, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit, Heilbronnürttemberg (EFW)

- DIna Maria Dierssen, Diakonin, Frauenverbandsarbeit - Evangelische Frauen in W

- Magdalena Greiner-Rozanski (M.A.) in Soziale Arbeit, Mitternachtsmission Heilbronn

Es laden ein:

- KDA Heilbronn

- Kath. Betriebsseelsorge Heilbronn

- Mitternachtsmission Heilbronn

- Ver.di Bezirk Heilbronn-Neckar-Franken

Den Flyer mit allen weiteren Informationen finden Sie hier als pdf-Dokument: ->


Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten Baden-Württemberg begrüßt Evaluierung des Baden-Württembergischen Ladenöffnungsgesetzes (LÖG)

 

Die Aktion der „Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten Baden-Württemberg" im vergangenen Jahr zeigt Wirkung. In einem Brief an die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Stuttgart teilten das Sozial- wie das Staatministerium mit, dass Anfang 2014 die Überprüfung des Ladenöffnungsgesetzes von 2007 stattfinden wird (...)

Den ganzen Wortlaut der Presseerklärung finden Sie hier als pdf-Dokument: ->

 


Presseerklärung

Allianz für den freien Sonntag Baden-Württemberg begrüßt Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zur Bedarfsgewerbeverordnung - Ausnahmen vom Sonntagarbeitsverbot auf dem Prüfstand

Das höchste Verwaltungsgericht in Hessen hat weite Teile der Ausnahmen vom Sonntagarbeitsverbot in der Bedarfsgewerbeverordnung des Landes für unwirksam erklärt. Da in der Bedarfsgewerbeverordnung Baden-Württemberg vom 16.11.1998 nahezu identische Regelungen enthalten sind, sieht die Allianz für den freien Sonntag Baden-Württemberg darin den klaren Auftrag an die Landesregierung, die Landesregelung zu überprüfen und ggf. vorhandene unwirksame Ausnahmen aufzuheben.

Den ganzen Wortlaut der Presseerklärung finden Sie hier: ->


 "Cash statt Crash"

 

Welche Impulse gibt die christl. Soziallehre in der Krise der Finanz- und Arbeitswelt?

 

Vortrag von Dr. Wolf-Gero Reichert

Datum: Donnerstag, 17.10.2013, 20.00 Uhr

 

Ort: Ebersbach/Fils, Gemeindehaus der Kath. Kirche, Leintalstr. 47

Nähere Informationen finden Sie hier als pdf-Download:

 

 


Bischof Ackermann zum Internationalen Tag der Menschenwürdigen Arbeit (07.10.2013)

Faire Arbeitsbedingungen für alle: ein Thema für die Koalitionsverhandlungen

"Wirtschaftliches Wachstum auf Kosten von menschenwürdiger Arbeit bedroht langfristig den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und in Europa. Miserable Wohnbedingungen, Lohnvorenthalt und die Ausbeutung von Fachkräften in der Fleisch verarbeitenden Industrie, von Hausangestellten und auf dem Bau sind keine exotischen Missstände in fernen Ländern, sondern vor der eigenen Haustür zu finden. Dabei sind zum größten Teil Arbeiterinnen und Arbeiter aus anderen europäischen und außereuropäischen Ländern betroffen, die durch ihre Arbeitsleistung Deutschlands Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Deshalb muss es bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen auch um menschenwürdige Arbeit für alle, gerade für die Wanderarbeiter/-innen und prekär Beschäftigten gehen."

So äußerte sich Bischof Dr. Stephan Ackermann, der Justitia et Pax- Vorsitzende anlässlich des Internationalen Tages für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober (...)"

In einem reichen Land wie Deutschland müssten faire Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung und faires Miteinander zu Mindestanforderungen an eine sozialverträgliche Politik gehören, die sowohl für inländische als auch in Deutschland tätige ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter gelten.

Den ganzen Wortlaut der Pressemeldung finden Sie hier als pdf-Dokument: ->


Armutsfalle Arbeitslosengeld 2 ?!

 

Datum: Mittwoch, den 11.09.2013, von 10 bis 12 Uhr

Ort: Haus der Katholischen Kirche, Königstr. 7, Stuttgart

Veranstalter: Kath. Stadtdekanat Stuttgart u.a.

Diskussion mit Stuttgarter Kandidat/-innen zur Bundestagswahl

Trotz rückläufiger Arbeitslosenzahlen bleibt die Zahl der Langzeitarbeitslosen nahezu konstant. Ein nicht unbeträchtlicher Anteil unter ihnen ist trotz Arbeit – als sogenannte Aufstocker – nicht in der Lage, das Existenzminimum abzusichern. Die Regelsätze reichen längst nicht mehr aus, um die steigenden Haushaltsausgaben (z.B. beim Strom) zu decken. Dagegen explodiert die Sozialbürokratie und die Betroffenen verlieren zunehmend das Vertrauen in „ihr" JobCenter. Kinder aus diesen Familien tragen nachweislich ein erhöhtes Armutsrisiko.

Was muss sich bei der Ausgestaltung der Hilfen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld 2) konkret ändern, um das Existenzminimum sicherzustellen, Wohnraum zu erhalten, eine ungerechte und wachsende Sanktionspraxis einzudämmen sowie die Teilhabechancen von ALG2-Leistungsbezieher/-innen wesentlich zu verbessern?

Es stellen sich der Diskussion:

Biggi Bender (Bündnis 90/Die Grünen), Christina Frank (Die Linke), Dr. Stefan Kaufmann (CDU), Judith Skudelny (FDP), Stefan Urbat (Piratenpartei), Ute Vogt (SPD)

Anmeldung (unter K-13-2-1321) beim Katholisches Bildungswerk Stuttgart, Königstraße 7, 70173 Stuttgart

Tel.: 0711 70 50 600

E-Mail:  info@kbw-stuttgart.de

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung


„Glück auf!" Doppelter Tunnelanschlag im Europaviertel

 

Eine Premiere in der Geschichte des Stuttgarter Stadtbahntunnelbaus: am Samstag, den 20. Juli, hat ein „doppelter Tunnelanschlag" im Europaviertel stattgefunden. Anlass war der Start des bergmännischen Vortriebs für die beiden Tunnelröhren der U12 von dort in Richtung Hauptbahnhof.

Tunnelpatinnen im Geiste der Heiligen Barbara

Die beiden Bezirksvorsteherinnen Veronika Kienzle (Stuttgart Mitte) und Andrea Krueger (Stuttgart Nord) sind die Tunnelpatinnen der stadtauswärts bzw. stadteinwärts führenden Röhre. Ihre Aufgabe war es, den Tunnelbau symbolisch mit dem Baggermeisel zu starten. Während des Vortriebs repräsentieren sie als Tunnelpatinnen die Heilige Barbara, die Schutzheilige der Mineure.

„Standhaftigkeit bewahren"

In seiner Ansprache während der ökumenischen Feier zum Tunnelanschlag hob S21-Betriebsseelsorger Diakon Peter Maile hervor, dass die Heilige Barbara ein Vorbild sein kann und „ermutigen will, Standhaftigkeit zu bewahren, wenn der Boden, auf dem wir gehen, nicht fest genug ist. Sie sagt uns zu: Trau deinen Fähigkeiten und Talenten, wenn Zweifel aufkommen."

