Das Jahr 2016

Das Bistum Essen und die Betriebsseelsorge in Deutschland trauern um Berthold Rose

 

Das Bistum Essen und die Betriebsseelsorge in Deutschland trauern um Berthold Rose. Berthold, der zuletzt die Abteilung Weltkirche und Mission im Bistum leitete, ist in der Nacht zum Donnerstag, 22. Dezember 2016, überraschend im Alter von 60 Jahren verstorben. Viele Mitarbeitende in der Bischöflichen Verwaltung und weit darüber hinaus reagierten mit Fassungslosigkeit und Bestürzung auf die Nachricht.

"Ich bin zutiefst traurig und kann es noch nicht fassen, dass Berthold Rose nicht mehr bei uns ist“, sagte Generalvikar Klaus Pfeffer. Der Verstorbene sei für viele Menschen im Bistum Essen „ein treuer und engagierter Weggefährte“ gewesen, der mit Leidenschaft und Engagement für seine christliche Überzeugung gelebt habe.

1991 übernahm Berthold im Bischöflichen Generalvikariat die Aufgaben als Diözesanreferent für Betriebskernarbeit und Betriebspastoral innerhalb des Sekretariates „Kirche und Gesellschaft“. 1996 wurde er zum Leiter der Abteilung „Pastoral der Berufs- und Arbeitswelt“ ernannt. Mit der Neuorganisation der bischöflichen Verwaltung wechselte er mit seinem Aufgabenbereich in die Zentralabteilung „Gesellschaftliche und wirtschaftliche Aufgaben“, die 2009 in der Zentralabteilung „Politik, Wirtschaft und Soziales“ aufging.

Berthold war ein verlässlicher Weggefährte der Menschen in der Arbeitswelt und solidarischer Kollege innerhalb der Bundeskommission der Betriebsseelsorge. Obwohl bereits nicht mehr zuständig, weil das Bistum Essen den betriebsseelsorgerlichen Dienst der Kirche an den Menschen in der Arbeitswelt 2013 eingestellt hatte – bereitete Berthold die Bundesfachtagung 2014 in Essen engagiert mit vor – sein humoristischer Einstieg über die Menschen im „Ruhrpott“ bleibt unvergessen.

Im November 2013 wurde Berthold zum Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission ernannt, ohne seine Kontakte und Verbindungen zur Betriebsseelsorge abzubrechen.

Wir bleiben Berthold im Herzen verbunden, wenn wir als Betriebsseelsorger/-innen singen:

Wenn wir zusammen gehen,

geht mit uns ein schöner Tag,

durch all die dunklen Küchen

und wo grau ein Werkshof lag,

beginnt plötzlich die Sonne

unsre arme Welt zu kosen

und jeder hört uns singen

BROT UND ROSEN

 


November 2016


 

Oasentag für Betriebs- und Personalräte: „AUFS PROFIL KOMMT ES AN!“

 

(Tuttlingen - Schwäbische Zeitung, 05.11.2016, pm)

"Wie in jedem Herbst hatte Betriebsseelsorger Thomas Maile aus Tuttlingen auch in diesem Jahr Betriebs- und Personalräte der Region sowie Kirchliche Mitarbeitervertretungen zu einem „Oasentag“ auf den Dreifaltigkeitsberg eingeladen. Fast vierzig Frauen und Männer aus der betrieblichen Interessenvertretung waren der Einladung gefolgt und wunderten sich nicht schlecht: In der Mitte des Saales sahen sie sich zwei mächtigen Auto-Reifen gegenüber. Der eine abgelatscht bis auf die Karkasse – die Polizei hätte diesen „Glatzkopf“ sofort aus dem Verkehr gezogen, der andere Pneu aber zeigte ein mustergültiges Profil.

Aufs Profil kommt es an – auch in der betrieblichen Interessenvertretung. Wer da nicht profiliert, mit fundierten Kenntnissen, mutig und entschieden auftritt, den trägt es aus der Kurve. In einer ersten Austauschrunde erzählten sich die Teilnehmer, was alles erreicht worden war: Die Einrichtung von Pausenräumen zum Beispiel, die Begrenzung von überzogenen Zeit- und Zielvorgaben, die Quotierung von Leiharbeit und die Übernahme von Leiharbeitskräften in die Festanstellung. Natürlich waren auch Niederlagen zu beklagen. Nicht zuletzt auch aus Unkenntnis über die Rechte und Pflichten der Arbeitenden. Noch mehr aber lähmt die Uneinigkeit in der Belegschaft oder unter den Betriebsräten selbst. So geschwächt, ließe sich auch nichts erreichen, meinten erfahrene Betriebsräte..."

 

Lesen Sie hier den vollständigen Pressebericht: ->

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Teilnehmer/ -innen am Oasentag

Auf´s Profil kommt es an!


Fachtagung

Alles (L)egal?

Am Donnerstag, 17.11.2016,                                           

Rupert-Mayer-Haus, Hospitalstr. 26, 70174 Stuttgart

in Zusammenarbeit mit dem Bündnis faire Arbeitsmigration

 

Perspektiven für eine gute häusliche Betreuung

In Deutschland arbeiten 200.000 bis 500.000 Migrant_innen, überwiegend aus Osteuropa, die alte Menschen in der häuslichen Betreuung versorgen und pflegen. Von ihnen wird an 6 - 7 Tagen die Woche je 24 Stunden Arbeit und Bereitschaft erwartet und häufig müssen sie pflegerische Aufgaben übernehmen, für die sie nicht qualifiziert sind. Die arbeitsrechtlichen Bedingungen sind oft illegal und irregulär, viele arbeiten in Grauzonen als Scheinselbstständige oder entsandt Beschäftigte.

Hier der Flyer als Download:

 



Expertenworkshop Justitia et Pax: Arbeitsinspektion in einer globalisierten Welt

 

Frankfurt, 19. Oktober 2016

Deutschland ist sowohl als Nutzer ausländischer Arbeitskraft im Inland als auch in den Produktionsstätten der globalen Wertschöpfungsketten durch seine Wirtschaftskraft einflussreich in Bezug auf die Qualität der Arbeitsbedingungen. Das Engagement Deutschlands, durch Arbeitsinspektion die Arbeitsbedingungen besonders für prekär und informell Arbeitende, wie sie die Wanderarbeiter zumeist sind, in der Welt zu verbessern ist schwach. Zudem ist die Arbeitsinspektion in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nicht angemessen ausgestattet und strukturiert. Der Gesprächskreis Gewerkschaften und Justitia et Pax diskutierte die Relevanz der Arbeitsinspektion unter Berücksichtigung der internationalen Debatte um die Verbesserung der Instrumente der Arbeitsinspektion und guten Beispielen aus anderen europäischen Ländern. Mitglied des Gesprächskreises Gewerkschaften und Justitia et Pax sowie der Erarbeitungsgruppe für das Thesenpapier "Arbeitsinspektionen in der globalisierten Welt" - Diskussionsgrundlage des Expertenworkshops am 19. Oktober 2016 - ist Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann aus Stuttgart.

 

Hier geht es zu einer kurzen Videodokumentation:

www.youtube.com/watch

Justitia et Pax:

justitia-et-pax.de/jp/aktuelles/20161019_arbeitsinspektion_in_einer_globalisierten_welt.php


Relaunch der Wisensplattform



Relaunch der Wissens- und Informationsplattform zum Thema Menschenhandel und Ausbeutung des KOK e.V.:

 

(Berlin, 18.10.2016)

Der KOK hat seine seit langem estehende Webseite, die eine umfassende Wissens- und Informationsplattform zu den Themen Menschenhandel und Ausbeutung sowie Gewalt an Migrantinnen bietet, überarbeitet und veröffentlicht sie heute anlässlich des EU-weiten Tages gegen Menschenhandel:

 

 www.kok-gegen-menschenhandel.de



Pressekonferenz der Allianz für den freien Sonntag Baden-Württemberg B. Franke (Ver.di) Dr. A. Deusch (AS Freiburg) P. Niedergesäss (KAB DRS)

Pressemitteilung

 

Allianz für den freien Sonntag fordert Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für Verkaufsöffnungen an Sonn- und Feiertagen

 

In einer öffentlichen Pressekonferenz in Stuttgart setzte sich heute die Allianz für den freien Sonntag (Bündnis kirchlicher und gewerkschaftlicher Organisationen, s. unten) für die Einhaltung der geltenden rechtlichen Vorschriften zur Genehmigung von Verkaufsöffnungen an Sonn- und Feiertagen ein. Betont wurde die besondere gesesllschaftliche Bedeutung des freien Sonntags, die sich aus der christlichen und verfassungsrechtlichen Werteordnung ergibt. "Sonntag und gesetzliche Feiertage genießen in Deutschland besonderen Schutz durch unsere Verfassung - das ist europaweit einzigartig", so Thomas Löffler (KDA Baden).

 

Hier geht es zum vollumfänglichen Pressetext:

 

Hier finden Sie das Schreiben der Allianz an alle Kommunen des Landes Baden-Württemberg:

 

Hier ein Schreiben der KDA Baden zu den aktuellen Entwicklungen beim Sonntagsschutz:

 

 http://www.regio-tv.de/video/437182.html

 

 http://swrmediathek.de/player.htm?show=8354b8c2-8fe1-11e6-8e1e-005056a12b4c

 


Oktober 2016


Flüchtlinge weltweit - lokale Antworten auf globale Flüchtlingsströme

EINLADUNG zu Gespräch und Diskussion

 

Wann: Montag, 24. Oktober 2016, 18.30 - 20.30 Uhr

Wo: Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

 

"65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Mehr denn je fliehen sie vor Gewaltsituationen in ihrem Heimatland, denen sie sich hilflos ausgesetzt sehen. Ihr Weg ist voller Gefahren und oft wissen sie nicht, wo und auf welche Weise sie Hilfe finden können. Doch immer wieder gibt es Menschen, die sich mutig für die Rechte von Migranntinnen und Migranten und Flüchtlingen einsetzen. Oftmals sind es kirchliche Einrichtungen oder Vertreterinnen und Vertreter der engagierten Zivilgesellschaft, die den Menschen Unterstützung bieten (...)."

