Erklärungen

Nürnberger Erklärung zu Flucht - Asyl - Menschenwürde

Warum nehmen bewaffnete Konflikte weltweit zu?

Warum werden soziale Abstiegskämpfe nicht hinterfragt?

Was braucht es, damit Werte wie Solidarität und Nächstenliebe politisch und persönlich weltweit umgesetzt werden?

Diese Leitfragen bewegen Kirchen, Gewerkschaften in Nürnberg sowie Ausländer-, Migeranten- und Integrationsbeiräte in Bayern.

In die Kontroverse um Flucht, Asyl und Menschenwürde bringen wir uns mit gemeinsamen Positionen in die Debatte ein.

 

Hier finden sie die Erklärung:

 

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Flüchtlinge und Asylbewerber –
Ein Orientierungspapier der Betriebsseelsorge Bamberg

(Bamberg - Oktober 2015)

Die Betriebsseelsorge der Erzdiözese Bamberg hat im Anschluss an einen Studientag einige Informationen und Materialien zum Thema "Flucht und Asyl" in einem Orientierungspapier zusammengefasst.

Hier geht es zum Download des Orientierungspapiers:

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Positionspapier der Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Thema Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte

Für eine Kultur des Friedens – gegen eine Kultur des Todes

Die Welt ist in Aufruhr. In Syrien, im Irak, Afghanistan, im Südsudan und zahlreichen anderen Ländern unseres Planeten toben gewaltsame Konflikte oder Kriege. Ganze Regionen versinken in gewaltsamen Auseinandersetzungen, die täglich tausende von Menschenleben fordern, Menschen ihrer Lebensgrundlagen berauben und Flucht und Vertreibung zur Folge haben.

Ein Skandal, der zum Himmel schreit.

In diesen gewaltsamen Auseinandersetzungen werden selbst elementarste Menschenrechte missachtet bzw. bewusst gebrochen. Die internationale Staatengemeinschaft und ihre Institutionen wie die Vereinten Nationen agieren hilflos, zerrieben und viel zu oft blockiert von individuellen Machtinteressen regionaler und weltweiter (Hegemonial-)Mächte (...).

Lesen Sie hier den vollständigen Text

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Resolutionen der Betriebsseelsorge - Bundesfachtagung 2015

Bamberg - Mai 2015

Die Betriebsseelsorge hat auf ihrer Bundesfachtagung 2015 in Bamberg folgende Resolutionen bzw. Erklärungen verabschiedet:

- Zur Not arbeitsloser Frauen und Männer in Deutschland 10 Jahre nach Hartz IV:  Download hier:->

- Solidaritätserklärung mit den Beschäftigten der Deutschen Post AG /DHL Delivery GmbH:  Download hier: ->

- Die katholische Betriebsseelsorge in Deutschland unterstützt den Streik der Erzieherinnen / Erzieher: Download hier: ->

- TTIP widerspricht der christlichen Ethik: Download hier: ->

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Offener Brief an die Verhandlungsführer im Tarifkonflikt Erziehungs- und Sozialberufe

Betriebsseelsorge und Katholische Arbeitnehmer-Bewegung DRS unterstützen den Streik der Erzieher/-innen

Stuttgart, 04. 05. 2015

Unbestreitbar hat sich das Aufgabenspektrum von Erzieherinnen / Erziehern in Kindertagesstätten erheblich erweitert. Frühkindliche Bildung, Sprachförderung, Bewegungs- und Gesundheitserziehung, Inklusion, der wertschätzende Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen, die Vernetzung mit Institutionen und Ämtern erfordern breite Kompetenzen. Zudem sehen sich   Erzieherinnen / Erzieher gestiegenen Ansprüchen von (häufig überforderten) Eltern und Schulen gegenüber. Die im Orientierungsplan geforderten Standards sind hoch. Erzieherinnen / Erzieher sind gehalten, die Entwicklung der Kinder in ihren Einrichtungen präzise zu dokumentieren und daraus Handlungsempfehlungen für Eltern und Schulen zu formulieren. Verlängerte Öffnungszeiten und Ganztagsbetreuung erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Weil die Teams personell oft unterbesetzt sind, hat sich die Arbeit in den Kindertageseinrichtungen so verdichtet, dass viele an der Belastungsgrenze arbeiten. Gleiches gilt für die Arbeit in den Sozial- und Jugendhilfeeinrichtungen.