(Quelle: Kath. Stadtdekanat Stuttgart)

 http://www.kath-kirche-stuttgart.de/aktuelles/aktuelles-detailanzeige/article/glueck-auf/


Betriebsseelsorger Paul Schobel feiert 50. Priesterjubiläum

 

"Als Christenleute sollten wir uns sorgsam, ehrfürchtig hineinspüren in das Leben der Menschen, hinhören auf das, was sie umtreibt, mit ihnen lachen und weinen, sie trösten und zurechtweisen, sie umarmen und konfrontieren, um so das Gold ihres Lebens zu heben". [Aus der Predigt von Paul Schobel]

Am 21. Juli 2013 feierte eine große Gemeinde aus Freund/-innen und Weggefährt/-innen der Betriebsseelsorge das 50. Priesterjubiläum von Betriebsseelsorger Paul Schobel mit einem festlichen Gottesdienst in der Böblinger Vater-Unser-Gemeinde mit anschließendem Stehempfang und einem Nachmittag der Begegnung im Saal des Böblinger Arbeiterzentrums.

Dekan Karl Kaufmann würdigte für das Dekanat Böblingen die Verdienste des Jubilars und hob vor allem dessen authentische Nähe zu den Menschen in der Arbeitswelt sowie das Engagement um die Gründung und Ausgestaltung des Arbeiterzentrums in Böblingen hervor.

Am Nachmittag ergriffen für die Betriebsseelsorge Wolfgang Herrmann, für die Gewerkschaften Christina Frank (Verdi) - die vor allem Paul Schobels Engagement in der Schlecker-Stiftung herausstellte - und für die evangelische Betriebsseelsorge in Sindelfingen das Gemeindeleitungsmitglied Jürgen Werner das Wort.

Hier eine kleine Bildergalerie sowie die Predigt von Paul Schobel zum Festtag als pdf-Dokument:->


„Stahlbeton"

Krimilesung und Vorstellung der Arbeit der Betriebsseelsorge Projekt „Stuttgart 21"

Freitag, 18.10.2013 von 19.30 Uhr – ca. 21.30 Uhr

Ort: Katholisches Gemeindezentrum Wendlingen, Bürgerstr. 4, Raum Kolumban

Nähe Infos finden Sie hier als PDF-Download: ->


Einladung: 30 Jahre Betriebsseelsorge Stuttgart

Montag, 07. Oktober 2013 - Welttag der menschenwürdigen Arbeit

Aus dem Einladungstext:

"Als ich vor 30 Jahren in Stuttgart meine Aufgabe begann, wusste ich noch nicht, wer in dieser Zeit auf mich zukommt, mit welchen Anliegen, in welchen Auseinandersetzungen, mit welchen Aufgaben.

Viele Begegnungen sind geglückt - Das gilt es zu feiern!

Menschen haben am Netz der Solidarität mitgearbeitet - Das gilt es wertzuschätzen!

Gute Arbeit in einer gerechten Arbeitswelt ist unser Ziel - Daran gilt es festzuhalten! (...)"

Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier als pdf-Download


Themenheft des KDA zum Buß- und Bettag -

"Reichtum, du wirst ein Segen sein"

 

Informationen und Hintergründe zur Reichtums- und Armutsverteilung

Der KDA (Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt) der EKD hat im Juli wieder ein sozialpolitisches Themenheft herausgegeben, das u.a. für die Gottesdienstgestaltung geeignet ist. Unter dem Titel "Reichtum, du wirst ein Segen sein" werden die Hintergründe der Reichtums- und Armutsverteilung in unserer Gesellschaft aufgegriffen und theologisch wie sozialethisch beleuchtet.

Download des Themenheftes unter:

 www.kda-ekd.de/veroeffentlichungen/Arbeitsmaterialien


Diakon Roland Fritzenschaft für das Netzwerk Betriebsseelsorge Biberach beauftragt und in sein Amt eingeführt

Biberach, 7. Juli 2013

Der neu geweihte Diakon mit Zivilberuf Roland Fritzenschaft wurde von Dekan Sigmund F.J. Schänzle und Stadtpfarrer Kaspar Baumgärtner im Rahmen eines Gottesdienstes in sein Amt eingeführt. Er wird künftig im Dekanat Biberach für ein Netzwerk Betriebsseelsorge zuständig sein und im Rahmen seiner Möglichkeiten als Diakon mit Zivilberuf in der Kirchengemeinde St. Martin mitwirken. Im Zivilberuf arbeitet er als Diplomverwaltungswirt bei der Gemeindeverwaltung Warthausen.

„Wir freuen uns, dass Sie ein Netzwerk Betriebsseelsorge in unserem Dekanat begleiten werden", so Dekan Schänzle. Er wies darauf hin, dass das Logo der Betriebsseelsorge ein Zahnrad ist. Dieses verzahne und bringe etwas in Bewegung, das sei gut so. Dekan Schänzle wünschte Diakon Fritzenschaft „viel Einfallsreichtum, Kreativität und Sensibilität" für seine neue Aufgabe. Der Dekan wies auch auf die Arbeit des ökumenischen Forums Kirche und Arbeitswelt hin. Dort beschäftigen sich das kath. Dekanat und der ev. Kirchenbezirk gemeinsam mit Themen aus der Arbeitswelt. Diese seien für die Kirchen eine große Herausforderung. Ein gemeinsamer Handschlag von Diakon Roland Fritzenschaft, Dekan Sigmund Schänzle und Stadtpfarrer Kaspar Baumgärtner besiegelten die Einführung des neuen Diakons.

Der diözesane Betriebsseelsorger, Pfarrer Wolfgang Herrmann, überbrachte die Grüße des gesamten Teams der Betriebsseelsorger der Diözese: „Die Sorge um gute und würdige Arbeit ist ein zentrales Anliegen der Kirche!". Es sei gut, dass es Menschen wie Roland Fritzenschaft gebe, die dieses Thema im Blick haben.

(Text: Kerstin Held, Dekanatsreferentin Biberach) 


"Neues von der Baustelle" -

Erste Ausgabe der Zeitschrift der Projektstelle Betriebsseelorge Stuttgart 21

Seit Herbst 2012 ist Diakon Peter Maile der katholische Betriebsseelsorger für das Projekt Stuttgart 21. In der künftig in unregelmäßigen Abständen erscheinden Publikation "Neues von der Baustelle" berichtet Peter Maile von seiner Arbeit.

Hier finden Sie die Ausgabe 1/2013 als PDF-Download ->


„Durch Nacht zum Licht?"

Geschichte der Arbeitnehmerbewegung von 1863–2013

Landesmuseum für Technik und Arbeit - Mannheim

2. Februar bis 25. August 2013

 

Am 23. Mai 1863 wurden in Leipzig der „Allgemeine Deutsche Arbeiterverein" (ADAV) gegründet und der Jurist Ferdinand Lassalle zum Vorsitzenden bestellt. Damit trat die erste politische Organisation der deutschen Arbeiterbewegung auf den Plan.

