Das Jahr 2016

Das Bistum Essen und die Betriebsseelsorge in Deutschland trauern um Berthold Rose

 

Das Bistum Essen und die Betriebsseelsorge in Deutschland trauern um Berthold Rose. Berthold, der zuletzt die Abteilung Weltkirche und Mission im Bistum leitete, ist in der Nacht zum Donnerstag, 22. Dezember 2016, überraschend im Alter von 60 Jahren verstorben. Viele Mitarbeitende in der Bischöflichen Verwaltung und weit darüber hinaus reagierten mit Fassungslosigkeit und Bestürzung auf die Nachricht.

"Ich bin zutiefst traurig und kann es noch nicht fassen, dass Berthold Rose nicht mehr bei uns ist“, sagte Generalvikar Klaus Pfeffer. Der Verstorbene sei für viele Menschen im Bistum Essen „ein treuer und engagierter Weggefährte“ gewesen, der mit Leidenschaft und Engagement für seine christliche Überzeugung gelebt habe.

1991 übernahm Berthold im Bischöflichen Generalvikariat die Aufgaben als Diözesanreferent für Betriebskernarbeit und Betriebspastoral innerhalb des Sekretariates „Kirche und Gesellschaft“. 1996 wurde er zum Leiter der Abteilung „Pastoral der Berufs- und Arbeitswelt“ ernannt. Mit der Neuorganisation der bischöflichen Verwaltung wechselte er mit seinem Aufgabenbereich in die Zentralabteilung „Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aufgaben“, die 2009 in der Zentralabteilung „Politik, Wirtschaft und Soziales“ aufging.

Berthold war ein verlässlicher Weggefährte der Menschen in der Arbeitswelt und solidarischer Kollege innerhalb der Bundeskommission der Betriebsseelsorge. Obwohl bereits nicht mehr zuständig, weil das Bistum Essen den betriebsseelsorgerlichen Dienst der Kirche an den Menschen in der Arbeitswelt 2013 eingestellt hatte – bereitete Berthold die Bundesfachtagung 2014 in Essen engagiert mit vor – sein humoristischer Einstieg über die Menschen im „Ruhrpott“ bleibt unvergessen.

Im November 2013 wurde Berthold zum Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission ernannt, ohne seine Kontakte und Verbindungen zur Betriebsseelsorge abzubrechen.

Wir bleiben Berthold im Herzen verbunden, wenn wir als Betriebsseelsorger/-innen singen:

Wenn wir zusammen gehen,

geht mit uns ein schöner Tag,

durch all die dunklen Küchen

und wo grau ein Werkshof lag,

beginnt plötzlich die Sonne

unsre arme Welt zu kosen

und jeder hört uns singen

BROT UND ROSEN

 


"Was heißt Industrie 4.0?"

 

(27.11.2016) Bericht über eine Fachtagung über die Chancen und Risiken der Digitalisierung.

Ort: Nell-Breuning-Haus Herzogenrath

 

Hier geht es zum Bericht von Thomas Hohenschuhe in der KirchenZeitung (Bistum Aachen):

 


Bundeskommission der Betriebsseelsorge wählt neue Sprecher



Bundeskommission der Betriebsseelsorge wählt neue Sprecher

(Würzburg, September 2016)

 

Auf der Herbstklausur der Bundeskommission der Betriebsseelsorge in Deutschland wurden als neue Sprecher der Bundeskommission Christian Bindl, Leiter der Betriebsselsorge im Erzbistum München, und Richard Wittmann, Leiter der Betriebsseelsorge Weiden (Bistum Regensburg), einstimmig gewählt.

Die bisherigen Sprecher Dr. Manfred Böhm (Erzbistum Bamberg) und Peter Hartlaub (Bistum Würzburg) hatten diese Aufgabe mehr als 10 Jahre inne.

 

So erreichen Sie die neuen Sprecher der Bundeskommission:

Christian Bindl:  bss.C.Bindl@kab-dvm.de

Richard Wittmann:  r.wittmann@betriebsseelsorge-regensburg.de

 


Unsere Sorge um die Beschäftigten bei Kaiser´s Tengelmann

 

Augsburg, den 18. Oktober 2016

 

Offener Brief der Betriebsseelsorge und KAB der Diözese Augsburg an die Chefs von REWE, Alain Caparros, EDEKA, Markus Mosa, Kaiser`s Tengelmann, Karl-Erivan Haup, Franz-Friedrich Müller, MARKANT und Gerd Köber, NORMA

Hier können sie den Brief in voller Länge lesen:


Gerhard Sterzer erhielt den Preis "Arbeiter für Gerechtigkeit"

 

„Menschliche Würde ist nicht verrechenbar“

Den Preis der Katholischen Betriebsseelsorge Bamberg „Arbeiter für Gerechtigkeit“ überreichte heuer in einer kleinen Feierstunde Erzbischof Dr. Ludwig Schick an Gerhard Sterzer, seit 1986 Personalrat und später Gesamtpersonalratsvorsitzender der Sozialstiftung Bamberg.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:


 http://arbeitnehmerpastoral-bamberg.de/betriebsseelsorge/arbeiter-f--r-gerechtigkeit/2016


Relaunch der Wisensplattform



Relaunch der Wissens- und Informationsplattform zum Theme Menschenhandel und Ausbeutung des KOK e.V.:

 

(Berlin, 18.10.2016)

Der KOK hat seine seit langem estehende Webseite, die eine umfassende Wissens- und Informationsplattform zu den Themen Menschenhandel und Ausbeutung sowie Gewalt an Migrantinnen bietet, überarbeitet und veröffentlicht sie heute anlässlich des EU-weiten Tages gegen Menschenhandel:

 

 www.kok-gegen-menschenhandel.de


Pressemeldung


Pressemeldung

zum "Welttag für menschenwürdige Arbeit"

07. Oktober 2016

 

Menschenwürdige Arbeit vor Profit

"Das Recht auf menschenwürdige Arbeit muss endlich umgesetzt werden. Das fordern zum 7. Oktober, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Katholsiche Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, KAB. Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, für die Einhaltung menschenwürdiger Arbeit gesetzlich aktiv zu werden (...)."

