Aktuelles

Sonntag der Sozialen Gerechtigkeit

am 12. März 2017 in Göppingen,           9.00 Uhr Thematischer Gottesdienst Kath. Kirche St. Josef, Raabestr. 3, anschl. Frühschoppengespräch

"Die Renten sind sicher!" und was gilt heute?

 

Kaum ein politischer Satz brannte sich mehr in die Köpfe der Menschen ein, als diese Aussage von Norbert Blüm im Jahre 1986.

Was ist aus dieser Aussage geworden? Gilt das auch heute noch?

Die Rentenreformen der letzen Jahre hatten nur das Ziel, das Rentenniveau an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

9.00 Uhr Thematischer Gottesdienst

10.30 Uhr Frühschoppengespräch

mit Leni Breymaier, Vorsitzende der SPD in Baden-Württemberg, mit politischen Vorstellungen zur Rentendebatte

und Joachim Kühner, Sozial- und Rechtssekretär der KAB in Heilbronn, der das alternative Rentenmodell der katholischen Verbände vorstellt.

Hier der Flyer:


Göppingen: WMF

Beschäftigten der WMF group protestieren gegen den geplanten Stellenabbau Netzwerk Arbeitswelt und KAB zeigen sich solidarisch

19.7.2014

 

Rund 3000 Menschen bildeten am vergangenen Samstag eine rund 2,7 Kilometer lange Menschenkette um das Geislinger WMF-Gelände und protestierten damit gegen die geplante Vernichtung von über 700 Arbeitsplätzen. Mit der Stellenstreichung will das Unternehmen (mehrheitlich in Händen des amerikanischen Investors KKR (Kohlberg Kravis Roberts & Co) nach eigenen Angaben die weitere Expansion im Ausland finanzieren.

Die Empörung und Verunsicherung unter den Beschäftigten ist groß.

Verschiedene Redner kritisierten deutlich das allein auf Renditeoptimierung ausgerichtete Verhaltung der Eigentümer auf Kosten der Beschäftigten.

Als Vertreter der Kirchen erinnerte u.a. Pfarrer Martin Ehrler von der katholischen Kirche daran, dass "nicht das Kapital, sondern der Mensch Vorrang haben müsse".

Das Netzwerk Arbeitswelt Göppingen wie auch die KAB solidarisierten sich mit den Beschäftigten und den Menschen in der Region durch eine sichtbare Teilnahme an der Menschenkette.

 

In einem offenen Brief erklären sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ökumensichen Betriebs- und Personalrätetreffs der ev. und kath. Betriebsseelsorge im Dekanat Böblingen mit den Beschäftigten der Firma WMF in Geislingen solidarisch und fordern die Firmenleitung angesichts von Rekord-Umsätzen auf, von betriebsbedingten Kündigungen abzusehen.

 

Lesen Sie hier den Volltext des Solidarerklärung: ->

 



Netzwerk Arbeitswelt und KAB solidarisieren sich mit Beschäftigten von WMF in Geislingen


 

Farbenspiel der Klänge für „aktion rückenwind

 

Bei den Verantwortlichen der "Aktion Rückenwind" gab es dieser Tage strahlende Gesichter. So haben die Vertreter der drei Musikvereine, Mandolinenorchester (Helmut Aichele), die Harmonia Rechberghausen (Sieglinde May) und der Musikverein (Jürgen Merkle) den Reinerlös vom gemeinsamen Abendkonzert im April dieser Tage an Sabine Stövhase vom ökumenischen Sozialprojekt "Aktion Rückenwind" persönlich überreicht. Die Geldspende in Höhe von 1126,40 Euro kommt Kindern aus finanzschwachen Familien für Nachhilfe, Musik- und Sportunterricht, aber auch für Ferienmaßnahmen zugute. Die stolze Summe wurde über ein Spendentenorhorn in der katholischen Kirche Sankt Mariä Himmelfahrt eingesammelt.

 

 


 

Stellenabbau bei WMF Geislingen

Katholische Kirche bekundet Solidarität mit WMF Beschäftigten

 

Für die katholische Dekanatsleitung Göppingen-Geislingen ist der massive Arbeitsplatzabbau bei der WMF in Geislingen nicht nachvollziehbar und ein verheerendes Sig-nal an die Menschen.

„Zu Recht wehren sich die WMFler gegen den angekündigten Stellenabbau, der aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage in keiner Weise nachvollziehbar sei, so der kommissarische Dekan Martin Ehrler, Geislingen. Er und der Geschäftsführende Ausschuss vom Dekanat sprechen ihre Solidarität mit den Betroffenen aus, die öffentlich gegen die drohenden Massenentlassungen protestieren und verstehen die Sorgen der Menschen, die um ihren Arbeitsplatz bangen.

