Das Jahr 2012

Veranstaltungshinweis: Erwerbslose zu Ihrem Recht verhelfen 6

 

Schulung für Mitarbeiter_innen in Arbeitslosentreffs/-zentren und Erwerbsloseninitiativen, sowie der Sozialberatung von Beschäftigungsprojekten

Termin: 1. bis 2. Oktober 2012

Ort: Haus der Kirche - Bad Herrenalb

 

Auf der baden-württembergischen Erwerbslosentagung 2012 stand das Thema prekäre Arbeit im Mittelpunkt. Für viele Erwerbslose ist es bittere Realität, dass, sofern sie überhaupt Arbeit finden, dies zu prekären Vertragsbedingungen erfolgt. Aus diesem Grund will die Schulung arbeitsrechtliche Grundlagen zu diesem Thema vermitteln.

Daneben stehen - wie immer - das SGB II und III im Mittelpunkt. Hier werden die Änderungen im Rahmen der Instrumentenreform ein Schwerpunkt sein. Weitere Themen sind der immerwährende Streit um die Kosten der Unterkunft, die Anrechnung von Einkommen sowie das Widerspruchsverfahren.

Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt aus Bremen, sachkundiger Experte in Fragen des Arbeits- und Sozialrechts.

Veranstalter/Förderer: Diakonisches Werk Baden und Württemberg, KDA Baden und Württemberg, DGB Baden-Württemberg und die Katholischen Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Hier finden Sie den Tagungsflyer mit weiteren Informationen als pdf-Downl


Erwerbslosentagung Baden-Württemberg 2012

Thema: Gute Arbeit - gutes Leben! Auswege aus der Präkarisierungsfalle

Evangelische Akademie Bad Boll, 24.-26.7.2012


Die Erwerbslosentagung 2012 in Bad Boll hat mit über 75 Teilnehmer_innen ein großes Echo gefunden.

Neben den Referenten-Vorträgen mit anschließender Diskussionsmöglichkeit im Plenum stand vor allem der Austausch unter den Teilnehmer_innen über ihre eigenen Erfahrungen mit der zunehmenden Prekarisierung und der wachsenden Zahl atypischer Beschäftigungsverhältnisse im Mittelpunkt der Tagung. Nahezu jede(r) Erwerbslose(r) war einmal oder öfters mit diesen "neuen", unsicheren und oft nicht existenzsichernden Jobs konfrontiert. Deutlich wurde von den Teilnehmer_innen wie den anwesenden Expert_innen formuliert, dass die monatlichen Arbeitsmarktzahlen der Agentur für Arbeit über das Ausmaß des Niedriglohnbereichs, das unbefriedigende Angebot an gut bezahlten Normalarbeitsstellen sowie die Zunahme von überwiegend prekären Arbeitsverhältnissen und die Abhängigkeit von Hartz IV nichts aussagen. Im Gegenteil. Die Referenten aus Deutschland (Bernhard Jirku - Verdi Berlin), Österreich (Mag.a. Andrea Schober, Gewerkschaft der Privatangestellten) und Spanien (Gewerkschaftssekretär Ricard Bellera i Kirchhoff - CCOO Catalunya) konnten - mit regionalen Unterschieden - verdeutlichen, dass in Deutschland und Österreich der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt nicht ausschließlich, aber vor allem auf den Ausbau prekärer Arbeitsverhältnisse (Leih- und Zeitarbeit, Mini-Jobs und abhängige Selbständigkeit) beruht, während in Spanien die einschneidenden Arbeitsmarktreformen den Trend zugunsten prekärer Jobs deutlich forciert.

Gemeinsam ist diesen Beschäftigungsformen, dass sie den Lebensunterhalt oftmals

nicht sichern und das drohende Armutsrisiko nicht beheben. Entsprechend deutlich wurde von den Teilnehmer_innen die Forderung u.a. nach einer Regulierung der Leiharbeit, einem existenzsichernden Mindestlohn, die Abschaffung des Sanktionsparagraphen im Hartz IV-Bereich sowie die Sozialversicherungspflicht für alle Jobs ab dem ersten Euro erhoben. Scharf kritisiert wurden die jüngste Instrumentenreform durch das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), die sich vor allem für Menschen, die schon länger als ein Jahr erwerbslos sind, nachteilig auswirken dürfte, da die Möglichkeiten individueller Förderung deutlich eingeschränkt wurden.

Der Ausgburger Sozialethiker und theol. Grundsatzreferent des Diözesanrates der Erzdiözese München und Freising, Dr. Martin Schneider, hob in seiner sozialethischen Bewertung der zunehmenden Prekarisierung die Leitlinien der Kath. Soziallehre hervor (so die die Würde des arbeitenden Menschen und den Vorrang der Arbeit vor dem Kapital) und buchstabierte diese unter den Aspekten Würde, Anerkennung, Sinn, Sicherheit und Nachhaltigkeit durch.

Am letzten Tag stand das Landesprogramm für "Gute und sichere Arbeit" der Landesregierung in Baden-Württemberg im Mittelpunkt der inhaltlichen Beschäftigung. Katrin Altpeter, Ministerin für Arbeit und Soziales, stellte die 5 zentralen Säulen dieses Programmes vor, das anschließend mit Ministerialdirigent Gerhard Segmiller diskutiert wurde.

Natürlich gab es rund um die inhaltlichen Akzente genug Zeit und Muße für den persönlichen Austausch unter den Tagungsteilnehmer_innen sowie für das kulturelle Highligh der Tagung mit den begeisternden Musikern Rolf Siedler und Norbert Botschek aus Aalen/Ellwangen.

Hier finden Sie die Vorträge der Referent_innen und weitere Materialien:

1. Tagungsauschreibung der Erwerbslosentagung 2012: ->

2. Daten und Fakten zur Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg (von Dr. Verena di Pasquale, ergänzt und vorgetragen von Christa Cheval-Saur: ->

3. Vortrag: Spanien in der Austeritätsfalle (Gewerkschaftssekretär Ricard Bellera i. Kirchhoff): ->

4. Prekarisierung in Österreich (Mag.a. Andrea Schober, Gewerkschaft der Privatangestellten): ->

5. Prekarisierung in Deutschland: Ursachen - Konsequenzen - sozialtehische Bewertung (Dr. Martin Schneider): ->

6. Auswege aus der Prekarisierungsfalle (Bernhard Jirku, Verdi): steht noch aus


Termine 2012 des Arbeitslosentreffs im Dekanat Esslingen-Nürtingen

Nähere Infos erhalten Sie bei:

keb Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Esslingen e.V.

Untere Beutau 8-10

73728 Esslingen am Neckar

0711-38 21 74

Hier der Link zu zum pdf-download mit den Terminen: ->


ARMUT im Spiegel der Kunst

Kunstausstellung im Kulturzentrum Ludwigsburg

Wilhelmstr. 9/1

vom 3. Februar bis 2. März 2012

Flyer als PDF


Gegen soziale Stammtischparolen reden (lernen)

20.-22. 08. 2012: Heppenheim, Haus am Maiberg

Engagierte aus Erwerbsloseninitiativen sind eingeladen, ihren Alltag auf ERfahrungen mit Stammtischparolen zu reflektieren. Denn diese Parolen bringen die Opfer fast immer in die Täterrolle und damit die Betroffenen in die Defensive. Ziel des Workshops ist es zum einem, sich argumentativ zu wappnen. Zum anderen geht es aber vor allem darum, gemeinsam im Sinne der Aufklärung auch den Mut zur Entgegenung bzw. Zivilcourage zu entwickeln und den "aufrechten Gang" zu trainieren.

Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitslosenseelsorge der Bistümer Mainz und München-Freising sowie der Kirchlichen Erwerbsloseninitiative Leipzig.

Nähere Infos:

Haus am Maiberg - Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz

Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim

Tel.: 06252-9306-0

info@haus-am-maiberg.de

www.haus-am-maiberg.de


„Keiner geht allein zum Amt"

Schulung für ehrenamtliche Beistände der Arbeitslosentreffs/-zentren in

Baden-Württemberg vom 29.2. bis 2.3.2012 im Haus der Kirche in Bad Herrenalb

Unter dem Motto "Keiner geht allein zum Amt" wird auf vielfachen Wunsch aus den Arbeitslosentreffs und –zentren in Baden-Württemberg 2012 zum ersten Mal eine Schulung für ehrenamtliche Beistände angeboten. Die ehrenamtlichen Beistände - häufig selbst betroffene Erwerbslose, aber auch andere engagierte Personen - sollen durch dieses Fortbildungsangebot darauf vorbereitet werden, Erwerbslose und Hartz IV-Empfänger beim Gang aufs Amt zu begleiten und zu unterstützen.

Die hauptamtlichen BeraterInnen haben auf Grund der weiterhin hohen Nachfrage in der Erwerbslosenberatung häufig nicht die Zeit, um Betroffene zu begleiten und erfahren durch die ehrenamtlichen Beistände eine wichtige Entlastung. Für die Betroffenen stellt das Angebot auf Ämterbegleitung eine wichtige persönliche Unterstützung dar, hilft Ängste abzubauen und verbessert ihre rechtliche Situation. Alleine die Anwesenheit einer weiteren Person kann das Gesprächsklima verbessern. Bei Fragen oder Problemen kann unmittelbar der Ratschlag eines Außenstehenden eingeholt werden.

Bei der angebotenen Schulung für Beistände wird über die Aufgaben und Rolle von Beiständen informiert. Es werden grundlegende Kenntnisse über häufig auftretende Themen und ihre rechtliche Einordnung vermittelt. Die kollegiale Unterstützung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch sind fester Bestandteil des Schulungskonzepts.

Wir danken dem KDA, der katholischen Betriebsseelsorge und dem Diakonischen Werk für die finanzielle Unterstützung

Hier der Link zum pdf-Programmflyer mit näheres Infos und Anmeldemöglichkeiten ->


Entgrenzte Arbeit - psychische Belastungen

24. bis 25. Mai 2012 - Evangelische Akademie Bad Boll

Arbeiten zu jeder Zeit und an jedem Ort - moderne Kommunikationsmittel, flexible Arbeitszeitmodelle und die Auflösung starrer Organisationsstrukturen versprechen schier grenzenlose Freiheit. Zugleich nimmt jedoch die Zahl psychisch erkrankter Mitarbeitender stetig zu. Macht entgrenzte Arbeit krank? Moderne Arbeits- und Kommunikationsformen stellen Unternehmen, Arbeitsmarktpolitik und Einzelne vor große Herausforderungen. Die Tagung fragt nach Zusammenhängen zwischen Veränderungen in der Arbeitswelt und psychischen Belastungen. Darüber hinaus bietet sie strukturelle und individuelle Lösungsansätze.

Weitere Infos zum Tagungsprogramm sowie zur Anmeldung finden Sie hier: ->

Anmeldeformular:


Vorbereitet sein: Wirksam handeln bei Mobbing am Arbeitsplatz

26./27. März 2012 Freiburg

Aus der Ausschreibung:

"Wer als Personalverantwortlicher mit Mobbing konfrontiert wird, sieht sich in der Regel einer schwer durchschaubaren und komplexen Situation gegenüber. Häufig ist unklar, wer genau die Beteiligten sind, um was es wirklich geht und was im Detail passiert ist.

Der Ansatz "Shared Responsibility Approach" (geteilte/ gemeinsame Verantwortung) ist ein wirksames Handwerkzeug, um Mobbing im Team, in einer Abteilung zwischen den Mitarbeitenden oder in einer Ausbildungsgruppe wirksam und effizient zu beenden."

 

Weitere Informationen sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier: ->


Die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart

berichtet von ihrer Arbeit im "RASTPLATZ".

 

Hier die Ausgabe 1/2012 als PDF:  


Rumänien: „Nur ein informierter Arbeitsmigrant ist ein geschützter Arbeitsmigrant“

 

Stuttgart/Bukarest: Im Rahmen eines EU-Projektes zur Unterstützung fairer Arbeitsmigration nahmen Betriebsseelsorger Peter Maile und der Leiter des Fachbereichs Kirche und Arbeitswelt - Betriebsseelsorge, Pfr. Wolfgang Herrmann auf Einladung deutscher Kooperationspartner des EU-Projektes an einer internationalen Fachtagung in Bukarest teil. Anlass war der Internationale Tag gegen Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung. Im Zentrum der Tagung im rumänischen Außenministerium mit Vertretern staatlicher Behörden, Gewerkschaften und Nichtregierungs-organisationen aus zahlreichen europäischen Ländern stand die Frage, wie die Millionen Arbeitsmigrant/-innen in Europa besser vor Arbeitsausbeutung und schlechten Arbeitsbedingungen geschützt werden können. Von den nichtstaatlichen Tagungsteilnehmern wurde die schwache Empathie und Parteinahme für die Opfer von Arbeitsmogration seitens der Politik bemängelt, ebenso der fehlende Wille, eine kohärente europäische Politik zu den Themen Migration, Arbeitsmigration und gegen Arbeitsausbeutung zu entwickeln.

Die Teilnehmer äußerten ihre Sorge darüber, dass angesichts der Verschärfung der sozialen und wirtschaftlichen Lage in vielen Ländern der EU durch die Wirtschafts- und Finanzkrise mit einer stetigen Zunahme an Arbeitsmigration zu rechnen ist. Für die anwesenden Nichtregierungsorganisationen bzw. kirchlichen Akteure stellte u. a. Maria Simo vom Fraueninformationszentrum Stuttgart die deutsche Situation und das Stuttgarter Beratungsangebot vor. Ziel der Beratung ist u. a., Arbeitsmigranten über ihre Rechte zu informieren und ihnen bei deren Durchsetzung zur Seite zu stehen. Die neu eingerichtete Betriebsseelsorgestelle Stuttgart 21 wird für die zu erwartenden Arbeitsmigranten auf den Baustellen des Großprojektes ein ergänzendes Angebot zur Verfügung stellen, in Kooperation mit weiteren Partnerorganisationen.

Über die Tagung hinaus konnten Kontakte u.a. zum rumänischen Gewerkschaftsbund Cartel Alfa und kirchlichen Beratungseinrichtungen geknüpft werden.



Maria Simo und Doris Köhncke (Fraueninformationszentrum Stuttgart), Betriebsseelsorger für S 21 Diakon Peter Maile (v.l.n.r.)

Konferenzteilnehmer aus Deutschland im Austausch mit der Leitung der rumänischen Gewerkschaft Cartel Alfa



Die Betriebsseelsorge unterstützt die Kampagne:

"Wir mögen 'Gute Arbeit' - auch bei EDEKA

Beim größten deutschen Einzelhandelsunternehmen, der EDEKA, führen Einzelhändler ihre Filialen „selbstständig" unter dem Namen des Konzerns. Durch diese Vertriebsform sind betriebliche Mitbestimmungsmöglichkeiten nahezu ausgeschaltet und Tarifverträge werden systematisch unterlaufen, z.B. in Hamburg. So zahlt der EDEKA-Händler Kröger´s Feinkost GmbH seinen Beschäftigten nur rund 50% des Tarifvertrages. Damit muss Schluss sein!