 

Im deutlichen Widerspruch zur gestiegenen Bedeutung der Arbeit in den Kindertagesstätten steht deren gesellschaftliche Anerkennung. Die Entlohnung der Arbeit entspricht schon lange nicht mehr dem, was in der täglichen Arbeit von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefordert ist. Die Anerkennung dieser Arbeit durch die Eingruppierung in eine angemessene Entgeltstufe ist daher zwingend notwendig. Schon jetzt zeichnet sich ein Fachkräftemangel ab. Wenn die Rahmenbedingungen sich nicht verbessern, kann weder die Qualität erhalten werden noch das Berufsbild an Attraktivität gewinnen.

 

Wir, die Betriebsseelsorge und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützen den Streik der Erzieherinnen / Erzieher und deren Forderungen im Tarifkonflikt, denn letztere sind mehr als berechtigt (...).

 

Den vollständigen Wortlaut des "Offenen Briefes" finden Sie hier:

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Vertreter der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart übergeben Unterschriften zur Überprüfung des Ladenöffnungsgesetzes an Sozialministerin Altpeter Klaus Maier, SPD und Brigitte Lösch, Grüne:

„Kleinere Geschäften können sich längere Ladenöffnungszeiten gar nicht leisten!“

Vertreter der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) sowie der Gewerkschaft Ver.di, gemeinsam mit der Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch (Grüne) und dem Landtagsabgeordneten Klaus Maier (SPD) übergaben zahlreiche Unterschriften zur Evaluierung der Ladenöffnungszeiten an Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD). Bernhard Franke, Landesfachbereichsleiter der Gewerkschaft Ver.di, Wolfgang Herrmann, Leiter der Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, vertraten dabei die Allianz für den freien Sonntag und sozialverträgliche Arbeitszeiten in Baden-Württemberg. Anna Schonter, KAB-Diözesanvorsitzende, Karl Beck, KAB-Gruppenvorsitzender und Peter Niedergesäss, KAB-Diözesansekretär Stuttgart betonten angesichts der Zunahme von verkaufsoffenen Sonntagen in Großstädten und der Abendöffnungen die Notwendigkeit einer Evaluation des 2007 geänderten Ladenöffnungsgesetzes.

Hier die gesamte Pressenotiz als PDF:

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Ein Zwischenruf von der Katholischen Betriebsseelsorge Rottenburg-Stuttgart zu Nachwehen und Vorboten der Krisenwellen

Spekulation wird politisch hofiert - die "Peanuts" der Zeche zahlen Arbeitnehmer, Rentner und Bezieher von Sozialleistungen

- Nach Griechenland ist vor Spanien...

- Wir fragen kritisch an

- Das Loblied der Alternativlosigkeit

- Bleibt die Vision eines sozialen Europas auf der Strecke?

- Sich abzeichnende Folgen für die Menschen in Deutschland

- Unsere Forderungen angesichts der Krise

Den ausführlichen Text finden Sie hier:=>

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Rumänien: „Nur ein informierter Arbeitsmigrant ist ein geschützter Arbeitsmigrant“

 

Stuttgart/Bukarest: Im Rahmen eines EU-Projektes zur Unterstützung fairer Arbeitsmigration nahmen Betriebsseelsorger Peter Maile und der Leiter des Fachbereichs Kirche und Arbeitswelt - Betriebsseelsorge, Pfr. Wolfgang Herrmann auf Einladung deutscher Kooperationspartner des EU-Projektes an einer internationalen Fachtagung in Bukarest teil. Anlass war der Internationale Tag gegen Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung. Im Zentrum der Tagung im rumänischen Außenministerium mit Vertretern staatlicher Behörden, Gewerkschaften und Nichtregierungs-organisationen aus zahlreichen europäischen Ländern stand die Frage, wie die Millionen Arbeitsmigrant/-innen in Europa besser vor Arbeitsausbeutung und schlechten Arbeitsbedingungen geschützt werden können. Von den nichtstaatlichen Tagungsteilnehmern wurde die schwache Empathie und Parteinahme für die Opfer von Arbeitsmogration seitens der Politik bemängelt, ebenso der fehlende Wille, eine kohärente europäische Politik zu den Themen Migration, Arbeitsmigration und gegen Arbeitsausbeutung zu entwickeln.