 

Miteinander im Gespräch und der Diskussion stellen sich:

- Dr. Michael Blume, Referatsleiter im Staatsministerium Baden-Württemberg

- Dr. Irme Stetter-Karp (angefragt), Leiterin der Hauptabteilung Caritas der Diözese Rottenburg-Stuttgart

- Fray Tomás González, Leiter der Migrant/-innenherberge "La 72" in Tenosique (Chapas-Mexiko)

- Marta Sánchez, Organisatorin der Karawane der mittelamerikanischen Mütter

- Werner Wölfle, Bürgermeister der Stadt Stuttgart 

 

Alle weiteren Details finden Sie hier:

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4. Fachgespräch: Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz, in der Beratung und Seelsorge

Thema: Fokus Mobbing: Input - Reflexion - kollegialer Austausch

18.10.2016 - 19.10.2016
Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg

Referentin: Dr. Christa Kolodej, Wien

Aus der Ausschreibung:

"Um den [von Mobbing] betroffenen Menschen wirkungsvolle Unterstützung geben zu können, ist es hilfreich, sich selbst auch immer wieder Anregungen und Input für die Entwicklung der eigenen Beratungspraxis zu gönnen.

Das Fachgespräch bietet die Möglichkeit, die eigenen fachlichen Kenntnisse zu vertiefen, neue Methoden und Übungen kennenzulernen, Themen miteinander zu diskutieren und sich auszutauschen.

Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf die Besonderheiten der Begleitung und Beratung in Mobbingsituationen."

Hier finden Sie alle Informationen zur Veranstaltung

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Pressemeldung

zum "Welttag für menschenwürdige Arbeit"

07. Oktober 2016

 

Menschenwürdige Arbeit vor Profit

"Das Recht auf menschenwürdige Arbeit muss endlich umgesetzt werden. Das fordern zum 7. Oktober, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Katholsiche Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, KAB. Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, für die Einhaltung menschenwürdiger Arbeit gesetzlich aktiv zu werden (...)."

 

Lesen Sie den vollumfänglichen Text der Pressemeldung:


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Ausstellungseröffnung

Top oder Flop – Gute Arbeit für Wenige, prekäre Arbeit für Viele?

 

 

Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd

Freitag, 7. Oktober 2016, 18 Uhr

KAB DRS, VHS Schwäbisch Gmünd, Friedrich-Ebert-Stiftung

 

"Arbeit ist nicht nur Broterwerb. Sie kann Selbstverwirklichung sein - oder auch Entfremdung, Ausbeutung und Überlastung bedeuten. Es gibt Arbeit, die nicht zum Leben reicht. Und doch ermöglicht Arbeit fast immer auch Teilhabe. Zumindest in unserem traditionellen Verständnis. Technische Entwicklungen und gesellschaftlicher Wandel verändern unsere Arbeitswelt allerdings massiv. Dabei geht es nicht nur um die Megatrends Digitalisierung der Wirtschaft, Globalisierung und demografischen Wandel. Auch andere gesellschaftliche Entwicklungen haben Auswirkungen auf die Arbeitswelt: das Anwachsen des Dienstleistungssektors, der Rückgang des sogenannten Normalarbeitsverhältnisses, die bessere Vereinbarkeit von Beruf, Pflege und Familie sowie die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens.

Wohin entwickeln sich unsere Arbeitsgesellschaft und die Institutionen, die sie tragen? Wie sehenzukünftig Teilhabe und Mitsprache im Betrieb aus? Steuern wir auf eine gravierende Spaltung desArbeitsmarktes zu mit tollen Stellen für manche und (selbst-) ausbeuterischen, prekären Jobs für diegroße Mehrheit? Wie wollen und wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Um diese Fragen geht es bei unserer Veranstaltung Top oder Flop Gute Arbeit für Wenige, prekäre Arbeit für Viele?"

 

Hier geht es zum Download des Informationsflyers:


Nürnberger Erklärung zu Flucht - Asyl - Menschenwürde


Nürnberger Erklärung zu Flucht - Asyl - Menschenwürde

Warum nehmen bewaffnete Konflikte weltweit zu?

Warum werden soziale Abstiegskämpfe nicht hinterfragt?

Was braucht es, damit Werte wie Solidarität und Nächstenliebe politisch und persönlich weltweit umgesetzt werden?

Diese Leitfragen bewegen Kirchen, Gewerkschaften in Nürnberg sowie Ausländer-, Migeranten- und Integrationsbeiräte in Bayern.

In die Kontroverse um Flucht, Asyl und Menschenwürde bringen wir uns mit gemeinsamen Positionen in die Debatte ein.

 

Hier finden sie die Erklärung:

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Flüchtlinge und Asylbewerber –
Ein Orientierungspapier der Betriebsseelsorge Bamberg

(Bamberg - Oktober 2016)

Die Betriebsseelsorge der Erzdiözese Bamberg hat im Anschluss an einen Studientag einige Informationen und Materialien zum Thema "Flucht und Asyl" in einem Orientierungspapier zusammengefasst.

Hier geht es zum Download des Orientierungspapiers:

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Faltblatt erschienen


Faltblatt "Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?" erschienen

Das neue Faltblatt "Arbeiten Sie als LKW-Fahrer in Deutschland?" gibt Informationen für Beschäftigte, die aus dem Ausland kommen und als LKW-Fahrer (zeitweise) in Deutschland arbeiten. Es ist in 8 Sprachen erhältlich: deutsch, englisch, polnisch, bulgarisch, rumänisch, kroatisch, ungarisch und tschechisch.

Auf der Homepage von Faire Mobilität steht das Faltblatt als Download bereit.

Neben der Desktop-Version ist auch eine Version für die Nutzung auf mobilen Endgeräten verfügbar. Ausserdem kann das Faltblatt beim Projekt bestellt werden.

 http://www.faire-mobilitaet.de/informationen/flyer/++co++755b3730-7e48-11-6-99f9-525400e5a74a


Hier geht es zum Download der deutschsprachigen Version:

Faltblatt: Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?

Broschüre: Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?

Heilbronner Stimme:


Neuer Einführungskurs "Kirche im Betrieb" 2017/2018:


Das Angebot zur Einführung in die Betriebsseelsorge!

Betriebsseelsorge ist Pastoral in der Arbeitswelt. Sie ist ein solidarischer, prophetischer und missionarischer Dienst der Kirche an den Orten der Erwerbsarbeit und damit nah bei den arbeitenden Menschen.

Ihre Erfahrungen können auch in anderen pastoralen Feldern ihre Wirkung entfalten.

Daher lohnt es, sich für einen solchen Dienst in der Pastoral zu qualifizieren.

Katholische Betriebsseelsorge in den deutschen Diözesen hat eine unverwechselbare Aufgabenstellung. Die Pastoral der (Erwerbs-)Arbeit ist eine seelsorgliche Querschnittsaufgabe, und sie lässt sich in unterschiedlichen Formen, Angeboten und pastoralen Einsatzfeldern entfalten.

Lernen Sie diese Aufgabe kennen und gestalten Sie das Feld mit!

Alles weitere zum nächsten Einführungskurs (Zeitraum März 2017 bis März 2018) sowie zum Informationstreffen in Frankfurt am 17. November 2016 finden Sie hier: ->

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September 2016



Tagung

Ausstieg aus dem Beruf – Aufbruch wohin?

28. September bis 01. Oktober 2016

Evangelischen Akademie Bad Boll

 

Wer glaubt, der Abschied von der Erwerbsarbeit sei kinderleicht, macht sich etwas vor. Er zählt zu den weitreichenden Veränderungen im Leben eines Menschen. Ein wichtiger Lebensabschnitt geht zu Ende, der viel Kraft und Zeit gefordert, aber auch Identifikation ermöglicht und Bestätigung gegeben hat. Der kommende Lebensabschnitt verheißt nun neue Perspektiven und Freiräumen; viele blicken ihm mit großen Erwartungen entgegen: der nicht mehr endende Urlaub, nichts mehr tun müssen, aber vieles tun zu können - die Chance auf einen Neustart.

Wie können Sie der neuen Lebensphase mit Offenheit und Freude begegnen, ohne die damit verbundenen Schwierigkeiten zu unterschätzen? Die Tagung „Ausstieg aus dem Beruf – Aufbruch wohin?“ in der Evangelischen Akademie Bad Boll bietet Ihnen die Möglichkeit, sich frühzeitig auf den kommenden Abschnitt vorzubereiten. Machen Sie sich – auch gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, ihrer Lebenspartnerin – Gedanken darüber, was passiert, wenn das Gewohnte wegfällt. Habe ich noch genügend Kreativität, um etwas Neues anzufangen? Wie sieht der Alltag aus, wenn es keine verbindlichen Strukturen mehr gibt? Was von den sozialen Netzwerken bleibt, was wird wegfallen? Wie soll der letzte Arbeitstag aussehen?

Wir laden Sie herzlich ein in die Evangelische Akademie Bad Boll.

Gemeinsam im Gespräch werden wir über diese Fragen nachdenken und nach Antworten suchen.

Hier finden Sie alle Hinweise zur Tagung, zum Programm und zur Anmeldung:

 http://www.ev-akademie-boll.de/tagung/710216.html

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August 2016



 

Unterschriftenaktion für gute Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung:

Die Europäische Bürgerinitiative "Fair Transport Europe"

Die Arbeitsbedingungen und Löhne im europäischen Verkehrsgewerbe sind oft miserabel. Die Europäische Bürgerinitiative "Fair Transport Europe" will dem ein Ende setzen. Eine Million Unterschriften sollen die EU-Kommission dazu bewegen, europaweit Maßnahmen durchzusetzen, die den Beschäftigten im Verkehrsbereich gute Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung garantieren.

Hier kann die Initiative unterzeichnet werden:   https://www.fairtransporteurope.de/

Hier gibt es weitere Informationen (pdf) im Download:

Hier können Sie die Unterschriftenliste downloaden:

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Fachpublikation iq-Netzwerk:

Faire Arbeit - Gute Arbeit

Wege in den Arbeitsmarkt mit gleichen Chancen für alle

"Der Arbeitsmarkt und die Bedingungen der Erwerbstätigkeit sind infolge der Internationalisierung, Globalisierung und Digitalisierung einem starken Wandel unterworfen.

