Fernfahrerseelsorge



Hier geht es um die beruflichen und privaten Probleme der Fahrerinnen und Fahrer, die zum Teil unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten. Zudem sind der Mangel an Rastplätzen und Kranksein unterwegs weitere Themen.


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Faltblatt erschienen

Faltblatt "Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?" erschienen

Das neue Faltblatt "Arbeiten Sie als LKW-Fahrer in Deutschland?" gibt Informationen für Beschäftigte, die aus dem Ausland kommen und als LKW-Fahrer (zeitweise) in Deutschland arbeiten. Es ist in 8 Sprachen erhältlich: deutsch, englisch, polnisch, bulgarisch, rumänisch, kroatisch, ungarisch und tschechisch.

Auf der Homepage von Faire Mobilität steht das Faltblatt als Download bereit.

Neben der Desktop-Version ist auch eine Version für die Nutzung auf mobilen Endgeräten verfügbar. Ausserdem kann das Faltblatt beim Projekt bestellt werden.

 https://www.faire-mobilitaet.de/informationen/flyer/++co++755b3730-7e48-11-6-99f9-525400e5a74a

 

Hier geht es zum Download der deutschsprachigen Version:

Faltblatt: Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?

Broschüre: Arbeiten Sie als LKW-Fahrer?


Wieder einmal wurde Josef Krebs interviewt. Hier der ganze Artikel aus der Zeitung "Trans aktuell" vom 12. september 2014

 

Hier der Artikel als PDF




Trucker & Country-Festival Geiselwind 2014

500 Showtrucks und 10 Musikbands sorgen für Stimmung

Kirche für Fernfahrer bei Trucker & Country-Festival

Kult ist das Country & Trucker-Festival in Geiselwind für tausende begeisterte Fahrer und ihre Fans schon seit Jahrzehnten. Das traditionsreiche Festival umfasste auch dieses Jahr ein umfangreiches Programm, zehn Musikbands sorgten für Stimmung. An diesem Pfingstwochenende war die Katholische Betriebsseelsorge im zehnten Jahr dabei auf dem Autohof Strohofer zwischen Würzburg und Bamberg; wieder mit einem eigenen Truck als Kirche für Fernfahrer. Vier Seelsorger luden mit „Talk am Truck“ zu Gesprächen und Austausch ein. Verteilt wurden die CD „Einparkhilfe für die Seele“ und kleine Holzkreuze. Und jeder durfte seine eigene Christopherus-Medaille für die Armaturentafel prägen. Getragen wurde das Angebot in diesem Jahr von den Betriebsseelsorgern Hans Gilg (Bistum Augsburg), Norbert Jungkunz (Erzbistum Bamberg), Josef Krebs (Bistum Rottenburg-Stuttgart) und Hans-Georg Orthlauf-Blooß (Bistum Mainz).

Da ein „Hallo“, dort ein vertrautes „Wie geht es?“. Wenn die Seelsorger über den Platz gehen, kennen sie viele; entweder aus den Vorjahren oder aus den Begegnungsmöglichkeiten, die sie das Jahr über anbieten. Besonders im Erzbistum Bamberg hat die Fernfahrerseelsorge eine lange Tradition. Hier finden regelmäßig Frühschoppen, Stammtisch-Treffen und auch Wochenendveranstaltungen für Fahrer mit ihren Frauen statt. Bei einem Besuch am Fahrerlager der Spedition SFT-Transport, die auch den Kirchentruck kostenlos zur Verfügung stellte, wird Norbert Jungkunz (Coburg) gar als „Papst der Fernfahrer“ tituliert. Eine gewisse Verehrung schwingt deutlich mit! Die kommt auch nicht von ungefähr. Die Seelsorger sind geschätzt, weil sie zuhören und sich für die Belange der Fahrer einsetzen. „Für mich heißt Pfingsten, herauszugehen aus den Kirchen auf die Plätze, um dort mit den Menschen, die eben gerade da sind, zu reden und sie ein Stück ihres Lebensweges zu begleiten“, erläutert er seinen pastoralen Ansatz.