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums zeigt das TECHNOSEUM eine große Landesausstellung zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Im chronologischen Rundgang erfahren die Besucherinnen und Besucher, welche Erfolge und Niederlagen die Arbeiterbewegung erfuhr und wie sie sich vom „vierten Stand" in die Mitte der Gesellschaft emanzipierte (...).

Den ganzen Ankündigungstext sowie weitere Informationen und das Angebot der KAB Mannheim, für Gruppen ein ein Begleitprogramm zu erstellen, finden Sie hier als pdf-Download: ->


Soziale Gerechtigkeit - Das von Wirtschafts- und Finanzpolitik verdrängte Thema

Diskussionsrunde mit den BundestagskandidatInnen in Stuttgart

Ort: 70372 Stuttgart, Bezirksrathaus Bad Cannstatt - Sitzungssaal Verwaltungsgebäude

Datum: 25. Juli 2013, 19.00 Uhr

Nähere Informationen finden Sie hier als PDF-Download: ->


Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten

Göppingen: Mittwoch, 24. Juli 2013, 19:30 Uhr

Am 22. September 2013 wird der neue Bundestag gewählt.

- Wofür stehen die fünf Kandidaten?

- Welches Menschenbild ist für sie leitend?

- Wie nehmen sie Nöte der Menschen im Landkreis wahr?

Die Kandidaten der fünf Parteien, die bisher im Bundestag vertreten sind, stehen Rede und Antwort zu Fragen von:

Arbeit, Familie und Armut.......

Mittwoch, 24. Juli 2013, 19:30 Uhr

Kath. Gemeindezentrum, St. Maria, Göppingen, Ziegelstraße 11


Öko! Logisch? - Wenn sich ökologische Projekte in die Quere kommen

Freitag, 19. Juli 2013, 14.00 - 17.00 Uhr, Kronenstraße 25, Stuttgart

 

Eine Veranstaltung des Dialogforums der Kirchen in der Region Stuttgart in Kooperation mit dem Verband Region Stuttgart. In zahlreichen Diskussionen zum Thema Umweltschutz, Naturschutz, Umweltbildung und Nachhaltige Entwicklung kommt es immer wieder zu Dilemma- Situationen, in denen grüne Projekte gegen grüne Projekte stehen. Oft ist es dabei nicht einfach, zu entscheiden, wie es zu einer Lösung kommen kann (...)

Welche Kriterien gibt es, mit den Dilemmata umzugehen?

Die Podiumsteilnehmenden nehmen die Suche nach möglichen Antworten auf und geben Anregungen.

Den Informationsflyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie den Anmeldemodalitäten finden Sie hier:


Kandidatenmonopoly mit den Esslinger Bundestagskandidaten

Esslingen, 12. Juli 2013, 18.00 Uhr, Altes Rathaus Esslingen - Bürgerhaus

Die Esslinger Gewerkschaften laden ein zur Frage- und Spielerunde mit den Bundestagskandidaten des Wahlkreises.

Alle Infos finden Sie im anhägenden Infoflyer als PDF-Download: ->


Veränderungen am Arbeitsmarkt und Bildungsgerechtigkeit

Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten im Landkreis Esslingen

Veranstalter: Liga der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Esslingen

Datum: Mittwoch, 10. Juli 2013, 19.00h

Ort: Diakonieladen ES Küferstr. 13/1 - 73728 Esslingen

Weitere Infos finden Sie hier als PDF-Download ->

Plakat ->


Menschen im Sonderangebot - Menschenhandel und Prostitution in Stuttgart

Stuttgart, 9. Juli 2013, 19.30 Uhr

Bürgerzentrum Stuttgart-West, bebelstr. 22, Hajek-Saal

Podiumsdiskussion mit Infoständen

Diese Veranstaltung informiert über weltweite Ursachen und Zusammenhänge von "human trafficking" (Handel von Menschen, insbesondere von Frauen und Kindern). Das Geschäft mit der Handelsware Mensch ist eine global oft übersehene Tragödie. Auf unserer Welt werden jedes Jahr mehr als 2,4 Millionen Menschen wie Ware gehandelt. (...) Auch in Stuttgart leben tausende von Frauen von der Prostitution. Die meisten davon stammen aus ärmeren südosteuropäischen Ländern. (...) Doch hier erwartet sie neben dem Verkauf ihres Körpers auch Ausbeutung und Unterdrückung.

Es informieren und diskutieren u.a. Pater Shay Cullen (PREDA-Kinderschutzstiftung - Philippinen), Sabine Constabel (Café La Strada - Anlaufstelle für Prostituierte) u.a.

Nähere Informationen finden Sie hier als PDF-Download: ->


Hand in Hand für mehr Toleranz im Land -

Menschenkette gegen Rechts

Heilbronn bis Bietigheim-Bissingen, 06.07.2013

Das Heilbronner Bündnis gegen Rechtsextremismus und der DGB Nordwürttemberg rufen am Samstag, den 06.07.2013 zur Teilnahme an der 'Menschenkette gegen Rechts' auf. Die Betriebsseelsorge unterstützt als Mitglied des Bündnisses "Heilbronn sagt nein" diese Aktion und hofft auf eine breite Unterstützung.

Alle Infos finden Sie in den anhängenden Infomaterialien als PDF-Download:

sowie unter

und unter  http://www.heilbronn-sagt-nein.de/ http://www.heilbronn-sagt-nein.de


Bericht von der Fachtagung:

„Arbeitsausbeutung in Europa … und wir verschließen die Augen?"

Ev. Akademie Bad Boll

07. - 09. Juni 2013

Auf der internationalen Tagung, die das FIZ (Fraueninformationszentrum Stuttgart) als Abschluss eines EU-Projektes von 7.- 9.6.13 in der Akademie Bad Boll durchführte, diskutierten 60 internationale Teilnehmer_innen über die Hintergründe von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung mitten unter uns.

Auch wenn Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik strafbar ist, ist die Identifikation des Straftatbestandes im konkreten Fall problematisch, da er – so die Erfahrungen des Expert_innen des Berliner Bündnisses gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung (BBGM) – oft nicht erkannt wird und daher in den meisten Fällen keine strafrechtlichen Konsequenzen hat. (...)

Lesen Sie hier weiter: (Text als pdf-Download)

Bildergalerie: 


Pressebericht aus dem Schwarzwälder Boten: Wochenende Katholische Soziallehre – soziale Gerechtigkeit stärken

 

Von Gustav Kammerer Zimmern o.R.

Im ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster in Heiligkreuztal hatte die Kolpingsfamilie ein "religiöses Wochenende" mit 17 Teilnehmern organisiert, das ein voller Erfolg wurde.

Die beiden Tage standen unter dem Motto "Katholische Soziallehre – soziale Gerechtigkeit stärken". Die Leitung hatte Diözesan-Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann, der es hervorragend verstand, den Teilnehmern die Tradition und Bedeutung der katholischen Soziallehre in Vergangenheit und Gegenwart näher zu bringen.