Expertinnen und Experten sprechen von der Arbeit 4.0 als einer neuen revolutionären Phase, die die gesamten Produktions-, Vertriebs- und Konsumwege verändert. Das Arbeitsverhältnis mit einem existenzsichernden Einkommen ist längt nicht mehr der Normalfall. Vielmehr ist eine Zunahme von unsicheren Beschäftigungsverhältnissen zu konstatieren: Eine zunehmende Zahl von Erwerbstätigen arbeitet in Minijobs, allein 7,7 Millionen Menschen in 2015. Rund 900.000 Personen waren 2014 in Leiharbeit beschäftigt (Seite 14-15). Werkverträge werden oft missbraucht, um Lohnstandards oder Arbeitnehmerrechte zu umgehen. Migrantinnen sind von solchen unsicheren Beschäftigungen betroffen. Die Ausweitung der Arbeitnehmerfreizügigkeit auf die Länder Mittelund Osteuropas und die verstärkte Zuwanderung aus wirtschaftlichen Krisenländern Südeuropas in den vergangenen Jahren haben die Zahl mobiler Beschäftigter erhöht (...) .

Lesen Sie hier weiter:

Hier geht es zum Download:

www.netzwerk-iq.de/fileadmin/Redaktion/Downloads/IQ_Publikationen/IQ_konkret/IQ_Konkret_01_2016_final_NEU.pdf

Hier geht es zur Publikation im pdf-Format:=>

 Unter anderem sind Artikel zu folgenden Themen zu finden:

 - Europas mobile Beschäftigte

 - Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA)

 - über Ursachen der Ausbeutung von Arbeitskräften in der EU         

    und Lösungsansätze. Seite 08

 - Rechte kennen und wahrnehmen

 - Dominique John, Projektleiter von „Faire Mobilität“, über Hintergründe

    und Herausforderungen im Engagement für faire Arbeitsbedingungen, Seite 12

 - Ein fairer Deal

    FairCare vermittelt Pflegekräfte mit Blick auf gerechte

    Arbeitsbedingungen und professionelle Nähe. Seite 29

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Fachtag

Armut hat viele Gesichter

Donnerstag | 25. August 2016 | Stuttgart | tHeo.2

Veranstalter: ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg

Alle Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Es geht bei uns nicht gerecht zu.Die Armen werden immer ärmer – die Reichen werden immer reicher.

Doch was heißt dies für die von Armut Betroffenen? Was kann, was muss getan werden?

Aktive Seniorinnen und Senioren, Erwerbslose und sozialpolitisch Interessierte und Engagierte sind zu unserem Fachtag sehr herzlich eingeladen.

Wir freuen uns über die Unterstützung der Tagung durch hochkarätige Referentinnenund Referenten.

Hier geht es zum Flyer mit allen Hinweisen zur Anmeldung

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Juli 2016


Neue Informationsflyer der Konflikthotline Baden-Württemberg

(Glotterbad, 27.07.2016)

Die Konflikthotline Baden-Württemberg hat Ihren Internetauftritt und Ihre Informationsflyer erneuert.

Hier finden die neuen Flyer als PDF:

Flyer: Wenn die Arbeit Sie schafft, gibt es Auswege

Flyer: Ärger, Stress, Probleme, Mobbing?

Flyer: Wenn die Arbeit Leiden schafft, gibt es Auswege

 



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Ein Tag zum Kraft holen -

Thomas Maile spricht bei Heuberger Frauenkreis über die bedeutung des Sonntags

(14.7.2016) DEILINGEN - (Gisela Spreng)

Die Frage „Zeit zum Atemholen - Was ist uns der Sonntag wert?“ hat rund 60 Frauen zu den jüngsten „Heuberger Frauengesprächen“ ins Gemeindehaus nach Deilingen gelockt. Thomas Maile, Betriebsseelsorger in den Kreisen Tuttlingen und Rottweil, referierte lebensnah darüber, wie der Sonntag durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen immer mehr gefährdet sei – vor allem durch die Ausweitung der Sonntagsarbeit und durch verkaufsoffene Sonntage (...) 

Lesen Sie hier den vollständigen Presseartikel (Erlaubnis zur Veröffentlichung ist erteilt)

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Gartengeflüster 2

(Aalen, Juli 2016)

"Ein bunter Mix zum Staunen und Genießen für alle Sinne:

Gartengeflüster 2, das Straßenfest mit fetzigem Jazz, Bossa und Soul, serviert von Markuis Braun (Bass), Norbert Botschek (Saxophon, Gesang), Matthias Kehrle (Drums) und Rolf Siedler (Gitarre, Gesang). Dazu Heiteres und Nachdenkliches aus dem Munde von Anne Klöcker vom Theater der Stadt Aalen. Mitarbeiter des Projektes subKULTan präsentieren das „Modulor“, eine kreative Zusammenarbeit mit dem Künstler Albrecht P. Briz. Für Kulinarisches und Getränke ist gesorgt." - so lautete die Ankündigung.

Lesen Sie hier zwei Artikel der Aaalener Nachrichten zum Projekt Subkultan/Gartengeflüster.

(Die Veröffentlichserlaubnis für die Artikel vom 06. Juli 2016 sowie 16. Juni 2016 wurde erteilt.)

 Artikel: Offener Raum für kreative Dialoge - Mitarbeiter des Projektes "SubKULTan" präsentieren den "Modular" (Aalener Nachrichten vom 06. Juli 2016):

Artikel: Leben mit dem Maß aller Dinge (Aalener Nachrichten vom 20. Juli 2016):



Musiker, Markus Braun, Matthias Kehrle, Norbert Botschek, Rolf Siedler

Rolf Siedler u. Künstler Albrecht Briz

der Mudulor

Anne Klöcker vom Theater der Stadt Aalen


alle Fotos: Schwäpo Aalen

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Michael Brugger ist der neue Betriebsseelsorger für Ulm und die Region

"Ein ziemlich politischer sogar. Seelsorge ist längst keine rein kirchliche Angelegenheit mehr. Wenn einerseits immer weniger Christen in die Kirche gehen, andererseits das Bedürfnis nach seelischem Beistand aber nach wie vor groß ist, muss der Seelsorger zum Menschen kommen.

Dafür gibt es die „Betriebsseelsorge“, eine Einrichtung der katholischen Kirche."

Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Beate Storz, veröffentlicht am 06.07.2016 (online) in der Südwestpresse Ulm (Abdruck/Verlinkungserlaubnis liegt vor):

 http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Betriebsseelsorger-Michael-Brugger-ist-viel-unterwegs;art1222880,3912400

 



Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm führt Michael Brugger in seinen Dienst ein

Dekan Ulrich Kloos (Dekanat Ulm-Ehingen)und Wolfgang Herrmann (FB Betriebsseelsorge)erbitten den Segen Gottes für Michael Brugger

Das Team der Betriebsseelsorge DRS sowie Vertreter von KAB und KDA gratulieren Michael Brugger zu seiner neuen Aufgabe



Erwerbslosentagung 2016 - Bezahlbar wohnen!

04.-06. Juli 2016   Evangelische Akademie Bad Boll

Veranstalter (u.a.): KDA-Württemberg, Betriebsseelsorge, LAGALO, DGB Baden-Württemberg u.a.

Unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum trifft momentan besonders Menschen, die wenig Geld haben. Menschen, die von Leistungen des SGB II leben, von Erwerbslosigkeit und prekärer Beschäftigung betroffen sind und zunehmend auch Flüchtlinge. Aber auch Berufstätige, Studierende, Alleinerziehende und alte Menschen zählen dazu.

Jedes Jahr fallen in Baden-Württemberg etwa 5000 Sozialwohnungen aus der Sozialbindung. Menschen finden besonders in Städten immer weniger geeignete und bezahlbare Wohnungen, die den jeweiligen Rahmen der angemessenen Kosten für eine Unterkunft nicht überschreiten. Was passiert, wenn die Mieten vom Jobcenter nicht vollständig übernommen werden? Dann bleibt den Betroffenen oft nichts anderes übrig, als die Differenz vom erhaltenen Regelsatz zu bezahlen. Die Folge ist, dass weniger Geld für den Lebensunterhalt zur Verfügung steht.

Wir wollen gemeinsam erkunden, welche Defizite in der Wohnungspolitik sozialpolitisch behoben werden müssen und welche Lösungsansätze es gibt, um das Menschenrecht auf Wohnen in angemessener und bezahlbarer Weise zu garantieren (...).

Hier geht es zum Einladungsflyer mit Ablauf, Referent/-innenliste und Anmeldehinweisen:

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Juni 2016



KAB Deutschland: 

Mindestlohn: Stufenweise 12,50 Euro einführen

"Die KAB Deutschlands warnt die Mindestlohn-Kommission die beschlossenen Tariferhöhungen nicht einzubeziehen. "Es ist besonders jenen Menschen, die auf den niedrigen Mindestlohn angewiesen sind, nicht zu vermitteln, warum ausgehandelte und wirksame Tarifverträge nicht zur Mindestlohnberechnung herangezogen werden", erklärte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann.

Eine zweijährige Festschreibung auf 8,77 Euro brutto pro Stunde würde nach Ansicht des KAB-Vorsitzenden "die Spaltung im Niedriglohnbereich weiter verschärfen".

Er kritisierte besonders die Vertreter der Arbeitgeberseite in der Mindestlohnkommission, die die Einbeziehung der beschlossenen Tarifabschlüsse blockiert, indem sie sich an den Tarifindex des Statistischen Bundesamtes, der weder die Steigerungen im Öffentlichen Dienst noch den Abschluss in der Metall- und Elektro-Industrie berücksichtigt. Mit Berücksichtigung aller Tarifabschlüsse würde der Mindestlohn ab 1. Januar 2017 auf 8,87 Euro steigen (...)"