 

Lesen Sie den vollumfänglichen Text der Pressemeldung:


Nürnberger Erklärung zu Flucht - Asyl - Menschenwürde


Nürnberger Erklärung zu Flucht - Asyl - Menschenwürde

Warum nehmen bewaffnete Konflikte weltweit zu?

Warum werden soziale Abstiegskämpfe nicht hinterfragt?

Was braucht es, damit Werte wie Solidarität und Nächstenliebe politisch und persönlich weltweit umgesetzt werden?

Diese Leitfragen bewegen Kirchen, Gewerkschaften in Nürnberg sowie Ausländer-, Migeranten- und Integrationsbeiräte in Bayern.

In die Kontroverse um Flucht, Asyl und Menschenwürde bringen wir uns mit gemeinsamen Positionen in die Debatte ein.

 

Hier finden sie die Erklärung:

 

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Faltblatt erschienen


Faltblatt "Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?" erschienen

Das neue Faltblatt "Arbeiten Sie als LKW-Fahrer in Deutschland?" gibt Informationen für Beschäftigte, die aus dem Ausland kommen und als LKW-Fahrer (zeitweise) in Deutschland arbeiten. Es ist in 8 Sprachen erhältlich: deutsch, englisch, polnisch, bulgarisch, rumänisch, kroatisch, ungarisch und tschechisch.

Auf der Homepage von Faire Mobilität steht das Faltblatt als Download bereit.

Neben der Desktop-Version ist auch eine Version für die Nutzung auf mobilen Endgeräten verfügbar. Ausserdem kann das Faltblatt beim Projekt bestellt werden.

 http://www.faire-mobilitaet.de/informationen/flyer/++co++755b3730-7e48-11-6-99f9-525400e5a74a


Hier geht es zum Download der deutschsprachigen Version:

Faltblatt: Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?

Broschüre: Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?


Neuer Einführungskurs "Kirche im Betrieb" 2017/2018:


Das Angebot zur Einführung in die Betriebsseelsorge!

Betriebsseelsorge ist Pastoral in der Arbeitswelt. Sie ist ein solidarischer, prophetischer und missionarischer Dienst der Kirche an den Orten der Erwerbsarbeit und damit nah bei den arbeitenden Menschen.

Ihre Erfahrungen können auch in anderen pastoralen Feldern ihre Wirkung entfalten.

Daher lohnt es, sich für einen solchen Dienst in der Pastoral zu qualifizieren.

Katholische Betriebsseelsorge in den deutschen Diözesen hat eine unverwechselbare Aufgabenstellung. Die Pastoral der (Erwerbs-)Arbeit ist eine seelsorgliche Querschnittsaufgabe, und sie lässt sich in unterschiedlichen Formen, Angeboten und pastoralen Einsatzfeldern entfalten.

Lernen Sie diese Aufgabe kennen und gestalten Sie das Feld mit!

Alles weitere zum nächsten Einführungskurs (Zeitraum März 2017 bis März 2018) sowie zum Informationstreffen in Frankfurt am 17. November 2016 finden Sie hier: ->

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Oktober 2016


4. Fachgespräch: Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz, in der Beratung und Seelsorge

Thema: Fokus Mobbing: Input - Reflexion - kollegialer Austausch

Datum: 18.10.2016 - 19.10.2016

Ort: Caritas-Prickheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg

Referentin: Dr. Christa Kolodej, Wien

Aus der Ausschreibung:

"Um den [von Mobbing] betroffenen Menschen wirkungsvolle Unterstützung geben zu können, ist es hilfreich, sich selbst auch immer wieder Anregungen und Input für die Entwicklung der eigenen Beratungspraxis zu gönnen.

Das Fachgespräch bietet die Möglichkeit, die eigenen fachlichen Kenntnisse zu vertiefen, neue Methoden und Übungen kennenzulernen, Themen miteinander zu diskutieren und sich auszutauschen.

Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf die Besonderheiten der Begleitung und Beratung in Mobbingsituationen."

Hier finden Sie alle Informationen zur Veranstaltung

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August 2016



 

Unterschriftenaktion für gute Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung:

Die Europäische Bürgerinitiative "Fair Transport Europe"

Die Arbeitsbedingungen und Löhne im europäischen Verkehrsgewerbe sind oft miserabel. Die Europäische Bürgerinitiative "Fair Transport Europe" will dem ein Ende setzen. Eine Million Unterschriften sollen die EU-Kommission dazu bewegen, europaweit Maßnahmen durchzusetzen, die den Beschäftigten im Verkehrsbereich gute Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung garantieren.

Hier kann die Initiative unterzeichnet werden:   https://www.fairtransporteurope.de/

Hier gibt es weitere Informationen (pdf) im Download:

Hier können Sie die Unterschriftenliste downloaden:

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Fachpublikation iq-Netzwerk:

Faire Arbeit - Gute Arbeit

Wege in den Arbeitsmarkt mit gleichen Chancen für alle

"Der Arbeitsmarkt und die Bedingungen der Erwerbstätigkeit sind infolge der Internationalisierung, Globalisierung und Digitalisierung einem starken Wandel unterworfen.