Vorsitzender Walter Kirner stellte zu Beginn fest, dass die Kolpingsfamilie Zimmern bereits zehnmal früher schon in Heiligkreuztal war. Unvergessen seien dabei die gemeinsamen Tage mit den ehemaligen Pfarrern Hans Brunner und Gerhard Kraft. Erfreut waren alle Teilnehmer, dass sie den aus Zimmern stammenden Pfarrer Heinrich Maria Burkard begrüßen konnten, heute Leiter des geistlichen Zentrums der Stefanusgemeinschaft im Kloster Heiligkreuztal und Pfarrer der Kirchengemeinde Heiligkreuztal. Als Ergebnis der intensiven Einführung in die katholische Soziallehre mit Fragestellungen nach der heutigen Situation in der Gesellschaft, "Wie konnte es soweit kommen?" und "Wie können wir die soziale Gerechtigkeit stärken?" kann festgehalten werden: Die katholische Soziallehre enthält Leitgedanken für die menschenwürdige Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens.

Sie fordert Gerechtigkeit im Zusammenspiel der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfte sowie den Schutz der Armen und Schwachen. Als Leitbegriffe, die sowohl auf der Bibel als auch auf dem Naturrecht basieren, seien die Personalität (Würde der Person), Solidarität (mitmenschlicher Zusammenhalt) und Subsidiarität (Verantwortlichkeit und Selbsthilfe der kleineren gesellschaftlichen Einheiten, beginnend bei der Familie).

Ein geselliges Beisammensein am Samstagabend beim Klosterwirt und ein gemeinsamer Gottesdienst am Sonntagmorgen mit Pfarrer Wolfgang Herrmann rundeten die beiden Tage ab. Walter Kirner dankte Pfarrer Herrmann für den vorbildlichen Ablauf der Tagung. Hermann betonte, dass die beiden Tage mit einer so aufgeschlossenen Gruppe viel Spaß gemacht hätten.

Am Sonntagnachmittag ging es dann noch zur Besichtigung der Heuneburg, ein frühkeltischer Fürstensitz auf der Markung Hundersingen, Gemeinde Herbertingen, an der oberen Donau, die zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten Mitteleuropas zählt. Dabei wurde ein Rundgang mit Führung auf dem archäologischen Wanderweg unternommen.

Am Abend traf man dann nach einem erlebnisreichen Wochenende wohlbehalten wieder im Heimatdorf ein. 

Den Pressebericht von Gustav kammerer aus dem Schwarzwälder Boten vom 5.5.2013 finden Sie hier:

 http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.zimmern-leitgedanken-fuer-menschenwuerdige-gestaltung-des-lebens.df708de4-a415-4f46-9d55-9333db40f146.html


Die Betriebsseelsorge unterstützt die Eilaktion der Kampagne für Saubere Kleidung

 

"Liebe UnterstützerInnen der Kampagne für Saubere Kleidung,

wir alle sind schockiert über das schreckliche Unglück in Bangladesch. Bei dem Einsturz mehrerer Textilfabriken starben bisher über 400 Menschen, über 2000 sind verletzt. Die fürchterlichen Nachrichten reißen nicht ab. Leider bestätigt sich erneut: es braucht dringend einen transparenten und verbindlichen Gebäude- und Brandschutz in Bangladesch, in dem auch die Arbeiterinnen und Arbeiter entscheidende Mitsprachemöglichkeiten haben. Denn die aktuelle Tragödie zeigt in aller Deutlichkeit, wie wichtig es ist, dass die ArbeiterInnen an den Sicherheitsmaßnahmen beteiligt sind: die Beschäftigten wussten, dass das Gebäude baufällig ist, sie wurden aber von ihren Vorgesetzen genötigt, trotzdem zu arbeiten.

Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert seit langem ein transparentes und verbindliches Abkommen zum Gebäude- und Brandschutz in Bangladesch. Es ist höchste Zeit das dieses umgesetzt wird! Beteiligen Sie sich an der Petition der Kampagne für Saubere Kleidung!"

Hier finden Sie den Link, um die Eilaktion zu unterstützen:

http:// www.saubere-kleidung.de/index.php/27-kampagnen-themen/eilaktionen/256-stoppt-das-toeten-mehr-sicherheit-fuer-die-arbeiterinnen-in-bangladesch


Welttag für menschenwürdige Arbeit:

"Das Glück sucht uns an einem anderen Ort!" - Prekäre Beschäftigung ist kein Schicksal"

Video auf Youtube

Aus Anlass des Welttages für menschenwürdige Arbeit fanden sich am 7.10.2012 in Stuttgart der Deutsche Gewerkschaftsbund, die IG Metall, die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) sowie die Katholische Betriebsseelsorge und Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) zu einem Aktionstag ein.

Parralel dazu wurde im Auftrag der Katholischen Betriebsseelsorge Stuttgart ein Video gedreht.

Es ist mittlerweile auch auf dem Videoportal Youtube eingestellt und kann dort unter dem Stichwort:

'Prekäre Beschäftigung' aufgerufen werden. Der Titel lautet: Titel: „Das Glück sucht uns an einem anderen Ort"

Hier der Link:

www.youtube.com/watch


Lehren aus der Schlecker-Pleite - Wie man Beschäftigte besser schützen kann

Evangelische Akademie Bad Boll - 10.05.2013 - 11.05.2013

 

Mit dem Ende der Drogeriemarktkette Schlecker erlebte Deutschland eine der größten Insolvenzen seiner Wirtschaftsgeschichte. Diese Firmenpleite ist zum Prüfstein des deutschen Unternehmens- und Insolvenzrechts geworden sowie für den Umgang mit den betroffenen Beschäftigten.

Die Tagung zeichnet Ursachen, Verlauf und Auswirkungen der Insolvenz nach. Wichtige Akteurinnen und Akteure kommen dabei zu Wort: Betriebsrat, Gewerkschaft, Insolvenzverwaltung, Arbeitsagentur. Im Mittelpunkt steht die Situation der Mitarbeitenden.

An der Tagung, die in Kooperation mit der Katholischen Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart durchgeführt wird, wirken unter anderem mit:

Die baden-württembergische ver.di-Landesbezirksleiterin Leni Breymaier, Bundesministerin a.D. Herta Däubler-Gmelin, Christl Hoffmann, Schlecker-Gesamtbetriebsratsvorsitzende, Betriebsseelsorger Alfons Forster und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz.

Nähere Informationen zur Tagung sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier als pdf-Download: ->


Mir reicht’s! - 1. Mai Aktion des Netzwerks Arbeitswelt und der KAB in Göppingen

 

Mit einem Protestschreiben - eingetütet in eine Solidarität -Stofftasche, die bei der Göppinger Maikundgebung zum tag der Arbeit verteilt wurde - meldete sich das katholische Netzwerk arbeitSwelt und die Katholischen Arbeitnehmer Bewegung zum Tag der Arbeit am 1.Mai zu Wort:

"Die Feststellung, dass im Landkreis Göppingen 10480 Berufstätige eine zusätzlich Arbeitsstelle brauchen, schreit zum Himmel! Trotz Vollzeitarbeit können Menschen von ihrem Einkommen nicht leben, geschweige denn ihre Familien ernähren. Als Christinnen und Christen können und wollen wir zu diesen Verhältnissen nicht schweigen und für eine Politik streiten, die der von Gott gegebenen Würde eines jeden Arbeitnehmers/jeder Arbeitnehmerin entspricht.

