Das Jahr 2012

1. Mai in Göppingen

Erstmals sprach ein Mitarbeiter des Netzwerkes Arbeitswelt (Diakon Norbert Köngeter) in Göppingen auf der Kundgebung des DGB zum 1. Mai ein Grußwort.

Sein Grußwort finden Sie hier: ->




Dekanat Göppingen-Geislingen: Veranstaltung zur Filstäler Erklärung

07.02.2012, Göppingen, Heinrich-Landerer-Str. 35, 17.00h

„Soziale Auslese und verschlossene Türen zu guter Bildung und zu sicherer Arbeit verbauen vielen Menschen die Zukunft. Insbesondere jungen Menschen wird so eine selbstbestimmte Lebensplanung erschwert. Ihnen wird die Chance auf ein gutes und erfülltes Leben genommen".

Mit diesen Sätzen beginnt die Filstäler Erklärung der IG Metall, deren Entstehung, Inhalt und betrieblichen Hintergrunde Herr Bernd Rattay, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Göppingen-Geislingen an diesem Spätnachmittag vorstellen wird. Anschließend erfolgt ein Austausch über die Erklärung.

Dienstag, 07. Februar 2012 um 17:00 Uhr, Italienischen Katholischen Mission

Göppingen, Heinrich-Landerer-Straße 35

Die Erklärung finden Sie hier:

 http://www.kath-dekanat-gp-gs.de/media/Willkommen/FilstaelerErklaerung.pdf  




Doppelte Freude am Gründonnerstag

bei der „Tank und Rast“ Autobahnraststätte Gruibingen

 

Strahlende Gesichter gab es schon am frühen Morgen um 5 Uhr bei den LKW-Fahrer an der Raststätte Gruibingen die sich zur Weiterfahrt rüsteten, zumal sie mit einem fröhlichen Gruß in den Morgen und einem bunten Osterei begrüßt wurden. Immer kam der zeichenhafte Ostergruß gut an, trotz bruchstückhaften Deutschkenntnissen und der frühen Tageszeit. „Allein das Zeichen zählt“ so Diakon Norbert Köngeter. Dank zu sagen ist einer der Gründe für die Aktion, zu der sich Vertreter der KAB, der Gewerkschaft Verdi und des Netzwerks Arbeitswelt vom Kath. Dekanat in aller Herrgottsfrühe auf den Autobahnrasthof begeben haben. „Wir wollten die Fernfahrer zum Frühstück begrüßen und ihnen zeigen, dass jemand an sie denkt", erklärt Dekanatsreferent Felix Müller. „Die freundliche Geste sei bis jetzt sehr gut angekommen“, freut sich Engelbert Reck, Verdi-Sekretär. „Die Trucker verstünden sehr gut, wie es gemeint sei und  ir sagen Danke für die Mühe, die ihr euch gemacht habt." ergänzt Fredi Lupke, Betriebsratsvorsitzender. Der Termin ist keineswegs zufällig gewählt. „Auf den Gründonnerstag folgen für die Fernfahrer, zumindest in Deutschland, die einzigen sicheren vier arbeitsfreien Tage im Jahr", erklärt Akos Csernai-Weimer von der KAB. Von Karfreitag bis Ostermontag ruhe der Schwerverkehr, wenn man von den obligatorischen Ausnahmen einmal absehe. Diakon Norbert Köngeter hat die weltlichen und auch die geistlichen Aspekte im Auge: „Solche Ruhezeiten sind wichtig. Daran muss zwingend festgehalten werden", sagt er. Gerade wenn man viel unterwegs sei, könnten diese Phasen auch der religiösen Einkehr dienen. Die Akteure wissen auch um Termindruck, Übermüdung und Isolation die oftmals zu folgenschweren Unfällen führen. Die zahlreichen immer wiederkehrenden schweren Verkehrsunfälle deuten auf die schwierigen Belastungen der Kraftfahrer hin. Die Beachtung von Pausen und die eigene Fürsorge sind wichtig, denn „Übermüdung tötet“. „Unsere Absicht ist es, mit einer freundlichen Geste auf die Fernfahrer zuzugehen.  „Mit einen bunten Osterei als Geschenk  wollen wir die Kraftfahrer darauf aufmerksam machen, wie bedeutungsvoll ihre Dienstleistung für unsere Gesellschaft ist“ meint Felix Müller. Bereits kurz vor acht Uhr waren sämtliche Ostereier verteilt und gut Gespräche geführt.                                                                            Felix Müller, Dekanatsreferent