Die Teilnehmer äußerten ihre Sorge darüber, dass angesichts der Verschärfung der sozialen und wirtschaftlichen Lage in vielen Ländern der EU durch die Wirtschafts- und Finanzkrise mit einer stetigen Zunahme an Arbeitsmigration zu rechnen ist. Für die anwesenden Nichtregierungsorganisationen bzw. kirchlichen Akteure stellte u. a. Maria Simo vom Fraueninformationszentrum Stuttgart die deutsche Situation und das Stuttgarter Beratungsangebot vor. Ziel der Beratung ist u. a., Arbeitsmigranten über ihre Rechte zu informieren und ihnen bei deren Durchsetzung zur Seite zu stehen. Die neu eingerichtete Betriebsseelsorgestelle Stuttgart 21 wird für die zu erwartenden Arbeitsmigranten auf den Baustellen des Großprojektes ein ergänzendes Angebot zur Verfügung stellen, in Kooperation mit weiteren Partnerorganisationen.

Über die Tagung hinaus konnten Kontakte u.a. zum rumänischen Gewerkschaftsbund Cartel Alfa und kirchlichen Beratungseinrichtungen geknüpft werden.



Maria Simo und Doris Köhncke (Fraueninformationszentrum Stuttgart), Betriebsseelsorger für S 21 Diakon Peter Maile (v.l.n.r.)

Konferenzteilnehmer aus Deutschland im Austausch mit der Leitung der rumänischen Gewerkschaft Cartel Alfa



Die Betriebsseelsorge unterstützt die Kampagne:

"Wir mögen 'Gute Arbeit' - auch bei EDEKA

Beim größten deutschen Einzelhandelsunternehmen, der EDEKA, führen Einzelhändler ihre Filialen „selbstständig" unter dem Namen des Konzerns. Durch diese Vertriebsform sind betriebliche Mitbestimmungsmöglichkeiten nahezu ausgeschaltet und Tarifverträge werden systematisch unterlaufen, z.B. in Hamburg. So zahlt der EDEKA-Händler Kröger´s Feinkost GmbH seinen Beschäftigten nur rund 50% des Tarifvertrages. Damit muss Schluss sein!

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung des Hamburger Appells finden Sie hier:

 www.faidea.de/kampagne


"Abends brauche ich meine Mama!" - Ladungsöffnungsgesetz jetzt überprüfen

 

Eine Initiative der KAB Rottenburg-Stuttgart und der Allianz für den freien Sonntag in Baden-Württemberg

2007 wurden mit dem baden-württembergischen Ladenöffnungsgesetz die Öffnungszeiten des Einzelhandels von Montag bis Samstag vollständig freigegeben. Einzelhandelsbeschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschaften und Kirchen hatten viele Jahre lang gegen diese Gesetzesänderung Widerstand geleistet, weil sie gravierende Verschlechterungen für die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten befürchteten.

Eine Befragung von Betriebsrät/-innen des baden-württembergischen Einzelhandels 2011 hat gezeigt, dass sich in fast allen untersuchten Betrieben Veränderungen in in der Arbeitsorganisation ergeben haben, die von den Betriebsrät/-innen überwiegend negativ beurteilt werden. Gleiches gilt für die Arbeitszeitgestaltung und die Ausirkungen auf die Belegschaftsstruktur.

Die baden-württembergische Allianz für den freien Sonntag und zozialverträgliche Arbeitszeiten unter Federführung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart fordert deshalb eine kritische Überprüfung der bisherigen Erfahrungen mit der Freigabe der Ladenöffnungszeiten, um ggf. das Gesetz selberauf den Prüfstand zu stellen.

Nähere Informationen zur Kampagne und weitere Informationen finden Sie hier im pdf-download: ->


Stiftungsfonds für Schlecker-Frauen

 

Um Hilfe für in Not geratene Schlecker-Frauen aufgrund der Insolvenz des Unternehmens unbürokratisch anbieten und umsetzen zu können, ist bei der Paul-Schobel-Caritas Stiftung „Arbeit und Solidarität" der Stiftungsfonds „Schlecker-Frauen" eingerichtet worden.

Spenden zur Unterstützung des Stiftungsfonds „Schlecker-Frauen" können an folgende Bankverbindung gerichtet werden:

Liga Bank

Kontonummer: 6402003

BLZ: 750 903 00

Für die Kampagne ist eine Internetseite eingerichtet worden:

 http://www.paul-schobel-stiftung.de/

Start war am 1. Juli 2012.