Die Dekanatsleitung betrachtet die Entwicklung mit Sorge und teilt die Einschätzung von Papst Franziskus, der in seinem Apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM Position bezieht und deutliche Worte findet zu einem „Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung. Franziskus schreibt unter anderem: „Es kann nicht angehen, dass sich alles nach den Kriterien der Konkurrenzfähigkeit und nach dem Gesetz des Stärkeren abspielt, wo der Mächtigere den Schwächeren zunichtemacht. Als Folge dieser Situation sehen sich große Massen der Bevölkerung ausgeschlossen und an den Rand gedrängt ohne Arbeit, ohne Aussichten, ohne Ausweg. Der Mensch an sich wird wie ein Konsumgut betrachtet, das man gebrauchen und dann wegwerfen kann. Wir haben die Wegwerfkultur eingeführt, die sogar gefördert wird. Es geht nicht mehr einfach um das Phänomen der Ausbeutung und Unterdrückung, sondern um etwas Neues: Mit der Ausschließung ist die Zugehörigkeit zu der Gesellschaft, in der man lebt, an ihrer Wurzel getroffen, denn durch sie befindet man sich nicht in der Unterschicht, am Rande oder gehört zu den Machtlosen, sondern man steht draußen. Die Ausgeschlossenen sind nicht „Ausgebeutete, sondern Müll, „Abfall.

 

 


bericht vom sonntag der sozialen gerechtigkeit in göppingen

 

Geld kann viel anrichten, aber auch ausrichten!

Bericht vom Sonntag der sozialen Gerechtigkeit in Göppingen

 

"Die ganze Welt spricht von einer Krise des Finanzsystems. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Am Sonntag der sozialen Gerechtigkeit in Göppingen erläuterte Wolfgang Kessler, Autor des Buches „Geld regiert die Welt. Wer regiert das Geld?“ vor 120 Interessierten Hintergründe und Zusammenhänge der Krise und warum die Politik so hilflos erscheint (...)."

 

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Dr. Wolfgang Kessler (links) mit KAB-Regionalsekretär Akos Csernai-Weimer (Göppingen)

Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten

Göppingen: Mittwoch, 24. Juli 2013, 19:30 Uhr

Am 22. September 2013 wird der neue Bundestag gewählt.

- Wofür stehen die fünf Kandidaten?

- Welches Menschenbild ist für sie leitend?

- Wie nehmen sie Nöte der Menschen im Landkreis wahr?

Die Kandidaten der fünf Parteien, die bisher im Bundestag vertreten sind, stehen Rede und Antwort zu Fragen von:

Arbeit, Familie und Armut.......

Mittwoch, 24. Juli 2013, 19:30 Uhr

Kath. Gemeindezentrum, St. Maria, Göppingen, Ziegelstraße 11


Mir reicht’s! - 1. Mai Aktion des Netzwerks Arbeitswelt und der KAB in Göppingen

 

Mit einem Protestschreiben - eingetütet in eine Solidarität -Stofftasche, die bei der Göppinger Maikundgebung zum tag der Arbeit verteilt wurde - meldete sich das katholische Netzwerk arbeitSwelt und die Katholischen Arbeitnehmer Bewegung zum Tag der Arbeit am 1.Mai zu Wort:

"Die Feststellung, dass im Landkreis Göppingen 10480 Berufstätige eine zusätzlich Arbeitsstelle brauchen, schreit zum Himmel! Trotz Vollzeitarbeit können Menschen von ihrem Einkommen nicht leben, geschweige denn ihre Familien ernähren. Als Christinnen und Christen können und wollen wir zu diesen Verhältnissen nicht schweigen und für eine Politik streiten, die der von Gott gegebenen Würde eines jeden Arbeitnehmers/jeder Arbeitnehmerin entspricht.

Die menschliche Arbeit ist keine Ware. Deshalb kann die Bezahlung menschlicher Arbeit sich nicht allein nach Angebot und Nachfrage richten, sondern die Arbeit ist „so zu entlohnen, dass dem Arbeiter die Mittel zu Gebote stehen, um sein und der Seinigen materielles, soziales, kulturelles und spirituelles Dasein angemessen zu gestalten (...)." (Gemeinsames Wort der Kirchen 1997, Ziff. 67)....

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Dekanatsreferent Felix Müller mit der Aktionstasche "Mir reicht's!"

Christlicher Arbeitskreis Soziale Gerechtigkeit - "Vergiss die Armen nicht!" gegründet:

 

„Wir wollen Sprachrohr für die Benachteiligten sein", brachte Roy Hummel, SPD-Kreisrat, das Anliegen des neu gegründeten christlichen Arbeitskreises „Soziale Gerechtigkeit" auf den Punkt. Nachdem die soziale Schere zwischen Arm und Reich auch im Landkreis Göppingen stärker auseinander geht, haben sich unter Federführung vom Göppinger „netzwerk arbeitSwelt" engagierte Christ/-innen formiert. Diese werden künftig Missstände und Ungerechtigkeiten, die es im Landkreis gibt, anprangern und Lösungen bzw. Alternativen ins Gespräch bringen.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemeldung: ->



"Wenn Arbeit zur Hölle wird..."


Sonntag, 10. März 2013
  9:00 Uhr  Thematischer Gottesdienst, Kath. Kirche St. Josef
10:00 Uhr  Frühschoppengespräch, Jugendwohnheim St. Georg
Raabestr. 7, 73037 Göppingen
Referent:   
Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse, Sozialethiker, Universität Tübingen

12:00 Uhr  Ende der Veranstaltung

Einladung als PDF