Lesen Sie hier weiter:

 http://www.kab.de/nc/presse/news-uebersicht/detailansicht/article/mindestlohn-kommission-muss-tarifabschluesse-beruecksichtigen/

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"Das Ganze verändern - Beiträge zur Überwindung des Kapitalismus"

Das Autoren-Duo Kuno Füssel und Günther Salz macht in ihrem, von der KAB Trier herausgegebenen Buch, Ernst mit der Analyse und möglichen Veränderung des kapitalistischen Ganzen. Nach ihrer Ansicht reichen kleine Schritte, Einzellösungen und Realpolitik hierfür nicht aus. Unter der Lupe genommen wird auch das KAB-Modell der Tätigkeitsgesellschaft, da es Struktur, Dynamik und Wesen des Kapitalismus nach Meinung der Autoren nicht zureichend erfassen kann.

Alternativ hierzu entwickeln Füssel/Salz Bedingungen und Kriterien einer historischen Befreiung vom Kapitalismus und beziehen sich dabei auf die Marxsche Analyse und die biblischen Befreiungstraditionen.

Ein Buch als Anstoß zur Diskussion und Meinungsbildung!

Hier erhalten Sie weitere (Bezugs-)Informationen

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Fachtagung:

"Die man nicht sieht..." - Care-Migrant/-innen Osteuropäische Frauen und Männer in der Betreuung älterer Menschen in Deutschland - ein Denkanstoß

22.-24. Juni 2016  - Herzogenrath

Veranstalter: u.a. Nell-Breuning-Haus, Betriebsseelsorge Bistum Aachen, Caritasverband für die Region Heinsberg u.a.

Aus der Ausschreibung:

"nach Angaben der Vereinten Nationen gibt es derzeit weltweit rund 215 Millionen internationale Wanderarbeiter/-innen. Davon sind ca. 100 Mio.

Frauen, von denen, je nach herkunftsland, bis zu 90% als Hausangestelle arbeiten (...)." Damit verbunden sind "oft Verletzungen der Menschenrechte durch Ausbeutung, Menschenhandel, Diskriminierung und Gewaltanwendung. Oft werden ihnen grundlegende rechte nicht gewährt,

Arbeits- und Beschäftigunsgzeiten bis zu 24 Stunden verlangt und der zustehende Lohn nicht gezahlt."

Die Tagung beitet einen profunden Überblick über die aktuelle Situation und fragt nach Perspektiven zur Verbesserung der Situation der Betroffenen.

Hier finden Sie im Download alle Informationen (Anmeldung/Ablauf/Kosten) etc.: ->

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Migration in den Tod ?

Zur Situation verschwundener Migrant_Innen und deren rechtliche Unterstützung in Mexiko

 

Vortrag  und Diskussion mit Cindy Vargas - CAMINOS – Centro de Acompañamiento a Migrantes A.C., Oaxaca -

Ort: Rupert-Mayer-Haus, kleiner Saal, Hospitalstr. 26, Stuttgart
Datum: Montag, 20.06.2016, 18.00 Uhr - 20.00 Uhr

Moderation: Mauricio Salazar / Wolfgang Herrmann

CAMINOS, Centro de Acompañamiento a Migrantes A.C. ist eine zivile Organisation mit Sitz in Oaxaca, im Süden Mexikos, die seit 2014 zum Themenfeld Migration arbeitet. Die Organisation setzt sich für die Rechte von Migranten und Migrantinnen ein. Eines ihrer Themenfelder ist die Begleitung von Familienangehörigen von verschwundenen Migrant_Innen bei der Suche. Während die Comisión Nacional de Derechos Humanos (CNDH) in Mexiko von mehr als 21000 Fällen von entführten und verschwundenen Migranten und Migrantinnen spricht,  geht die Zivilgesellschaft von 70.000 bis 150.000 verschwundenen Migranten und Migrantinnen seit 2007 aus. Cindy Vargas, eine Mitbegründerin der Organisation, berichtet über die aktuelle Situation im Prozess der Suche von verschwundenen Migranten und Migrantinnen aus Oaxaca und über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten ihrer Arbeit.

Hier finden Sie den Einladungsflyer

 


BUNDESFACHTAGUNG DER ARBEITNEHMER- UND BETRIEBSSEELSORGE IN DEUTSCHLAND VOM 07. – 09.06. 2016 AUF DER INSEL REICHENAU EINLADUNG DURCH DIE ARBEITNEHMERSEELSORGE DER ERZDIÖZESE FREIBURG

Mehr als 60 Betriebs- und Arbeitnehmerseelsorger trafen sich drei Tage vom 07. – 09.06.2016 zu ihrer diesjährigen Bundesfachtagung auf der Insel Reichenau. Thematischstand die Tagung ganz im Zeichen der „Arbeit 4.0“ mit ihren Risiken und Chancen für die zukünftige Arbeitswelt.

Lesen sie hier den vollständigen Bericht

Hören Sie hier ein Statement von Karl-Heinz Teepe, Arbeitnehmerseelsorge Freiburg:

 


Wie wir wohnen wollen – Konzepte und Visionen für (bezahlbares) Wohnen in der Region Stuttgart

Veranstaltungsreihe „Ethik in der Region“ des Dialogforum der Kirchen

10. Juni 2016 | Hospitalhof Stuttgart | 14.00 Uhr

Wie wollen wir wohnen und wie ermöglichen wir bezahlbaren Wohnraum für die Bevölkerung der Region Stuttgart? Welche Konzepte und Visionen gibt es für das Wohnen der Zukunft, die die unterschiedlichen Interessen von Menschen ausgleichen? Wie kann man Arbeiten und Wohnen besser verbinden?

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und laden Sie herzlich ein.

Weitere Informationen und

Anmeldung< http://www.dialogforum.de/Aktuelles.html>

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Solidarität – Befreiung zum Leben

Inseltag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Familienangehörige

4. Juni 2016 | Kirchberg, Seitingen-Oberflacht

Zum Thema "Solidarität - Befreiung zum Leben" wollen wir uns gegenseitig austauschen, ermutigen und Orientierung für uns und unser Leben finden.

Es geht darum, Wege aus der Resignation und Vereinzelung zu finden und zu einem befreienden und solidarischen Miteinander zu kommen.

Weitere Informationen und Anmeldung:

< http://www.kda-wue.de/nc/veranstaltungen/detailansicht-termine/event/solidaritaet-befreiung-zum-leben-344870/>

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Mai 2016



Studientag:

„ … und plötzlich macht die Firma dicht …“ Was tue ich als Betriebsseelsorgerin /als Betriebsseelsorger bei einer Betriebsschließung?

Mittwoch, 25. Mai 2016, 9.00 – 17.00 Uhr I Cardijn Haus Linz,Kapuzinerstr. 49, 4020 Linz

Anmeldeschluss: 29.4.2016

Veranstalter: Betriebsseelsorge Oberösterreich

Hier gehts zum Einladungsflyer: ->

 

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Studientag zur Ökologieenzyklika "Laudato Si" von Papst Franziskus

21. Mai 2016 | Evangelischen Stift in Tübingen

Erstmals hat ein Papst dem Thema der Ökologie eine ganze  Enzyklika gewidmet. "Laudato Si" verbindet angesichts der ökologischen Krise Fragen nach Gott, einer grünen Gesellschaft und globalem Handeln und wurde in Kirche, Politik und Gesellschaft breit diskutiert. Unter den Schlagworten "Gott!? Grün!? Global!?" wollen wir uns einen Tag lang aus unterschiedlichen Perspektiven mit dieser Enzyklika beschäftigen.

Eingeladen sind Studierende aller Fachrichtungen und alle übrigen Interessierten. Die Teilnahme am Studientag ist (bis auf das

Mittagessen) kostenlos. Vorträge und Workshops u.a. von Dr. Guillermo Kerber (ÖRK, Genf), der Agrarökologin Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf (Nürtingen), dem Sozialethiker Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse (Tübingen), Melisande Schifter (Genf) und Simon Wiesgickl (Nürnberg-Erlangen).

Kostenlose Anmeldung zum Studientag und ggf. zum Mittagessen bitte bis zum 15. Mai an  christof.wiest@posteo.de


Arbeitsmarktzugänge für Geflüchtete

(DGB Südwürttemberg - 13.05.2016 )

Gut besuchte Veranstaltung rund um das Thema Integration in den Arbeitsmarkt

Zum 11. Mai hatte der DGB Kreisverband Bodensee-Oberschwaben in Kooperation mit der katholischen Betriebsseelsorge und der KAB zu der Informationsveranstaltung in den Kornhaussaal in Ravensburg eingeladen, die ursprünglich für Betriebs- und Personalräte angedacht gewesen war.

Die Öffnung der Veranstaltung für ein breiteres Publikum hat sich als die richtige Entscheidung erwiesen, denn viele Menschen aus den Helfer_innenkreisen nahmen daran teil und brachten sich äußerst aktiv in die Diskussion ein, in der viele Fragen aufgeworfen wurden. Dr. Bob Krebs von der Stabsstelle Flüchtlinge und Asyl der Arbeitsagentur Konstanz-Ravensburg, hatte die passenden Antworten und referierte zu der aktuellen Situation, den Maßnahmen und den rechtlichen Rahmenbedingungen rund um das Thema der Arbeitsmarktzugänge für Geflüchtete. Viele der Anwesenden waren sich einig, dass nach der Sprache die berufliche Perspektive einen zentralen Faktor für die Integration darstellt. Jens Liedtke, Regionssekretär des DGB Südwürttemberg, betonte, dass die Frage der Integration von Geflüchteten eng verknüpft mit der sozialen Frage im Allgemeinen gestellt werden muss. Dies gelte beispielsweise für den sozialen Wohnungsbau, aber auch für das ortsübliche Lohniveau. Im Interesse aller Beschäftigten muss verhindert werden, dass geflüchtete Menschen zur Errichtung eines neuen Niedriglohnsektors ausgebeutet werden. Da sich gezeigt hat, dass es viele Fragen und Unsicherheiten zu dem Thema gibt, wird bereits über eine Folgeveranstaltung nachgedacht.