An den Stiftungsfonds können sich bundesweit alle in Not geratenen Schlecker-Frauen wenden.

Anfragen senden Sie bitte an:

 mailto:Stiftungsfonds@Schleckerfrauen.de


Betriebsseelsorge und KAB in der Diözese Rottenburg-Stuttgart solidarisieren sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von BABY-WALZ (Bad Waldsee)

 

Die Betriebsseelsorge Ravensburg und die KAB in der Diözese Rottenburg-Stuttgart solidarisieren sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von BABY-WALZ in Bad Waldsee. Das im Januar 2011 von einem Finanzinvestor übernommene Unternehmen (Carlyle-Group) hatte jüngst angekündigt, binnen kürzester Zeit ca. 400 Arbeitsplätze abzubauen. In einem "Offenen Brief" fordern die Betriebsseelsorge und die KAB die Geschäftsleitung auf, Fragen zur Zukunft von Baby Walz und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bad Waldsee zu beantworten. Gleichzeitig drücken Betriebsseelsorge und KAB ihre Solidarität mit dem Betriebsrat und den Beschäftigten aus.

Den "Offenen Brief" finden Sie hier: ->


Solidarität mit den Schlecker - Beschäftigten

Erklärung von Betriebsseelsorge, KAB und Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), die Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die KDA (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) der evangelischen Landeskirche) sind geschockt über die Mitteilung von Insolvenzverwalter Geiwitz über 11.500 Frauenarbeitsplätze zu streichen. Das haben die Schlecker-Frauen nicht verdient. Jahrelang haben sie unter schlechten Arbeitsbedingungen gearbeitet und nach langem Kampf endlich ein tarifgebendes Unternehmen durchgesetzt mit über 200 Betriebsratgremien. Trotz Missmanagement auf das die Schlecker-Frauen seit Jahren hingewiesen haben, taten sie immer das bestmögliche für ihre Kundinnen und Kunden. Die drei Organisationen gaben dazu eine Erklärung heraus.

Die Erklärung im Wortlaut:


Ver.di Aufruf zur Solidarität mit den Schlecker-Beschäftigten

Ver.di schreibt:

Der „Aufruf zur Solidarität" soll von möglichst vielen Personen, Persönlichkeiten und/oder Institutionen unterstützt werden. Bitte helft mit, diesen Aufruf zu verteilen und ausgefüllt wieder einzusammeln.

Diese Unterschriftenlisten bitte zurück senden an:

ver.di Bundesverwaltung

Ressort 14 - Bundesfachgruppe Einzelhandel

Manuela Böhmert

Paula-Thiede-Ufer 10,

10112 Berlin

 

Hier der Link zur Ver.di - Erklärung (pdf-download): ->

Hier der Link zur Unterschriftenliste (pdf-download): ->

 

Manuela Brömert

Tel: +49 (0) 030/6956/2738

Fax: +49 (0) 030/6956/3872

E-Mail:  manuela.broemert@verdi.de

Internet: www.verdi.de


Im Visier: Discounter

Eine Studie über die Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Aldi, Lidl und KiK in Bangladesch

Seit 2007 konfrontiert die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, kurz: CCC) die Discounter Aldi, Lidl und KiK mit Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen bei ihren Textillieferanten (Produzenten) in Bangladesch, China, Indien und anderen Billiglohnländern. Studien legten die menschenunwürdige Beschaffungspraxis der Discounter offen und mobilisierten eine breite Öffentlichkeit. Die Kritik blieb nicht ungehört: Die Unternehmen bewegten sich und versprachen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Doch was hat sich wirklich

bei den Zulieferbetrieben der Discounter verändert? Die vorliegende Studie geht dieser Frage nach und veröffentlicht Untersuchungsergebnisse aus zehn Fabriken, in denen für Aldi, Lidl und KiK Textilien produziert werden.

Nähere Infos (auch zu Bestellmöglichkeiten) der Studie erhaten Sie hier: ->


Erklärung der Europäischen Sonntagallianz für einen arbeitsfreien Sonntag:

Sundays have no Price ! - Common spare time is precious for everyone

On 4 march 2012 all over Europe, it’s the European Day Work-free Sunday !