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung des Hamburger Appells finden Sie hier:

 www.faidea.de/kampagne


Vertreter der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart übergeben Unterschriften zur Überprüfung des Ladenöffnungsgesetzes an Sozialministerin Altpeter Klaus Maier, SPD und Brigitte Lösch, Grüne:

„Kleinere Geschäften können sich längere Ladenöffnungszeiten gar nicht leisten!“

 

Vertreter der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) sowie der Gewerkschaft Ver.di, gemeinsam mit der Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch (Grüne) und dem Landtagsabgeordneten Klaus Maier (SPD) übergaben zahlreiche Unterschriften zur Evaluierung der Ladenöffnungszeiten an Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD). Bernhard Franke, Landesfachbereichsleiter der Gewerkschaft Ver.di, Wolfgang Herrmann, Leiter der Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, vertraten dabei die Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten in Baden-Württemberg. Anna Schonter, KAB-Diözesanvorsitzende, Karl Beck, KAB-Gruppenvorsitzender und Peter Niedergesäss, KAB-Diözesansekretär Stuttgart betonten angesichts der Zunahme von verkaufsoffenen Sonntagen in Großstädten und der Abendöffnungen die Notwendigkeit einer Evaluation des 2007 geänderten Ladenöffnungsgesetzes.

Hier die gesamte Pressenotiz als PDF:






Seelsorger mit Schutzhelm

Amtseinführung Diakon Peter Maile als Betriebsseelsorger Stuttgart 21

Stuttgart, 26.11.2012. In sein neues Amt als Seelsorger für die Bauarbeiter und Ingenieure des Bahnprojekts Stuttgart 21 hat Ordinariatsrat Joachim Drumm heute in Stuttgart den katholischen Diakon Peter Maile eingeführt. Der im sozialen Bereich erfahrene Seelsorger soll für die mehreren tausend Arbeitskräfte, die im Lauf der Bauzeit in die Region kommen werden, ein seelsorgliches und soziales Netzwerk aufbauen und sich für angemessene Arbeitsbedingungen einsetzen. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart, das Stadtdekanat Stuttgart und das Dekanat Esslingen-Nürtingen haben die neue Stelle gemeinsam geschaffen. Der Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm Wolfgang Dietrich, die baden-württembergische Regionalleiterin der Industrie-Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Inge Hamm und der evangelische Wirtschafts- und Sozialpfarrer Martin Schwarz begrüßten bei dem Festakt nach dem Einführungsgottesdienst die Einrichtung der Stelle.

Die Betriebsseelsorgestelle ist nach Aussage des Leiters der diözesanen Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft Ordinariatsrat Joachim Drumm „Neuland" für die Kirche. Eine vergleichbare Stelle habe es bisher in Deutschland nicht gegeben. Als Betriebsseelsorger soll Diakon Peter Maile die auf den Baustellen des Bahnprojekts Stuttgart 21 Beschäftigten in schwierigen Situationen begleiten, sie bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung unterstützen, ihnen religiöse Angebote machen, sie mit den Kirchengemeinden und kirchlichen und sozialen Einrichtungen in Kontakt bringen und sich für faire Arbeitsverhältnisse einsetzen. Ordinariatsrat Drumm erklärte, gerade die in großer Zahl zu erwartenden Arbeitsmigranten seien „in besonderer Weise von prekären Arbeits- und Lohnbedingungen bedroht" und zudem durch die räumliche Entfernung von ihren Familien belastet. Das habe die Diözese und die Dekanate Stuttgart und Esslingen-Nürtingen motiviert, die Stelle zu schaffen. Drumm betonte, die Einrichtung der Stelle sei keine Parteinahme für das Projekt Stuttgart 21 an sich. Diakon Peter Maile werde solidarisch für das Wohl der Arbeiter eintreten, nicht aber Partei im Streit um Stuttgart 21 ergreifen. Wohl könne es auch Gespräche mit den Verantwortlichen bei der Bahn und den beteiligten Unternehmen geben, jedoch ausschließlich im Sinne einer Anwaltschaft für die Beschäftigten. Mit Diakon Peter Maile habe Bischof Gebhard Fürst einen erfahrenen Netzwerker mit der Betriebsseelsorge Stuttgart 21 beauftragt.

Der Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm Wolfgang Dietrich erklärte, Betriebsseelsorger Peter Maile habe ihn bereits in einem ersten Gespräch „von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit" seiner Arbeit überzeugt. Die bauausführenden Firmen bemühten sich zwar darum, für die Arbeitsmigranten „Rahmenbedingungen zu schaffen, die ihnen nach getaner Arbeit eine Möglichkeit zur Erholung bieten und ein Stück Privatsphäre ermöglichen. Aber diese Rahmenbedingungen ersetzen noch lange nicht die mitmenschliche Fürsorge". Dietrich erklärte seine Bereitschaft, sich auch mit den kritischen Fragen, die der Betriebsseelsorger möglicherweise stellen müsse, auseinanderzusetzen. Als Symbol für den Willen, Maile Zugang zu den Baustellen des Bahnprojekts zu verschaffen, überreichte Dietrich ihm einen Schutzhelm.

Der evangelische Wirtschafts- und Sozialpfarrer in der Prälatur Ulm Martin Schwarz wünschte dem katholischen Kollegen Gottes Segen. „Nach den heftigen Auseinandersetzungen um dieses Großprojekt stehen alle Beteiligten erheblich unter Druck, politisch wie finanziell. Die Gefahr ist groß, dass dieser Druck einfach nach unten weitergegeben wird", erklärte Schwarz. Daher sei es wichtig, dass die Kirche auch hier „ihrer vornehmsten Aufgabe" nachkomme, Anwältin der Menschen zu sein. Mit der Schaffung dieser Stelle trage die Diözese Rottenburg-Stuttgart „einer gewaltigen Herausforderung" in der Arbeitswelt Rechnung.

Regionalleiterin Inge Hamm betonte, die IG BAU könne ihren Auftrag, „für möglichst ‚saubere' Baustellen zu sorgen", nicht allein erfüllen. Sie sei den Trägern dankbar für die Schaffung der Betriebsseelsorge Stuttgart 21. Sie forderte alle Einrichtungen und Bürger auf, wachsam zu sein, was die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Arbeitsmigranten angehe. Dass diese menschenunwürdig untergebracht seien und um Lohn betrogen würden, sei „fast normal". Um diese Missstände zurückzudrängen, müssten alle Beteiligten zusammenarbeiten.

Der gelernte Heizungsinstallateur, Jugend- und Heimerzieher und Altenpfleger Peter Maile (51) arbeitete von 2000 bis 2012 als Diakon mit dem Schwerpunkt „caritative Arbeit" in der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen. Zuvor hatte er als pastoraler Mitarbeiter in Bad Saulgau Erfahrungen in der Gemeinde- und Betriebsseelsorge gesammelt. Auf Landesebene engagierte sich Maile von 2005 bis 2011 im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz. Auf Diözesanebene war er Mitglied der Steuerungsgruppe Wohnungslosenhilfe. Diakon Peter Maile ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.

Pressemitteilung der Pressesprecherin Cäcilia Branz


Lebenswelten II - Filmfestival Sindelfingen

29. November - 02. Dezember 2012

Schubartsaal bei der Stadtbibliothek, Rathausplatz Sindelfingen

Unter dem Titel „Lebenswelten II" wird auch im Jahr 2012 – wie schon 2010 unter dem gleichen Titel – engagiertes Kino zeigen. Filme, in denen Menschen etwas bewegen. Filme, mit denen und in denen sich die Gesellschaft verändert. Filme über Menschen, die den „Status Quo" kritisch hinterfragen und ihre eigenen Lösungen suchen und finden. Anhand von vier Dokumentar-, zwei Spiel- und acht Kurzfilmen wird ein kleines Panorama verschiedener Lebenswelten und der Verhältnisse gezeigt, in denen Menschen leben.

Im Anschluss wird mit dem Publikum und den Podien über das Gesehene diskutiert. Denn: Neben dem Film steht auch das Gespräch über ihn im Mittelpunkt des Festivals.

 

Besonders verweisen möchten wir auf Sonntag, den 2. Dezember 2012. Um 20.30h ist die Katholische Betrioebsseelsorge Böblingen Filmpartner und Betriebsseelsorger Walter Wedl anschließend an den Film Gesprächspartner.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen:

Katalog_Lebenswelten II :->

Einladung zur Festivaleröffnung:->


Arbeit, Leben und Leistung neu denken

Evangelische Akademie Bad Boll, 30. November bis 1. Dezember 2012

Veranstalter: Ev. Akademie Bad Boll, KDA Württemberg in Kooperation mit der Katholischen Betriebsseelsorge Böblingen und dem Diakonischen Werk Württemberg

Die soziale Polarisierung unserer Gesellschaft schreitet immer schneller voran. Die Trennlinien verlaufen nicht nur zwischen oben und unten, arm und reich, sondern immer mehr zwischen drinnen und draußen. Die einen werden gebraucht und sind auf dem Arbeitsmarkt umworben, die andern erfahren schmerzlich, dass sie nicht mehr gefragt und überflüssig sind. Sie sind plötzlich draußen, dabei können und wollen auch sie

etwas leisten und beitragen.

Die Tagung geht den ökonomischen und gesellschaftlichen Ursachen der sozialen Polarisierung nach und fragt nach einem anderen Verständnis und neuen Formen von Arbeit, Leben und Leistung.

Diskutiert werden Modelle, die Menschen die Freiheit geben, ihre Form von Leben und Arbeiten selbst zu wählen. Dazu kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensentwürfen und Arbeitsbiografien zu Wort.

 

Das Programm und die Modalitäten der Anmeldung finden Sie hier: ->


„Der lange Schatten - Folgen von Armut vom Kindes- bis ins Jugendalter"

Dienstag, 13.11.21, 18.00 Uhr

im Kulturzentrum Dieselstraße, Dieselstraße 26, 73734 Esslingen am Neckar

Wie zeigt sich Armut bei Kindern und in Familien? Was sind die Folgen? Gibt es Prävention, wie läßt sie sich umsetzen? Diese Fragen beschäftigen die Caritas Fils Neckar Alb bei ihrer Arbeit mit Familien in Armutssituationen. Diesen Fragen geht Frau Gerda Holz, Sozialarbeiterin grad. und Diplom-Politikwissenschaftlerin in ihrem Vortrag nach.

Nähere Infos finden Sie hier:

pdf-Download Infoflyer


Theater tut gut - Theater macht Mut!

 

Einwöchiger Theaterworkshop für

Menschen ohne Arbeit

Menschen in prekärer Beschäftigung

Menschen, die Grundsicherung beziehen

Mit spielerischen Methoden aus dem Biographischen Theater, dem Theater der Unterdrückten und dem Playbacktheater, die alle gemein haben, dass die eigenen Erlebnisse und Erfahrungen Grundlage des Bühnengeschehens sind, wird eine szenische Collage zusammen entwickelt und zur Aufführung gebracht.

Es werden Szenen zur Aufführung gebracht, denen die Lebensrealität der Teilnehmer/-innen zugrunde liegen, die aber so dargebracht werden, dass erfahrungsgemäß von skurril bis komisch, von berührend bis grotesk vielschichtige und spannende Bilder und Situationen auf der Bühne entstehen.

 

Zeitplan:

Probenwochenende:

Samstag, den 3. November 2012 und

Sonntag, den 4. November 2012

jeweils von 10 - 16 Uhr

im Rupert-Mayer-Haus, Hospitalstr. 26, 70174 Stuttgart

 

Kernprobenzeit:

Dienstag, den 6. November 2012 bis

Donnerstag, den 8. November 2012

jeweils von 9 - 13 Uhr

im Rupert-Mayer-Haus, Hospitalstr. 26, 70174 Stuttgart

 

Haupt- und Generalprobe:

Samstag, den 10. November 2012

Gemeindesaal der Kirchengemeinde

St. Georg, Heilbronner Str. 135,

70191 Stuttgart

 

Aufführung:

Sonntag, den 11. November 2012

Gemeindesaal der Kirchengemeinde

St. Georg, Heilbronner Str. 135,

70191 Stuttgart

 

Kosten:

Es entstehen keine Kosten für die Mitwirkenden. Evtl. anfallende Fahrtkosten werden übernommen.

 

Der Flyer zum Herunterladen:

 


Staatsschuldenkrisen: Was können wir daraus lernen?

Erfahrungen aus Entwicklungsländern und Europa

Evangelische Akademie Bad Boll,

02. - 04. November 2012

 

 

Dass Staaten Pleite gehen können, wurde durch die aktuelle Krise in der Euro-Zone schmerzhaft bewusst. Europa scheint nun viele der in Entwicklungsländern gemachten

Fehler zu wiederholen. Im Laufe der Tagung werden die Staatsschuldenkrisen in Europa und in den Entwicklungsländern analysiert und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin überprüft, um Zusammenhänge deutlich zu machen. Auf dieser Grundlage werden die Reaktionen der Politik heute und in früheren Schuldenkrisen bewertet und Handlungsoptionen für die Zivilgesellschaft eröffnet.

 

Nähere Informationen sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier im pdf-Download:

Anmeldung:


Eine Frage der Glaubwürdigkeit

 

Abschluss der „Woche der sozialen Gerechtigkeit“

 

Stuttgart, 23. Oktober 2012. Die „Woche der sozialen Gerechtigkeit“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart beendete Bischof Gebhard Fürst gemeinsam mit den Initiatoren und Akteuren am Dienstag mit einem Empfang im Stuttgarter Rupert-Mayer-Haus. Mit rund 80 Veranstaltungen hatten katholische Verbände, Einrichtungen und Kirchengemeinden auf ihren Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit aufmerksam gemacht.

„Soziale Gerechtigkeit hat viele Gesichter. Diese haben die Akteure der Woche der sozialen Gerechtigkeit öffentlich sichtbar gemacht. Sie haben das Erreichte und die Mängel neu ins Bewusstsein gerückt“ erklärte Bischof Gebhard Fürst in seinem Impulsreferat zum Abschluss der von der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum zweiten Mal veranstalteten „Woche der sozialen Gerechtigkeit“. Vom Ruhemob für bessere Arbeitsbedingungen über die Betriebsbesichtigung zur Inklusion in der Arbeitwelt bis zur Warentauschbörse für mehr Nachhaltigkeit reichten die öffentlichen Aktionen in ganz Württemberg. In Ulm trafen sich ehemalige Schlecker-Beschäftigte zum Austausch. Das umfangreiche Vortragsprogramm thematisierte ethische Geldanlagen, solidarische Ökonomie, den Finanzdruck der Kommunen sowie die katholische Soziallehre. Auch Gottesdienste, Kunstwettbewerbe und Ausstellungen waren sozialen Themen gewidmet.

In drei Talkrunden sprachen Akteure über ihre Aktionen und Erfahrungen. Verbandssekretär Peter Niedergesäß berichtete, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) sei mit ihrem Anliegen, die Landesregierung zu einer Evaluierung des Ladenöffnungszeitengesetzes zu bewegen, einen guten Schritt vorangekommen. Öffentliche Aktionen unter der Überschrift „klug kaufen“ und eine Unterschriftensammlung hätten die Brisanz des Themas gezeigt. Die Italienische Christliche Arbeitnehmerbewegung ACLI in Baden Württemberg konnte mit einem Schreibwettbewerb und einer Solidaritätsaktion Menschen über kulturelle Grenzen hinweg mobilisieren. Der Vorsitzende Giuseppe Tabbì schmunzelte, eine deutschsprachige evangelische Schülerin habe den Schreibwettbewerb in italienischer Sprache des katholischen Verbands gewonnen. Außerdem erbrachte eine ACLI-Solidaritätsaktion 1000 Euro, die einem Projekt für behinderte Kinder in Südafrika zugute kommen. Das Dekanat Freudenstadt, das seit Jahren seinen Fokus auf das soziale Miteinander richtet, nutzte die „Woche der sozialen Gerechtigkeit“ als Vehikel für seine sozialen Aktivitäten. „Unsere Ehrenamtlichen, die bereits seit vier Jahren Sachspenden für den Tafelladen sammeln, sind jetzt nochmals raus zu den Supermärkten und konnten viele Menschen zum Mitmachen bei der Tafelladenkisten-Aktion bewegen“, nennt Dekanatsreferent Achim Wicker ein Beispiel. Ein Experiment war die Einladung zu einem stadtweiten offenen Mittagessen gestern in Horb, bei dem die Gäste mitgebrachtes Essen teilen sollten. „Es hat funktioniert. Soziale Gerechtigkeit geht manchmal ganz unkompliziert“, so Wicker.