Die menschliche Arbeit ist keine Ware. Deshalb kann die Bezahlung menschlicher Arbeit sich nicht allein nach Angebot und Nachfrage richten, sondern die Arbeit ist „so zu entlohnen, dass dem Arbeiter die Mittel zu Gebote stehen, um sein und der Seinigen materielles, soziales, kulturelles und spirituelles Dasein angemessen zu gestalten (...)." (Gemeinsames Wort der Kirchen 1997, Ziff. 67)....

Lesen Sie hier weiter: ->


Europa ja - aber sozial!

Esslingen, 01. Mai 2013, 09.30 Uhr Münster St. Paul:

Gottesdienst zum 1. Mai

 

Nähere Infos finden Sie auf dem pdf-Einladungsplakat:


Internationaler gewerkschaftlicher Gedenktag für verstorbene und verunglückte Beschäftigte

 

Sonntag, 28. April 2013, 13.30 Uhr,

Stuttgart, Erlöserkirche, Birkenwaldstraße 24

Veranstalter: Kath. Betriebsseelsorge, Bahnhofsmission, ev. Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA), IG BAU

Am 28. April gedenken weltweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der 2 Millionen Tote aufgrund von Arbeitsunfällen und der über 1,7 Millionen Tote durch Berufskrankheiten.

Aus der Einladung zum "International commemoration Day für Dead and Injured Workers - Internationaler gewerkschaftlicher Gedenktag für verstorbene und verünglückte Beschäftigte":

Wir gedenken aller unserer verstorbenen Kolleginnen und Kollegen, die durch ihren Beruf ihr Leben lassen mussten, sei es durch Unfall oder Berufskrankheit. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl aus. Sie sollen uns immer daran erinnern, dass wir jeden Tag aufs Neue für das wichtigste, was ein Mensch hat, sein Leben und seine Gesundheit, kämpfen müssen (...)".

Wir laden herzlich ein zum ökumenischen Gottesdienst am:

Sonntag 28. April um 13.30 Uhr in die Erlöserkirche, Birkenwaldstraße 24.

Im Anschluss findet der Tag der Bahnhofsmission (Gleis 4) statt. Herzliche Einladung zu Kaffee und Kuchen.

Hier finden Sie den Einladungsflyer als pdf-Download: ->


DGB eröffnet neuen Beratungsstandort „Faire Mobilität" in Stuttgart

 

"Das Projekt „Faire Mobilität – Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv" hat nach Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg und München in Stuttgart einen fünften Beratungsstandort eröffnet. Insbesondere polnisch- und kroatischsprachige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können dort in arbeitsrechtlichen und sozialen Fragen kostenlose Hilfestellung erhalten. Gleichzeitig legt der neue Standort einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Situation von osteuropäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Transport- und Logistikbranche.

Der neue Standort kooperiert eng mit der katholischen Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Im Rahmen des vom DGB-Bundesvorstand zu verantwortenden Gesamtprojektes „Faire Mobilität" werden insgesamt sechs Beratungsstellen für Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer aus mittel- und osteuropäischen Staaten in verschiedenen Ballungszentren aufgebaut. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des DGB.

Nikolaus Landgraf, Vorsitzender des DGB Baden-Württemberg, betonte den Anspruch auf gute Arbeit für alle. „Wir wollen gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten" so Landgraf. „Deshalb freuen wir uns, dass wir mit der Beratungsstelle hier im Ländle ein Zeichen gegen Arbeitsausbeutung setzen können." Josip Juratovic, SPD-Bundestagsabgeordneter, begrüßte das Projekt und verwies auf dessen Bedeutung im Zusammenhang mit der Erweiterung der EU.

Der Projektleiter Dominique John stellte die Konzeption und das Anliegen des Projektes vor, die beiden Projektmitarbeiterinnen Dr. Dorota Kempter und Katarina Frankovic berichteten aus ihrer Beratungsarbeit. Ausstehende Löhne, fehlender Krankenversicherungsschutz, miserable Unterkünfte zu überhöhten Preisen, immer wieder tauchen dieselben Probleme auf. Derzeit entsteht in Stuttgart ein breites Netzwerk aus Beratungsstellen, Ämtern, Gewerkschaften und Anlaufstellen, die sich gemeinsam gegen unwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzen." [Quelle: DGB-Pressestelle i. V. Dimitrios Galagas]

Pfr. Wolfgang Herrmann, Leiter des Fachbereiches Kirche und Arbeitswelt - Betriebsseelsorge, hob in seinem Grußwort die enge Verzahnung der Projektstelle Faire Mobilität mit der Projektstelle Betriebsseelsorge Stuttgart 21 hervor. Ebenso betonte er im Blick auf die Erfahrungen aus den ersten Beratungengesprächen die Notwendigkeit einer langfristigen Absicherung der Projektstelle einerseits wie auch die Verantwortung der Politik andererseits, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung nachhaltig und effektiv unterbinden. Kritisch bemerkte er,dass die Bundesregierung bis heute die vor zwei Jahren verabschiedete EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels nicht umgesetzt hat. Die Frist zur Übertragung der Richtlinie in nationales Recht war am 5. April 2013 abgelaufen.

 

Weitere Infos unter: www.faire-mobilitaet.de


Eröffnung des DGB-Projekets "Faire Mobilität" in Stuttgart

Freitag, 12. April 2013, 18.00 Uhr, Foyer des ver.di-Landesbezirks, Theodor-Heuss-Str. 2/Haus 1, 70174 Stuttgart

Das DGB-Projekt „Faire Mobilität – Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv" eröffnete im Februar in Stuttgart seinen fünften Beratungsstandort. Am Stuttgarter Standort können insbesondere polnisch- und kroatischsprachige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in arbeitsrechtlichen und sozialen Fragen Hilfestellung erhalten. Gleichzeitig legt der neue Standort einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Themen „Transport und Logistik".

In Stuttgart kooperiert das Projekt eng mit der Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Das gemeinsame Büro befindet sich in der Nikolausstraße 17, in der Nähe der Baustelle Stuttgart 21. Das Projekt „Faire Mobilität" ist eine Initiative des DGB-Bundesvorstands. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und aus Mitteln des ESF. Insgesamt entstehen im Rahmen des Projekts sechs Beratungsstellen in Berlin, Frankfurt/ Main, Hamburg, München, Stuttgart und Dortmund.

Anmeldung: schriftlich per Post, Fax oder Mail bis zum 10.04.2013

an den

DGB-Bezirk

Baden-Württemberg

Willi-Bleicher-Str. 20

70174 Stuttgart

Fax: 0711 2028-250

E-Mail: baerbel.mauch@dgb.de

Tel. 0711 2028-259

Anreise mit der Bahn:

Bis Stuttgart Hauptbahnhof. 10 Minuten Fußweg entlang der

Lautenschlagerstraße.

Parkmöglichkeiten:

Das nächste Parkhaus ist die Hofdienergarage in der Schlossstr. 28.