Bilder: DGB/ Liedtke


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Mobile Beschäftigte in Deutschland zwischen prekärer Beschäftigung und Ausbeutung

von Patrick Schreiner, 4. Mai 2016

"Im europäischen Kontext hat Arbeitsmigration in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Dabei spielte die Osterweiterung der EU eine zentrale Rolle. Auch Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zielland von Arbeitsmigrant/innen aus Osteuropa entwickelt. Ein Grund dafür ist das wirtschaftliche Gefälle zwischen West- und Osteuropa. Zeitweise gewann auch die Einwanderung aus Südeuropa an Bedeutung, insbesondere aus Spanien. Prekäre Beschäftigung und Ausbeutung sind weit verbreitet.

Mobile Beschäftigte sind Staatsangehörige aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die sich im Rahmen von Arbeitsmigration vorübergehend in einem anderen Land aufhalten, um dort zu arbeiten.

Entscheidend ist dabei, dass diese Beschäftigten nicht notwendigerweise ihren Lebensmittelpunkt dorthin verlegen. Und selbst wenn die mobilen Beschäftigten eine dauerhafte Wohnsitznahme beabsichtigen, so ist aufgrund der prekären Lebens- und Arbeitssituation eine erneute Migration oder eine Rückkehr ins Herkunftsland nicht unwahrscheinlich (...).

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

 

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"Was uns zusammenhält, das sind wir alle!"

 (Ulm, 1.5.16)

Dokumentation des Redebeitrags von Betriebsseelsorger Michael Brugger beim Auftakt der Erste-Mai-Kundgebung„Gegen Rassismus in Ulm“

"Liebe Gefährtinnen und Gefährten!

Ich bin neu hier in der Stadt, gerade mal sechs Wochen wohne ich in Ulm, und darf heute hier schon sprechen.

Ich freue mich sehr über die Einladung. Danke dafür.

Neu sind hier in der Stadt, in unserem Land momentan viele. Die meisten bekommen keine Bühne, niemand hört ihnen zu, obwohl ihre Geschichten sicherlich viel interessanter sind als meine.

Menschen von überall suchen in unserem Land Schutz vor Krieg und Unterdrückung.

Viele heißen Sie willkommen und helfen, wo es geht. Gelebte Gastfreundschaft - Das finde ich klasse und dafür ein dickes Dankeschön an alle Helfer und an alle, die sich in Politik und Gesellschaft stark machen.

Aber was kriegen sie auch zu hören, was schreit es durch die Straßen?

Raus mit ihnen, Grenzen zu, Zäune, Schießen.

Liebe Gefährtinnen und Gefährten, das geht einfach nicht. Das ist unanständig, unmenschlich, traurig und gefährlich (...)."

Lesen Sie hier den vollständigen Redebeitrag

 

 



Foto: Moritz Stiepert, Jugendbildungsreferent, DGB Südwürttemberg.

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Wenn die Arbeit unter die Räder kommt

Betriebsseelsorger Thomas Maile auf der Kundgebung zum 1. Mai 2016 in Tuttlingen

(1.5.2016) "Es ist besorgniserregend, wie in den vergangenen Jahren die Erkrankungen aufgrund psychsicher Belastungen am Arbeitsplatz zugenommen haben", so Thomas Maile. Stress, ständiger Druck, Überforderung ein schlechtes Betriebsklima, rabiate Chefs und fiese Kollegen seien Gründe dafür...

Lesen Sie hier den Artikel zur DGB-Kundgebung in Tuttlingen aus dem Gränzbote Tuttlingen vom Montag, 02. Mai 2016 (Quelle „Schwäbische Zeitung“):

 



Wissen ist Schutz!

Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten

Die 60-seitige, zweisprachige Broschüre (Englisch-Deutsch, Französisch-Deutsch, Arabisch-Deutsch) gibt wichtige Hinweisen über grundlegende Rechte auf dem Arbeitsmarkt. Sie richtet sich an Menschen, die nach ihrer Flucht in Deutschland leben und arbeiten. Die Informationen sollen dazu dienen, dass Menschen, die neu auf dem Arbeitsmarkt sind, eine legale Arbeit unter fairen Bedingungen finden und nicht in ausbeuterische Situationen geraten.

Die Broschüre kann kostenlos beim DGB-Bestellservice bestellt werden:

(franz.-dt.) Wissen ist Schutz! Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten. - Savoir c’est se protéger – vos droits sur le marché du travail. Ce que les réfugiés doivent savoir pour travailler avec succès en Allemagne.

 https://www.dgb-bestellservice.de/besys_dgb/auswahl.php?volltext=DGB23117

(engl.-dt.) Wissen ist Schutz! Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten. - Knowledge protects you! What refugees need to know about working in Germany.

 https://www.dgb-bestellservice.de/besys_dgb/auswahl.php?volltext=DGB23118

(dt.-arab.) Wissen ist Schutz! Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten. - المعرفة حماية! حقوقك في سوق العمل

 https://www.dgb-bestellservice.de/besys_dgb/auswahl.php?volltext=DGB23119


April 2016



DGB startet Kampagne zur Bildungszeit: Bildungszeit jetzt nutzen!

(Stuttgart, 29.4.16) Mit der neuen Kampagne "Bildungszeit. Hinterher ist man immer klüger" und umfangreichen Informationsmaterialien wirbt der DGB Baden-Württemberg bei den Beschäftigten im Land dafür, die Bildungszeit zu nutzen. Neben der beruflichen und politischen Bildung kann in Baden-Württemberg - ein innovatives Element des Gesetzes - die Bildungszeit auch für Ehrenamtsqualifizierungen genutzt werden (...)

Hier geht es zum vollständigen Presseartikel:

Die Kampagne im Internet:  www.bildungszeit-nehmen.de

 

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SWR: Zur Sache Rheinland-Pfalz!

Radikalkur bei Real

(28.4.2016) 

Aus der Anmoderation:

"Stellen Sie sich vor, Sie müssen mit 1.100.- € im Monat auskommen und damit alle ihre Kosten bestreiten (...). Das ist in etwas das, was vielen Vollzeitmitarbeiterinnen der Supermarktkette Real zur Verfügung steht (...)".

Hier der Link zur Sendung: 

 http://swrmediathek.de/player.htm?show=54056300-0d76-11e6-be5d-0026b975e0ea

 

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Mireia Gomez und Barbara Winkelmann:

„Was da stattfindet, ist reine Ausbeutung!“

(Patrick Schreiner, 7. April 2016 )

Mireia Gomez und Barbara Winkelmann über die Lebens- und Arbeitssituation von Wanderarbeitern in Deutschland. Beide sind Beraterinnen in der Beratungsstelle für mobile Beschäftigte Braunschweig.

Sie beraten „mobile Beschäftigte“. Was ist damit gemeint?

Mireia Gomez: Unsere Beratungsstelle richtet sich in erster Linie an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus anderen Ländern der Europäischen Union, die erst kurze Zeit in Deutschland leben und arbeiten. Sie befinden sich sehr oft in einer Situation der Verwundbarkeit, weil sie kein Deutsch sprechen, ihre Rechte in Deutschland nicht kennen oder nicht wissen, wie das deutsche Sozialsystem funktioniert. Wir machen eine kostenlose und auf Wunsch vertrauliche Erstberatung. Allerdings führen wir keine Rechtsberatung durch. Wir begleiten unsere Klienten diesbezüglich zu Rechtsanwälten, wo wir mit Übersetzungen weiterhelfen.

Wichtige Themen sind etwa Arbeitsvertrag, Lohn, Sozialversicherungen, Wohnverhältnisse oder Kündigung. Meine Kollegin Barbara spricht Polnisch als Muttersprache, ich bin Spanisch-Muttersprachlerin. Beide sprechen wir auch Deutsch und Englisch. Ähnliche Beratungsstellen gibt es auch bundesweit, in Niedersachsen neben Braunschweig auch in Oldenburg und Hannover. Wir arbeiten mit diesen anderen Einrichtungen, aber auch mit Gewerkschaften und Behörden eng zusammen (...)."

Lesen Sie hier das vollständige Interview:

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„Allianz für den freien Sonntag Hessen“ schreibt an alle hessischen Kommunen: Neue Rechtsprechung berücksichtigen

Frankfurt – 04. April 2016. „Es ist für uns nicht nur überraschend und unverständlich, sondern selbstverständlich auch ärgerlich, wie wenige Kommunalverwaltungen scheinbar die aktuellste Rechtsprechung zur Sonntagsöffnung von Geschäften kennen, geschweige denn berücksichtigen“, sagt Bernhard Schiederig, hessischer ver.di-Landesfachbereichsleiter Handel und Aktiver der „Allianz für den freien Sonntag Hessen“: „Die politisch Verantwortlichen zahlreicher hessischer Kommunen vergeben Ausnahmegenehmigungen für verkaufsoffene Sonntage, als ob diese nach Lust und Laune ‚frei verfügbar‘ seien.

Demgegenüber hat die höchstrichterliche Rechtsprechung gerade in den vergangenen zwei Jahren deutliche Hinweise zu den unerlässlichen Anforderungen an eine Sondererlaubnis für verkaufsoffene Sonntage gegeben – sie müssten nur befolgt werden (...)!"

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

Lesen Sie hier das Schreiben der hessischen Allianz an die Kommunen:

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Erklärung des KAB Bundesvorstandes

Bundeseinheitliche Regelung: Ja ! -
Sonntagsarbeit in Call-Centern: Nein!

KAB appelliert an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands e.V. spricht sich entschieden gegen den Versuch des deutschen Call Center Verbandes (CCV) aus, mit dem vorgeschobenen Argumenten zur Arbeitsplatzsicherheit eine Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit in ganz Deutschland zu erreichen. Der Bundesvorstand der KAB Deutschlands fordert Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles auf, die Forderung des Call-Center-Verbandes und der Landesarbeitsminister (ASMK), welche sich das Ansinnen des CCV und dem "Bündnis für Kundenservice an Sonn- und Feiertagen" zu eigenen gemacht haben, nicht umzusetzen (...).

Lesen Sie hier den vollständigen Text der Erklärung:

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Das Futurale Filmfestival in Tübingen:

Arbeiten 4.0

vom 21. bis 27. April 2016 ist das Filmfestival zum Thema Arbeiten 4.0 zu Gast in Tübingen.

Als digitaler Nomade auf Weltreise gehen und nebenher arbeiten, ein Start-up gründen oder auf Augenhöhe mit den Chefs im Unternehmen mitbestimmen: Das Filmfestival Futurale zeigt Trends der Arbeitswelt der Zukunft, innovative Lebensentwürfe und traditionelle Unternehmen, die sich auf neue Wege begeben. Mit sieben Dokumentafilmen rund um das Thema Zukunft der Arbeit geht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Tour durch 25 Städte in Deutschland. Im Anschluss an die Filme diskutieren Expertinnen und Experten aus der Region mit den Zuschauern – so wird in etwa 175 Veranstaltungen das Thema Arbeiten 4.0 ganz unterschiedlich beleuchtet.

Das Festival ist Teil des Dialogprozesses Arbeiten 4.0, den das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit dem Grünbuch Arbeiten 4.0 im April 2015 begonnen hat. Mit der Futurale wird der Dialog in die breite Fläche getragen, und die Bürgerinnen und Bürger können sich auf diesem Wege einbringen: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Und welche Spielregeln braucht es dafür? Die Anregungen aus diesem Diskussionsprozess werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aufgenommen und für das Weißbuch Arbeiten 4.0 berücksichtigt. Es soll als Blaupause dienen für die Arbeitswelt der Zukunft.

 

Weitere Informationen gibt es hier:

 http://www.bmas.de/DE/Service/Veranstaltungen/2016/futurale-filmfestival-tuebingen.html

 

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Veranstaltungshinweis der Aktion Hoffnung:

Vortrag "Gerecht wirtschaften" mit Christian Felber

Datum:   21.04.2016

Uhrzeit:   20:00 Uhr

Ort:         Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, 89073 Ulm

Referent:  Christian Felber

In einem Vortrag stellt der österreichische Publizist Christian Felber seine Idee der Gemeinwohlökonomie als Alternative zum derzeitigen Wirtschaftssystem vor.

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Die Welt FairBessern - aber wie?" statt. Die Vortragsreihe beschäftigt sich mit der Frage, was sich politisch ändern muss, und wie sich jeder Einzelne verhalten kann, damit wir zu einer gerechten Verteilung des Wohlstands kommen.

Hier lesen Sie mehr =>

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Schulung für MitarbeiterInnen in Erwerbslosen- und Sozialberatung

Rechtliche Entwicklungen und Neuerungen im Bereich der Sozialberatung im Grundsicherungsrecht

Datum: 18. bis 19. April 2016

Tagungsort: Haus der Kirche, Dobler Str. 51, 76332 Bad Herrenalb

Aus der Ausschreibung:

"Im Mittelpunkt unseres Fortbildungsangebots stehen wieder grundlegende Informationen zum SGB II unter Berücksichtigung aktueller und geplanter Veränderungen sowie der Rechtsprechung. Daneben soll als Thema das neue Wohngeldgesetz behandelt werden. Angesichts der wachsenden Zahl von Migranten und Flüchtlingen, wollen wir auch deren rechtlichen und sozialen Status in Blick nehmen. Weiteres Thema ist die Zumutbarkeit von prekärer Arbeit. Den genauen Themenplan entnehmen Sie bitte dem Programm. Wir wollen mit unserer Schulung der Anforderung auf eine professionelle und qualitativ hochwertige Beratung in der Erwerbslosenarbeit nachkommen und sprechen damit sowohl neue als auch erfahrene MitarbeiterInnen im Arbeitsfeld an.

Die Schulung wird in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Baden und Württemberg, dem KDA beider Landeskirchen, der Katholischen Betriebsseelsorge, dem DGB und dem Netzwerk der Arbeitslosenberatungszentren LAGALO organisiert."

Alle weiteren Informationen zu Anmeldung, Kosten etc. finden Sie hier

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Migration - Frauensache?

Termin: Donnerstag, 14. April 2016, 18:30 bis ca. 20:30 Uhr

Ort: Stuttgart, Welthaus, Charlottenplatz 17 (Eingang 5), Globales Klassenzimmer

Expertinnen aus Theorie und Praxis beleuchten Hintergründe und Erfahrungen von Frauen aus dem globalen Süden bei ihrer Migration nach Deutschland:

- Madeleine Kumbartzki, M.A., Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter, Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung, Universität Landau

- Aphyina Grimm, thailändische Beraterin, FIZ Fraueninformationszentrum, Stuttgart

- N. N., Klientin, FIZ Fraueninformationzentrum

Moderation: Esther Peylo, Geschäftsführerin, Bundesgeschäftsstelle Verein für internationale Jugendarbeit, Stuttgart

Näheres finden Sie hier im Einladungsflyer: ->

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Veranstaltungshinweis:

Licht am Ende der Tunnel - Eindrücke von den Bahn-Baustellen

Mittwoch, 13. April 2016, 19.00 Uhr

Ort: InfoCenter vor dem Hauptbahnhof Ulm, Bahnhofplatz 1

Referenten: Selma Gutscher, Ingenieurin und Tunnelpatin Peter Maile, Diakon und Betriebsseelsorger für die Bahnbaustellen

Veranstalter: keb Ulm

Wer baut eigentlich Stuttgart 21 und die Neubaustrecke der Bahn? Peter Maile kennt die Mineure und Tunnelbauer, denn der Seelsorger kümmert sich um sie. Er berichtet von den Problemen und Lichtblicken in der Arbeit der Menschen, die sich zwischen Stuttgart und Ulm durch die Landschaft graben.

Zusammen mit der Ingenieurin Selma Gutscher zeigt er, wie es auf der größten Baustelle des Landes aussieht und vorangeht.

Hier gehts zum Infoflyer

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März 2016



Hessischer Verwaltungsgerichtshof bestätigt „Allianz für den freien Sonntag in Hessen“
Sonntagsöffnung am 10. April in Frankfurt ist rechtswidrig

(07.04.2016)

„Frankfurt ist nicht Esching, hatte das Verwaltungsgericht Frankfurt in enger Anlehnung an die Argumente der Stadtverwaltung ins Feld geführt, um zu behaupten, der Sachverhalt des vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelten verkaufsoffenen Sonntags in der bayerischen Kleinstadt sei mit der Klage der ‚Allianz‘ gegen die Sonntagsöffnung am 10. April in Frankfurt ‚nicht ansatzweise vergleichbar‘. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof sieht dies offenbar grundsätzlich anders“, erklärt Bernhard Schiederig, Landesfachbereichsleiter Handel der ver.di Hessen und Aktiver der „Allianz für den freien Sonntag Hessen“:

„In scheinbar großstädtischer Überheblichkeit ignorierte die Stadt Frankfurt bislang jede höchstrichterliche Rechtsprechung. Jetzt wird den Verantwortlichen auch hier wohl klar werden müssen, dass Frankfurt nicht Esching ist, aber grundlegende Gerichtsentscheidungen hier wie dort anzuerkennen und anzuwenden sind. Gerade in dieser Woche hat die ‚Allianz‘ alle hessischen Kommunen schriftlich über die aktuelle Rechtslage durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom November 2015 informiert. Wir hoffen, dies wird künftig berücksichtigt.“ (...)

Lesen Sie hier den ganzen Artikel: ->

Lesen Sie hier den Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes:->

 

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Harten Job auf dem Bock gewürdigt

Betriebsseelsorge und DGB-Beratungsstelle „Faire Mobilität“ statten Fernfahrern auf Rastanlage Sindelfinger Wald Osterbesuch ab (Kreiszeitung Böblingen, 26.3.2016; Autor: Werner Held - Einstellerlaubnis erteilt)

Mit Kaffee, Ostereiern, Äpfeln und guten Wünschen beglückten am Gründonnerstagmorgen Betriebsseelsorger und Mitarbeiterinnen des DGB-Projekts „Faire Mobilität“ auf der Rastanlage Sindelfinger Wald Fernfahrer. Sie wollten ein Zeichen dafür setzen, dass die Männer auf dem Bock nicht fürn Appel und ’n Ei arbeiten sollen....

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

 

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Arbeitsausbeutung – ein brandaktuelles Thema heiß diskutiert

Veranstaltung „Arbeitsausbeutung einkalkuliert?“ am 07.03.2016 in Haus der katholischen Kirche Stuttgart – Text: Bärbel Mauch – DGB

Rund 60 Teilnehmende diskutierten am Montagabend über die Ausbeutung von mobilen Beschäftigten bundesweit und in Baden-Württemberg.

Vertreter der Steuerfahndung, der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) erläuterten die Fallstricke des Themas Arbeitsausbeutung anhand vieler Beispiele aus ihrer täglichen Praxis. Dr. Dorota Kempter, polnisch sprachige Beraterin im DGB-Projekt Faire Mobilität in Stuttgart berichtete über die perfiden Methoden mancher Unternehmer, mit denen sie die Hoffnungen all derer zunichtemachen, die als EU-Bürger nach Deutschland kommen, um ihr Recht auf Arbeitnehmerfreizügigkeit wahrzunehmen und durch Arbeit Geld zu verdienen. Lohnbetrug, Scheinselbstständigkeit und Mietwucher waren nur einige der Stichworte, die gehäuft fielen.

Auf dem Podium diskutierten unter der Moderation von Susanne Babila die Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch (Grüne), die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende Gabriele Frenzer-Wolf, Dr. Reinhard Löffler, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Baron vom BWHT, Evelyne Gottselig, stellvertretende Vorsitzende der Afa Baden-Württemberg (SPD) und Dr. Dorota Kempter. Wie kann die Politik Arbeitsausbeutung verhindern? Brauchen wir neue Gesetze oder mehr Kontrollen? Welche Bedeutung haben Beratungsstellen wie Faire Mobilität? Wie können sie fest verankert und finanziert werden? Diese und viele andere Fragen wurden zum Teil kontrovers, aber immer heiß diskutiert.