Bischof Gebhard Fürst dankte allen Akteuren sowie dem verantwortlichen Leiter der Hauptabteilung Gesellschaft und Kirche des Bischöflichen Ordinariats, Ordinariatsrat Joachim Drumm, und dem Leiter des Fachbereichs Kirche und Arbeitswelt, Wolfgang Herrmann, für ihr Engagement und ihr „christliches Zeugnis“. Er betonte, die Kirche werde „gerade am Einsatz für Benachteiligte gemessen und als Kirche Jesu Christi erkannt“. Der Einsatz für soziale Gerechtigkeit gehöre konstitutiv zu einem wesentlichen Grundvollzug der Kirche, der „Diakonia“. Diesen Aspekt hatte die Diözese Rottenburg-Stuttgart in Erinnerung gerufen, indem sie die Stärkung der sozialen Gerechtigkeit zu einem Arbeitsschwerpunkt der Jahre 2011 und 2012 gemacht hatte.

Pressemeldung drs/Cäcilia Branz









„Geld regiert die Welt – wer regiert das Geld?"

Freitag, 19. Oktober 2012, 14 Uhr bis 18 Uhr

Eine Veranstaltung des Dialogforums der Kirchen in der Region Stuttgart mit

Dr. Wolfgang Kessler u.a. in der

GLS-Bank, Eugensplatz 5, 70184 Stuttgart

 

Bitte anmelden:

Verbindungsbüro der Diözese Rottenburg-Stuttgart

zum Verband Region Stuttgart

Stauffenbergstraße 3

70173 Stuttgart

Fax: 0711 70 50 336

E-Mail: Verbindungsbuero@bo.drs.de

Hier der Link zum Flyer mit weiteren Informationen:


Bischof Dr. Gebhard Fürst besucht die Hermle AG

Bei seinem Besuch bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG informierte sich Bischof Dr. Gebhard Fürst mit einer kleinen Delegation über innovativen Maschinenbau in seiner Diözese. Der Besuch kam auf Initiative von Betriebsseelsorger Thomas Maile zustande.

Dietmar Hermle, Sprecher des Vorstands, und Adolf Weber, Betriebsratsvorsitzender, begrüßten Bischof Fürst, Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm, Pfarrer Wolfgang Herrmann, Dekan Matthias Koschar, Dekanatsreferent Hans-Peter Mattes, Pfarrer Dr. Franz Brendle, Sozialdezernent Bernd Mager, Betriebsseelsorger Thomas Maile, Pfarrer Adam Galazka und Norbert-Anton Schnee bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG. In seinem Vortrag zeigte Dietmar Hermle die Höhen und Tiefen der Firma, die Umsatzentwicklung und was noch viel wichtiger ist, das aktuelle Produktprogramm und die Branchen, in welche Hermle seine Produkte liefert. Auch die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie, die kein Wiederspruch zu High-Tech sein müssen, wurden ausführlich erläutert.

Bei einem 2-stündigen Betriebsrundgang konnten sich Bischof Fürst und seine Begleiter einen Eindruck der Hermle AG, der Fertigung und der Montage der Hermle Bearbeitungszentren machen. In einzelnen Gesprächen mit Mitarbeitern erfuhr Bischof Fürst einiges über den „Teamgedanken“und den „Spirit“, der bei Hermle an oberster Stelle steht.Beeindruckt zeigte sich die Gruppe von der Sauberkeit, der Ordnung und den Abläufen in allen Produktionsbereichen und auch von der Fertigungstiefe. Auch das letztjährig fertiggestellte Logistikzentrum fand große Beachtung. Die Gruppe zeigte sich sehr interessiert an den logistischen Abläufen und der schnellen Ersatzteileversorgung auch für ältere Maschinenmodelle.

Bei einem kleinen Mittagstisch konnte in offener Runde diskutiert und einzelne Themen nochmals vertieft werden. Anschließend reiste die Gruppe weiter nach Spaichingen, um das dortige Hospiz zu besuchen.

Udo Hipp, Gosheim 10.10.2012

 

Bischof besucht die Hermle AG

 







Wer Beton sät, wird Zorn ernten. Mexikos Umweltbewegung von unten

Lesung und Diskussion mit Luis Hernández Navarro

Datum: Mittwoch, den 10. Oktober 2012 19:00 Uhr

Ort: Haus der Katholischen Kirche. Königsstr. 7, Stuttgart

 

In Mexiko sind Bäuerinnen und Bauern, die sich für den Erhalt ihrer natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen, regelmäßig Repressionen ausgesetzt oder bezahlen ihr Engagement sogar mit dem Leben. Der Raubbau an den natürlichen Ressourcen und der Widerstand der Menschen vor Ort gegen die rücksichtslose Zerstörung ihrer Umwelt sind Thema des Buches Es geht um die schwierige, aber immer wieder auch erfolgreiche Verhinderung von Abholzung, der Privatisierung des Trinkwassers, des Baus industrieller Megaprojekte und um den Widerstand gegen eine agroindustrielle Produktion, die Kleinbauern verdrängt und schwere Gesundheitsschäden für die dort lebende Bevölkerung nach sich zieht.

Der mexikanische Publizist Luís Hernández Navarro, ist langjähriger Redakteur der Kommentarseite sowie Kolumnist bei der renommierten mexikanischen Tageszeitung La Jornada, hat mehrere Bücher und Artikel über soziale Bewegungen und die unabhängige Gewerkschaftsbewegung in Mexiko veröffentlicht.

Veranstalter: Haus der Katholischen Kirche, Partner Südmexikos e.V., Círculo-Latino – Arbeitskreis lateinamerikanischer Vereine in Baden-Württemberg e. V., Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), Brot für die Welt, Betriebsseelsorge Diözese Rottenburg-Stuttgart, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Amnesty International in Stuttgart

Nähere Infos gibt es hier:

Plakat:


Aktionstag zum Welttag der menschenwürdigen Arbeit

Betriebsseelsorge und Gewerkschaften engagieren sich für gute und würdige Arbeit

Stuttgart, 06.10.2012

Am Vortag des Welttages der menschenwürdigen Arbeit haben Gewerkschaften, Betriebsseelsorge und die KAB in Stuttgart einen Aktionstag unter dem Motto "Prekäre Beschäftigung - Wir empören uns" veranstaltet.

Mit Straßenzeitungen, Infomaterialen, Ständen und einer Bühne, auf der u.a. die Marbachtaler Lieder gegen die Armut anstimmten, wurden die Passanten auf dem Stuttgarter Rathausplatz über die zunehmende Prekarisierung in der Arbeitswelt informiert und das Gespräch mit ihnen gesucht.

Mit prekären Beschäftigungverhältnissen werden Arbeitsverhältnisse wie Zeitarbeit, Teilzeit und Befristungen (oft wider Willen), Mini-Jobs oder Solo-Selbstständigkeit beschrieben, die den Betroffenen immer öfter eine verlässliche Lebensplanung erschweren und zunehmend Armutsrisiken bergen.

Auf der Bühne kamen Betroffene zu Wort, Vertreter der Gewerkschaften und Betriebsseelsorger Guido Lorenz forderten alle gesellschaftlichen Akteure auf, prekäre Beschäftigung durch betriebliche Vereinbarungen, tarifliche Regelungen und sozialpolitische Initiativen wie z.B. einem gesetzlichen Mindestlohn einen Riegel vorzuschieben.

Um 18.30h fand in der Kath. St. Eberhards-Kirche ein thematischer Gottesdienst statt. Pfarrerin Esther Kuhn-Luz vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der ev. Kirche und Betriebsseelsorger Guido Lorenz thematisierten unter dem Leitwort "Prekäre Beschäftigung - Das Glück sucht uns an einem anderen Ort" u.a. die Lebensituation, die Sorgen und Hoffnungen von prekär Beschäftigen. Der Aktionstag endete mit einer Podiumsdiskussion und einer Buchvorstellung von Betriebsseelsorger Guido Lorenz im Haus der Kirche.

 



1. Bild: Infomobil der IG Metall

2. Bild: Ursula Schorlepp - Ver.di

3. Bild: Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann im Gespräch







Aktionstag: "Das Glück sucht uns an einem anderen Ort - Prekäre Beschäftigung - Wir empören uns!"

Stuttgart, 6. Oktober 2012, 14.00h - 22.00h

 

Veranstalter: Betriebsseelsorge Stuttgart, DGB Stuttgart und weitere Organisationen

Die Betriebsseelsorge Stuttgart veranstaltet mit weiteren Partnerorganisationen zum Tag der menschenwürdigen Arbeit am 6. Oktober 2012 einen Aktionstag mit dem Titel: "Das Glück sucht uns an einem anderen Ort - Prekäre Beschäftigung - Wir empören uns!".

Alle Informationen zu diesem Aktionstag finden Sie auf dem Einladungsplakat, das Sie hier herunterladen können: ->


"Abends brauche ich meine Mama!" - Ladungsöffnungsgesetz jetzt überprüfen

Eine Initiative der KAB Rottenburg-Stuttgart und der Allianz für den freien Sonntag in Baden-Württemberg

 

2007 wurden mit dem baden-württembergischen Ladenöffnungsgesetz die Öffnungszeiten des Einzelhandels von Montag bis Samstag vollständig freigegeben. Einzelhandelsbeschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschaften und Kirchen hatten viele Jahre lang gegen diese Gesetzesänderung Widerstand geleistet, weil sie gravierende Verschlechterungen für die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten befürchteten.

Eine Befragung von Betriebsrät/-innen des baden-württembergischen Einzelhandels 2011 hat gezeigt, dass sich in fast allen untersuchten Betrieben Veränderungen in in der Arbeitsorganisation ergeben haben, die von den Betriebsrät/-innen überwiegend negativ beurteilt werden. Gleiches gilt für die Arbeitszeitgestaltung und die Ausirkungen auf die Belegschaftsstruktur.

Die baden-württembergische Allianz für den freien Sonntag und zozialverträgliche Arbeitszeiten unter Federführung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart fordert deshalb eine kritische Überprüfung der bisherigen Erfahrungen mit der Freigabe der Ladenöffnungszeiten, um ggf. das Gesetz selberauf den Prüfstand zu stellen.

Nähere Informationen zur Kampagne und weitere Informationen finden Sie hier im pdf-download: ->


Vernissage "Gesichter der Arbeit"

Freitag, 5. Oktober 2012, 18 Uhr

Gäste aus Argentinien und Baden-Württemberg
berichten über die Arbeitsbedingungen dort und hier. Zusätzlich:
musikalische Umrahmung der Eröffnung mit lateinamerikanischer
Live-Musik.

Vom 5. bis 26. Oktober 2012 Ausstellung „Gesichter der Arbeit“ direkt
in der Kirche St. Martinus in Kornwestheim.

Die Motive sind so bunt wie die Arbeitswelt. Die einen turnen ohne
Netz und doppelten Boden auf Hochspannungsmasten oder auf Bäumen
herum, die andern stehen mutterseelenallein auf einem Güterwagen
inmitten des Rangierbahnhofs. Es strahlt Ruhe aus, wenn eine Pflegerin
ins Gespräch vertieft einer alten Frau die Haare richtet. Und es herrscht morgendliche Hektik, wenn die Menschen die Treppe von der S-Bahn hinaufhetzen. Gegensätze aus Nostalgie beim Bögenziehen im Wengert oder beim Schlachten einer Sau; und Hightech im Physiksaal oder als Lokführer im Triebwagen. Die Einsamkeit am Computer inmitten zahlloser Aktenordner und die Geselligkeit am Bahnsteig.

Infoflyer:




Veranstaltungshinweis: Erwerbslose zu Ihrem Recht verhelfen 6

 

Schulung für Mitarbeiter_innen in Arbeitslosentreffs/-zentren und Erwerbsloseninitiativen, sowie der Sozialberatung von Beschäftigungsprojekten

Termin: 1. bis 2. Oktober 2012

Ort: Haus der Kirche - Bad Herrenalb

 

Auf der baden-württembergischen Erwerbslosentagung 2012 stand das Thema prekäre Arbeit im Mittelpunkt. Für viele Erwerbslose ist es bittere Realität, dass, sofern sie überhaupt Arbeit finden, dies zu prekären Vertragsbedingungen erfolgt. Aus diesem Grund will die Schulung arbeitsrechtliche Grundlagen zu diesem Thema vermitteln.

Daneben stehen - wie immer - das SGB II und III im Mittelpunkt. Hier werden die Änderungen im Rahmen der Instrumentenreform ein Schwerpunkt sein. Weitere Themen sind der immerwährende Streit um die Kosten der Unterkunft, die Anrechnung von Einkommen sowie das Widerspruchsverfahren.

Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt aus Bremen, sachkundiger Experte in Fragen des Arbeits- und Sozialrechts.

Veranstalter/Förderer: Diakonisches Werk Baden und Württemberg, KDA Baden und Württemberg, DGB Baden-Württemberg und die Katholischen Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Hier finden Sie den Tagungsflyer mit weiteren Informationen als pdf-Download:


Bibelwerkstatt: Gott an den Rändern

Ellwangen-Josefstal, 28./29. September 2012

Wenn biblische Geschichten vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und sozialer Wirklichkeit gelesen werden

…können bekannte Texte der Bibel zur Überraschung werden.

Dies wollen wir gemeinsam erfahren. Dazu haben wir vier Textauszüge vorbereitet.

·       Ortswechsel. Ein Impuls zum Markusevangelium.

·       Willst Du gesund werden? Auseinandersetzung mit einer Heilungsgeschichte im Johannesevangelium.

·       „ Ich will größere Scheunen bauen “Das Gleichnis vom reichen Kornbauer, Lukasevangelium

·       „ Du nimmst, wo du nichts hingelegt hast “Das anvertraute Geld, Lukasevangelium

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Auszeit, Gespräche und Begegnung.

 

Maria Sinz, stellv. Geistliche Leiterin KAB

Wolfgang Herrmann, Leiter Fachbereich Kirche und Arbeitswelt, Betriebsseelsorge

Dr. Rolf Siedler, Betriebsseelsorger Aalen

Hier die Ausschreibung als PDF:


Kundgebung von Caritas-Mitarbeiter/-innen in Karlsruhe am 27.09.2012

"Etwa 500 Kolleginnen und Kollegen aus Caritas-Einrichtungen aus ganz Baden- Württemberg demonstrierten am 27. September 2012 in Karlsruhe für 6,5 % mehr Lohn für alle, auch für die unteren Vergütungsgruppen. Der katholische Sozialethiker und Professor für Theologie, Dr.Matthias Möhring Hesse aus Tübingen forderte, dass in der Sozialbranche Schluss sein muss mit billig. Die soziale Versorgung in der Gesellschaft, insbesondere auch die Pflege, gehört zur unabdingbaren Grundsicherung. Deren Gestaltung darf nicht weiter dem freien Markt überlassen werden. Er als Wissenschaftler gehe dafür jetzt zusammen mit den Caritasmitarbeitern auf die Straße. Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann aus Stuttgart bekräftigte die Demonstranten. Der Wettbewerb in der Pflege dürfe nicht weiter auf dem Rücken der Kolleginnen in den unteren Vergütungsgruppen ausgetragen werden. (Quelle: Website DIAG-MAV Caritas BW).