Auch für Josef Krebs (Heilbronn) sind die persönlichen Gespräche Highlights, wenn die Fahrer erzählen, wie sie mit ihrem Leben zurechtkommen. Die physischen und psychischen Belastungen sind hoch, sagt er. Großer Termindruck, ständige Kontrollen und lange Arbeitszeiten sind die Regel. Besonders für die „osteuropäischen Billiglöhner“, die unter sklavenähnlichen Bedingungen auf der Straße seien, stelle sich die Situation verschärfend da. In seinem Dienst an den Fahrern sieht er für sich den biblischen Auftrag „Geht hinaus in die Welt“ erfüllt.

Hans Gilg (Augsburg) erlebt bei den Fahrern besonders deren Sorge um die Familie zu Hause. „Sie würden gerne zu Hause mehr präsent sein, stehen aber in ihrer Freizeit auf Parkplätzen fern der Heimat.“ Auch viele Ehen scheitern durch die lange Abwesenheit, so Gilg. Er stellt heraus, dass das Ansehen der Fahrer in der Gesellschaft nicht hoch sei. Oft würden sie „wie der letzte Dreck behandelt!“ Das macht vielen Fahren ziemlich zu schaffen, ist seine Beobachtung. Deshalb sind solche Festivals so wichtig. Hier sind sie und ihre Fahrzeuge die „Kings“ und werden bewundert. Viele bringen nach Geiselwind die ganze Familie mit. Und mancher Firmenchef finanziert ihnen die Teilnahme an diesem Event und ermöglicht ihnen so die Erfahrung zu einer großen Gemeinschaft zu gehören. Neben der Begegnung steht beim Festival besonders die Bewunderung für die Fahrzeuge im Vordergrund. Truck reiht sich an Truck. Auf dem weiträumigen Autohofgelände stehen etwa 500 Zugmaschinen dicht nebeneinander. Eine schöner als die andere, mit großer Liebe zum Detail, mit sehenswertem Airbrush und gekonnten Umbauten. „Das sind keine Trucks von der Stange“, stellen die Seelsorger fest. Man sieht man die Begeisterung und den Stolz der Fahrer und Besitzer.

Den Abschluss bildete am Pfingstmontag ein ökumenischer Country-Gottesdienst.

Hans-Georg Orthlauf-Blooß

 

















Artikel vom 21. Oktober 2013, erschienen in der Heilbronner Stimme

 

Artikel hier zum Download





Einparkhilfe für die Seele

Die Katholische Fernfahrerseelsorge Heilbronn bietet allen Fahrerinnen und Fahrern die neue CD "Einparkhilfe für die Seele" an. Texte, Lieder und Musik sollen sie in ihrem oft harten Alltag begleiten.

Die Künstler, die diese CD unterstützt haben sind: Christian Müller von bonny glee (irish and scottish folk rock), texas roosters (Country), Pfarrer Johannes Matthias Roth (Liedermacher), Prof. Markus Willinger (Domorganist), Stefan Hoffman (Hörfunk- und Fernsehredaktion), Irene Anic (Sprecherin, KIP Radio Redaktion), Pfarrer Paul Schobel (Sprecher), Rupert Schellenberger (Master CD), Katharina Struder (Grafik), Joachim Röttgers (Fotograf, grafitti Stuttgart).

Diese nichtkommerzielle CD wird gratis an Fahrerinnen und Fahrer in Deutschland verteilt. Damit danken wir ihnen für ihre Arbeit.


Einparkhilfe für die Seele





Unser Katholikentagstruck




Fotos vom Katholikentag 2012 gibts hier

http://www.drs.de/index.php?id=24381


Trucker & Countryfestival in Geiselwind 2012

 

Zwischen Autobahnpolizei, Gewerbeaufsichtsamt, Überschlagsimulator und dem Verkehrsbildungszentrum Main-Franken standen wir mit unserem Katholikentagstruck und hatten dort wahrlich bewegende Begegnungen. "Harte" Männer und Frauen haben uns in ihre Mitte aufgenommen, sich uns anvertraut und wir wußten:

hier werden wir gebraucht, hier müssen wir sein!









Weitere Fotos und Informationen gibt es hier:

http://www.drs.de/index.php?id=24381