Hier finden Sie den Einladungsflyer als pdf-Download: ->


Jahrestag der Ablehnung einer Transfergesellschaft bei Schlecker

Brief- und Protestaktion am 27.3.2013 in Ulm -

„Mit RückSicht wäre das nicht passiert"

Am 1. März 2012 kündigte Arndt Geiwitz als Insolvenzverwalter von Anton Schlecker e.K. die Kündigung und Freistellung von annähernd 45% der damaligen Schlecker-AS-Beschäftigten auf Ende März 2012 an. Damit beschleunigte sich das intensive Ringen um eine Transfergesellschaft, mit deren Hilfe die zu Kündigenden eine intensive Zeit der Qualifizierung und Begleitung bekommen hätten. Eine solche Transfergesellschaft wurde am 29. März 2012 von mehreren FDP-Politikern, an der Spitze Dr. Rösler, FDP-Bundesvorsitzender und Wirtschaftsminister, definitiv verhindert. Die Folge waren annähernd 4500 Kündigungsschutzklagen und eine Absage aller eventuellen Investoren.

Anlässlich des bevorstehenden "Jahrestages" der Verweigerung einer Bürgschaft über 80 Mio Euro zur Finanzierung bzw. Absicherung einer Transfergesellschaft kamen deshalb am 27. März in Ulm Mitglieder des Gesamtbetriebsrates von Schlecker, ehemalige Schlecker-Beschäftigte sowie Vertreter von Verdi und Katholischer Betriebsseelsorge und des Kirchlichem Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) zusammen, um auf den bleibenden Skandal der Verweigerung einer Transfergesellschaft aufmerksam zu machen.

Christel Hofmann, Schlecker-Gesamtbetriebsratsvorsitzende, formulierte unter Tränen: "Wir wollten nichts geschenkt, sondern lediglich eine Bürgschaft, um den Mitarbeiter/-innen eine Qualifizierungs-Perspektive bieten zu können. Aber diesen Rettungsschirm hat man uns vorenthalten - das war wie ein Schlag ins Gesicht". Leni Breimayer, Landesbezirksvorsitzende von Verdi Baden-Württemberg, erinnerte daran, das zwar knapp die Hälfte der ehemaligen Schlecker-Beschäftigten wieder einen Arbeitsplatz gefunden haben, jedoch oft unter prekären Bedingungen. Betriebsseelsorger Paul Schobel, Mitinitiator des Solidaritätsfonds für ehemalige Schlecker-Beschäftigte, betonte in seiner Rede die Solidarität mit den ehemaligen Beschäftigten und kritisierte deutlich das Versagen der Politik.

Zum Abschluss der Aktion wurde ein Brief an verschiedene Politiker in Bund und Land verschickt, die wesentlich zur Verhinderung der Transfergesellschaft beigetragen haben.

Den Wortlaut des Briefes finden Sie hier als pdf-Download: ->

Auch eine Tagung in der ev. Akademie Bad Boll beschäftigt sich mit den Lehren aus der Schlecker-Insolvenz.

Nähere Informationen finden Sie hier: ->

Hier ein Bericht von Pfarrer Martin Schwarz (ev. Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Ulm) zur Kundgebung:

www.kda-wue.de/cms/startseite/berichte/


"Wenn die Arbeit zur Hölle wird..."

 

Sonntag der sozialen Gerechtigkeit, 10. März 2012, Göppingen

09.00 Uhr: Gottesdienst in St. Josef, Raabestr. 3, Göppingen

ab 10.00 Uhr: Frühschoppengespräch mit dem Tübinger Sozialethiker Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: ->


Einladung

Fachaustausch zum Thema Arbeitsausbeutung

in Stuttgart und Baden-Württemberg

Freitag, 22.2.2013 von 13h – ca. 16h

im Evangelischen Gemeindehaus, Urbanstraße 40, Stuttgart

Mit Arbeitsmigration ist leider sehr oft Arbeitsausbeutung verbunden, manchmal bis hin zum Tatbestand des Menschenhandels. Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse bedeuten, dass Betroffene zu wenig oder keinen Lohn erhalten, miserabel untergebracht sind, in Abhängigkeit zum Arbeitgeber stehen, so dass sie das Beschäftigungsverhältnis nicht verlassen können. Dies geschieht tagtäglich in der Baubranche, in der Gastronomie, Reinigung, Logistik, in häuslicher Betreuung u.v.m.

Unsere Gesellschaft profitiert durch niedrige Preise, die Vermittler erzielen hohe Gewinne, die Beschäftigten sind die Verlierer...

Veranstalter: Fraueninformationszentrum u.a.

Anmeldung: erbeten bis Mittwoch, den 20.2.2013 an:

 koehncke@vij-stuttgart.de

oder Te.: 0711-23941-16

Den ganzen Text der Einladung finden Sie hier als pdf: ->


Fernfahrerseelsorge

Der Mensch ist das Maß - Artikel über die Fernfahrerseelsorge

Die "Kirche für Fernfahrer" hilft Fahrern in Nöten. Reiner Rosenfeld vom Magazin "Trucker" hat dazu Betriebsseelsorger Norbert Jungkunz interviewt.

Das Interview finden Sie hier als pdf-Dokument.

Wir danken der Redaktion von "Trucker" für die Abdruckerlaubnis. Das Copyright liegt bei "Trucker 11/2013".


"Wenn die Arbeit zur Hölle wird..."

 

Sonntag der sozialen Gerechtigkeit, 10. März 2012, Göppingen

09.00 Uhr: Gottesdienst in St. Josef, Raabestr. 3, Göppingen

ab 10.00 Uhr: Frühschoppengespräch mit dem Tübinger Sozialethiker Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: ->


Nachlese zum 4. Mobbing-Kongress in Bad Boll vom 1.-3. März 2013

(Bericht von Wirtschafts- und Sozialpfarrerin Karin Uhlmann, KDA Heilbronn)

Zum wiederholten Mal trafen sich Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen und Institutionen zum Mobbing-Kongress in Bad Boll. Der Mobbing-Kongress wurde vom 01.-03. März vom KDA-Württemberg, KDA Baden und der katholischen Betriebsseelsorge Ludwigsburg/Heilbronn verantwortet. Federführend waren Wirtschafts- und Sozialpfarrerin Karin Uhlmann, Sozialsekretär Klaus-Peter Spohn-Logé und die beiden Pastoralreferenten Martin Zahner und Josef Krebs. Mit seinem Einstiegsreferat gelang es Dr. phil. Axel Esser gekonnt die Zuhörer für die Veränderungen im Bereich von Mobbing der letzten 20 Jahre zu sensibilisieren. Sprach Heinz Leymann, der Vater der Mobbingforschung noch konkret von "Mobbing", spricht man heute von psychischer Belastung am Arbeitsplatz, was eher die Komplexität des Phänomens beschreibt – wie der Dipl. Psychologe Dr. phil. Esser darstellte. Machte man früher seine ersten Erfahrungen mit Mobbing erst im Berufsleben, so sind heute schon vielfach Kinder und Jugendliche Mobbingattacken an den Schulen ausgesetzt. (...)