Expertinnen und Experten sprechen von der Arbeit 4.0 als einer neuen revolutionären Phase, die die gesamten Produktions-, Vertriebs- und Konsumwege verändert. Das Arbeitsverhältnis mit einem existenzsichernden Einkommen ist längt nicht mehr der Normalfall. Vielmehr ist eine Zunahme von unsicheren Beschäftigungsverhältnissen zu konstatieren: Eine zunehmende Zahl von Erwerbstätigen arbeitet in Minijobs, allein 7,7 Millionen Menschen in 2015. Rund 900.000 Personen waren 2014 in Leiharbeit beschäftigt (Seite 14-15). Werkverträge werden oft missbraucht, um Lohnstandards oder Arbeitnehmerrechte zu umgehen. Migrantinnen sind von solchen unsicheren Beschäftigungen betroffen. Die Ausweitung der Arbeitnehmerfreizügigkeit auf die Länder Mittelund Osteuropas und die verstärkte Zuwanderung aus wirtschaftlichen Krisenländern Südeuropas in den vergangenen Jahren haben die Zahl mobiler Beschäftigter erhöht (...) .

Lesen Sie hier weiter:

Hier geht es zum Download:

www.netzwerk-iq.de/fileadmin/Redaktion/Downloads/IQ_Publikationen/IQ_konkret/IQ_Konkret_01_2016_final_NEU.pdf

Hier geht es zur Publikation im pdf-Format:=>

Unter anderem sind Artikel zu folgenden Themen zu finden:

 - Europas mobile Beschäftigte

 - Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA)

 - über Ursachen der Ausbeutung von Arbeitskräften in der EU         

    und Lösungsansätze. Seite 08

 - Rechte kennen und wahrnehmen

 - Dominique John, Projektleiter von „Faire Mobilität“, über Hintergründe

    und Herausforderungen im Engagement für faire Arbeitsbedingungen, Seite 12

 - Ein fairer Deal

    FairCare vermittelt Pflegekräfte mit Blick auf gerechte

   Arbeitsbedingungen und professionelle Nähe. Seite 29

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Juli 2016


Soilidarität

Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und die Betriebsseelsorge solidarisierten sich mit Faurecia-Beschäftigten in Trabitz

Die auf einer Betriebsversammlung im April angekündigte Schließung des Faurecia-Werkes in Trabitz zum Jahresende kam völlig überraschend - sowohl für die Beschäftigten als auch für den Betriebsrat und den auf der Betriebsversammlung anwesenden Betriebsseelsorger Richard Wittmann.

Da Faurecia in den letzen Jahren bereits mehrere Werke im Einzugsbereich der Diözese Regensburg geschlossen hatte, war es auch Bischof Rudolf Voderholzer ein Anliegen, sich mit den Beschäftigten in Trabitz zu solidarisieren und den Betriebsrat bei dessen Bemühen um einen guten Sozialplan und eine Transfergesellschaft zu unterstützen.

Bischof Rudolf Voderholzer war deshalb im Juni zusammen mit Sozialpfarrer Thomas Schmid und Regionaldekan Manfred Strigl eigens nach Trabitz gekommen. Im Rahmen einer Betriebsratssitzung und bei einem anschließenden Betriebsrundgang informierte er sich ausführlich über die aktuelle Lage und die Situation der Beschäftigten. Zudem sagte er den Betriebsräten zu, sich an die Konzernleitung in Frankreich zu wenden.

Hier geht´s zu den Berichten über den Bischofsbesuch auf der Bistumswebsite und der Internetseite der Tageszeitung „Der neue Tag“:

 www.bistum-regensburg.de/news/die-schliessung-des-werkes-in-trabitz-ist-eine-menschliche-katastrophe-bischof-voderholzer-spricht-mit-betriebsrat-und-unternehmensverantwortlichen-4686/

Im Juli konnte nun eine Einigung zwischen der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und der IGM über die Einrichtung und die finanzielle Ausstattung der Transfergesellschaft erzielt werden. Das rettet zwar nicht die Arbeitsplätze, ermöglicht aber den Beschäftigten sich weiter zu qualifizieren und Zeit für die Suche nach Alternativarbeitsplätzen zu gewinnen.

Betriebsratsvorsitzender Karl Boemmel würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement von Bischof Rudolf Voderholzer, dessen Briefe an die Konzernleitung in Frankreich „großen Eindruck“ hinterlassen hätten. Letztlich hätte das mit dazu beigetragen, dass man in den Verhandlungen eine Aufstockung des Arbeitslosengeldes durch das Unternehmen erreichen konnte.

Hier geht’s zu den entsprechenden Berichten in den örtlichen Tageszeitungen „Der neue Tag“ und „Nordbayerischer Kurier“:

 www.onetz.de/trabitz/wirtschaft/faurecia-trabitz-aktualisierung-fahrplan-ins-aus-d1680854.html

 http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/faurecia-transfergesellschaft-steht_492017

 

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Bericht über die Preisverleihung „Arbeiter für Gerechtigkeit 2016“
an Gerhard Sterzer:

 http://arbeitnehmerpastoral-bamberg.de/aktuelles

Hier können Sie unsere Kurznachrichten abonnieren:
 http://arbeitnehmerpastoral-bamberg.de/aktuelles/newsletter

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Juni 2016



Positionspapier der Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Thema Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte

Für eine Kultur des Friedens – gegen eine Kultur des Todes

Die Welt ist in Aufruhr. In Syrien, im Irak, Afghanistan, im Südsudan und zahlreichen anderen Ländern unseres Planeten toben gewaltsame Konflikte oder Kriege. Ganze Regionen versinken in gewaltsamen Auseinandersetzungen, die täglich tausende von Menschenleben fordern, Menschen ihrer Lebensgrundlagen berauben und Flucht und Vertreibung zur Folge haben.

Ein Skandal, der zum Himmel schreit.

In diesen gewaltsamen Auseinandersetzungen werden selbst elementarste Menschenrechte missachtet bzw. bewusst gebrochen. Die internationale Staatengemeinschaft und ihre Institutionen wie die Vereinten Nationen agieren hilflos, zerrieben und viel zu oft blockiert von individuellen Machtinteressen regionaler und weltweiter (Hegemonial-)Mächte (...).