 

Zum Hintergrund:

Bereits 2010 wurden in Baden-Württemberg die unteren Vergütungsgruppen der Caritas nicht an die allgemeine Lohnentwicklung im Öffentlichen Dienst angepasst. Im Gegensatz zu den Regionalkommissionen in Bayern, NRW und Nord, wo der Abschluss im Öffentlichen Dienst in allen Vergütungsgruppen 2012 in Anpassung beschlossen wurde, wollen die Dienstgeber in Baden-Württemberg die unteren Vergütungsgruppen auch 2012 von der Anpassung aussparen.

Hier das Redemanuskript von Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann als pdf-Dokument: ->


Erwerbslosentagung Baden-Württemberg 2012



Standbild zum Thema: Prekäre Jobs 1

Standbild zum Thema: Prekäre Jobs 2

Abendprogramm "Unterbrechung" mit Dr. Rolf Siedler und Norbert Botschek

Blick in das Publikum (Ausschnitt)

Esther Kuhn-Luz (KDA) - Mag.a. Andrea Schober (Wien) - Dr. Martin Schneider (München)

Christa Cheval-Saur (Lagalo) - Ricard Bellera i Kirchhoff (CCOO - Catalunya)

Bernhard Jirku (Verdi Bundesvorstand - Berlin)

Blick ins Publikum (Ausschnitt)

Karl-Ulrich Gscheidle (KDA) - Tagungsleitung

Vortrag Ministerin für Arbeit und Soziales Katrin Altpeter

Karl-Ulrich Gscheidle (KDA) und Ministerialdirigent Gerhard Segmiller

Fragen aus dem Publikum an Ministerialdirigent Segmiller

Erwerbslosentagung Baden-Württemberg 2012

Thema: Gute Arbeit - gutes Leben! Auswege aus der Präkarisierungsfalle

Evangelische Akademie Bad Boll, 24.-26.7.2012

Die Erwerbslosentagung 2012 in Bad Boll hat mit über 75 Teilnehmer_innen ein großes Echo gefunden.

Neben den Referenten-Vorträgen mit anschließender Diskussionsmöglichkeit im Plenum stand vor allem der Austausch unter den Teilnehmer_innen über ihre eigenen Erfahrungen mit der zunehmenden Prekarisierung und der wachsenden Zahl atypischer Beschäftigungsverhältnisse im Mittelpunkt der Tagung. Nahezu jede(r) Erwerbslose(r) war einmal oder öfters mit diesen "neuen", unsicheren und oft nicht existenzsichernden Jobs konfrontiert. Deutlich wurde von den Teilnehmer_innen wie den anwesenden Expert_innen formuliert, dass die monatlichen Arbeitsmarktzahlen der Agentur für Arbeit über das Ausmaß des Niedriglohnbereichs, das unbefriedigende Angebot an gut bezahlten Normalarbeitsstellen sowie die Zunahme von überwiegend prekären Arbeitsverhältnissen und die Abhängigkeit von Hartz IV nichts aussagen. Im Gegenteil. Die Referenten aus Deutschland (Bernhard Jirku - Verdi Berlin), Österreich (Mag.a. Andrea Schober, Gewerkschaft der Privatangestellten) und Spanien (Gewerkschaftssekretär Ricard Bellera i Kirchhoff - CCOO Catalunya) konnten - mit regionalen Unterschieden - verdeutlichen, dass in Deutschland und Österreich der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt nicht ausschließlich, aber vor allem auf den Ausbau prekärer Arbeitsverhältnisse (Leih- und Zeitarbeit, Mini-Jobs und abhängige Selbständigkeit) beruht, während in Spanien die einschneidenden Arbeitsmarktreformen den Trend zugunsten prekärer Jobs deutlich forciert.

Gemeinsam ist diesen Beschäftigungsformen, dass sie den Lebensunterhalt oftmals

nicht sichern und das drohende Armutsrisiko nicht beheben. Entsprechend deutlich wurde von den Teilnehmer_innen die Forderung u.a. nach einer Regulierung der Leiharbeit, einem existenzsichernden Mindestlohn, die Abschaffung des Sanktionsparagraphen im Hartz IV-Bereich sowie die Sozialversicherungspflicht für alle Jobs ab dem ersten Euro erhoben. Scharf kritisiert wurden die jüngste Instrumentenreform durch das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), die sich vor allem für Menschen, die schon länger als ein Jahr erwerbslos sind, nachteilig auswirken dürfte, da die Möglichkeiten individueller Förderung deutlich eingeschränkt wurden.

Der Ausgburger Sozialethiker und theol. Grundsatzreferent des Diözesanrates der Erzdiözese München und Freising, Dr. Martin Schneider, hob in seiner sozialethischen Bewertung der zunehmenden Prekarisierung die Leitlinien der Kath. Soziallehre hervor (so die die Würde des arbeitenden Menschen und den Vorrang der Arbeit vor dem Kapital) und buchstabierte diese unter den Aspekten Würde, Anerkennung, Sinn, Sicherheit und Nachhaltigkeit durch.

Am letzten Tag stand das Landesprogramm für "Gute und sichere Arbeit" der Landesregierung in Baden-Württemberg im Mittelpunkt der inhaltlichen Beschäftigung. Katrin Altpeter, Ministerin für Arbeit und Soziales, stellte die 5 zentralen Säulen dieses Programmes vor, das anschließend mit Ministerialdirigent Gerhard Segmiller diskutiert wurde.

Natürlich gab es rund um die inhaltlichen Akzente genug Zeit und Muße für den persönlichen Austausch unter den Tagungsteilnehmer_innen sowie für das kulturelle Highligh der Tagung mit den begeisternden Musikern Rolf Siedler und Norbert Botschek aus Aalen/Ellwangen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der LAGALO: ->  http://www.lagalo.de/ http://www.lagalo.de <//a> http://www.lagalo.de/

Hier finden Sie die Vorträge der Referent_innen und weitere Materialien:

1. Tagungsauschreibung der Erwerbslosentagung 2012: ->

2. Daten und Fakten zur Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg (von Dr. Verena di Pasquale, ergänzt und vorgetragen von Christa Cheval-Saur: ->

3. Vortrag: Spanien in der Austeritätsfalle (Gewerkschaftssekretär Ricard Bellera i. Kirchhoff): ->

4. Prekarisierung in Österreich (Mag.a. Andrea Schober, Gewerkschaft der Privatangestellten): ->

5. Prekarisierung in Deutschland: Ursachen - Konsequenzen - sozialtehische Bewertung (Dr. Martin Schneider): ->

6. Auswege aus der Prekarisierungsfalle (Bernhard Jirku, Verdi): ->


Neue Räume für die Betriebsseelsorge in Ludwigsburg




Die Betriebsseelsorge in Ludwigsburg mit Betriebsseelsorger Martin Zahner und Mitarbeiter Claudia Eisele haben zum 11.7.2012 ihre neuen Räume im Sophie-Scholl-Haus, Solitudestr. 5, 71638 bezogen.

Bilder und einen Bericht über die Einweihung (zusammen mit den Räumen für die Jugendkirche) finden Sie hier:

 http://www.dekanat-lb.de/de/aktuelles/meldungen/2012_07_11-BS-Jugendkirche.php

Die neue Adresse der Katholische Ludwigbsurg lautet:

Kath. Betriebsseelsorge Luwigsburg

Solitudestr. 5, 71638 Ludwigsburg

Tel.: 07141-91185-22

Fax: 07141-91185-25

Email:  ludwigsburg@betriebsseelsorge.de


Gute Arbeit, gutes Leben: Wege aus der Prekarisierungsfalle

Baden-Württembergische Erwerbslosentagung

Immer mehr Menschen haben Arbeit, leben aber stets dicht an der Armutsgrenze. Sie erleben den seelischen und materiellen Druck einer prekären, befristeten und schlecht bezahlten Arbeit. Die Tagung sucht im Gespräch mit Fachleuten, diakonisch und gewerkschaftlich Engagierten Auswege aus der Prekarisierungsfalle.

Anmeldeflyer als PDF:


Seminar: Grundlagen des Arbeitsrecht

Donnerstag, 28.6.2012, Frankfurt, 10.00h - 16.00h

(interne Qualifizierung für MitarbeiterInnen der Betriebsseelsorge in Deutschland)

Betriebsseelsorger werden in ihrer täglichen Arbeit regelmäßig mit Betriebsschließungen oder – verlagerungen sowie Kündigungen von ArbeitnehmerInnen konfrontiert. Gemäß dem Motto „Ich verstehe, wovon die anderen reden", möchten wir mit diesem Seminar schwerpunktmäßig rechtliches Grundwissen zu diesen Bereichen vermitteln. Nach einer kurzen Einleitung zum europäischen und deutschen Rechtssystem werden wir einen Überblick über unser nationales Arbeitsrecht bekommen und uns einzelne Gesetze / Gesetzespassagen näher anschauen, die für die Arbeit in der Betriebsseelsorge in diesem Zusammenhang besonders wichtig sind.

Veranstalterin: Arbeitgemeinschaft Weiterbildung und Qualifizierung der Bundeskommission Betriebsseelsorge

Weitere Infos und Anmelderegularien finden sich hier: ->


Bundesfachtagung 2012 der Betriebsseelsorge

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse - was tun?

Handlungsmöglichkeiten und Kooperationspartner

Ort: Arbeiterzentrum Böblingen (Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Datum: 12. Juni - 14. Juni 2012

Infoflyer mit Anmeldedeinformationen gibt es hier: ->


Premiere für Kirchen-Truck beim Katholikentag in Mannheim

Einparkhilfe für die Seele: Kirche für Fernfahrer

Während des Mannheimer Katholikentages vom 14. - 20. Mai wird ein Kirchen-Truck Premiere haben. Es handelt sich um einen großen LKW mit Ladefläche, der als Bühne für verschiedene Veranstaltungen dienen wird. Standort des Trucks ist während des Katholikentages das TECHNOSEUM. Hier befindet sich auch das Zentrum Kirche-Wirtschaft-Arbeitsfeld.

Kirche für Fernfahrer heißt es am Truck in mehreren Themenfelder. Am Donnerstag (16.05.) geht es um das Leben zwischen Lenkrad, Ladefläche und Familie. Buchautor Rainer Rosenfeld geht den Herausforderungen des Fernfahreralltags nach und gibt Tipps für Fernfahrer und Angehörige (14 Uhr). Über die Gesundheitsversorgung und den Gesundheitsschutz unterwegs diskutieren der Gesundheitsexperte Prof. Albrecht Goeschel, Werner Waldmann und Dieter Wahl vom Bundesverband Schlafapnoe ab 16 Uhr im Talk im Truck.

In eigener Sache treten wir am Freitag (17.05.) 10 Uhr auf. Dann geht es um die Vorstellung des Zukunftskonzepts „Fernfahrerseelsorge als missionarische Kirche“. Verkehrsminister Winfried Hermann, Baden-Württemberg hat sich um 14 Uhr angesagt und diskutiert mit dem Gesundheitsexperten Prof. Goeschel, mit Arno Lauth vom nordbadischen Verband des Verkehrsgewerbes und dem Gewerkschaftssekretär Sigurd Holler von Ver.di Rheinland-Pfalz die Frage: Waren- und Verkehrsströme der Zukunft: Was brauchen wir wirklich? Die Moderation hat Uli Röhm, Fernsehjournalist und Autor zahlreicher Bücher übernommen. Am Abend, 18 Uhr, findet im TECHNOSEUM ein Arbeitnehmerempfang mit Kardinal Dr. Reinhard Marx und dem DGB-Vorsitzenden Michael Sommer statt.

Dass Menschen die Straße als Lebens- und Glaubensort erfahren, diskutieren am Samstag (19.05.) ab 10 Uhr der Polizeibeamte Peter Veeser, Anja Daniel, Polizeiliche Dienste, Frank Gutzmann von der Bruderhilfe, der Reiseunternehmer Andreas Kühner, der Busfahrer Rasim Hoxha und die Unternehmerin Manuela Strohofer. Unter dem Stichwort „Tatort Autobahn“ geht es ab 14 Uhr um Kriminalität und Aspekte des Fahrerschutzes. Zur Gesprächsrunde gehören der Fernsehjournalist Uli Röhm, Michael Türk von der Bruderhilfe, Anette Sauer und Sigurd Holler von Ver.di, Gerhard Sebera-Weber vom Bundesamt für Güterverkehr, der Polizeibeamte Peter Veeser und Fuhrparkleiter Miquel Perez. 

In der Zeit des Katholikentages können Interessierte auch selbst einmal hinter dem Steuer eines modernen Trucks Platz nehmen. Als besondere Attraktion können sich Besucher ihre eigene Christophorus-Münze prägen. Die Initiatoren des Projektes Kirche für Fernfahrer, sieben Betriebsseelsorger aus den Diözesen Augsburg, Bamberg, Freiburg, Mainz, Stuttgart-Rottenburg und Würzburg stehen als Gesprächspartner zur Verfügung. 

Kontakt Hans Gilg, Augsburg, 08 21 -3 15 21 84 | Peter Hartlaub, Würzburg, 09 31 -38 66 53 30 | Norbert Jungkunz, Bamberg, 09 51 -9 16 91 51 | Josef Krebs, Heilbronn, 0 71 31 -89 0 91 07 | Hans-Georg Orthlauf-Blooß, Mainz, 0 61 31 -25 38 64 | Christoph Schwarzer, Illertissen, 0 73 03 -90 56 20 | Karl-Heinz Teepe, Freiburg, 07 61 -5 14 42 20

 




Kirche für Fernfahrer

 

Hier der Flyer im PDF-Format:

 

Die Tour des Trucks finden Sie hier:

 




Entgrenzte Arbeit - psychische Belastungen

24. bis 25. Mai 2012 - Evangelische Akademie Bad Boll

Arbeiten zu jeder Zeit und an jedem Ort - moderne Kommunikationsmittel, flexible Arbeitszeitmodelle und die Auflösung starrer Organisationsstrukturen versprechen schier grenzenlose Freiheit. Zugleich nimmt jedoch die Zahl psychisch erkrankter Mitarbeitender stetig zu. Macht entgrenzte Arbeit krank? Moderne Arbeits- und Kommunikationsformen stellen Unternehmen, Arbeitsmarktpolitik und Einzelne vor große Herausforderungen. Die Tagung fragt nach Zusammenhängen zwischen Veränderungen in der Arbeitswelt und psychischen Belastungen. Darüber hinaus bietet sie strukturelle und individuelle Lösungsansätze.

Weitere Infos zum Tagungsprogramm sowie zur Anmeldung finden Sie hier: ->

Anmeldeformular:


Veranstaltungsflyer der Betriebsseelsorge für den Katholikentag in Mannheim:


Einladung zum Arbeitnehmerempfang auf dem Katholikentag

Freitag, den 18. Mai 2012

18.00 - 20.00 Uhr

Technoseum, Museumstr. 1

Arbeiterkneipe im Untergeschoss

 

Impulse:

Kardinal Dr. Reinhard Marx, Erzdiözese München-Freising

Michael Sommer, DGB-Vorsitzender

 

Gemeinschaftsveranstaltung von Betriebsseelsorge und KAB in Deutschland

Hier der Flyer im PDF-Format:


Zentrum "Arbeit im Quadrat"

 

Einen neuen Aufbruch wagen - Kirche in der Welt der Arbeit

Donnerstag, den 17. Mai 2012

ab 20. 00 Uhr

mit dem Kabarettisten

Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel

 

Freitag, den 18. Mai 2012

ab 20.00 Uhr

mit der Sängerin Raffaela

 

Hier der Flyer im PDF-Format:


Solidarität statt Lohnkürzungen und Sozialabbau in Europa

Kundgebung:

Dienstag, 15. Mai 2012, 17.00h, Schlossplatz Stuttgart

Anwesend: RednerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern; ergänzend findet ein internationales Kulturprogramm statt.