Den ganzen Bericht, der in der Hauszeitung der ev. Akademie Bad Boll publiziert wird, finden Sie hier als pdf-Download: ->

Bildergalerie (Bilder von: Norbert Oehlcke)


Fachtagung zum Thema

"Integration durch Bildungsgerechtigkeit"

Mittwoch, 6. März 2013, 15:00 – 19:00 Uhr

im Haus der Katholischen Kirche

Königstraße 7, 70173 Stuttgart

Nähere Informationen finden Sie hier:


Internationaler Tag des freien Sonntags

Am 3.3.2013 feierten und demonstrierten an vielen Orten in der Diözese KAB´lerinnen und KAB´ler den freien Sonntag.

In Gottesdiensten und auf Marktplätzen wurden die Passanten eingeladen, in Liegstühlen Platz zu nehmen und zur Ruhe zu kommen.

„Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er braucht gemeinsame freie Zeit zu Aktivitäten mit Freunden, “ betonte KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss anläßich des Internationalen Tages des freien Sonntags. „Wir brauchen Zeit zum Nachdenken über das, was wir tun und über den Sinn des Lebens. Das macht unser Leben reicher, “ unterstrich KAB-Diözesanvorsitzende Anna Schonter bei einem Gottesdienst in Schwäbisch Gmünd.

„Der Sonntag muss für die KAB in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein Symbol der Entschleunigung der Gesellschaft werden. Der Sonntag ist der Tag der Ruhe in Gott. Er schafft die Möglichkeit, unabhängig zu werden von den Verführungen einer beschleunigten Welt. Die Verantwortlichen der Wirtschaft nehmen die scheinbare Knappheit der Zeit, um noch schneller, noch zerstörerischer, noch oberflächlicher immer mehr Unnötiges zu produzieren, “ betonte KAB-Sekretär Niedergesäss in Ravensburg.

Auch beim Kreuzweg der Arbeit in Horb-Grünmettstetten wurde das Thema „freier Sonntag“ aufgegriffen. Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann betonte, dass der freie Sonntag eine Einladung an alle darstellt, diesen Tag mit intensivem Leben in Gemeinde, Familie und Freundeskreis zu füllen.

In Blitzenreute gestaltete die KAB einen Gottesdienst zum Sonntag. Für die „7 Gründe für einen freien Sonntag“ wurde dort spontan Applaus gespendet.

 


Zum „Internationaler Tag des freien Sonntags" an diesem 3. März 2013

Im Anschluss an diesen Text finden Sie die Information der Bundesallianz mit einer Liste von Aktionen und Themen-Gottesdiensten rund um den 3.3.2013 in über 40 Regionen Deutschlands. Die Liste stellt nur einen Ausschnitt der Aktivitäten dar. Die insbesondere an Kirchengemeinden adressierte Arbeitshilfe „Sonntag – ein Geschenk des Himmels" wurde auch von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche Deutschlands beworben.

 http://www.ekd.de/presse/pm24_2013_sonntag.html http://www.ekd.de/presse/pm24_2013_sonntag.html

 http://http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=2266&cHash=8d96d4233dfc9530efa68c178b2f2df7

Die Aktionen sind zudem europäisch eingebettet. Zu der Kampagnenseite der European Sunday Alliance geht es hier:

 http://http://www.europeansundayalliance.eu/site/4marchcampaign

Hier die Liste mit Aktivitäten und Themen-Gottesdiensten rund um den 3. März 2013: ->

 


Sondernummer der Antenne Stuttgart zum Tag der menschenwürdigen Arbeit - Video auf Youtube

Aus Anlass des Welttages für menschenwürdige Arbeit am 07. Oktober 2012 fanden sich in Stuttgart DGB, Verdi, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) sowie die KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) und Katholische Betriebsseelsorge zusammen. Der Stuttgarter Marktplatz wurde zur Bühne und Aktionsfläche, die Konkathedrale St. Eberhard zum Ort des Betens und das Haus der Katholischen Kirche zum Diskussionsforum für gute Arbeit und gegen prekäre Beschäftigung.

Dier Katholische Betriebsseelsorge Stuttgart hat zu ihrem Projekt "Das Glück sucht uns an einem anderen Ort! - Prekäre Beschäftigung ist kein Schicksal" neben einer Dokumentation auch eine Sondernummer der Antenne veröffentlicht. Dort ist - als DVD - das Ergebnis des Videoprojektes zum Thema aufbereitet.

Nähere Infos zum Bezug gibt die Betriebsseelsorge Stuttgart:

Telefon: 0711/56 10 84

Telefax: 0711/56 10 85

Mail:  mailto:bs.stuttgart@t-online.de

Das Video ist auch auf Youtube eingestellt (Stichwort: Prekäre Beschäftigung) und kann unter folgendem Link aufgerufen werden:

 http://alt.drs.de/http:// http:// http://www.youtube.com/watch?v=wTLO6AOHN1Y <//a>


Bausteine zur Gestaltung des Internationalen Tages des freien Sonntags am 3. März 3013

 

Am 3. März feiern und gestalten die Sonntagsallianzen im In- und Ausland den „Internationalen Tag des freien Sonntags". Er erinnert an ein Edikt des römischen Kaiser Konstantins vom 3. März 321 n. Chr., mit dem der erste staatliche Sonntagsschutz in Europa etabliert wurde.

Der 3. März fällt 2013 auf einen Sonntag. Die Sonntagsallianz bietet daher in diesem Jahr Materialien für Themengottesdienste, aber auch für andere Veranstaltungen und Aktionen an:

1. Gottesdienstbroschüre der Sonntagsallianz:

Die Arbeitshilfe „Sonntag – ein Geschenk des Himmels" mit Musterpredigten, liturgischen Bausteinen und Aktionstipps ist nun kostenlos online verfügbar:  www.allianz-fuer-den-freien-sonntag.de

Wir freuen uns sehr, wenn diese Broschüre in vielen Kirchengemeinden und von anderen interessierten Organisationen verbreitet und verwendet wird. Gern kann sie auf Websites von Unterstützerorganisationen veröffentlicht werden! Ein Druck der Broschüre ist zunächst nicht geplant.

2. DVD „Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag":

Der aufwändig produzierte Kurzspielfilm des Evangelischen Medienhauses Stuttgart, der sich z.B. gut für Diskussionsveranstaltungen und Seminare eignet, kann zum stark vergünstigten Preis von 29,80 Euro über den Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt per Mail bestellt werden. Formlose Bestellung gern per Mail an  a.haubrich@vkwa-ekd.de

(Film-Trailer:  http://www.youtube.com/watch?v=ZLkYb-zjflU)

Eine Presseerklärung der Bundesallianz für den freien Sonntag zum Internationalen Tag des freien Sonntags finden Sie hier als pdf-download:


Respekt am Arbeitsplatz

IV. Kongress für Mobbing-Berater/-innen, betriebliche Interessenvertretungen und Personalverantwortliche

1. bis 3. März 2013 in der Ev. Akademie Bad Boll

 

In den Betrieben hat sich die Konflikt- und Belastungssituation weiter verschärft. Gesundheitliche und psychische Auswirkungen treten immer deutlicher zutage. Umso notwendiger ist ein respektvoller Umgang untereinander.