Lesen Sie hier den vollständigen Text:


"Das Ganze verändern - Beiträge zur Überwindung des Kapitalismus"

Das Autoren-Duo Kuno Füssel und Günther Salz macht in ihrem, von der KAB Trier herausgegebenen Buch, Ernst mit der Analyse und möglichen Veränderung des kapitalistischen Ganzen. Nach ihrer Ansicht reichen kleine Schritte, Einzellösungen und Realpolitik hierfür nicht aus. Unter der Lupe genommen wird auch das KAB-Modell der Tätigkeitsgesellschaft, da es Struktur, Dynamik und Wesen des Kapitalismus nach Meinung der Autoren nicht zureichend erfassen kann.

Alternativ hierzu entwickeln Füssel/Salz Bedingungen und Kriterien einer historischen Befreiung vom Kapitalismus und beziehen sich dabei auf die Marxsche Analyse und die biblischen Befreiungstraditionen.

Ein Buch als Anstoß zur Diskussion und Meinungsbildung!

Hier erhalten Sie weitere (Bezugs-)Informationen

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Fachtagung:

"Die man nicht sieht..." - Care-Migrant/-innen Osteuropäische Frauen und Männer in der Betreuung älterer Menschen in Deutschland - ein Denkanstoß

Ort: Herzogenrath, 22.-24. Juni 2016

Veranstalter: u.a. Nell-Breuning-Haus, Betriebsseelsorge Bistum Aachen, Caritasverband für die Region Heinsberg u.a.

"nach Angaben der Vereinten Nationen gibt es derzeit weltweit rund 215 Millionen internationale Wanderarbeiter/-innen. Davon sind ca. 100 Mio.

Frauen, von denen, je nach herkunftsland, bis zu 90% als Huasangestelle arbeiten (...)." Damit verbunden sind "oft Verletzungen der Menschenrechte durch Ausbeutung, Menschenhandel, Diskriminierung und Gewaltanwendung. Oft werden ihnen grundlegende rechte nicht gewährt,

Arbeits- und Beschäftigunsgzeiten bis zu 24 Stunden verlangt und der zustehende Lohn nicht gezahlt."

Die Tagung beitet einen profunden Überblick über die aktuelle Situation und fragt nach Perspektiven zur Verbesserung der Situation der Betroffenen.

Hier finden Sie im Download alle Informationen (Anmeldung/Ablauf/Kosten) etc.: ->

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BUNDESFACHTAGUNG DER ARBEITNEHMER- UND BETRIEBSSEELSORGE IN DEUTSCHLAND VOM 07. – 09.06. 2016 AUF DER INSEL REICHENAU EINLADUNG DURCH DIE ARBEITNEHMERSEELSORGE DER ERZDIÖZESE FREIBURG

Mehr als 60 Betriebs- und Arbeitnehmerseelsorger trafen sich drei Tage vom 07. – 09.06.2016 zu ihrer diesjährigen Bundesfachtagung auf der Insel Reichenau. Thematischstand die Tagung ganz im Zeichen der „Arbeit 4.0“ mit ihren Risiken und Chancen für die zukünftige Arbeitswelt.

Lesen sie hier den vollständigen Bericht

Hören Sie hier ein Statement von Karl-Heinz Teepe, Arbeitnehmerseelsorge Freiburg:

 



KAB Deutschland:  Mindestlohn: Stufenweise 12,50 Euro einführen

"Die KAB Deutschlands warnt die Mindestlohn-Kommission die beschlossenen Tariferhöhungen nicht einzubeziehen. "Es ist besonders jenen Menschen, die auf den niedrigen Mindestlohn angewiesen sind, nicht zu vermitteln, warum ausgehandelte und wirksame Tarifverträge nicht zur Mindestlohnberechnung herangezogen werden", erklärte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann.

Eine zweijährige Festschreibung auf 8,77 Euro brutto pro Stunde würde nach Ansicht des KAB-Vorsitzenden "die Spaltung im Niedriglohnbereich weiter verschärfen".

Er kritisierte besonders die Vertreter der Arbeitgeberseite in der Mindestlohnkommission, die die Einbeziehung der beschlossenen Tarifabschlüsse blockiert, indem sie sich an den Tarifindex des Statistischen Bundesamtes, der weder die Steigerungen im Öffentlichen Dienst noch den Abschluss in der Metall- und Elektro-Industrie berücksichtigt. Mit Berücksichtigung aller Tarifabschlüsse würde der Mindestlohn ab 1. Januar 2017 auf 8,87 Euro steigen (...)"

Lesen Sie hier weiter:

 http://www.kab.de/nc/presse/news-uebersicht/detailansicht/article/mindestlohn-kommission-muss-tarifabschluesse-beruecksichtigen/

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Mai 2016



Studientag:

„ … und plötzlich macht die Firma dicht …“ Was tue ich als Betriebsseelsorgerin /als Betriebsseelsorger bei einer Betriebsschließung?

 

Datum: Mittwoch, 25. Mai 2016, 9.00 – 17.00 Uhr

Ort: Cardijn Haus Linz

Kapuzinerstr. 49, 4020 Linz

Anmeldeschluss: 29.4.2016

Veranstalter: Betriebsseelsorge Oberösterreich

 

Hier gehts zum Einladungsflyer: ->


AFTER-WORK-GESPRÄCHE 2016

Herzlich willkommen im Betrieb!? Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Termin: 24.05.2016, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Mainz, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN - Albert-Schweitzer-Straße 113-115, 55128 Mainz

Umgang mit Rassismus im Betrieb

Rassistische Sprüche, Hetze gegen Flüchtlinge oder diskriminierende Stammtischparolen sind leider immer noch weit verbreitet und machen auch nicht vor den Betriebstoren halt. Wie beeinflussen Vorurteile und diskriminierendes Verhalten den Alltag im Betrieb? Woran erkennt man menschenverachtendes Denken und neonazistisches Gedankengut? Wie können sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihrem Arbeitsalltag dagegen wehren und welche Maßnahmen können sie ergreifen?