Nähere Infos/Details finden Sie hier im pdf-Download.

 


"Sonntag - ein Geschenk des Himmels"

Ruhe-Mob

 

Freitag, 11. Mai, 11.00 Uhr

Marktplatz/Turm von St. Sebastian G1

Hier der Flyer als PDF-Format:


Fotoausstellung: Gesichter der Arbeit

Ludwigsburg, Kundencenter der Kreissparkasse Ludwigsburg, Schillerplatz 6

3.-16. Mai 2012

09.00h - 18.00h

Die landkreisweite Fotoausstellung „Gesichter der Arbeit" zeigt rund 40 der weit über hundert wundervollen, außerordentlich ausdrucksstarken Bilder, die beim von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung im Bezirk Enz-Neckar sowie dem Ludwigsburger DGB und der IG Metall landkreisweit ausgeschriebenen Fotowettbewerb zum Thema "Gesichter der Arbeit" eingesandt wurden. Die Fotos erzählen von den Eigenschaften einer befriedigenden und existenzsichernden Arbeit - von Würde, Freude, Stolz und Selbstbestätigung -, allerdings auch von deren Kehrseite - von permanenter Hektik und Anspannung - oder, im schlimmsten Fall von jenen, die nicht arbeiten dürfen oder können.

 Weitere Infos finden Sie unter www.kab-drs.de und hier als pdf-Link:








Europäischer Filmabend

 

mit 4 spannenden, humorvollen und nachdenklichen Kurzfilmen zum Thema "Generationensolidarität". Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit dem Regisseur Levon Minasian und einen Weinempfang. Der Eintritt ist frei!

11. Mai 2012, 19.00h, Großer Sitzungssaal Rathaus Sindelfingen

 

Mehr Informationen zu den Filmen und der Veranstaltung finden Sie im pdf-Download:->

 



Wachstum und Wohlfahrt – wie sich Wohlstand wirklich messen lässt

Dienstag, 8. Mai 2012, 19.30 Uhr

Kulturzentrum Dieselstraße, Dieselstr. 26, Esslingen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gilt als entscheidender Indikator, um die Entwicklung eines Staates zu messen. Negativfolgen von wirtschaftlichem Wachstum wie Umweltzerstörung, Ressourcenverbrauch und Verteilungsungerechtigkeiten werden hier ausgeblendet. Das Institut für interdisziplinäre Forschung (FEST) erstellte in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für Umweltpolitik der FU Berlin ein Konzept zur Messung gesellschaftlicher Wohlfahrt und ökologischer Nachhaltigkeit, bei der Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen. Der „Nationale Wohlfahrtsindex" bezieht die im BIP vernachlässigten Wohlfahrtsleistungen, wie z.B. Hausarbeit oder Ehrenamt, mit ein (...)

Weitere Infos erhalten Sie hier: ->


"Eurokrise - Finanzkrise - Bankenkrise und kein Ende"

Stuttgart, 3. Mai 2012, 18.00h, Gewerkschaftshaus Stuttgart, Raum 245

Veranstalter: Ver.di Ortsverein Stuttgart

Die europäische Schulden- und Eurokrise ist zwischenzeitlich wieder in eine

Bankenkrise umgeschlagen. Nach wie vor müssen Milliardensummen für die

„Rettung" des Euro und der Banken aufgewendet werden. Nicht nur

Griechenland, sondern auch Italien und weitere Länder geraten in den

Krisensog. Es ist damit zu rechnen, dass 2012 die Konjunktur umschlägt und

die Krise den Produktions- und Dienstleistungsbereich erfasst. Die Rezepte

von Merkel und Sarkozy scheinen nicht geeignet, Lösungen im Interesse der

Mehrheit der Bevölkerung hervor zubringen. Im Gegenteil, der Export der

Agenda 2010, die rigide Durchsetzungeines massiven Sparkurses gehen zu Lasten

der Bevölkerungen in denSchuldenländern und wird auch auf die Beschäftigten in Deutschland negativ durchschlagen.

Hier geht es zum Download des Infoflyers: ->


Sozialministerin Altpeter trifft Betriebsrätinnen und Beschäftigte von Schlecker

Am Mittwoch, 2. Mai, traf sich von 16.45 - 18.15 Uhr auf Vermittlung von
Florian Wahl, Böblingens Landtags-Abgeordneter (SPD), Frau Sozialministerin
Katrin Altpeter mit einigen Betriebsrätinnen und Beschäftigten der Firma
SCHLECKER im Böblinger Arbeiterzentrum zum offenen Austausch über die
gegenwärtige betriebliche und persönliche Situation.

Die Erfahrungen der "Schlecker-Frauen" bewegten die Ministerin derart, dass
sie am Abend desselben Tages in einer Podiumsdiskussion der SPD zum 1. Mai
mehrfach darauf zurück kam.

Über diese Begegnung berichtete das SWR-Fernsehen noch am selben Abend in
einem Kurzbeitrag der "Landesschau Aktuell":

"Viele Schlecker-Frauen klagen
Sendung vom Mittwoch, 2.5. | 21.45 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

 http://www.swr.de/landesschau-aktuell-bw/-/id=98428/did=9665792/pv=video/nid
=98428/1jma2rl/index.html"

(Text: Betriebsseelsorger Walter Wedl, Böblingen)




1. Mai in Göppingen

Erstmals sprach ein Mitarbeiter des Netzwerkes Arbeitswelt (Diakon Norbert Köngeter) in Göppingen auf der Kundgebung des DGB zum 1. Mai ein Grußwort.

Sein Grußwort finden Sie hier: ->


Geld regiert die Welt - Vom Kräfteverhältnis von Global Playern, Regierungen und den Völkern

Globalisierungskritische Gespräche auf den Fildern

Donnerstag, 26. April 2012, 19.00 Uhr

Clara-Zetkin-Haus, Gorch-Fock-Str. 26,

Stuttgart-Sillenbuch

"Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten heute die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents." Dies schrieb 1909 der AEG-Mitbegründer Walther Rathenau. Gemeint war der europäische Kontinent. Heute lässt sich sagen: 494 Männer und 6 Frauen, die sich alle untereinander kennen, leiten heute die Geschicke der gesamten Welt. Es handelt sich um die Top-Leute der "Global 500", der 500 größten Konzerne der Welt (...)

Nähere Infos erhalten Sie hier: ->


Sonntag der sozialen Gerechtigkeit

Aus den Steuerhinterziehungen könnte man Hartz IV zweimal finanzieren, war die prägende Aussage von Martin Staiger, Esslingen beim Sonntag der sozialen Gerechtigkeit in Göppingen St. Josef.

Seit vielen Jahren nimmt das netzwerk arbeitSwelt und die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) die Soziale Frag in den Blick. Dieses Jahr stand der Sonntag unter dem Thema Armut. Der Aufschwung wie er medial immer verkündet wird, kommt aber bei den Menschen nicht an.

Und dies, obwohl zu Teilen die Wirtschaft boomt. Der evangelische Theologe und Sozialarbeiter bei der Diakonie Esslingen belegte dies mit gut recheriertem Zahlenmaterial. Der Blick der knapp 50 Zuhörer beim Frühschoppengespräch  wurde auf einen gespalteten Arbeitsmarkt und der Wahrnehmung einer steigenden Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse – also Arbeitsverhältnisse, die entweder befristet oder nicht auskömmlich sind, oder die zum Bereich der Minijobs ohne ausreichende soziale Absicherung zählen. Im vorausgegangen thematischen Gottesdienst zitierte Diakon Norbert Köngeter vom netzwerk arbeitSwelt den Propheten Amos, der „ Gott auf der Seite der Armen sieht“  denn  Gott hat das Recht „auf auskömmliches, gutes Leben geschenkt. Denn wenn der Monat mehr Tage als Geld hat, ist ein gutes und gesundheitsförderndes Leben schwer“, so Köngeter in seiner Predigt. Gerade am Sonntag der sozialen Gerechtigkeit muss es erlaubt sein zu sagen: „ Wir haben durchaus eine Tendenz, dass die Wirtschaft sein will wie Gott- denn es ist eben nicht alles gut, was dem Wachstum dient.“

Diese Ansicht wurde vom anschließenden Referat  mit Zahlenmaterial auch vom Statistischen Bundesamt unterstrichen und belegt. „Die Einkommen sind 2010 kräftig gestiegen die Lohnquote hingegen ist gesunken. Es „verreichen“ immer mehr Menschen während die Zahl derer die über die Armutsgefährdungsgrenze liegen, im Wesentlichen sind dies Alleinerziehende, nehmen zu.

Der Publizist Saier belässt es aber nicht nur beim mahnen und klagen er zeigt Handlungsschritt auf. Dazu zählen u.a. den Mindestlohn einzuführen, alle Einkunftsarten nach Leistungsfähigkeit besteuern, die Steuerhinterziehung konsequent zu bekämpfen. Auch den Kirchen empfiehlt er die biblische Vorstellung einer gerechten Gesellschaft: „ Es darf keine Armut unter Euch geben“ (5.Mose 15,4) immer wieder anzusprechen.

Felix Müller, Dekanatsreferent





Sonntag der sozialen Gerechtigkeit

25.3.2012, 10.00h

Göppingen, Jugendheim St. Georg, Raabestr. 7

Dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer geworden sind, ist kein Naturge-setz, sondern die Folge falscher Sozialpolitik. Seit 30 Jahren wird an unserem im Grundgesetz fixierten Sozialstaat herumgemäkelt und fast so lange wird an ihm herumreformiert. Für all' die Steuer-, Arbeitsmarkt - und Sozialreformen der letzten Jahrzehnte gab es stets angeblich objektive Gründe: Die zum Zeitalter erklärte Globalisierung, der demographische Wandel, der mangelnde Drang zur Eigenverantwortung. Inzwischen ist bei vielen schon eine fast resignier-te Gewohnheit eingetreten: Hartz IV gibt es seit über sieben Jahren, der Niedriglohnsektor wächst, die Altersarmut ebenfalls, die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter und immer schneller auseinander. Das ist jedoch kein Naturgesetz, sondern die Folge falscher politischer Weichenstellungen, die einer dringenden Korrektur bedürfen. Es gehört zu den Grundaussagen sowohl der christlichen Religion als auch der Gewerkschaften, dass Armut ein Skandal und Eigentum eine Verpflichtung ist. Dennoch nimmt die Armut zu und die Verpflichtung des Eigentums ab. Wir wollen am Sonntag der Sozialen Gerechtigkeit über die Hintergründe dieser Entwicklung nachdenken und (selbst)kritisch danach fragen, warum Kirchen und Gewerkschaften nicht in der Lage waren, diese Entwicklung zu verhindern. Schließlich wollen wir zusammen überlegen, was wir tun können, um unsere Gesellschaft nach den Prinzipien von Solidarität und Gerechtigkeit zu reformieren.

 

Weitere Infos gibt es hier:

 http://www.kath-dekanat-gp-gs.de/media/Willkommen/120325%20Flyer%20gesamt(1).pdf


Film: We want sex - Rebellinnen in der Ford-Fabrik

Freitag, 23. März 2012, 19.30 Uhr

Kirchheim unter Teck, Kino Tyroler, Postplatz 9

Auf vergnügliche Art und Weise hat der Regisseur Nigel Cole im Film „We want sex" von 2010 den ersten historischen Arbeitskampf der Arbeiterinnen bei den Ford-Werken in England inszeniert, bei dem die Frauen um die Gleichstellung gekämpft haben. Ab 19.30 Uhr Informationen zum Equal Pay Day - Gleiche Bezahlung von Frauen und Männer im Kinofoyer. Filmbeginn 20.30 Uhr. Nach dem Film gibt es eine Diskussionsmöglichkeit.

Eintritt: 6.- €

Veranstalter:

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Kirchheim in Zusammenarbeit mit Kinobetriebe Frech, keb Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Esslingen


Freitag, 23.3.2012: Equal pay day - Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit

 

Der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern stagniert in Deutschland bei 23 Prozent, in Baden-Württemberg sogar bei 28 %. Der Equal Pay Day (Gleichbezahltag) findet statt an dem Tag, bis zu dem Frauen nach Ablauf eines Jahres länger arbeiten müssten, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu erreichen.

Für das Jahr 2011 ist das der 23. März 2012.

Herzliche Einladung zum: Smartmob

Freitag 23. März 2012 um 16:35 Uhr

Treppe vom Kleinen Schlossplatz zur

Kronprinzstraße in Stuttgart

Nähere Infos finden Sie als pdf-Download hier: ->


Solidarwort von Betriebsseelsorger Alfons Forster auf der Kundgebung zum "Schlecker-Solidaritätstag" am 8. März 2012 (Schlossplatz Stuttgart):

Liebe Schlecker-Frauen und Beschäftigte bei den Schleckerfirmen, liebe Kolleginnen und Kollegen bei verdi!

Herzlichen Dank, dass ich an diesem so denkwürdigen Frauentag 2012 Euch den solidarischen Gruß meiner Kolleginnen und Kollegen aus dem evang. Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Kath. Betriebsseelsorge wie der Kath. Arbeitnehmerbewegung übermitteln darf! (Erklärung vom Montag).

„Wir sind Händler aus Leidenschaft“ – kennt Ihr den Satz noch? Ja, der erste Führungsgrundsatz vom letzten Jahr. Was für eine Zäsur: diese Leidenschaft, maßlos und rücksichtslos durchgesetzt, schafft nun tausendfaches Leiden! Das ist empörend! Die damit verbundene Ungerechtigkeit schreit zum Himmel! Deshalb stehen wir als Kolleginnen und Kollegen eindeutig und solidarisch an Eurer Seite und an der Seite von verdi.

Wenn Anton Schlecker und seine Familie nur einmal die Augen wirklich aufgemacht und wahrgenommen hätten, mit welcher Motivation und Tatkraft sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Ihr!! - für diesen ihren Schlecker aufreiben! Wenn er nur einmal erkannt hätte, welchen Schatz er an Euch hat! Stattdessen ließ er fast bis zum Schluß jede Betriebsratsgründung bekämpfen, kosteten seine unzähligen Arbeitsgerichtsprozesse selber vermutlich schon ein kleines Vermögen. Wie ist es nur möglich, so die Zeichen der Zeit zu ignorieren. Das ist bitter.

Letzten Sommer schrieben wir Betriebsseelsorger einen Brief an Lars und Meike als damalige Hoffnungsträger. Wir boten an, sie auf dem Weg der Reformen zu unterstützen. Wir machten aber auch deutlich, dass Mitbestimmung und Tarifbindung auf diesem Weg für uns nicht verhandelbar sind! Und dazu stehen wir auch jetzt, in dieser völlig neuen Situation. Eine Antwort bekamen wir übrigens nicht.

Die unglaubliche Zahl der angekündigten Entlassungen und Filialschließungen ist das Eine. In den einzelnen Gemeinden in der Fläche draußen fällt diese Zahl allerdings kaum auf – im Stadtgebiet Ulm sind  es gerade noch 4 Filialen. Die Härte der Situation kommt so leider kaum an. Dennoch: „Wenn sie schon eine Filiale zumachen müssen, dann nicht diese. Wir brauchen Sie doch. Wir haben hier ja nichts Anderes“. Liebevoll und fast schon flehentlich gesprochen in einer Ulmer Filiale.