 

The European Sunday Alliance calls on all members and supporters to take action on Sunday, 4 March 2012, as the EUROPEAN DAY FOR A WORK-FREE SUNDAY.

In times of financial and economic crisis when more and more social and employment rights are coming under pressure, the work-free Sunday is a clear and visible demonstration that the people and our societies are not dependent solely on work and the economy.

We believe that all citizens of the European Union are entitled to benefit from decent working hours that, as a matter of principle, exclude working late evenings, nights, public holidays and Sundays. Only essential services should operate on Sundays.

Today, legislation and practices now in place at EU and Member State levels need to be more protective of the health, safety and dignity of everyone and should more assertively promote the reconciliation of professional and family life. We believe that social cohesion in European citizenship should be reinforced.

Therefore, the European Sunday Alliance calls on members, supporters and all citizens to make our common demand visible on Sunday, 4 March 2012!

(List of actions for a free Sunday all over Europe for the EUROPEAN ACTION DAY ON 4 MARCH)

Eine Liste mit den europaweit geplanten Aktivitäten finden sie hier:

 http://bit.ly/SundayCampaign4March http://bit.ly/SundayCampaign4March <//a>


Allianz für den freien Sonntag

4. Zeitkonferenz in Fulda ein voller Erfolg

Die 4. Zeitkonferenz in Fulda am 15.2.2012 war mit mehr als 130 Teilnehmenden aus fast allen Teilen Deutschlands die bislang wohl größte Zusammenkunft von SonntagsschützerInnen. Mit einem "Ruhe-Mob" erprobte die Allianz in Fulda eine neue Aktionsform (s. Beitrag in der "Hessenschau" ab Minute 16.09:  www.hr-online.de/website/archiv/hessenschau/hessenschau.jsp?t=20120215). In einer gemeinsamen Resolution forderten die Teilnehmenden u.a., den Sonntagsschutz auf die Bundesebene zu verlagern. Die Resolution ist als pdf-download diesem Artikel angehängt und auch unter www.allianz-fuer-den-freien-sonntag.de abrufbar. Weitere Beiträge von der Konferenz werden auf der Bundeswebsite eingestellt (s.o.).

Hier findet sich der Download zur Resolution: ->

 

Für einen aktiven Sonntagsschutz

Über 130 Sonntagsallianzler aus ganz Deutschland fordern mehr Sonntagsruhe

 

Die 4. Zeitkonferenz wurde zur bislang größten Versammlung von Sonntagsschützer/innen in Deutschland. Über 130 Teilnehmende aus Gewerkschaften, Kirchen und Betrieben verbschiedeten eine Resolution, in der sie die politisch Verantwortlichen auffordern:

die Zuständigkeit für den Sonntagsschutz wieder in Bundeshand zu geben,

Ausnahmen für Sonntagsarbeit zu kontrollieren und einzuschränken,

Rund-um-die-Uhr-Shopping zu stoppen

und einen Sonntagsschutzbericht der Bundesregierung einzuführen.

(vollständige Resolution zum Download)

 

Ihr Anliegen unterstrichen die Teilnehmenden, die in 80 regionalen und landesweiten Sonntagsallianzen aktiv sind, mit einem "Ruhe-Mob". Dabei wurde eine der verkehrsreichsten Kreuzungen Fuldas mit Hilfe von 40 Liegestühlen für eine Viertelstunde eindrucksvoll "beruhigt".


Die Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt

die "Initiative für eine prophetische Kirche"

Aus dem Aufruf:

Wir erleben unsere Welt in immer krasserem Widerspruch zu der Botschaft des Evangeliums.

»Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.« (Joh 10,10)

Wir erleben die Zerstörung unseres Planeten, wir sehen das Elend von einer Milliarde hungernder Menschen, die Hoffnungslosigkeit einer Jugend ohne Zukunftsperspektive.

Dazu können wir als Christen und Christinnen und Kirchen nicht schweigen. Unsere Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Die Zeit ist reif für ein grundlegendes Umdenken.

Wir fordern Christ/-innen und kirchliche Gruppen und Einrichtungen, die unsere Sicht teilen, auf, sich unseren Aufruf für eine prophetische Kirche zu Eigen zu machen. Werden Sie mit uns aktiv!

Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier:

Aufruf:  PDF-Download

Homegape der Initiative:  www.leben-in-fuelle-fuer-alle.de