Eröffnung der gut besuchten Podiumsdiskussion

H.-D. Kainzbauer-Hilbert (FKS - Stuttgart) interveniert im Podoiumsdiskussion

Auf dem Podium (v.l.n.r.: Dr. Reinhard Löffler (CDU); Brigitte Lösch (Bündnis 90/Die Grünen); Gabriele-Frenzer-Wolf (DGB-BW), Susanne Babila (Moderatorin); Evelyne Gottselig (AFA - SPD), Dr. Stefan Baron (BWHT), Dr. Dorota Kempter (Faire Mobilität);

Susanne Babila (Bildmitte - Moderatorin, die sehr gut durch den Abend geführt hat);

Dr. Dorota Kempter (Faire Mobilität)




(Bilder: Joachim E. Roettgers – Graffiti)


 

Arbeitshilfe: "Die (fast) aussichtlose Aktion der kleinen Kolibris"

(KAB Augsburg - März 2016)

Seit vielen Jahren suchen Menschen vor allem aus den Kriegsgebieten des nahen Ostens und aus nordafrikanischen Ländern Zuflucht und Schutz in Europa. Die aktuelle Flüchtlingswelle beflügelte einerseits eine große Hilfsbereitsschaft in unserem Land. Andererseits aber auch eine Steigerung der agressiven Ablehnung der vielen Fremden, die in unser Land kommen.

Mit der neuen Arbeitshilfe bietet der KAB-Diözesanverband Augsburg eine Handreichung für Aktionskreise und Kleingruppen, sich mit den Themen "Ursachen der Flucht und Migration" und "Toleranz" zu befassen. Mit einer Bibelstelle bekommen "Gottvertrauen" und die "Geschichte von der

(fast) aussichtslosen Aktion des kleinen Kolibris" eine neue und reale Sichtweise.

Hier geht es zur Arbeitshilfe:

 http://www.kab-augsburg.org/fileadmin/user_upload/dioezesanverbaende/texte/AK-Beihefter_01_2016_final.pdf

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Veranstaltung: Save the date:

Mobbing-Kongress 2016

Evangelische Akademie Bad Boll, 11.-12. März

Konflikte und Mobbing sind wachsende Probleme in der heutigen Arbeitswelt. Darunter leiden nicht nur die Mitarbeitenden, sie verursachen jährlich auch Kosten in Millionenhöhe für Betriebe, Krankenkassen und Gesellschaft.

Ein gut  funktionierender betrieblicher Gesundheitsschutz kann präventiv und begleitend Abhilfe schaffen. Gefragt ist dabei die Kooperation von inner- und außerbetrieblichen Akteuren. Die Tagung zeigt den betrieblichen Gesundheitsschutz in all seinen Facetten auf und fragt nach Möglichkeiten, Gesundheitsschutz im Betrieb aktiv zu pflegen.

Vom 11. bis 12. März 2016 findet an der Evangelischen Akademie Bad Boll der Mobbing-Kongress 2016 statt.

Schwerpunkt des Kongresses in 2016 ist das Thema: Psychische Belastung durch Konflikte in der Arbeitswelt

Für diese Veranstaltung konnten wieder kompetente Referent/-innen gewonnen werden, so u. a. Dr. jur. Martin Wolmerath, Dr. phil. Josef Schwickerath , Dr. Gerhard Bort sowie ein Vertreter der IG Metall, Leni Breymeier von ver.di.

Veranstalter: Kath. Betriebsseelsorge Heilbronn/Ludwigsburg sowie KDA Heilbronn (Ev. Akademie Bad Boll)

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.

Den Veranstaltungsflyer können Sie hier herunterladen:

Für weitere Informationen vorab wenden Sie sich bitte an die Betriebsseelsorge Heilbronn,

karin.aschauer@betriebsseelsorge.de

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Veranstaltungshinweis 1:

Fachtagung: Menschenhandel

Datum: Donnerstag, 10. März 2016
Ort: Mannheim, Stadtverwaltung

Menschenhandel ist eine Menschenrechtsverletzung mit zum Teil weitreichenden psychischen, physischen und materiellen Folgen für die Betroffenen.

Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung oder der Arbeitsausbeutung findet mitten in unserer Gesellschaft statt, die auch von den erbrachten Dienstleistungen profitiert.

Dennoch werden nur relativ wenige Fälle bekannt und strafrechtlich verfolgt, da sich die Geschädigten aus unterschiedlichen Gründen nur selten an Außenstehende wenden oder gar Anzeige erstatten, so dass die Dunkelziffer hoch ist.

Weitere Hinweise zur Aktionsreihe zum Thema Menschenhandel, einschließlich der Wanderausstellung vom 01.03. bis 19.03.2016 in der Stadtbücherei Mannheim

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Podiumsdiskussion:

Arbeitsausbeutung einkalkuliert?

Ausbeutung von mobilen Beschäftigten und Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Datum: 07. März 2016, von18.00 Uhr – 21.00 Uhr

Ort: Haus der katholischen Kirche, Eugen-Bolz-Saal, Königsstraße 7, 70173 Stuttgart

Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart, DGB Baden-Württemberg, DGB-Projekt „Faire Mobilität“ laden ein

zu Impulsreferaten, einem Filmeinstieg sowie einer Podiumsdiskussion mit

- Brigitte Lösch – Landtagsvizepräsidentin (Bündnis90/Die Grünen)

- Marion v. Wartenberg – Staatssekretärin im Ministerium für Kultur, Jugend und Sport (SPD)

- Dr. Reinhard Löffler – Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion

- Dr. Stefan Baron – Baden-Württembergischer  Handwerkstag e.V., Abteilungsleiter  

   Bildungspolitik

- Gabriele Frenzer-Wolf – Stellvertretende Vorsitzende DGB-Bezirk Baden- 

   Württemberg

- Dominique John – Projektleiter DGB-Projekt „Faire Mobilität“, Berlin

Hier finden Sie den Flyer mit ausführlichen Informationen- Anmeldehinweisen

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Bericht der Fachtagung:

Ohne Sonntage gibt's nur Werktage!

Sonntagsschutz und sozialverträgliche Arbeitszeiten

Ort: Rupert-Mayer-Haus Stuttgart
Termin: 3. März 2016

Veranstalter: DGB Baden-Württemberg, DGB-Projekt Faire Mobilität, Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Überprüfung des Ladenöffnungsgesetzes gefordert
Rund 80 Vertreter aus Kirchen und Gewerkschaft sowie Personal-/Betriebsräte des Gesundheitswesen und des Einzelhandels Baden-Württemberg trafen sich in Stuttgart zur  Fachtagung „Sonntagsschutz und sozialverträgliche Arbeitszeiten“, zu der die baden-württembergische Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten eingeladen hatte. Neun Jahre nach der Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Werktagen in Baden-Württemberg wurde eine kritische Bestandsaufnahme vorgenommen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Diskussionsrunde mit Politikern /-innen aus der Landespolitik. Daran nahmen teil: Brigitte Lösch, MdL (Bündnis 90/Die Grünen); Thaddäus Kunzmann, MdL (CDU); Ergun Can (SPD), Jochen Haußmann, MdL (FDP)  Leni Breymaier (ver.di Baden-Württemberg) und Thomas Löffler (KDA). Die Teilnehmer der Diskussionsrunde waren sich einig: Das 2007 erlassene Ladenöffnungsgesetz ist einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Dazu soll möglichst bald nach der Landtagswahl eine Erhebung zu den Wirkungen der verlängerten Öffnungszeiten (Evaluation) durchgeführt werden. Leni Breymaier: „Wir wollen wissen, wie sich die völlige Freigabe der Ladenöffnung von Montag bis Samstag auf die Beschäftigten, die Kunden und die konkrete Beratung im Einzel- / Facheinzelhandel ausgewirkt hat.“ Das Bündnis Allianz für den freien Sonntag setzt sich schon länger für eine kritische Prüfung des geltenden Ladenöffnungsgesetzes und die Durchführung einer Evaluation ein. Bereits im Jahr 2010 hatten Vertreter der SPD- sowie der CDU- Fraktionen des Landtags Baden-Württemberg entsprechende Zusagen abgegeben (...).

Lesen Sie hier die vollständige Presseerklärung: ->



Podiumsdiskussion mit den vertretern der im Landtag vertretenen Parteien und Fachleuten (v.l.n.r.): Leni Breymaier (ver.di), Thaddäus Kunzmann (CDU), Brigitte Lösch (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Steinbrecher (Moderator, ev. Kirche im SWR), Jochen Haußmann (FDP), Ergun Can (SPD), Sozialpfarrer Thomas Löffler

Dr. Katja Winkler, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Tübingen



                  Abschlussappell von Pfarrer Wolfgang Herrmann

                                  Betriebsseelsorge Stuttgart

 

Fotos: Joachim E. Röttgers, Graffiti-Foto, Stuttgart

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Februar 2016


Sonntag der Sozialen Gerechtigkeit

"Diese Wirtschaft tötet" - über Markt, Mammon und Macht

Referent: Dr. Ulrich Duchrow

Datum: 28. Februar 2016, ab 09.00 Uhr

Ort: Kirche St. Josef und Jugendwohnheim St. Georg, Raabestr. 7, Göppingen

Veranstalter: Netzwerk Arbeitswelt und KAB Bezirk Hohenstaufen

"Wir leben heute mit der Dominanz der Finanzmärkte. Die Marktwirtschaft wurde aber schon seit dem 8. Jh. v. Chr. mit der Einführung von Geld und Privateigentum in das tägliche Leben vorbereitet. Darum haben die Religionen und Philosophien seit jener Zeit nicht nur auf die daraus entstehenden sozialen und ökonomischen Strukturprobleme reagiert, sondern auch auf die damit verbundenen mentalen, psychologischen und spirituellen Veränderungen.

Wie hängen die verschiedenen Krisen im heutigen System zusammen – Finanzkrise, Klimakrise, Ernährungskrise, soziale Krise usw.?

Gibt es Alternativen?

Welche Rolle könnten und soll-ten die Glaubensgemeinschaften dabei spielen?

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung finden Sie hier: ->

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Veranstaltungshinweis

6. Zeitkonferenz der Allianz für den freien Sonntag

Es dreht sich was beim Sonntagsschutz

Ort: Urania e.V. Berlin

Datum: 17.02.2016

"10 JAHRE, VIELE ERFOLGE … UND ES GEHT WEITER

Unter dem Motto »Es dreht sich was beim Sonntagsschutz« laden wir zur 6. bundesweiten Zeitkonferenz nach Berlin ein. Wir wollen uns mit weiteren am Thema interessierten Menschen vernetzen, mit Bundestagsabgeordneten und anderen Politikern diskutieren und die nächsten Schritte im Kampf um

besseren Sonntagsschutz festlegen (...)"

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: ->

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Januar 2016

 




Literaturhinweis

Beratungsstelle Faire Mobilität mit neuen Info-Flyern (deutsch/polnisch/tschechisch)

(15.01.2016) Die Stuttgarter Beratungsstelle des DGB-Projektes Faire Mobilität für mobile Beschäftigte (in Kooperation mit der Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart) verfügt seit kurzem über aktualisierte Informationsflyer. Die Beraterinnen vor Ort bieten neben der Beratung in deutscher Sprache auch mutterspachliche Beratung auf polnisch, tschechisch und slowakisch an.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:  www.faire-mobilitaet.de

Hier gehts zum Download der Flyer=>

deutsch:

polnisch:

tschechisch:

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Einsatz in der Praxis

Als Wareneinräumer im Einzelhandel

 (Tuttlingen/TM)

Bei einem vierwöchigen Arbeitseinsatz im real-Markt Tuttlingen konnte Betriebsseelsorger Thomas Maile die Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen im Einzelhandel kennenlernen.

Er sortierte Kleidungsstücke in der Textilabteilung und füllte Regale mit Lebensmitteln auf. Mit dem Hubwagen wurden die vollen Palletten aus dem Lagerraum in den Verkaufsraum gefahren. Beim Einräumen der Waren, das immer wieder mit Schwerarbeit verbunden war, galt es auch auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten. Zwischendurch fragten Kunden, wo der und jener Artikel zu finden wäre. Die Unmengen an leeren Kartons wurden in einer Containerpresse entsorgt. Thomas Maile half auch bei der Vorbereitung und Durchführung der weihnachtlichen Wunschbaumaktion mit.

Am Ende seines Betriebseinsatzes stellte der Betriebsseelsorger fest: „Der Arbeitsdruck im Einzelhandel ist hoch. Es gibt kaum eine freie Minute. Man ist ständig unter Strom. Die tägliche Arbeitsbelastung ist enorm.“

Thomas Maile hat seine Kolleginnen und Kollegen im real-Markt schätzen gelernt. „Sie leisten unheimlich viel, verdienen aber im Vergleich zu anderen Branchen deutlich weniger“. Zudem gebe es zahlreiche prekäre Arbeitsverhältnisse wie Befristungen und Leiharbeit, kritisierte der Betriebsseelsorger. Die entstandenen Kontakte zu den Beschäftigten will Thomas Maile weiter pflegen.

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Veranstaltungshinweis:

Tag der Verbände 2016: Flüchtlinge willkommen?! Not sehen und christlich handeln" 

Datum: 22.01. - 23.01.2016

Ort: Tagungszentrum der Akademie in Stuttgart-Hohenheim

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbände Diözese Rottenburg-Stuttgart (ako)

Anmeldung: bis 15.01.2016 (s. Anhang)

Aus der Einladung:

Eine christlich geprägte Gesellschaft steht dafür, Notleidenden Wertschätzung und Fürsorge zukommen zu lassen. Wir möchten herausfinden, wo die Verbände und Mitgliedsorganisationen der ako, wo die oder der Einzelne in diesem Sinne aktiv werden können. Gibt es eine spezifisch christliche Willkommenskultur und wie sieht diese aus?

Flüchtlinge fordern uns als Christen heraus. Nicht nur welche Haltung wir dieser Not gegenüber einnehmen, sondern auch die Fragen: Was können wir selber aus dieser Situation heraus über unseren

Umgang mit Fremden und Notleidenden lernen? Welche konkreten Schritte, um Flüchtende zu unterstützen, sind nötig? Welche Chancen ergeben sich aus dieser Situation? (...)"

Weitere Informationen über Inhalt und Ablauf finden Sie hier:

Anmeldemodalitäten finden Sie hier:
fileadmin/Baukasten/Betriebsseelsorge/Fachbereich_K_A/PDF-Dateien/Anmeldung_Tag_der_Verbaende_2016.pdf

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Zukunftskongress "Arbeiten und Leben in Baden-Württemberg"


v.l. n.r.: Peter Maile (BS S21), Peter Niedergesaess (KAB), Michael Brugger (BS ULm), Wolfgang Herrmann (BS-DRS), Walter Wedl (BS Böblingen); Photo: Joachim Röttgers

Auf dem vom DGB Baden-Württemberg veranstalteten Zukunftskongress "Arbeiten und Leben in Baden-Württemberg", der am 22.01.2016 in Stuttgart stattfand, war eine starke Delegation der Betriebsseelsorge/KAB vertreten. In den vier Foren diskutierten die Betriebsseelsorger zusammen mit Gewerkschaftern, Arbeitnehmervertretern und Politiker/-innen über die Zukunft guter Arbeit, guter Bildung, guter Integration sowie die Frage nach den notwendigen Investitionen zur Sicherstellung einer leistungsstarken öffentlichen Infrastruktur.

 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des DGB

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Freizügigkeit - Ein europäisches Bürgerrecht?

Arbeitsausbeutung und Menschenhandel in Deutschland


Ort: Karlsruhe, DGB-Haus (Ettlinger Str. 3a)
Datum: 20.01.2016, 17.00 Uhr

Referentin: Dr. Dorota Kempter, Beratungsstelle Faire Mobilität Stuttgart

Hier geht es zum Einladungsplakat: ->

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Veranstaltungshinweis:

 – Erwerbslose und Flüchtlinge auf Arbeitssuche –

Diskussion zur Landtagswahl Baden-Württemberg

Datum: Mittwoch, den 20. Januar 2016

Uhrzeit: 19.00 bis 21.30 Uhr

Ort: Zehntscheuer Zuffenhausen, Zehnthof 1, 70435 Stuttgart

Veranstalter: Betriebsseelsorge Stuttgart, Wiesbadener Str. 20, 70372 Stuttgart

Einführung: 

Christine Käfer, Agentur für Arbeit Stuttgart

KandidatInnen und ParteienvertreterInnen:

Markus Bott                       Christlich Demokratische Union CDU

Silvia Fischer                      Bündnis 90 / Die Grünen

Marion von Wartenberg        Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD

Bernd Riexinger                   Die Linke

Gabriele Heise                     Freie Demokratische Partei F.D.P.

Moderation der Diskussion in Form des fish-bowls:

Guido Lorenz, Katholischer Betriebsseelsorger

Hier finden Sie das Infoplakat zur Veranstaltung:

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Fotos von diversen Teilnehmern

Pressemitteilung DGB-BW:

7000 Teilnehmer bei Großkundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz "halt zusammen - Baden-Württemberg gegen Rassismus und Gewalt"

Stuttgart, 16.01.16

Rund 7000 Menschen haben am Samstagvormittag auf dem Schlossplatz in Stuttgart an einer Großkundgebung gegen Rassismus und Gewalt gegen Geflüchtete teilgenommen.

Zu der Kundgebung "halt zusammen - Baden-Württemberg gegen Rassismus und Gewalt" hatte ein landesweites Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitgebern, den großen Kirchen im Land, dem Landesfrauenrat, Jugendverbänden, Wohlfahrts- und Sozialverbänden, dem Sport, allen im Landtag und/oder im Bundestag vertretenen Parteien, politischen Stiftungen, der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg, den Israelitischen Religionsgemeinschaften, dem Flüchtlingsrat und vielen weiteren Organisationen aus der Zivilgesellschaft aufgerufen. Insgesamt haben sich 81 Organisationen dem Bündnis angeschlossen. Hintergrund der Großkundgebung ist die zunehmende Gewalt gegenüber Geflüchteten und das Erstarken rechtspopulistischer Strömungen.

Vertreterinnen und Vertreter des Kerns des Bündnisses sprachen jeweils ein Grußwort:

"Unser Land soll offen bleiben für Menschen, die hier friedlich, respektvoll und in gutem Einvernehmen mit ihren Nachbarn leben wollen - unabhängig von ihrer Herkunft, unabhängig davon, welcher Religion sie angehören und unabhängig von ihrem Geschlecht. Wir wollen keine Hassparolen hören und lesen. Wir wollen keine Heime brennen sehen", sagte Gabriele Frenzer-Wolf, die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende (...)."

Lesen Sie hier den vollständigen Presseartikel bzw. hier finden Sie die Auflistung aller Bündnismitglieder: ->

 






 

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Kundgebung 16.01.16 - Stuttgart




halt:zusammen gegen Rassismus und Gewalt

(wh) Die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt das Bündnis "halt:zusammen gegen Rassismus und Gewalt".

Wir setzen uns ein gegen Rassismus und Gewalt in unserer Gesellschaft. Wir machen uns stark für Integration und für ein friedliches Miteinander.

Wir rufen auf zur Teilnahme an der großen Kundgebung am 16. Januar 2016, um 11 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

Lassen Sie uns / lasst uns gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus

auf die Straße gehen. Denn hinter verschlossenen Türen und

in aller Stille können wir nichts ausrichten.

Mehr Infos unter https://www.facebook.com/events/1632515133677095/

Hier können Sie die Info-Postkarte downloaden:

 

Manifest des Bündnisses:

Wir sind die Vielen

Manifest für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität

Wir sind die Glücklichen: Wir leben in Sicherheit und können unsere Zukunft frei gestalten. Wie können wir dieses Glück anderen verwehren, die uns doch gleich sind?

Wir sind die Sehnsüchtigen. Uns eint ungeachtet unserer Lebensgeschichte die Sehnsucht nach Frieden, Sicherheit und Gemeinschaft. Wie können wir diese Sehnsucht anderen nicht zugestehen?

Als Gesellschaft leben wir vom Unterschied. Erst die vielfältigen Interessen und Fähigkeiten des Einzelnen ermöglichen uns ein gutes Leben. Gibt es etwa Unterschiede im Unterschiedlichsein?

Wir sind die Vielen – und als solche die Zukunft. Die Herausforderungen unserer Zeit können und müssen wir gemeinsam lösen. In dieser Zukunft leben wir an einem Ort, an dem Menschlichkeit und Gleichheit keine Grenzen kennen.

Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land.

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