Genau darum, liebe Kolleginnen und Kollegen, stützen und unterstützen wir Euren Kampf ganz selbstverständlich, ein Kampf für Eure Zukunft und die Zukunft einer Versorgung in den Regionen. Und wir sehen mit großem Respekt die Kolleginnen und Kollegen im GBR und aus verdi in den verschiedenen Verhandlungsgremien.  Seit Wochen ringen sie  unter enormem zeitlichem Druck und unter Hintanstellung fast aller privaten Interessen um eine Lösung, die allen wenigstens etwas gerecht wird. Auch um die Einrichtung einer Transfergesellschaft als Qualifizierungsbrücke in andere Arbeitsverhältnisse oder um das Modell einer Mitarbeiterbeteiligung. Herzlichen Dank allen!! Es wird höchste Zeit, dass sich die Politik bewegt, und diesem Teufelskreis aus Zeitdruck und Geldnot Luft verschafft durch finanzielle Spielräume! - Jetzt!!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wer kann bleiben, wer muß gehen? Ich weiß es nicht, bin aber überzeugt: Ihr alle könnt in dieser Situation mit erhobenem Kopf hier stehen! Eure Arbeit  können sie Euch nehmen, Eure Würde nicht!

Und die kommende Führung muß eines lernen, ganz hart lernen: nur mit belastbarem Vertrauen in  die eigene Belegschaft, in die große Sozialkompetenz von Euch, kann ein Schlecker der Zukunft  wieder auf die Beine kommen. Und dazu gehören auch die  tarifliche Bindung wie die selbstverständliche Mitbestimmung.

Euch allen wünsche ich in und für diesen weiteren Kampf und für Eure Zukunft Selbstvertrauen, Zuversicht, Hartnäckigkeit und Mut. Und in all diesem göttlichen Segen!

Ich danke Euch!

Alfons Forster, Betriebsseelsorge Ulm

Hier der Text als PDF:


Solidarität mit den Schlecker - Beschäftigten

Erklärung von Betriebsseelsorge, KAB und Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), die Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der KDA (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) der evangelischen Landeskirche sind geschockt über die Mitteilung von Insolvenzverwalter Geiwitz, 11.500 Frauenarbeitsplätze zu streichen. Das haben die Schlecker-Frauen nicht verdient. Jahrelang haben sie unter schlechten Arbeitsbedingungen gearbeitet und nach langem Kampf endlich ein tarifgebundenes Unternehmen mit über 200 Betriebsratgremien durchgesetzt . Trotz Missmanagement, auf das die Schlecker-Frauen seit Jahren hingewiesen haben, taten sie immer das Bestmögliche für ihre Kundinnen und Kunden. Die drei Organisationen geben dazu eine Erklärung heraus.

Die Erklärung im Wortlaut:

ERKLÄRUNG der Betriebsseelsorge, KDA und KAB zum Schleckertag am 8.3.2012

Hoffnung, das ist zweierlei:

Wut und Mut.

Wut, über die Dinge, wie sie sind,

und Mut, sie zu ändern! (E. Fried)

Solidarität mit Schlecker-Beschäftigten

Mitten in einen wunderschönen Frühlingstag hinein platzte am Mittwoch die erschütternde Nachricht einer bevorstehenden beispiellosen Entlass- und Schließungswelle bei der Fa. Anton Schlecker. Auch wir – Betriebsseelsorge, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt und Katholische Arbeitnehmer-Bewegung - haben mit vielem gerechnet – aber nicht in diesem Ausmaß!

Die Nachricht hat viele Hoffnungen auf eine Wende zum Besseren ausradiert – wir empfinden selber und mit den Beschäftigten Wut, Empörung und tiefe Trauer!

Als kirchliche Beauftragte der evangelischen Landeskirche und der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die Seelsorge in der Arbeitswelt und als katholischer Arbeitnehmerverband stellen wir uns an die Seite der betroffenen Kolleginnen und Kollegen! Ihnen gilt unsere erste Sorge, und wir tun das uns Mögliche, ihre berechtigten Forderungen zu unterstützen – sowohl bei den Verhandlungen um die Kündigung wie auch bei den Forderungen für die Weiterführung eines „Schlecker der Zukunft“.

Diese desaströse Lage ist unserer Meinung nach Folge einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Unternehmenspolitik mit schwerwiegenden Fehlern, verbunden mit der Weigerung, die wirkliche Lage wahrzunehmen und rechtzeitig entsprechende Änderungen vorzunehmen. Zu dieser Verweigerung gehörte auch die grundsätzliche Missachtung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem Recht auf einen menschenwürdigen Umgang und auf Anerkennung!

Umso mehr haben wir Respekt davor, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Filialen, den Lagern und in der Verwaltung ihre Arbeit bisher geleistet haben und weiterhin leisten, auch unter diesen Vorzeichen! Wir haben Respekt dafür, wie sie sich mit hohem persönlichem Einsatz, mit oftmals nötiger Kreativität und gegen viele Hindernisse für ihre Filiale eingesetzt haben. Und wir sind sehr dankbar dafür, dass viele in den vergangenen Jahren den Mut und die Courage gezeigt haben, ihre Mitbestimmungsrechte einzufordern und einzulösen. Nur mit Hilfe von immer mehr Betriebratsgremien und damit auch mit Hilfe der Gewerkschaft Ver.di war es möglich, einen im Vergleich guten Tarifvertrag mit einer ordentlichen Gehaltsstruktur abzuschließen.

Im Moment ringen Insolvenzverwalter einerseits und Ver.di mit Gesamtbetriebsrat andererseits unter Hochdruck und unter ungemein großer zeitlicher wie persönlicher Belastung um die Zukunft aller – der zu Kündigenden wie der Bleibenden. In dieser großen Verantwortung stärken wir den Arbeitnehmervertretern ausdrücklich den Rücken und erklären unsere Solidarität mit allen Beschäftigten!

  • Wir sagen zu und rufen Kunden und Verbraucher dazu auf, weiter bei Schlecker einzukaufen.

  • Wir fordern, den von einer Kündigung Betroffenen im Rahmen einer Transfergesellschaft die Möglichkeit von Qualifizierung und Neuorientierung zu geben. Das gehört für uns zu einer sozialpolitischen Verantwortung ebenso wie die Forderung an Politik und Gesellschaft, über finanzielle Mittel die Verhandlungen zeitlich zu entzerren und dadurch gerechtere wie tragfähigere Lösungen zu finden – für die Beschäftigten wie für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens Schlecker.

  • Wir fordern die Landes- wie Kommunalpolitik auf, finanzielle Mittel zur Förderung von Ladengeschäften in der Fläche zur Verfügung zu stellen, um die Grundversorgung der Menschen in den ländlichen Regionen sicherzustellen.

  • Wir fordern zudem eindringlich, dass die notwendige Beteiligung von Investoren nur unter Beibehaltung von Mitbestimmung und Tarifvertrag erfolgen darf! Der mühsame Kampf und damit verbunden die großen Opfer vieler Beschäftigter dürfen nicht umsonst gewesen sein, Beschäftigte dürfen nicht erneut unter die Räder der Gier und der Arbeitsausbeutung fallen!

  • Wir unterstützen den Vorschlag von Ver.di nach Schaffung eines Mitarbeiterbeteiligungsmodells. Die Beschäftigten könnten sich dort nach ihren finanziellen Möglichkeiten engagieren und ihre Verbundenheit zu einem „Schlecker der Zukunft“ zum Ausdruck bringen. Die Familie Schlecker fordern wir auf, das ihr Mögliche zu tun, damit dieses Beteiligungskonzept für die Beschäftigten finanziell ermöglicht wird. Das muss Anton Schlecker und seiner Familie die bisherige und künftige Belegschaft wert sein.

 

Gute, nachhaltige Arbeit – gute Arbeitsbedingungen für Menschen: Dafür stehen wir ein – vor Ort im Kontakt mit Beschäftigten ebenso wie bei öffentlichen Kundgebungen! Wir bieten ebenfalls unsere Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung an in konkreten persönlichen Belangen, die jetzt oder mit der Zeit auftauchen. Die Beratungsangebote erfahren Sie über die unten genannten Kontaktdaten. Wir wollen dazu beitragen, dass aus Wut und Schmerz wieder Mut und Zuversicht wachsen – allen Hindernissen zum Trotz!

Stuttgart – Ulm, den 5.3.2012

 

Pfr. Wolfgang Herrmann        Peter Niedergesäss        Pfarrerin Esther Kuhn-Luz

Jahnstr. 30                            Jahnstr. 30                      Büchsenstr. 37/1     

70597 Stuttgart                     70597 Stuttgart              70174 Stuttgart

0711 - 9791 - 116                  0711 - 9791 - 135           0711 2068 - 261

 betriebsseelsorge@bo.drs.de      kab@blh.drs.de         info@ev-akademie-boll.de

 

 


Ver.di Aufruf zur Solidarität mit den Schlecker-Beschäftigten

Ver.di schreibt:

Der „Aufruf zur Solidarität" soll von möglichst vielen Personen, Persönlichkeiten und/oder Institutionen unterstützt werden. Bitte helft mit, diesen Aufruf zu verteilen und ausgefüllt wieder einzusammeln.

Diese Unterschriftenlisten bitte zurück senden an:

ver.di Bundesverwaltung

Ressort 14 - Bundesfachgruppe Einzelhandel

Manuela Böhmert

Paula-Thiede-Ufer 10,

10112 Berlin

 

Hier der Link zur Ver.di - Erklärung (pdf-download): ->

Hier der Link zur Unterschriftenliste (pdf-download): ->

 

Manuela Brömert

Tel: +49 (0) 030/6956/2738

Fax: +49 (0) 030/6956/3872

E-Mail:  manuela.broemert@verdi.de

Internet: www.verdi.de


Treffen von Schlecker-Mitarbeitern mit Insolvenzverwalter und Arbeitsagentur

Die katholische Betriebsseelsorge und der ev. kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) stärken Beschäftigten der insolventen Drogeriemarkt-Kette Schlecker den Rücken. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit Arbeitsagentur, Gewerkschaft und dem Büro des Insolvenzverwalters wurden die Schlecker-Mitarbeiter am verangenen Sonntag, den 26.2. in Ehingen über den Fortgang des Verfahrens informiert.

Hier der Link zur SWR-Sendung:

 http://http//swrmediathek.de/sendungverpasst.htm?show=281130 http://swrmediathek.de/sendungverpasst.htm?show=281130<//a>


„Hartz IV – Es reicht nicht !"

Mittwoch, 21. März 2012, 15 bis 17 Uhr

 

Fragen und Informationen zum Regelbedarf, zu den

Unterkunftskosten, zum Umgang mit den Ämtern oder

Vorgehen gegen falsche Entscheidungen

Haben Sie Schwierigkeiten mit den ständigen Gesetzesänderungen bei der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) und der Sozialhilfe? Neben Fragen nach der Bemessung des Regelbedarfs sind es immer wieder Themen wie die Finanzierung der Kosten der Unterkunft, sowie Melde- und Pflichtverstöße, die zu Sanktionen des JobCenters führen. Wir möchten Ihnen mit unserer Informationsveranstaltung bei der Antragstellung und bei Konflikten mit Behörden helfen. Diese Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Menschen, die Sozialleistungen beziehen.

Mittwoch, 21. März 2012

15 bis 17 Uhr

Haus der Evangelischen Gesellschaft

Büchsenstrasse 34 – 36, 70174 Stuttgart

Referent: Frieder Claus, Diakonisches Werk Baden-Württemberg

Impuls: „Achtung und Respekt – ohne das geht gar nichts",

Esther Kuhn-Luz (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt,

Ev. Landeskirche in Württemberg)

Der Eintritt ist kostenlos.

Nähere Infos finden Sie hier: ->


Im Visier: Discounter

Eine Studie über die Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Aldi, Lidl und KiK in Bangladesch

Seit 2007 konfrontiert die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, kurz: CCC) die Discounter Aldi, Lidl und KiK mit Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen bei ihren Textillieferanten (Produzenten) in Bangladesch, China, Indien und anderen Billiglohnländern. Studien legten die menschenunwürdige Beschaffungspraxis der Discounter offen und mobilisierten eine breite Öffentlichkeit. Die Kritik blieb nicht ungehört: Die Unternehmen bewegten sich und versprachen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Doch was hat sich wirklich

bei den Zulieferbetrieben der Discounter verändert? Die vorliegende Studie geht dieser Frage nach und veröffentlicht Untersuchungsergebnisse aus zehn Fabriken, in denen für Aldi, Lidl und KiK Textilien produziert werden.

Nähere Infos (auch zu Bestellmöglichkeiten) der Studie erhaten Sie hier: ->


Armut weltweit überwinden - Das Recht auf soziale Sicherheit verwirklichen

Dienstag, 20. März 2012, 19.30 Uhr

Kulturzentrum Dieselstraße, Dieselstr. 26, Esslingen/Neckar

Mit den Millenniums-Entwicklungszielen hat sich die Staatengemeinschaft vorgenommen, bis zum Jahr 2015 die weltweite Armut und den Hunger zurückzudrängen. Die Verwirklichung dieser Ziele ist in weite Ferne gerückt. Es fehlt nicht nur am politischen Willen - offensichtlich stoßen auch herkömmliche Strategien der Armutsbekämpfung an ihre Grenzen (...)

Weitere Infos gibt es hier im Download: ->


Bündnis Köpfe gegen Kopfpauchale

Veranstaltung: Pfelegstillstand beenden! Solidarische Lösungen finden

 

13. März 2012, Gewerkschaftshaus Stuttgart, ab 17.00h bis 20.15h

Aus dem Veranstaltungsflyer: "Die Pflegereform darf nicht zum Pflegefall werden. Deshalb fragen wir: Was soll Pflege heute und morgen leisten? Wie können die Kosten für die nötige Leistungsverbesserung in der Pflege gerecht verteilt werden? Wie sind die Rahmenbedingungen für die in der Pflege Beschäftigten zu gestalten, damit sie den künftigen Herausforderungen in der Pflege gerecht werden?"

Hier finden Sie weitere, ausführliche Informationen und die Anmeldeunterlagen: ->


"Abgeerntet - Wer ernährt die Welt?"

27.2.-9.3.2012, Kirchheim/Teck (Rathaus), Marktstr. 14

Die Wanderausstellung „abgeerntet. Wer ernährt die Welt?" von INKOTA, einem ökumenischen Netzwerk aus Kirchengemeinden, Weltläden und entwicklungspolitischen Basisgruppen, setzt sich für die Bekämpfung des Welt-hungers und eine gerechte Agrar- und Handelspolitik ein.

Weitere Infos, auch zu Begleitveranstaltungen, finden Sie hier: ->


Veranstaltungshinweis:

Internationaler Frauentag 08. März 2012

Der DGB und weitere Partnerorganisationen laden unter dem Titel

"Zur Erinnerung: Versprochen ist versprochen!"

zur Feier des internationalen Frauentages 2012 am 8. März ein.

Das Programm mit allen Veranstaltungen finden Sie hier: ->



Fotowettbewerb "Gesichter der Arbeit - Wir wollen Arbeit mir ihren Augen sehen" für Menschen im Kreis Ludwigsburg

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung veranstaltet in Kooperation mit der IG-Metall Ludwigsburg und dem DGB-Nordwürttemberg für Menschen aus dem Kreis Ludwigsburg einen Fotowettbewerb "Gesichter der Arbeit - Wir wollen Arbeit mit ihren Augen sehen. Einsendeschluss ist der 8. März 2012, die Prämierung der Preisträger findet im Rahmen der DGB-Veranstaltung zum 1. Mai 2012 in Ludwigsburg statt. Die Jury setzt sich aus Fachleuten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus dem Kreis Ludwigsburg zusammen.

Nähere Informationen finden Sie hier als PDF-Download ->


4. März 2012: Europäischer Tag des arbeitsfreien Sonntags

Die Europäische Sonntagsallianz ruft alle ihre Mitglieder und ihre Unterstützer zu Aktionen zum Europäischen Tag des arbeitsfreien Sonntags am 4. März 2012 auf.