Wir stellen auf dieser Tagung Wege zu einer konstruktiven Konfliktkultur vor, für die politische Veränderungen notwendig sind - insbesondere im Arbeits- und Gesundheitheitsschutz.

Die Anmeldung finden Sie hier im Veranstaltungsflyer:

 


Ethik in der Region: Öko! Logisch? - Grün gegen Grün

Freitag, 12. April 2013, 13.00 - 17.00 Uhr, Haus der Katholischen Kirche, Stuttgart

Öko! Logisch? - Grün gegen Grün - Wenn sich ökologische Projekte in die Quere kommen

Eine Veranstaltung des Dialogforums der Kirchen in der Region Stuttgart in Kooperation mit dem Verband Region Stuttgart. In zahlreichen Diskussionen zum Thema Umweltschutz, Naturschutz, Umweltbildung und Nachhaltige Entwicklung kommt es immer wieder zu Dilemma- Situationen, in denen grüne Projekte gegen grüne Projekte stehen. Oft ist es dabei nicht einfach, zu entscheiden, wie es zu einer Lösung kommen kann (...)

Welche Kriterien gibt es, mit den Dilemmata umzugehen?

Die Podiumsteilnehmenden nehmen die Suche nach möglichen Antworten auf und geben Anregungen.

Den Informationsflyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie den Anmeldemodalitäten finden Sie hier:


IG-Metall startet Kampagne gegen Standortschließung von HP in Rüsselsheim

 

Angesichts der willkürlichen Entscheidung der Unternehmensführung von Hewlett Packard, den Standort Rüsselsheim zum Ende des Finanzjahres 2013 zu schließen, organisiert sich der Widerstand von Beschäftigten, Betriebsrat und Gewerkschaften. Auch die Betriebsseelsorge hat bereits deutlich Stellung bezogen.

Der Gesamtbetriebsrat der Hewlett Packard GmbH hat am vergangenen 21. Februar 2013 eine Resolution verfasst und fordert darin die Geschäftsführung auf, den Betriebsrat umfassend zu informieren und eine soziale und rechtmäßige Lösung auf den Weg zu bringen.

Sie finden den Aufruf als Link (s.u.).

Dort kann auch nachfolgender Aufruf- und Solidaritätstext online unterzeichnet werden.

"Der Willkür Einhalt gebieten!

HP verhält sich respekt- und verantwortungslos gegenüber seinen Beschäftigten und geschäftsschädigend gegenüber seinen Kunden, wenn konzeptlos ein Standort geschlossen und damit 1.100 Stellen abgebaut werden sollen. Ich verurteile das willkürliche Vorgehen der Geschäftsleitung und fordere den Erhalt der Arbeitsplätze und eine Perspektive für alle Beschäftigten:

Rüsselsheim ist überall - Für eine Zukunft @ HP".

Hier geht es zur Resolution des gesamtbetriebsrates sowie zur Online-Unterstützungserklärung

 http://www.zukunft-at-hp.de/www.zukunft-at-hp.de


Ausstellung "Das Glück sucht uns an einem anderen Ort - Prekäre Beschäftigung - Wir empören uns"

 

Die Betriebsseelsorge Stuttgart hat anlässlich des Tages der menschenwürdigen Arbeit (7. Oktober) eine Ausstellung mit Bildern und Textcollagen zum Thema erstellt. Diese kann gerne über das Sekretariat des Fachbereiches Betriebsseelsorge ausgeliehen werden. Ergänzend ist ein Textbuch erhältlich, das einen vertiefenden Einblick in die Situation prekär beschäftiger Menschen bietet und eine hervorragende Ergänzung zum Thema darstellt.

Nähere Infos erhalten Sie beim Fachbereich Kirche und Arbeitswelt - Betriebsseelsorge, 0711  9791-127

Über den Inhalt der Ausstellung (6 Rollups) informiert Sie nachfolgende pdf:


Privater Reichtum - öffentliche Armut?

Verteilungsgerechtigkeit in Zeiten der

öffentlichen Spardebatte

Ev. Akademie Bad Boll, 15./16. März 2013

Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter geöffnet. Die wachsende Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen in Deutschland wurde im Herbst 2012 im Entwurf zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung ausgewiesen.

Die Auswirkungen und die möglichen Konsequenzen aus dieser Entwicklung sind heftig umstritten. Die öffentlichen Kassen sind leer, während einige wenige über große Privatvermögen verfügen. Die Handlungsfähigkeit des Staates wird in Frage gestellt, obwohl sie gerade in Krisenzeiten gefordert ist. Dabei verschärft sich mit Blick auf die andauernde Finanz-, Banken-, und Eurokrise dieses Missverhältnis noch weiter. Gefragt sind Schritte, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen Sanierung der Staatsfinanzen und zu einer gerechteren Verteilung leisten können nicht zuletzt auch mit Blick auf die Krisenlasten...

Die Tagung bietet die Gelegenheit zur Diskussion mit Fachleuten aus Wissenschaft und Politik.

Weitere Informationen finden Sie hier:


Einladung

Fachaustausch zum Thema Arbeitsausbeutung

in Stuttgart und Baden-Württemberg

Freitag, 22.2.2013 von 13h – ca. 16h

im Evangelischen Gemeindehaus, Urbanstraße 40, Stuttgart

Mit Arbeitsmigration ist leider sehr oft Arbeitsausbeutung verbunden, manchmal bis hin zum Tatbestand des Menschenhandels. Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse bedeuten, dass Betroffene zu wenig oder keinen Lohn erhalten, miserabel untergebracht sind, in Abhängigkeit zum Arbeitgeber stehen, so dass sie das Beschäftigungsverhältnis nicht verlassen können. Dies geschieht tagtäglich in der Baubranche, in der Gastronomie, Reinigung, Logistik, in häuslicher Betreuung u.v.m.

Unsere Gesellschaft profitiert durch niedrige Preise, die Vermittler erzielen hohe Gewinne, die Beschäftigten sind die Verlierer...

Veranstalter: Fraueninformationszentrum u.a.

Anmeldung: erbeten bis Mittwoch, den 20.2.2013 an:

 koehncke@vij-stuttgart.de

oder Te.: 0711-23941-16

Den ganzen Text der Einladung finden Sie hier als pdf: ->


Podiumsdiskussion: Arbeit finanzieren statt Arbeitslosigkeit

Veranstalter: Nikolaigemeinde Heilbronn und KDA Heilbronn

Aus der Ausschreibung:

"Die politische Landschaft in Deutschland hat sich nach der Wahl geändert - die sozialen Probleme sind die gleichen geblieben. Mit Sachverständigen aus der Arbeitswelt wollen wir der Frage nachgehen: Warum ist das so? Wäre es nicht besser Arbeit zu finanzieren, statt Arbeitslosigkeit?

In unserer wohlhabenden Region leben nach wie vor 4,5 % ohne Beschäftigung.

Zum Mitdiskutieren sind Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen eingeladen und Sie!"

Datum: Dienstag, 5. November 2013, 19.30 Uhr

Ort: Ev. Nikolaikirche, Sümerstr. 72

Ohne Anmeldung, Eintritt frei!

Den Infoflyer zum Download finden Sie hier: ->