Begrüßung: Marion Schick, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN

Konzepte und Projekte gegen Rassismus: Mark Haarfeldt, Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! - für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.", Düsseldorf

Erfahrungen aus der Praxis: Meike Kurtz, Diplompädagogin, Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz

Moderation: Hans-Georg Orthlauf-Blooß, Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz

Die AFTER-WORK-GESPRÄCHE finden im zweiten Jahr als Kooperationsveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz/Saarland (DGB), dem Zentrum gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und dem Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz, Regionalstelle Rheinhessen statt.

Hier gehts zum Download des Jahresprogramms: ->

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Mobile Beschäftigte in Deutschland zwischen prekärer Beschäftigung und Ausbeutung

von Patrick Schreiner, 4. Mai 2016

"Im europäischen Kontext hat Arbeitsmigration in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Dabei spielte die Osterweiterung der EU eine zentrale Rolle. Auch Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zielland von Arbeitsmigrant/innen aus Osteuropa entwickelt. Ein Grund dafür ist das wirtschaftliche Gefälle zwischen West- und Osteuropa. Zeitweise gewann auch die Einwanderung aus Südeuropa an Bedeutung, insbesondere aus Spanien. Prekäre Beschäftigung und Ausbeutung sind weit verbreitet.

Mobile Beschäftigte sind Staatsangehörige aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die sich im Rahmen von Arbeitsmigration vorübergehend in einem anderen Land aufhalten, um dort zu arbeiten.

Entscheidend ist dabei, dass diese Beschäftigten nicht notwendigerweise ihren Lebensmittelpunkt dorthin verlegen. Und selbst wenn die mobilen Beschäftigten eine dauerhafte Wohnsitznahme beabsichtigen, so ist aufgrund der prekären Lebens- und Arbeitssituation eine erneute Migration oder eine Rückkehr ins Herkunftsland nicht unwahrscheinlich (...).

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

 

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April 2016



Wissen ist Schutz!

Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten

Die 60-seitige, zweisprachige Broschüre (Englisch-Deutsch, Französisch-Deutsch, Arabisch-Deutsch) gibt wichtige Hinweisen über grundlegende Rechte auf dem Arbeitsmarkt. Sie richtet sich an Menschen, die nach ihrer Flucht in Deutschland leben und arbeiten. Die Informationen sollen dazu dienen, dass Menschen, die neu auf dem Arbeitsmarkt sind, eine legale Arbeit unter fairen Bedingungen finden und nicht in ausbeuterische Situationen geraten.

Die Broschüre kann kostenlos beim DGB-Bestellservice bestellt werden:

(franz.-dt.) Wissen ist Schutz! Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten. - Savoir c’est se protéger – vos droits sur le marché du travail. Ce que les réfugiés doivent savoir pour travailler avec succès en Allemagne.

 https://www.dgb-bestellservice.de/besys_dgb/auswahl.php?volltext=DGB23117

(engl.-dt.) Wissen ist Schutz! Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten. - Knowledge protects you! What refugees need to know about working in Germany.

 https://www.dgb-bestellservice.de/besys_dgb/auswahl.php?volltext=DGB23118

(dt.-arab.) Wissen ist Schutz! Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten. - المعرفة حماية! حقوقك في سوق العمل

 https://www.dgb-bestellservice.de/besys_dgb/auswahl.php?volltext=DGB23119

 



SWR: Zur Sache Rheinland-Pfalz!

Radikalkur bei Real

(28.4.2016) 

Aus der Anmoderation:

"Stellen Sie sich vor, Sie müssen mit 1.100.- € im Monat auskommen und damit alle ihre Kosten bestreiten (...). Das ist in etwas das, was vielen Vollzeitmitarbeiterinnen der Supermarktkette Real zur Verfügung steht (...)".

Hier der Link zur Sendung: 

 http://swrmediathek.de/player.htm?show=54056300-0d76-11e6-be5d-0026b975e0ea

 

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Fünf Jahre Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland

(28.4.2016)
Seit dem 1. Mai 2011 können Menschen aus den acht mittelosteuropäischen EU-Beitrittsländern ohne Einschränkungen in Deutschland arbeiten. Ob in Deutschland arbeitende EU-Bürger auch Anspruch auf Sozialleistungen haben, wird kritisch diskutiert.

Als letzte der ehemaligen EU-15-Länder öffneten Deutschland und Österreich am 1. Mai 2011 ihre Arbeitsmärkte für Bürgerinnen und Bürger aus den acht mittelosteuropäischen Staaten (MOE-Staaten), die im Jahr 2004 der Union beigetreten waren. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit, die EU-Bürgerinnen und -bürgern den Zutritt zu Arbeitsmärkten in anderen Ländern der EU erlaubt, galt damit auch für Menschen aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn (sogenannte EU-8-Staaten). Am 1. Januar 2014 wurde die Arbeitnehmerfreizügigkeit auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien und am 1. Juli 2015 auf Menschen aus Kroatien ausgeweitet.

Lesen Sie hier das Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung:

 http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/226107/arbeitnehmerfreizuegigkeit

 

 

 

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Wanderarbeiter werden in Deutschland ausgebeutet

Über den Stand der Erkenntnisse beim Deutschen Gewerkschaftsbund und deren Erfahrungen mit Wanderarbeitern hat das Audioportal Freier Radios "freie-radios.net" mit Dominique John gesprochen. Er leitet das Projekt "Faire Mobilität" des DGB.