Aus dem Aufruf:

"(...) Wir sind der Überzeugung, dass alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union ein Recht auf angemessene Arbeitszeiten haben, die prinzipiell die späten Abendstunden, die Nächte, die gesetzlichen Feiertage und die Sonntage ausnehmen. Nur essentielle Dienstleistungen sollten sonntags betrieben werden. (...) Deshalb ruft die Allianz alle Ihre Mitglieder, Unterstützer und alle Bürgerinnen und Bürger auf, dieser Forderung am Sonntag, den 4. März Gehör zu verschaffen. (...)"

Ideen und mögliche Aktionen finden sich unter:

 www.allianz-fuer-den-freien-sonntag.de

und

 www.sonntagsallianz-bayern.de

Den ganzen Wortlaut des Aktionsaufrufes finden Sie hier: ->


Erklärung der Europäischen Sonntagallianz für einen arbeitsfreien Sonntag:

Sundays have no Price ! - Common spare time is precious for everyone

On 4 march 2012 all over Europe, it’s the European Day Work-free Sunday !

 

The European Sunday Alliance calls on all members and supporters to take action on Sunday, 4 March 2012, as the EUROPEAN DAY FOR A WORK-FREE SUNDAY.

In times of financial and economic crisis when more and more social and employment rights are coming under pressure, the work-free Sunday is a clear and visible demonstration that the people and our societies are not dependent solely on work and the economy.

We believe that all citizens of the European Union are entitled to benefit from decent working hours that, as a matter of principle, exclude working late evenings, nights, public holidays and Sundays. Only essential services should operate on Sundays.

Today, legislation and practices now in place at EU and Member State levels need to be more protective of the health, safety and dignity of everyone and should more assertively promote the reconciliation of professional and family life. We believe that social cohesion in European citizenship should be reinforced.

Therefore, the European Sunday Alliance calls on members, supporters and all citizens to make our common demand visible on Sunday, 4 March 2012!

(List of actions for a free Sunday all over Europe for the EUROPEAN ACTION DAY ON 4 MARCH)

Eine Liste mit den europaweit geplanten Aktivitäten finden sie hier:

 http://bit.ly/SundayCampaign4March http://bit.ly/SundayCampaign4March <//a>


Allianz für den freien Sonntag

4. Zeitkonferenz in Fulda ein voller Erfolg

Die 4. Zeitkonferenz in Fulda am 15.2.2012 war mit mehr als 130 Teilnehmenden aus fast allen Teilen Deutschlands die bislang wohl größte Zusammenkunft von SonntagsschützerInnen. Mit einem "Ruhe-Mob" erprobte die Allianz in Fulda eine neue Aktionsform (s. Beitrag in der "Hessenschau" ab Minute 16.09:  www.hr-online.de/website/archiv/hessenschau/hessenschau.jsp?t=20120215). In einer gemeinsamen Resolution forderten die Teilnehmenden u.a., den Sonntagsschutz auf die Bundesebene zu verlagern. Die Resolution ist als pdf-download diesem Artikel angehängt und auch unter www.allianz-fuer-den-freien-sonntag.de abrufbar. Weitere Beiträge von der Konferenz werden auf der Bundeswebsite eingestellt (s.o.).

Hier findet sich der Download zur Resolution: ->

 

Für einen aktiven Sonntagsschutz

Über 130 Sonntagsallianzler aus ganz Deutschland fordern mehr Sonntagsruhe

 

Die 4. Zeitkonferenz wurde zur bislang größten Versammlung von Sonntagsschützer/innen in Deutschland. Über 130 Teilnehmende aus Gewerkschaften, Kirchen und Betrieben verbschiedeten eine Resolution, in der sie die politisch Verantwortlichen auffordern:

die Zuständigkeit für den Sonntagsschutz wieder in Bundeshand zu geben,

Ausnahmen für Sonntagsarbeit zu kontrollieren und einzuschränken,

Rund-um-die-Uhr-Shopping zu stoppen

und einen Sonntagsschutzbericht der Bundesregierung einzuführen.

(vollständige Resolution zum Download)

 

Ihr Anliegen unterstrichen die Teilnehmenden, die in 80 regionalen und landesweiten Sonntagsallianzen aktiv sind, mit einem "Ruhe-Mob". Dabei wurde eine der verkehrsreichsten Kreuzungen Fuldas mit Hilfe von 40 Liegestühlen für eine Viertelstunde eindrucksvoll "beruhigt".


„Keiner geht allein zum Amt"

Schulung für ehrenamtliche Beistände der Arbeitslosentreffs/-zentren in Baden-Württemberg vom 29.2. bis 2.3.2012 im Haus der Kirche in Bad Herrenalb

Unter dem Motto "Keiner geht allein zum Amt" wird auf vielfachen Wunsch aus den Arbeitslosentreffs und –zentren in Baden-Württemberg 2012 zum ersten Mal eine Schulung für ehrenamtliche Beistände angeboten. Die ehrenamtlichen Beistände - häufig selbst betroffene Erwerbslose, aber auch andere engagierte Personen - sollen durch dieses Fortbildungsangebot darauf vorbereitet werden, Erwerbslose und Hartz IV-Empfänger beim Gang aufs Amt zu begleiten und zu unterstützen.

Die hauptamtlichen BeraterInnen haben auf Grund der weiterhin hohen Nachfrage in der Erwerbslosenberatung häufig nicht die Zeit, um Betroffene zu begleiten und erfahren durch die ehrenamtlichen Beistände eine wichtige Entlastung. Für die Betroffenen stellt das Angebot auf Ämterbegleitung eine wichtige persönliche Unterstützung dar, hilft Ängste abzubauen und verbessert ihre rechtliche Situation. Alleine die Anwesenheit einer weiteren Person kann das Gesprächsklima verbessern. Bei Fragen oder Problemen kann unmittelbar der Ratschlag eines Außenstehenden eingeholt werden.

Bei der angebotenen Schulung für Beistände wird über die Aufgaben und Rolle von Beiständen informiert. Es werden grundlegende Kenntnisse über häufig auftretende Themen und ihre rechtliche Einordnung vermittelt. Die kollegiale Unterstützung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch sind fester Bestandteil des Schulungskonzepts.

Wir danken dem KDA, der katholischen Betriebsseelsorge und dem Diakonischen Werk für die finanzielle Unterstützung

Hier der Link zum pdf-Programmflyer mit näheres Infos und Anmeldemöglichkeiten ->



ARMUT im Spiegel der Kunst

Kunstausstellung im Kulturzentrum Ludwigsburg

Wilhelmstr. 9/1

vom 3. Februar bis 2. März 2012

Flyer als PDF


"Der Marktplatz liegt zwischen Rathaus und Kirche"

Dialogforum und Wirtschaftsförderung beleuchten die Werteorientierung in der Wirtschaft

"The business of business ist business" - oder anders ausgedrückt "Die einzige Verantwortung der Unternehmer ist, ihre Gewinne zu vergrößern". Doch nicht alle Unternehmer teilen die Meinung des amerikanischen Wrtschaftsnobelpreisträgers Milton Friedman. Auf Einladung der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und des Dialogforums der Kirchen kamen Interessierte aus Wirtschaft, Politik, Kirchen und Gesellschaft zusammen, um über Fragen der Werteorientierung in der Wirtschaft zu diskutieren (...)

Hier geht es zum ganzen Artikel: ->

(Quelle: Region Stuttgart Aktuell 3/4 2011, S. 10f)


Zuhören! Mitreden! - Was wollen Arbeitslose wirklich?

Montag, 27. Februar 2012, 16.30h - 21.30h, Vesperkirche, Leonhardtsplatz 26, Stuttgart

"Deutschland geht es gut."

"Es sind so wenig Menschen arbeitslos wie seit 20 Jahren nicht mehr", so Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Neujahrsansprache. Trotzdem gibt es immer noch 2,78 Millionen arbeitslose

Menschen und immer noch 3,9 Millionen Unterbeschäftigte. Viele langzeitarbeitslose Menschen können auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mithalten und kamen bisher in öffentlich geförderter Beschäftigung unter. Doch hier wurden die Mittel stark gekürzt. Die Folge: Viele Betroffene fallen in soziale Isolation, das Selbstwertgefühl sinkt, mühsam errungene

Erfolgserlebnisse werden zunichtegemacht, das Krankheitsrisiko steigt.

Gleichzeitig hat Stuttgart als „Optionskommune" neuen Handlungsspielraum,

um vor Ort etwas zu bewegen. Wir laden alle ein, besonders die betroffenen arbeitslosen Menschen, dafür Ideen zu entwickeln. Unabhängige Beratung, berufliche Weiterbildung

und die Möglichkeit einer dauerhaften öffentlichen Beschäftigung, über diese und andere Themen möchten wir mit Ihnen diskutieren. Arbeitslose müssen mitreden, nicht nur

bei dieser Veranstaltung, da sie meist selbst am besten wissen, was sie weiterbringt.

Aus Wünschen werden konkrete Ideen, Anregungen und Forderungen formuliert und vor Ort den Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und sozialen Institutionen übergeben.

Nähere Infos gibt es hier: ->


Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des rechtsextremen Terrors

23. Februar 2012, 12.00h

Am 23. Februar dieses Jahres wird der Opfer des rechtsextremen Terrors im Rahmen eines zentralen Staatsakts in Berlin gedacht. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund rufen für diesen Tag um 12.00 Uhr bundesweit zu einer Schweigeminute in Unternehmen und Betrieben auf.

Um eine möglichst flächendeckende Beteiligung an der Schweigeminute zu erreichen, bitten wir um Kenntnisnahme und Weitergabe der Information.

DGB und BDA wollen damit ein eindrucksvolles Signal setzen für Toleranz - gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Dies kann nur gelingen, wenn möglichst vielen Menschen die Teilnahme an der Schweigeminute ermöglicht wird.

Hier finden Sie den Link zum Aufruf: ->


Die Gemeinwohl-Ökonomie

Vortrag und Diskussion mit Christian Felber, Wien

9. Februar 2012, Stuttgart / Treffpunkt Rotebühlplatz

 

„Finanz und Wirtschaftskrisen haben uns sensibilisiert neue Fragen zu stellen, zum Beispiel ob die Glaubenssätze und Zielvorstellungen unseres Wirtschaftslebens noch dem Gemeinwohl dienen.

Neue Gedanken, wie wir unsere Welt gestalten wollen und eine Rückbesinnung auf Werte, die uns alle verbinden, haben dadurch einen neuen Resonanzraum erhalten. In diesem Sinne möchten wir Sie einladen, eine konkrete wirtschaftliche Alternative nämlich die GEMEINWOHL ÖKONOMIE an einem spannenden Abend in Stuttgart am 9. Februar kennenzulernen. Öffnen Sie das angehängte PDF und informieren Sie sich über alles weitere.

Veranstalter: Initiative Gemeinwohl Ökonomie Region Stuttgart"

Hier der Programm-Download als pdf: ->


Dekanat Göppingen-Geislingen: Veranstaltung zur Filstäler Erklärung

07.02.2012, Göppingen, Heinrich-Landerer-Str. 35, 17.00h

„Soziale Auslese und verschlossene Türen zu guter Bildung und zu sicherer Arbeit verbauen vielen Menschen die Zukunft. Insbesondere jungen Menschen wird so eine selbstbestimmte Lebensplanung erschwert. Ihnen wird die Chance auf ein gutes und erfülltes Leben genommen".

Mit diesen Sätzen beginnt die Filstäler Erklärung der IG Metall, deren Entstehung, Inhalt und betrieblichen Hintergrunde Herr Bernd Rattay, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Göppingen-Geislingen an diesem Spätnachmittag vorstellen wird. Anschließend erfolgt ein Austausch über die Erklärung.

Dienstag, 07. Februar 2012 um 17:00 Uhr, Italienischen Katholischen Mission

Göppingen, Heinrich-Landerer-Straße 35

Die Erklärung finden Sie hier:

http:// http://www.kath-dekanat-gp-gs.de/media/Willkommen/FilstaelerErklaerung.pdf  


Ethik in der Region:

Sonn- und Feiertage – heilsame Unterbrechungen oder unproduktive Zeiten?

Freitag, 3. Februar 2012, 13.00 – 17.00 Uhr

Kreissparkasse Ludwigsburg, Hauptstelle

Schillerplatz 6, 71638 Ludwigsburg

Wenn Kirche und Wirtschaft miteinander ins Gesprächkommen, geht es immer wieder um diese Fragen:

• Welche Bedeutung hat der Sonntag in einer Zeit, die durch eine immense Beschleunigung und einen globalen Wettbewerb geprägt ist?

• Ist es noch zeitgemäß, den Sonntag als einen „ökonomiefreien Zeitraum" zu schützen?

• Können wir uns das in der Konkurrenz mit Unternehmen aus anderen Ländern noch leisten?

• Oder anders herum: Können wir den zunehmenden Druck in der Arbeitswelt nur aushalten,

wenn wir den Sonntag als eine „heilsame Unterbrechung" erleben – als einen Tag, in dem der Konsum und die Effizienz keine Rolle spielen muss?

Nach Ansicht der Kirchen sollen Politik und Wirtschaft so gestaltet werden, dass die Bedürfnisse des Menschen im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört die Einsicht in die Grenzen der Aktivität – selbst Gott ruhte nach sechs Tagen schwerer Schöpfungsarbeit. Mit Vertretern der Wirtschaft und der Kirchen wollen wir im Rahmen dieser Veranstaltung das Zusammenspiel von

„Ruhen" und „Schaffen" zeitgemäß, offen und konstruktiv diskutieren.

In der Reihe „Ethik in der Region" richtet sich unsere Einladung an alle Interessierten aus Wirtschaft, Politik, Kirchen und Gesellschaft.

Das Dialogforum der Kirchen in der Region Stuttgart und die IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg laden zu dieser Veranstaltung sehr herzlich ein!

Das Programm mit Anmeldeinformationen finden Sie als pdf-download hier: ->


Die Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt

die "Initiative für eine prophetische Kirche"

Aus dem Aufruf:

Wir erleben unsere Welt in immer krasserem Widerspruch zu der Botschaft des Evangeliums.

»Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.« (Joh 10,10)

Wir erleben die Zerstörung unseres Planeten, wir sehen das Elend von einer Milliarde hungernder Menschen, die Hoffnungslosigkeit einer Jugend ohne Zukunftsperspektive.

Dazu können wir als Christen und Christinnen und Kirchen nicht schweigen. Unsere Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Die Zeit ist reif für ein grundlegendes Umdenken.

Wir fordern Christ/-innen und kirchliche Gruppen und Einrichtungen, die unsere Sicht teilen, auf, sich unseren Aufruf für eine prophetische Kirche zu Eigen zu machen. Werden Sie mit uns aktiv!

Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier:

Aufruf:  PDF-Download

Homegape der Initiative:  www.leben-in-fuelle-fuer-alle.de




Über Banken- und Staatsbankrotte -

Warum aus der Finanzkrise eine öffentliche Schuldenkrise wurde

Dienstag, 17.01.2012, Esslingen

mit Alexis Passadakis, Politikwissenschaftler, Attac Projektgruppe Eurokrise, Berlin

In Europa sitzen mehrere Staaten in der Schuldenfalle, und auch in den USA ist die Frage öffentlicher Verschuldung heiß umkämpft. Der Zustand vieler Banken ist fragil - der Pleitegeier kreist weiterhin über vielen Finanzinstituten. Warum sollen Banken gerettet werden? Und wem hilft ein "Rettungskreditpaket" für Griechenland am meisten? Was sind die ökonomischen und sozialen Folgen der privaten und öffentlichen Schuldenberge? Ein Resultat der bisherigen schwelbrandartigen Weltwirtschaftskrise ist, dass die Schere zwischen Arm und Reich größer geworden ist. Welche politischen Alternativen bieten sich?