"Der Kampf gegen die moderne Sklaverei in Berlin", so lautete eine Schlagzeile im Tagesspiegel Anfang der Woche. Darin wird u.a. darüber berichtet, wie Wanderarbeiter, vornehmlich aus Osteuropa in Berlin ausgebeutet werden. Hilfesuchenden bietet das „Beratungsbüro für entsandte Beschäftigte“ im Berliner Haus des Deutschen Gewerkschaftsbunds Unterstützung an. Die Zahl der Hilfesuchenden sei in den letzten 5 Jahren, die das Beratungsbüro bestehe, wohl gestiegen.

Arbeitssenatorin Dilek Kolat warnt nun Geflüchtete vor Ausbeutung und schlägt auch vor Plakate in Unterkünften Geflüchteter aufzuhängen. Über den Stand der Erkenntnisse und beim Deutschen Gewerkschaftsbund und deren Erfahrungen mit Wanderarbeitern haben wir mit Dominique John gesprochen. Er leitet das Projekt "Faire Mobilität" des DGB."

Hier geht es zum Audiobeitrag:  https://www.freie-radios.net/76772

 

 

 





DGB Bildunsgwerk Bund stellt neue Studie vor:

Beratung für mobile Beschäftigte in Deutschland Eine Bedarfsanalyse zu den gewerkschaftsnahen Beratungsstrukturen in Deutschland

Ziel dieser Analyse ist es, den zukünftigen Bedarf an Beratung und Unterstützung für mobile Beschäftigte – also Menschen, die kurzfristig aus dem Ausland nach Deutschland kommen, um zu arbeiten, aber ihren Lebensmittelpunkt nicht langfristig verlegen – in den einzelnen Bundesländern und insgesamt einzuschätzen sowie Empfehlungen für die zukünftige Gestaltung des Beratungsangebots zu liefern. Dazu wurden statistische Daten zur Zuwanderung ausgewertet und auf Grundlage einer Befragung Expertenwissen eingebunden (...)

Hier gehts zum Download: ->




Mireia Gomez und Barbara Winkelmann:

„Was da stattfindet, ist reine Ausbeutung!“

(Patrick Schreiner, 7. April 2016 )

Mireia Gomez und Barbara Winkelmann über die Lebens- und Arbeitssituation von Wanderarbeitern in Deutschland. Beide sind Beraterinnen in der Beratungsstelle für mobile Beschäftigte Braunschweig.

Sie beraten „mobile Beschäftigte“. Was ist damit gemeint?

Mireia Gomez: Unsere Beratungsstelle richtet sich in erster Linie an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus anderen Ländern der Europäischen Union, die erst kurze Zeit in Deutschland leben und arbeiten. Sie befinden sich sehr oft in einer Situation der Verwundbarkeit, weil sie kein Deutsch sprechen, ihre Rechte in Deutschland nicht kennen oder nicht wissen, wie das deutsche Sozialsystem funktioniert. Wir machen eine kostenlose und auf Wunsch vertrauliche Erstberatung. Allerdings führen wir keine Rechtsberatung durch. Wir begleiten unsere Klienten diesbezüglich zu Rechtsanwälten, wo wir mit Übersetzungen weiterhelfen.

Wichtige Themen sind etwa Arbeitsvertrag, Lohn, Sozialversicherungen, Wohnverhältnisse oder Kündigung. Meine Kollegin Barbara spricht Polnisch als Muttersprache, ich bin Spanisch-Muttersprachlerin. Beide sprechen wir auch Deutsch und Englisch. Ähnliche Beratungsstellen gibt es auch bundesweit, in Niedersachsen neben Braunschweig auch in Oldenburg und Hannover. Wir arbeiten mit diesen anderen Einrichtungen, aber auch mit Gewerkschaften und Behörden eng zusammen (...)."

Lesen Sie hier das vollständige Interview:





„Allianz für den freien Sonntag Hessen“ schreibt an alle hessischen Kommunen:

Neue Rechtsprechung berücksichtigen

Frankfurt – 04. April 2016. „Es ist für uns nicht nur überraschend und unverständlich, sondern selbstverständlich auch ärgerlich, wie wenige Kommunalverwaltungen scheinbar die aktuellste Rechtsprechung zur Sonntagsöffnung von Geschäften kennen, geschweige denn berücksichtigen“, sagt Bernhard Schiederig, hessischer ver.di-Landesfachbereichsleiter Handel und Aktiver der „Allianz für den freien Sonntag Hessen“: „Die politisch Verantwortlichen zahlreicher hessischer Kommunen vergeben Ausnahmegenehmigungen für verkaufsoffene Sonntage, als ob diese nach Lust und Laune ‚frei verfügbar‘ seien.

Demgegenüber hat die höchstrichterliche Rechtsprechung gerade in den vergangenen zwei Jahren deutliche Hinweise zu den unerlässlichen Anforderungen an eine Sondererlaubnis für verkaufsoffene Sonntage gegeben – sie müssten nur befolgt werden (...)!"

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

Lesen Sie hier das Schreiben der hessischen Allianz an die Kommunen:

 

 

 

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Erklärung des KAB Bundesvorstandes

Bundeseinheitliche Regelung: Ja ! -
Sonntagsarbeit in Call-Centern: Nein!

KAB appelliert an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands e.V. spricht sich entschieden gegen den Versuch des deutschen Call Center Verbandes (CCV) aus, mit dem vorgeschobenen Argumenten zur Arbeitsplatzsicherheit eine Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit in ganz Deutschland zu erreichen. Der Bundesvorstand der KAB Deutschlands fordert Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles auf, die Forderung des Call-Center-Verbandes und der Landesarbeitsminister (ASMK), welche sich das Ansinnen des CCV und dem "Bündnis für Kundenservice an Sonn- und Feiertagen" zu eigenen gemacht haben, nicht umzusetzen (...).

Lesen Sie hier den vollständigen Text der Erklärung:

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Gottesdienst und Empfang zum TAG DER ARBEIT: 

INTEGRATION DURCH ARBEIT - TEILHABE FÜR ALLE!

mit Kardinal Karl Lehmann, Bundesminister Peter Altmaier und vielen Gästen

Mainz: Samstag, 30. April 2016, 18.00h

Zum traditionellen Empfang am Vorabend zum Tag der Arbeit am Donnerstag, 30. April, laden das Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz sowie die beiden kirchlichen Sozialverbände Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und das Kolpingwerk ein. Beginn ist mit einem Gottesdienst mit dem Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, im Mainzer Dom um 18.00 Uhr. Beim anschließenden Empfang im Tagungszentrum Erbacher Hof wird Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben zum Thema Integration durch Arbeit – Teilhabe für alle! sprechen. Im Anschluss findet ein Gespräch statt, das Klaus Pradella vom Hessischen Rundfunk moderieren wird.

Für besonderes Engagement im Bereich der Ausbildung wird im Dom nach der Beendigung des Gottesdienstes der Preis der „Pfarrer-Röper-Stiftung" durch Kardinal Lehmann verliehen. 

Hier gehts zum Download des Einladungsflyer:

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März 2016




Hessischer Verwaltungsgerichtshof bestätigt „Allianz für den freien Sonntag in Hessen“
Sonntagsöffnung am 10. April in Frankfurt ist rechtswidrig

(07.04.2016)

„Frankfurt ist nicht Esching, hatte das Verwaltungsgericht Frankfurt in enger Anlehnung an die Argumente der Stadtverwaltung ins Feld geführt, um zu behaupten, der Sachverhalt des vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelten verkaufsoffenen Sonntags in der bayerischen Kleinstadt sei mit der Klage der ‚Allianz‘ gegen die Sonntagsöffnung am 10. April in Frankfurt ‚nicht ansatzweise vergleichbar‘. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof sieht dies offenbar grundsätzlich anders“, erklärt Bernhard Schiederig, Landesfachbereichsleiter Handel der ver.di Hessen und Aktiver der „Allianz für den freien Sonntag Hessen“:

„In scheinbar großstädtischer Überheblichkeit ignorierte die Stadt Frankfurt bislang jede höchstrichterliche Rechtsprechung. Jetzt wird den Verantwortlichen auch hier wohl klar werden müssen, dass Frankfurt nicht Esching ist, aber grundlegende Gerichtsentscheidungen hier wie dort anzuerkennen und anzuwenden sind. Gerade in dieser Woche hat die ‚Allianz‘ alle hessischen Kommunen schriftlich über die aktuelle Rechtslage durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom November 2015 informiert. Wir hoffen, dies wird künftig berücksichtigt.“ (...)

Lesen Sie hier den ganzen Artikel: ->

Lesen Sie hier den Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes:->

 

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Arbeitshilfe: "Die (fast) aussichtlose Aktion der kleinen Kolibris"

(KAB Augsburg - März 2016)

Seit vielen Jahren suchen Menschen vor allem aus den Kriegsgebieten des nahen Ostens und aus nordafrikanischen Ländern Zuflucht und Schutz in Europa. Die aktuelle Flüchtlingswelle beflügelte einerseits eine große Hilfsbereitsschaft in unserem Land. Andererseits aber auch eine Steigerung der agressiven Ablehnung der vielen Fremden, die in unser Land kommen.

Mit der neuen Arbeitshilfe bietet der KAB-Diözesanverband Augsburg eine Handreichung für Aktionskreise und Kleingruppen, sich mit den Themen "Ursachen der Flucht und Migration" und "Toleranz" zu befassen. Mit einer Bibelstelle bekommen "Gottvertrauen" und die "Geschichte von der

(fast) aussichtslosen Aktion des kleinen Kolibris" eine neue und reale Sichtweise.

Hier geht es zur Arbeitshilfe:

 http://www.kab-augsburg.org/fileadmin/user_upload/dioezesanverbaende/texte/AK-Beihefter_01_2016_final.pdf

 


Veranstaltung: Save the date:

Mobbing-Kongress 2016

Evangelische Akademie Bad Boll, 11.-12. März

Konflikte und Mobbing sind wachsende Probleme in der heutigen Arbeitswelt. Darunter leiden nicht nur die Mitarbeitenden, sie verursachen jährlich auch Kosten in Millionenhöhe für Betriebe, Krankenkassen und Gesellschaft.

Ein gut  funktionierender betrieblicher Gesundheitsschutz kann präventiv und begleitend Abhilfe schaffen. Gefragt ist dabei die Kooperation von inner- und außerbetrieblichen Akteuren. Die Tagung zeigt den betrieblichen Gesundheitsschutz in all seinen Facetten auf und fragt nach Möglichkeiten, Gesundheitsschutz im Betrieb aktiv zu pflegen.

Vom 11. bis 12. März 2016 findet an der Evangelischen Akademie Bad Boll der Mobbing-Kongress 2016 statt.

Schwerpunkt des Kongresses in 2016 ist das Thema: Psychische Belastung durch Konflikte in der Arbeitswelt

Für diese Veranstaltung konnten wieder kompetente Referent/-innen gewonnen werden, so u. a. Dr. jur. Martin Wolmerath, Dr. phil. Josef Schwickerath , Dr. Gerhard Bort sowie ein Vertreter der IG Metall, Leni Breymeier von ver.di.

Veranstalter: Kath. Betriebsseelsorge Heilbronn/Ludwigsburg sowie KDA Heilbronn (Ev. Akademie Bad Boll)

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.

Den Veranstaltungsflyer können Sie hier herunterladen:

Für weitere Informationen vorab wenden Sie sich bitte an die Betriebsseelsorge Heilbronn,

karin.aschauer@betriebsseelsorge.de

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Seminarankündigung:




Seminar - Soziale Kompetenz

Psychische Belastungen und Burnout

Datum: 07.-11. März 2016

Ort. Bildungshaus St. Bonifatius, Kloster Jakobsberg, 55437 Ockenheim

Ob Krise oder nicht, die Arbeit von Betriebs- und Personalräten ist in der Regel belastend und aufreibend. Besonders schwierige Beratungssituationen, wie sie im Alltag von Arbeitnehmervertretern immer wieder vorkommen, erfordern viel psychische Energie. Wie soll man das leisten ohne auf Dauer dabei Schaden zu nehmen?

Das Seminar „Psychische Belastungen und Burnout“ will in zweierlei Hinsicht Kompetenz vermitteln: Zum einen dafür, wie sich psychische Belastungen bei anderen erkennen und richtig einschätzen lassen, und welche Möglichkeiten Betriebs- und Personalräte haben, mit dieser Problematik sensibel und fachkundig umzugehen. Und zum anderen, wie man sich selbst vor Überlastung und einem drohenden Burnout schützen kann. Gerade Betriebs- und Personalräte stehen aufgrund ihrer exponierten Stellung in der dauernden Gefahr auszubrennen. 

Weitere Infos zum Ablauf sowie zur Anmeldung finden Sie hier:

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Februar 2016




Veranstaltungshinweis

6. Zeitkonferenz der Allianz für den freien Sonntag

Es dreht sich was beim Sonntagsschutz

Ort: Urania e.V. Berlin

Datum: 17.02.2016

"10 JAHRE, VIELE ERFOLGE … UND ES GEHT WEITER

Unter dem Motto »Es dreht sich was beim Sonntagsschutz« laden wir zur 6. bundesweiten Zeitkonferenz nach Berlin ein. Wir wollen uns mit weiteren am Thema interessierten Menschen vernetzen, mit Bundestagsabgeordneten und anderen Politikern diskutieren und die nächsten Schritte im Kampf um

besseren Sonntagsschutz festlegen (...)"

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: ->

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Januar 2016


Anwaltschaft und Vernetzung

Die Betriebsseelsorge unterstützt ganz konkret vor allem kleine Betriebe

(Nürnberg, Januar 2016) Bei den großen Werksschließungen in Nürnberg war die Betriebsseelsorge öffentlich sichtbar an der Seite der Arbeitnehmer. Aber sonst, worin besteht die Arbeit der fünf Betriebsseelsorger im Erzbistum Bamberg? Viel Hintergrundarbeit, vertrauensbildende Maßnahmen, branchenübergreifende Vernetzung: dies wurde bei einer Tagung deutlich, die im November zum ersten Mal in Nürnberg stattfand.

Barbara März und Martin Plentinger, Betriebsseelsorger am Standort Nürnberg, organisierten das Treffen „Einfach teilhaben – besser geht´s gemeinsam“ im Gewerkschaftshaus Nürnberg. 45 Schwerbehindertenvertreter von Unternehmen, Betrieben und Verwaltungseinheiten aus Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie dem westlichen Mittelfranken waren der Einladung gefolgt. Erklärtes Anliegen der Veranstaltung war Koordination und Austausch sowie Information durch Fachdienste.

Das Fazit der Teilnehmenden fiel einhellig aus: solch ein Vernetzungs- und Info-Treffen sei eine wertvolle Unterstützung, wurde rückgemeldet.

Das Klima in der Arbeitswelt werde immer rauer. Um Inklusion zu ermöglichen, müsse man eng zusammenarbeiten. Insbesondere die Betriebsräte und Vertrauenspersonen von Schwerbehinderten in kleinen Betrieben empfanden den Austausch als „Rückenstärkung“. Sie profitierten auch vom Know-how, das ihre Kollegen aus großen Unternehmen wie Siemens Health Care einbrachten (...).

Hier der Link zum vollständigen Artikel:

 http://www.stadtkirche-nuernberg.de/aktuelles/index.html?f_action=show&f_newsitem_id=136274



Betriebsseelsorgerin Barbara März und Manfred Böhm (rechts), Leiter der Arbeitnehmerpastoral im Erzbistum Bamberg, bei einem Werksbesuch


Kundgebung 16.01.16 - Stuttgart




halt:zusammen gegen Rassismus und Gewalt

(wh) Die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt das Bündnis "halt:zusammen gegen Rassismus und Gewalt".

Wir setzen uns ein gegen Rassismus und Gewalt in unserer Gesellschaft. Wir machen uns stark für Integration und für ein friedliches Miteinander.

Wir rufen auf zur Teilnahme an der großen Kundgebung am 16. Januar 2016, um 11 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

Lassen Sie uns / lasst uns gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus

auf die Straße gehen. Denn hinter verschlossenen Türen und

in aller Stille können wir nichts ausrichten.

Mehr Infos unter https://www.facebook.com/events/1632515133677095/

Hier können Sie die Info-Postkarte downloaden:

 

Manifest des Bündnisses:

Wir sind die Vielen

Manifest für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität

Wir sind die Glücklichen: Wir leben in Sicherheit und können unsere Zukunft frei gestalten. Wie können wir dieses Glück anderen verwehren, die uns doch gleich sind?

Wir sind die Sehnsüchtigen. Uns eint ungeachtet unserer Lebensgeschichte die Sehnsucht nach Frieden, Sicherheit und Gemeinschaft. Wie können wir diese Sehnsucht anderen nicht zugestehen?

Als Gesellschaft leben wir vom Unterschied. Erst die vielfältigen Interessen und Fähigkeiten des Einzelnen ermöglichen uns ein gutes Leben. Gibt es etwa Unterschiede im Unterschiedlichsein?

Wir sind die Vielen – und als solche die Zukunft. Die Herausforderungen unserer Zeit können und müssen wir gemeinsam lösen. In dieser Zukunft leben wir an einem Ort, an dem Menschlichkeit und Gleichheit keine Grenzen kennen.

Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land.

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