Datum: Dienstag, 17. Januar 2012, 19.30 Uhr

Ort: Kulturzentrum Dieselstraße, Esslingen, Dieselstr. 26

Kosten: 5 € / 2 € ermäßigt (Schüler, Studenten, Arbeitslose)

Veranstalter: AK Ökonomie

Hier der Link zum pdf-Flyer: ->


Informationen zum Thema Postversand über private Postdienstleister

 

Nicht nur in der Region Oberschwaben gab es zuletzt verstärkt Anfragen an die Betriebsseelsorge zur Arbeits- und Tarifsituation bei privaten Postdienstleistern. Die Betriebsseelsorge in Ravensburg hat für die Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart aktuelle Zahlen und Daten recherchiert und einer sozialethischen Bewertung unterzogen. Hier die Stellungnahme im Wortlaut:

 

„In unserer Region tauchen immer mehr blaue Briefkästen auf, überwiegend in größeren Ortschaften, wo es genügend Zuläufe gibt. Es ist verlockend, auf die Billiganbieter zurück zu greifen, um Kosten zu sparen. Doch dieses Sparen ist eine Täuschung, da unsere Gesellschaft und viele Beschäftigte die Verlierer sind. Kirche hat einen öffentlichen, sozialen Auftrag und eine soziale Verantwortung, die sie ihren Mitgliedern schuldig ist.

 

·       Zum Preis: beim Privaten Postanbieter beträgt der Einstiegslohn 7,50 Euro, bei der Deutschen Post (DP), 11,33 Euro. Wer dauerhaft für 7,50 Euro arbeiten muss, hat nicht genug zum Leben und ist auf ergänzende Hilfe angewiesen. Diese Unterstützung muss wiederum von den Steuerzahlern aufgebracht werden. Es entsteht eine zusätzliche Belastung der Sozialsicherungssysteme, die auch von der Kirche aufgebracht werden müssen. Bessere Löhne bedeuten auch mehr Kirchensteuereinnahmen und sichern so die kirchliche Arbeit. Was Kirche bei Niedriglohnvergabe einspart, erhält sie weniger durch Kirchensteuereinnahmen. Es wird zum „Nullsummenspiel“. Zitat: „Dreh-und Angelpunkt der Sozialethik ist aber die Frage nach dem gerechten Lohn für die geleistete Arbeit. Für Gerechtigkeit im Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist heutzutage nichts wichtiger als die gerechte Entlohnung der Arbeit“ (Laborem exercens, 19.1)

 

·       Strukturelle Leistungen: Die DP gewährt tariflich 27 - 30 Tage Urlaub im Jahr, die Privatanbieter gerade mal 20 Tage (24 Tage sind gesetzlich vorgeschrieben bei einer Sechs-Tage-Woche). Bei der DP gibt es eine betriebliche Alterssicherung, die zunehmend auch von Staatsseite gefordert wird, Private kennen solche Leistungen nicht. Alterngerechtes Arbeiten ist bei der DP ein großes Thema, denn die Firma fühlt sich auch den älteren Arbeitnehmern/innen verpflichtet. Bei den Privaten gibt es solche Überlegungen bzw. Regelungen nicht.

 

·       Gesamtversorgung: Die DP hat den öffentlichen Auftrag, jede Post an jeden Winkel im Lande zu liefern. Postdienstleistungen müssen mit einer hohen Dienstleistungsqualität und mit dem entsprechend qualifizierten Personal erbracht werden. Die Privaten suchen sich die Rosinen raus und verteilen nur in strukturstarken Regionen. Wenn Postsendungen an entlegene Orte zuzustellen sind, geben die Privaten die Sendungen an die DP weiter. Dies verlängert auch die Brieflaufzeiten.

 

·       Austräger:  Bei der DP gibt es feste Zeiten für Austräger, die Privaten koppeln ihre Zusendungen an die Zeitungszusteller. Wer nicht zum Austragen bereit ist, bekommt Probleme. Bei größerer Zahl werden eigene Austräger beauftragt, die aber nur nach Stückzahl bezahlt werden. Eine verlässliche Einkommensplanung ist dabei nicht möglich. Wann die Briefe ausgetragen werden, überprüfen die Privaten selten. Auch sonntags waren schon Austräger unterwegs.

 

·       Mehrwertsteuerbefreiung: Die Privaten ziehen immer wieder das Argument an Land, dass die DP von der MWSt. befreit sei. Dies stimmt für die allgemeine Post, nicht aber für Infopost. Die Befreiung bezieht sich auf den öffentlichen Auftrag,  flächendeckend zuzustellen.

 

·       Soziale Sicherungssyteme: ca. 11 Mrd. Euro muss der Staat für sgn. Aufstocker ausgeben, gemeint sind Personen, die arbeiten, aber zu wenig zum Leben haben. Will Kirche an diesem System beteiligt sein? Die Vergabe an Private fördert die Erosion der sozialen Sicherungssysteme. Zitat: „ Die gesellschaftliche Ordnung und ihre Entwicklung müssen sich dauernd am Wohl der Personen orientieren; denn die Ordnung der Dinge muss der Ordnung der Personen dienstbar werden und nicht umgekehrt“ (Gaudium et spes, 26)

 

·       Verantwortliche Finanzausgaben: Der billige Preis darf nicht allein Entscheidungskriterium für die Vergabe sein. Im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen ist im § 97,4 festgehalten, dass für die Auftragnehmer zusätzliche Anforderungen gestellt werden können, insbesondere soziale, umweltbezogene oder innovative Aspekte betreffend. Sollte Kirche, die in ihrer Soziallehre eine sozial gerechte Gesellschaft fordert, dies nicht in ihrer alltäglichen Praxis umsetzen?

 

·       Auftrag der Kirche: Bei der Vergabe sollte nicht der einfachste, sondern der beste Weg gewählt werden. Soziale, qualitative Aspekte sind in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Beim unlautereren Wettbewerbsvorteil durch Lohndumping sollte Kirche nicht beteiligt sein. Gute Arbeit braucht guten Lohn. Lohndumping ist eine Abwärtsspirale, die sich auf andere Bereiche ausweitet. Verantwortungsvolle Vergabe von Postaufträgen soll ein Hebel zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen sein. Hier steht auch die Kirche in der Gemeinwohlverantwortung.

 

Deshalb: „ Es gilt vor allem ein Prinzip in Erinnerung zu rufen, das die Kirche immer gelehrt hat: das Prinzip des Vorranges der Arbeit gegenüber dem Kapital“ (Laborem exercens, 12.1)

 

Kath. Betriebsseelsorge, Schussenstr. 5,  88212 Ravensburg“


Bischof Gebhard besucht Firma Rafi in Oberschwaben

Leiharbeit bewegt die Gemüter

Berg. Es ist Tradition, dass sich Bischof Gebhard Fürst einmal im Jahr Zeit für einen Betriebsbesuch nimmt, der von der Betriebsseelsorge organisiert wird. In diesem Jahr führte ihn der Weg nach Oberschwaben, nach Berg nahe Ravensburg, zu der Firma Rafi. Kernkompetenzen der Firma sind elektromechanische Bauteile, Bedien- und Steuerungssysteme sowie elektronische Geräte. Beeindruckt zeigt sich der Bischof von der vielfältigen Kreativität und dem Knowhow der Belegschaft. Ständige Weiterentwicklung ist der Garant des Erfolges, so dass die rund 1150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit volle Auftragsbücher haben. Eine hohe Wertschätzung brachten dem Bischof die Geschäftsleitung und der Betriebsrat entgegen, waren doch beide teilhabenden Geschäftsführer, die Leiter des Personalwesens und der Qualitätssicherung sowie beide freigestellten Betriebsräte die ganze Zeit über anwesend.

Die Besichtigung der Fertigung und Einblicke in wirtschaftliche Abläufe sind ein Teil des Besuches, ein anderer Aspekt sind aber auch die Gespräche miteinander. Unterschiedliche Ansätze und Sichtweisen gab es beim Thema Leiharbeit. Kurz zuvor hat die Fa. ZF Friedrichshafen einen Tarifvertrag über equal pay für Leiharbeitnehmer/innen abgeschlossen, der Signalwirkung für andere Unternehmen haben kann. Enzo Savarino von der IG Metall stellte die Kernpunkte kurz vor, was dann zu einer intensiven Diskussion führte. Die Geschäftsleitung betonte, dass sie Leiharbeit als Flexibilisierungsinstrument brauche, wehrt sich aber gegen die Preistreiberei nach unten. Sie setze sich für einen Mindestlohn ein, deswegen sei die zusammenarbeitende Leiharbeitsfirma verpflichtet worden, deutlich bessere Löhne wie den Mindestlohn zu bezahlen. Unterschiedliche Positionen gab es zu der Forderung der Soziallehre, dass man für gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten soll.

Weitere Gesprächspunkte waren die Beschäftigung älterer Mitarbeiter angesichts des gestiegenen Rentenalters sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zum Letzteren  sah sich auch Bischof Gebhard in der Verantwortung, da die Kirche ein großer Träger von Betreuungsangeboten für Kinder sei. Die Diözese und die Kirchengemeinden sind da auf gutem Weg, um auf den Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen zu reagieren.



Zum Bild ( v.L.) Betriebsrätin Haag, 2.Bevollmächtigter Savarino, Geschäftsführer Wasmeier, Bischof Gebhard

GRÜNDUNGSERKLÄRUNG

zur Bildung einer

EUROPÄISCHEN SONNTAGSALLIANZ

"Gemeinsam für angemessene Arbeitszeiten"

Am 20. Juni 2011 wurde in Brüssel die "Europäische Sonntagsallianz" gegründet.

Nachfolgend finden Sie die Gründungserklärung mit den politischen Forderungen, Zielen und einer Resolution: --->

Hier die Homepage der Europäischen Sonntagsallianz:

---> www.europeansundayalliance.eu/site/home

 



Die Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt die „Initiative Bildung und Beschäftigung“

Nähere Informationen finden Sie unter:

 www.bildung-und-beschäftigung.de     

bzw.

Initiative Bildung und Beschäftigung - IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg
Stuttgarter Straße 23, D-70469 Stuttgart

Telefon: +49 (711) 16581-0  /  Telefax: +49 (711) 16581-30  /  E-Mail: redaktion(at)bildung-und-beschaeftigung.de

Initiative Bildung und Beschäftigung -  das Gründungsmanifest

Hohe Innovationskraft und exzellente Qualifikation. Das sind die Energiequellen, die Baden-Württemberg antreiben. Unternehmen und Beschäftigte, Erfinder und Umsetzer, Wissenschaft, Kunst und Kultur, arbeiten in Baden-Württemberg gemeinsam für den Erfolg. Starke Tarifpartner sorgen für eine faire Beteiligung. So ist das Land zu einer der dynamischsten und gleichzeitig lebenswertesten Regionen der Welt geworden

Die Weltwirtschaft ist im Umbruch. Die Finanzwelt belastet die Unternehmen anstatt ihnen zu dienen. Heute erfolgreiche Geschäftsmodelle und Technologien sind kein Erfolgsrezept für morgen. Mobilität verändert sich, umwelt- und ressourcenschonendes Wirtschaften wird zur Notwendigkeit. Neue Ideen sind gefragt. Die Zukunftsressource heißt Bildung.

Wir haben die Wahl: heute vorausschauend handeln oder morgen das Nachsehen haben. Die Welt sucht neue Lösungen für Fortbewegung, Energie und Informationsverarbeitung. Unsere Startposition ist gut. Nirgendwo werden so viele Patente angemeldet wie hier. Aber entsteht aus Innovation auch Produktion und Beschäftigung? Die Technologie-Cluster waren ein erster Schritt. Welche werden folgen?

Es geht uns um den Menschen. Kapitalmarktorientierung und kurzfristige Renditeinteressen haben vielen Menschen die Perspektive geraubt. Menschen, die dringend gebraucht werden.

Die Wirtschaft braucht eine Kehrtwende. Schon 2020 fehlen Baden-Württemberg hunderttausende Fachkräfte. Trotzdem verlassen Jahr für Jahr Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Das Bildungssystem benachteiligt Kinder mit Migrationshintergrund und aus einkommensschwachen Familien. Und noch immer fehlen Bedingungen, wie Männer und Frauen Arbeit und Familie flexibler verbinden können.

Die Initiative Bildung und Beschäftigung fordert ein Zukunftskonzept für Baden-Württemberg. Eines, das Menschen in Verantwortung und Arbeit hält. Und das junge Menschen bestmöglich qualifiziert.

Im globalen Wettbewerb wird Baden-Württemberg nur erfolgreich bleiben, wenn wir alle mitnehmen. Vielfalt der sozialen und kulturellen Herkunft stärkt uns.

Wir setzen uns mit aller Kraft ein für gute Bildung, Chancengleichheit und sichere Beschäftigung mit Perspektive.

Für ein Baden-Württemberg, das seine Stärke aus den Menschen bezieht.

Für ein Baden-Württemberg der Fairness und der Zukunftschancen.

 


Aktionsbündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale" gegründet: Breites gesellschaftliches Bündnis in Baden-Württemberg fordert Stopp der schwarz-gelben Pläne zur Gesundheitsreform 

 

In Baden-Württemberg hat sich ein breites Bündnis gegen die Kopfpauschale und die Gesundheitspolitik der schwarz-gelben Regierungskoalition gegründet. Dem Aktionsbündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" sind bis heute 10 Verbände beigetreten. Gemeinsam wollen sie Gegenwehr gegen die Pläne der Regierungskoalition zum Umbau des Gesundheitssystems organisieren. Diese bedeuten nach Auffassung des Bündnisses den "Einstieg in den Ausstieg aus der solidarischen Finanzierung des Gesundheitssystems".

 

Das Bündnis stellt diesen Plänen die Idee einer solidarischen Bürgerversicherung gegenüber - mit Beteiligung der Arbeitgeberseite, mit einer solidarischen Lastenverteilung, unter Einbeziehung von Einkommen, die nicht aus abhängiger Beschäftigung stammen und auch unter Einbeziehung der Privaten Krankenversicherung (PKV).

 

"Mit dem Aktionsbündnis wollen wir Menschen aus der Mitte der Gesellschaft aktivieren und dazu bewegen, sich öffentlich für mehr statt weniger Solidarität im Gesundheitssystem einzusetzen. Die Einführung von nach oben hin offenen Zusatzbeiträgen ist nichts anderes als eine Kopfpauschale. Rund 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind gegen die Einführung der Kopfpauschale - diese Tatsache muss die Regierungskoalition zur Kenntnis nehmen und ihre Pläne korrigieren", so der DGB-Landesvorsitzende Nikolaus Landgraf.

 

Das Aktionsbündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" hat sich auf Basis der angehängten Erklärung gegründet. Das Landes-Bündnis ist offen für weitere Unterstützer. Es besteht bisher aus folgenden Verbänden:

- Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverbände Baden und Württemberg (AWO)

- Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen in Baden

- Württemberg (ACA)

- Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

- Deutscher Gewerkschaftsbund, Bezirk Baden-Württemberg (DGB)

- Evangelische Arbeitnehmerschaft im Bereich der Ev. Landeskirche in  Baden e.V. (EAN)

- Föderation Demokratischer Arbeitervereine Baden-Württemberg (DIDF)

- Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, Diözesanverbände Freiburg und Rottenburg-Stuttgart (KAB)

- Landesfamilienrat Baden-Württemberg

- "NaturFreunde in Baden-Württemberg"

- Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. (VdK)

Hier die Erklärung als PDF zum Herunterladen: